Neues Rotwild R.EXC 2026 Mid-Pivot-Enduro mit Avinox M2S

Neues Rotwild R.EXC: Mit dem Launch des neuen Avinox M2S-Motorsystems legt Rotwild, einer der wenigen bisherigen Hersteller mit M1-Motor nach – und setzt dabei weiterhin auf Eigenständigkeit, statt Me-Too: Das R.EXC Race-Enduro-Bike setzt weiterhin auf die proprietäre Akku-Lösung mit extrem flinker Entnahme, nebst weiterer Innovationen.
Titelbild

Rotwild R.EXC – Infos und Preise

Die Innovationen

avinox M2S-Integration mit extrem einfach entnehmbarem Akku
✅ 864 Wh Akku mit hoher Energiedichte dank leichter Carbon-Hülle
✅ Modulares Geometrie- & Fahrwerkskonzept

EinsatzbereichAll-Mountain, Enduro
Federweg170 mm/145-160 mm
Laufradgröße29ʺ, Mullet 29″-27,5″
RahmenmaterialCarbon
MotorAvinox
Akkukapazität864 Wh
Gewicht (o. Pedale)23,2 kg
max. Systemgewicht130,0 kg
RahmengrößenM, L, XL
Websiterotwild.com
Preisspanne10.990 Euro – 14.990 Euro

R.EXC – das gibts schon eine Weile. Rotwild modernisiert synchron mit dem Launch des Avinox M2S-Motorsystems sein Race-Enduro mit 170/160 mm Federweg und variablem Laufradkonzept. Dabei geht es aber nicht nur um den Austausch des Motorsystems, der Rahmen wurde grundsätzlich überarbeitet und im Konzept nachgeschärft. Basis für die Änderungen soll viel Feedback vom Rotwild Rennteam rund um Kelan Grant gewesen sein, das infolge von Rotwilds Ingenieursteam aufgearbeitet wurde.

Das Rotwild R.EXC ist die Weiterentwicklung des … R.EXC – und soll auch abseits des Avinox M2S für Innovationen stehen.
# Das Rotwild R.EXC ist die Weiterentwicklung des … R.EXC – und soll auch abseits des Avinox M2S für Innovationen stehen. – Kostenpunkt 10.990 € fürs Pro- oder 14.990 € fürs abgebildete Ultra-Modell – dafür bekommt man ein 170/160 mm Enduro-Bike, das sehr variabel ist.
  • Rahmenmaterial Carbon
  • Motor Avinox M2S mit Touch-Display
  • Akkukapazität 864 Wh
  • Federweg 170 mm (vorn) / 160 mm (hinten)
  • Laufradgröße 29″, Mullet-Wheels (29″ vorne, 27,5″ hinten)
  • Besonderheiten Austauschbare Ausfallenden, Winkel- & Reach-Adjust-Steuersatz, entnehmbarer Akku, Federwegs- & Progressionsanpassung
  • Gewicht ab 23,2 kg (Herstellerangabe, Ultra-Modell)
  • Max. Systemgewicht* 130 kg (Herstellerangabe)
  • Farben schwarz-rot
  • Rahmengrößen M / L / XL
  • Verfügbar April 2026
  • www.rotwild.com

Rotwild R.EXC Preis (UVP)

  • Rotwild R.EXC ULTRA 14.990 €
  • Rotwild R.EXC PRO 10.990 €

Das maximale Systemgewicht begrenzt für ein Fahrrad, E-Bike oder E-MTB, wie schwer Fahrerinnen und Fahrer inklusive Kleidung, Ausrüstung, Gepäck und Bike (!) laut Hersteller sein dürfen. Dieser Wert ist – gerade bei E-Bikes – oft niedriger als Verbraucher glauben und kann so für Verdruss sorgen. Wir gehen auf diese wichtige Kenngröße in unseren E-MTB Tests und Neuvorstellungen ein und fragen bei Herstellern nach, falls diese Angabe fehlt.

Wie diese Angabe ermittelt wird, wer sicherstellt, dass da niemand mogelt und was eine ASTM-Klasse ist, erfahrt Ihr in unserem ausführlichen Artikel:

Maximales Systemgewicht am E-Bike

Kelan Grant und das Rotwild-Schwalbe-Gravity-Team sollen maßgeblich an der Entwicklung beteiligt gewesen sein, um das R.EXC zu einem wahren Race-Bike zu machen.
# Kelan Grant und das Rotwild-Schwalbe-Gravity-Team sollen maßgeblich an der Entwicklung beteiligt gewesen sein, um das R.EXC zu einem wahren Race-Bike zu machen. – Zumindest der Motor dürfte im Werkssetting jedoch einen Strich durch die Rechnung machen, da der Avinox M2S ohne Race-Software-Drosselung zu stark für UCI-E-MTB-Rennen ist.

Diashow: Neues Rotwild R.EXC 2026: Mid-Pivot-Enduro mit Avinox M2S
Nicht neu, aber anders gelöst: der Hinterrad-Verstellmechanismus hat im Vergleich zum Vorgänger ein großes Update bekommen.
Möglich sind durch austauschbare Einsätze zwei Kettenstrebenlängen mit 27,5"-Hinterrad (436 mm & 448 mm), sowie 460 mm lange Kettenstreben in Verbindung mit einem 29"-Hinterrad.
Modular Headset – Rotwild setzt auf den Acros Steuersatz, der durch einen Winkelsteuersatz oder einen Reachadjust-Steuersatz ersetzt werden kann.
Das Rotwild R.EXC ist die Weiterentwicklung des … R.EXC – und soll auch abseits des Avinox M2S für Innovationen stehen.
Auch an den XTR-Bremsen erkennt man das elektronische Fahrwerk: Hier sitzen die Sensoren.
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Optisch gleicht das Bike dem R.EX mit Avinox M1-Motor, technisch unterscheiden sich die Bikes doch recht deutlich. Während das R.EX metaphorisch in eine recht starre Form gegossen ist, ist das neue R.EXC wesentlich flexibler. Mit 170 mm Federweg vorne hat man lediglich an der Gabel eine konstante – der Hinterrad-Federweg lässt sich über verschiedene Montagepositionen der Umlenkwippe sowohl in Progression, als auch Federweg anpassen. Die 160 mm Basis ist gleichzeitig die progressivste, fällt jedoch mit lediglich 16 % Progression nicht extrem aus. Alternativ kann das Bike mit 155 mm / 14 % oder 145 mm / 12 % gefahren werden, ohne dass der Dämpferhub dafür verändert werden muss. Leider sind Progressions- und Federwegs-Justage jedoch nicht unabhängig voneinander, die knapperen Federwege werden entsprechend große Volumenspacer erfordern.

Variabel geht es bei der Dämpferanlenkung los.
# Variabel geht es bei der Dämpferanlenkung los. – Verschiedene Montagepositionen ermöglichen es, den Federweg und gleichzeitig die Progression anzupassen.
Ab Werk kommt das Bike mit 160 mm / 16 % Progression.
# Ab Werk kommt das Bike mit 160 mm / 16 % Progression. – Alternativ kann bei gleicher Dämpferlänge und -hub 155 mm / 14 % oder 145 mm / 12 % Progression gefahren werden.

Bleiben wir noch beim Hinterbau: Optisch markant ist das Elevated Box Design in Kombination mit einem „Mid-High-Pivot“ – also der stark angehobene Hinterbau mit einem unüblich weit nach vorn verlagerten Hauptdrehpunkt. Rein technisch sollen sich durch den weit nach vorn verlagerten Drehpunkt High-Pivot-Charaktermerkmale mit vernünftigen Anti-Squat- und Anti-Rise-Werten vereinen lassen, außerdem lässt das Design eine recht gute Auslegung der torsionalen Hinterbausteifigkeit zu. Klingt theoretisch, konnte uns am Trail jedoch bisher immer überzeugen.

Der auffällige hochgezogene Hinterbau mit weit nach vorn gezogenem Drehpunkt soll High-Pivot-Charaktermerkmale mit gutem Antriebs- und Bremsverhalten kombinieren.
# Der auffällige hochgezogene Hinterbau mit weit nach vorn gezogenem Drehpunkt soll High-Pivot-Charaktermerkmale mit gutem Antriebs- und Bremsverhalten kombinieren. – Mit der angehobenen Kettenstrebe wird Platz für die Kette geschaffen, zudem erlaubt das hohe laterale Steifigkeit, bei einer gut ausgelegten Torsionssteifgkeit fürs Hinterrad – auf dem Trail spürt man das – wir sind Fans!

Variabel ist auch das Laufradsetup am Race-Bike. Ab Werk kommt das R.EXC in Größe M und L mit Mullet-Konfiguration, in XL mit 29″-Vorder- und Hinterrad. Realisiert wird das über verschiedene Ausfallenden, die sowohl die Laufradgrößen-Anpassung als auch eine Geometrie-Veränderung ermöglichen. Neben dem Hinterbau kann aber auch am Steuersatz einiges verstellt werden: Rotwild verwendet einen Steuersatz, der wahlweise den Lenkwinkel oder auch den Reach verstellen kann.

An Bord ist natürlich auch die vollintegrierte Eightpins-Dropperpost, die bis zu 225 mm Hub mitbringt, leider aber auch die Sitzrohrlänge sehr lang ausfallen lässt. Preislich positioniert sich Rotwild gewohnt im Premium-Segment. Kein Bike unter der fünfstelligen Marke, los geht es mit dem Pro-Modell um 10.990 €, getoppt nur vom 14.990 € teuren Ultra-Modell. Mit dieser Premium-Positionierung ist der Wettbewerb zum Markstart des neuen Avinox-Antriebs oberhalb der 10.000-€-Marke stark, wir sind gespannt, ob Rotwild zeitnah eine preislich attraktivere Variante nachschiebt.

Geometrie

Beim genaueren Blick auf die Geometrietabelle des Rotwild R.EXC fällt auf, wie ähnlich das Bike seinem kleinen Bruder R.EX 900 im Basissetting ist: Die Hauptrahmen fallen sehr ähnlich aus, zumindest was die Steh- und Sitzposition angeht: Reach und Stack sind insgesamt ähnlich, der Sitzwinkel ist mit 78° identisch, lediglich das Steuerrohr des XL-Modells ist um 5 mm gewachsen. Das Bike liegt damit in einem insgesamt modernen Bereich.

Modular Headset – Rotwild setzt auf den Acros-Steuersatz, der durch einen Winkelsteuersatz oder einen Reachadjust-Steuersatz ersetzt werden kann.
# Modular Headset – Rotwild setzt auf den Acros-Steuersatz, der durch einen Winkelsteuersatz oder einen Reachadjust-Steuersatz ersetzt werden kann. – Das System funktioniert dank Formschluss simpel und ermöglicht die Lenkwinkelverstellung um ± 0,5° oder die Reach-Verstellung um ± 5 mm.

Unterschiede zum R.EX-Modell gibt es natürlich auch – sowohl im Basissetup, als auch in der Individualisierung durch verschiedene Verstellmöglichkeiten. Los geht’s am Steuersatz. Rotwild setzt auf das Acros-Kabeltourismus-Modell mit 56/66er Lagerschalen, die eine Reach- oder Winkelverstellung zulassen. Rund um die Nullposition lässt sich der Reach dann effektiv um ± 5mm verstellen. Alternativ kann der Lenkwinkel um 0,5° verändert werden.

Mit 63,6° ist der Lenkwinkel zwar nur dezent flacher als am R.EX 900, um dem härteren Einsatzbereich gerecht zu werden, großer Optimierungsbedarf besteht hier also nicht zwingend. Damit wird die Reach-Adjust-Option umso interessanter.

Nicht neu, aber anders gelöst: der Hinterrad-Verstellmechanismus hat im Vergleich zum Vorgänger ein großes Update bekommen.
# Nicht neu, aber anders gelöst: der Hinterrad-Verstellmechanismus hat im Vergleich zum Vorgänger ein großes Update bekommen.
Möglich sind durch austauschbare Einsätze zwei Kettenstrebenlängen mit 27,5-Hinterrad (436 mm & 448 mm) sowie 460 mm lange Kettenstreben in Verbindung mit einem 29-Hinterrad.
# Möglich sind durch austauschbare Einsätze zwei Kettenstrebenlängen mit 27,5-Hinterrad (436 mm & 448 mm) sowie 460 mm lange Kettenstreben in Verbindung mit einem 29-Hinterrad.

Signifikante Änderungen gibt es dafür am Hinterbau: Drei Ausfallenden ermöglichen hier die Verstellung: 27,5″ kurz, 27,5″ lang oder 29″ ergeben Kettenstrebenlängen von 436 mm, 448 mm und 460 mm, die in dieser Reihenfolge auch an M, L und XL verbaut sind. Je nach Gusto kann hier auch getauscht werden.

Die Eightpins-Sattelstütze ist gleichermaßen Restriktion wie Chance – in den kleinen Rahmengrößen könnte man theoretisch sehr viel Hub fahren – bis zu 225 mm sind möglich. Da das Sitzrohr jedoch eher lang ausfällt, ist fraglich ob man diese Chance jedoch auch auskosten kann. Am XL-Rad bekommt man leider keine längere Stütze nachgerüstet, gerade wo mehr und mehr Stützen auch über den 225 mm liegen ist das etwas schade.

Rahmengröße M L XL
Laufradgröße Mullet 29/27,5 Mullet 29/27,5 29″
Reach 460 mm 485 mm 510 mm
Stack 640 mm 644 mm 653 mm
STR 1,39 1,33 1,28
Lenkwinkel 63,6° 63,6° 63,6°
Sitzwinkel, effektiv 78° 78° 78°
Oberrohr 596 mm 622 mm 649 mm
Steuerrohr 110 mm 115 mm 125 mm
Sitzrohr 445 mm 475 mm 511 mm
Überstandshöhe 743 mm 741 mm 740 mm
Kettenstreben 436 mm 448 mm 460 mm
Radstand 1.248 mm 1.287 mm 1.328 mm
Tretlagerabsenkung 15,5 mm 15,5 mm 30,5 mm
Tretlagerhöhe 345 mm 345 mm 345 mm
Gabel-Offset 44 mm 44 mm 44 mm
Federweg (hinten) 160 mm 160 mm 160 mm
Federweg (vorn) 170 mm 170 mm 170 mm

Ausstattung

Zwei Ausstattungsvarianten bietet Rotwild zum Marktstart an – während die Ultra-Version um 14.990 mit Fox-Factory-Fahrwerk und mehr aus dem Vollen schöpft, bekommt man am Pro-Modell für 10.990 € eine, gemessen am Preis, deutlich magere Ausstattung:

Volle Hütte am Ultra-Topmodell … mit Fox Live Valve Dämpfer.
# Volle Hütte am Ultra-Topmodell … mit Fox Live Valve Dämpfer.
Auch an den XTR-Bremsen erkennt man das elektronische Fahrwerk: Hier sitzen die Sensoren.
# Auch an den XTR-Bremsen erkennt man das elektronische Fahrwerk: Hier sitzen die Sensoren.

Hier verbaut Rotwild ein RockShox-Fahrwerk aus der Select+-Baureihe, kombiniert mit SRAM-Maven-Bronze-Bremsen und GX-AXS-Transmission-Antrieb. Luxus in Form von Carbon darf man nur am hauseigenen Lenker erwarten. Die Crankbrothers-Laufräder sind aus Alu, aufgezogen sind Schwalbes-Tacky-Chan-Reifen.

Auch wenn es extrem hochpreisig ist, passt die Ausstattung des Ultra-Modells besser: Hier setzt Rotwild auf die Fox-Podium-Gabel und den DHX-Live-Valve-Neo-Dämpfer. Angetrieben wird das Bike nebst Avinox M2S von einem XTR-Di2-Antrieb, bei Crankbrothers-Laufrädern, e*thirteen-Kurbel und Lenker setzt man auf Carbon. Wie am Pro-Modell kommen hier auch Tacky-Chan-Reifen zum Einsatz.

ModellROTWILD R.EXC ProROTWILD R.EXC Ultra
RahmenPoly Dynamic CarbonPoly Dynamic Carbon
GabelROCK SHOX Zeb Select+
170 mm / Charger 3.1 / RC2
FOX Podium Factory Kashima
170 mm / Grip X2 / HSC/LSC / HSR/LSR
DämpferROCK SHOX Vivid Select+
205 x 60 mm
FOX DHX Neo Live
205 x 60 mm / Firm Mode Adjust / LSC / SLS Spring
SchalthebelSRAM AXS PodSHIMANO XTR Di2 9250
SchaltwerkSRAM GX Eagle Transmission AXSSHIMANO XTR Di2 9260 SGS
KassetteSRAM GX Eagle XS 1270
10-52 T. / 12-Speed
SHIMANO CS 9200
10-51 T. / 12-Speed
Kurbele*thirteen Plus
160 mm (M) / 165 mm (L/XL)
e*thirteen Race Carbon
160 mm (M) / 165 mm (L/XL)
BremseSRAM Maven Bronze; SRAM HS2 / 200 mm; SRAM Maven Bronze; SRAM HS2 / 200 mmSHIMANO XTR 9220 Fin Pad; SHIMANO RT-MT905 Ice / 203 mm; SHIMANO XTR 9220 Fin Pad; SHIMANO RT-MT905 Ice / 203 mm
LaufräderCRANKBROTHERS Synthesis Enduro
31.5 mm Width / 110-15 mm / 6-Bolt; CRANKBROTHERS Synthesis Enduro
29.5 mm Width / 148-12 mm / 6-Bolt
CRANKBROTHERS Synthesis Enduro Carbon
31.5 mm Width / 110-20 mm / 6-Bolt; CRANKBROTHERS Synthesis Enduro Carbon
29.5 mm Width / 148-12 mm / 6-Bolt
ReifenSCHWALBE Tacky Chan Evo
Super Trail / Ultra Soft / TLE / 29x2.4; SCHWALBE Tacky Chan Evo
Super Trail / Soft / TLE
27.5x2.4 (M/L) / 29x2.4 (XL)
SCHWALBE Tacky Chan Evo
Super Trail / Ultra Soft / TLE / 29x2.4; SCHWALBE Tacky Chan Evo
Super Trail / Soft / TLE
27.5x2.4 (M/L) / 29x2.4 (XL)
SattelERGON SM Enduro CompERGON SM Enduro Comp
Sattelstütze8PINS NGS2.0
up to 225 mm (XL)
8PINS NGS2.0
up to 225 mm (XL)
LenkerROTWILD B220 Carbon
15 mm Rise / 780 mm Width
ROTWILD B220 Carbon
15 mm Rise / 780 mm Width
VorbauROTWILD S120
35 mm Length
ROTWILD S120
35 mm Length
MotorAVINOX M2SAVINOX M2S
DisplayAVINOX 2" OLEDAVINOX 2" OLED
Akkukapazität864 Wh864 Wh
Max. Drehmoment150 Nm150 Nm
Gewicht
Preis (UVP)10.990 EUR14.990 EUR

Motor & Akku

An Bord ist der neue Avinox M2S. Mit bis zu 800 % Unterstützung liefert der Motor brachiale Power, die in dieser Gewichtsklasse aktuell niemand erreicht: Satte 130 Nm und 1300 W sind es im Turbo, bis zu 150 Nm und 1500 W im Boost-Modus.

Herzstück ist aber natürlich der neue Avinox M2S-Motor mit gigantischen Kennzahlen.
# Herzstück ist aber natürlich der neue Avinox M2S-Motor mit gigantischen Kennzahlen. – Ob Rotwild bei der M2S-Plakette farblich mitsprechen durfte?

Genau richtig ist dafür der größe Rotwild 864 Wh Akku – leider kommt er aber mit einer Restriktion: Der Ladestrom ist auf 7A gedeckelt, das Bike kommt damit nicht an die Schnellladefunktion des Avinox-Ladegeräts heran. Dafür lässt sich der Akku jedoch in Sekundenschnelle austauschen – umso praktischer!

USP und Restriktion gleichermaßen: der eigene Akku mit dem vermutlich besten Leistungsgewicht und 864 Wh Kapazität – aber ohne 12A-Schnellladefunktion.
# USP und Restriktion gleichermaßen: der eigene Akku mit dem vermutlich besten Leistungsgewicht und 864 Wh Kapazität – aber ohne 12A-Schnellladefunktion.
Dafür ist der Akku in Sekundenschnelle entnommen und kann ersetzt werden – dazu muss nur der Knopf (zweimal) betätigt werden.
# Dafür ist der Akku in Sekundenschnelle entnommen und kann ersetzt werden – dazu muss nur der Knopf (zweimal) betätigt werden.

An Bord ist natürlich das OLED-Touch-Display, sowie die Lenker-Remote zur Steuerung des Systems.

  • Motor Avinox M2S
  • Akku Avinox
  • Akkukapazität 864 Wh
  • Nenndauerleistung 250 Watt
  • Spitzenleistung 1500 W
  • Max. Drehmoment 150 Nm
  • Display Avinox Touch

Hier findest du alle Infos und den Test vom neuen Avinox M2S-Motor:

Avinox M2S im Test

Meinung @eMTB-News.de

Innovation ist kein Zufall – so startet Rotwild in die Pressemitteilung zum neuen R.EXC – für mich untermauert das neue R.EXC das stärker als der kleine Bruder R.EX, denn das Bike ist für mich konsequenter gedacht. Das bedeutet: Weniger Kompromisse bei der Geometrie, je nach Rahmen- / Fahrergröße, plus die Möglichkeit das Bike individuell auf den persönlichen Einsatz abzustimmen. Rotwild bleibt sich ansonsten bei der Eightpins-Integration und dem eignenen entnehmbaren Akku treu. Bei dem sehr hohen Preis ab 11.000 € darf man nur leider mit einem nicht rechnen: einem Leichtgewicht.

Definitiv vielversprechend, aber auch mit sattem Preis und kein Leichtgewicht: Das Rotwild R.EXC schafft es aber wie kein anderes Bike der ersten M2S-Welle mit eigenen Innovationen zu trumpfen!
# Definitiv vielversprechend, aber auch mit sattem Preis und kein Leichtgewicht: Das Rotwild R.EXC schafft es aber wie kein anderes Bike der ersten M2S-Welle mit eigenen Innovationen zu trumpfen!

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8 Kommentare

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  1. Rotwild hat jeden Menge Kunden (inklusive mir) mit dem Brose Smag, den zugehörigen BMZ-Akkus und diversen weiteren Qualitätsproblemen verloren. Ich habe Zweifel, dass die sich je zurück gewinnen lassen. Ich jedenfalls nicht.

    Aber wer weiß, vielleicht schaffen sie es ja doch. Preislich orientieren sie sich jedenfalls schon wieder am HighEnd-Anspruch. Ich habe Zweifel, dass das hier gezeigte Bike ein Absatzrenner wird. Wir werden sehen.

  2. Was mich generell bei Rotwild am meisten stört: Vom Ultra red ich gar nicht, das ist preislich komplett abgehoben.
    Aber wenn man sich das Pro anschaut um immerhin 11000 piepen, dann ist da immer noch die Maven Bronze mit den gestanzten Hebeln mit Gleitlager und nicht zumindest die Silver mit gefrästen, kugelgelagerten Hebeln verbaut. Ebenso Select + und nicht Ultimate Fahrwerk.
    Und ein Laufradsatz, der in Summe keine 500 Euro kostet.

    Nicht falsch verstehen, die Komponenten sind jetzt nicht grundsätzlich schlecht, aber wenn ich Premium Preis verlange muss ich auch Premium parts verbauen, oder zumindest oberes Mittelfeld.
    Aber egal, der Markt wird's regeln. Da wird's schnell satte Rabatte geben müssen wenn sie was verkaufen wollen.

  3. Absoluter Schwachsinn der Preis. So gut kann kein Bike sein und ist in ein paar Jahren genauso wenig wert wie ein "normales E-Bike"!!!

  4. Spannend wird sein, wo es dann tatsächlich landet im Handel. Wenn man sich die Verkaufspreise der Rotwild Bikes bei bike-discount so ansieht, werden sogar mit "neu" gekennzeichnete Bikes einfach mal um 38% des UVP verkauft smilie
    Interessante Strategie.

  5. Was sich nicht verkauft wird an Discounter weiter gereicht, macht einen schlechten Eindruck, wenn der Hersteller selber solche Preisnachlässe auf seiner Page gewährt.smilie

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