Mondraker Zendit E-Bike – Test Spanisches E-Enduro mit Avinox-Motor

Mondraker Zendit RR S im Test: Überarbeitete Forward-Geometrie, neuer Carbonrahmen, weiterentwickelte ZERO-Kinematik und mit Motorsystem von Avinox (DJI) – mit dem neuen Mondraker Zendit stellt die spanische Premiummarke ein neues E-Bike für den harten Enduroeinsatz vor. Wir konnten das neue E-Enduro bereits testen und haben alle Infos. Update: Der Artikel wurde am 5. Mai um den Test ergänzt!
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Youtube LogoVideo: Avinox M2S im Mondraker Zendit

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😱 Zu heftig? Avinox (DJI) M2 & M2S mit 150 Nm und 1500 W im Test
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Mondraker Zendit – Infos und Preise

Die Innovationen

✅ neu entwickelter Carbonrahmen
✅ 170/165 mm Federweg
✅ weiterentwickelte ZERO-Kinematik
✅ weiterentwickelte Forward-Geometrie
✅ Mullet-Setup
avinox-M2S-Motorsystem

Diashow: Mondraker Zendit E-Bike: Spanisches E-Enduro mit Avinox-Motor
Mondraker Zendit Test Z8H 4672
... Mondraker Zendit mit schneller Charakteristik.
Mondraker Zendit Neuvorstellung Z8H 2534
Der Carbonlenker kommt von Onoff.
Mondraker Zendit Neuvorstellung Z8H 2498
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EinsatzbereichTrail, All-Mountain, Enduro
Federweg170 mm/165 mm
LaufradgrößeMullet 29″-27,5″
RahmenmaterialCarbon
MotorAvinox
Akkukapazität800 Wh
Gewicht (o. Pedale)23,1 kg
RahmengrößenS, M, ML, L, XL (im Test: ML)
Websitemondraker.com
Preisspanne8.499 Euro - 12.499 Euro

Mit dem Zendit erweitert Mondraker sein E-MTB-Portfolio um ein Modell, das auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre im Bereich elektrifizierter Mountainbikes aufbaut. Im Mittelpunkt steht dabei eine konsequente Ausrichtung auf Fahrwerksperformance, wie sie auch aus dem Rennsport bekannt ist.

Das neue E-Bike wurde auf Basis des bekannten und bewährten Crafty – unser Testsieger im Vergleichstest –, rund um das neue M2S Motorsystem von Avinox, sowie die weiterentwickelte ZERO-Kinematik konstruiert. Ziel der Überarbeitung ist eine ausgewogene Performance sowohl im steilen Uphill als auch im technisch anspruchsvollen Downhill. Ergänzt wird das Konzept durch einen überarbeiteten Carbonrahmen mit 165 mm Federweg, die aktuelle Ausbaustufe der Forward Geometry und eine insgesamt stärker integrierte Bauweise. Designtechnisch wirkt das neue Mondraker Zendit mit dem schlanken Carbonrahmen hochmodern und überaus dynamisch.

Das neue Mondraker Zendit ist zum Shredden in Enduro-Terrain gemacht und bestens geeignet.
# Das neue Mondraker Zendit ist zum Shredden in Enduro-Terrain gemacht und bestens geeignet.

Zusammengefasst ist das Zendit auf vielseitigen Einsatz im anspruchsvollen Gelände ausgelegt und richtet sich an Leute, die sowohl bergauf als auch bergab hohe Anforderungen an ihr Material stellen und ihr E-Bike sportlich bewegen wollen. Preislich starten die Zendit-Modelle bei 8.499 € (UVP).

  • Rahmenmaterial Carbon
  • Motor Avinox M2S
  • Akkukapazität 800 Wh
  • Federweg 170 mm (vorn) / 165 mm (hinten)
  • Laufradgröße Mullet-Wheels (29″ vorne, 27,5″ hinten)
  • Gewicht 23,1 kg (von eMTB-News gewogen, Größe L)
  • Rahmengrößen S / M / ML / L / XL
  • Verfügbar ab sofort

Mondraker Zendit Preis (UVP)

  • Mondraker Zendit RR 8.499 €
  • Mondraker Zendit RR S 10.499 €
  • Mondraker Zendit XR 12.499 €
Mondraker Zendit RR – das neuentwickelte E-Enduro basiert auf dem bekannten und beliebten Crafty.
# Mondraker Zendit RR – das neuentwickelte E-Enduro basiert auf dem bekannten und beliebten Crafty. – Motor: Avinox | Akkukapazität: 800 Wh | Federweg v/h: 170/165 mm | Preis: 10.499 € (UVP)
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Mondraker setzt beim neuen Zendit auf den nagelneuen Avinox M2S mit brachialer Leistung.
# Mondraker setzt beim neuen Zendit auf den nagelneuen Avinox M2S mit brachialer Leistung.
Für etwas über 10.000 € bekommt man eine Fox Podium ...
# Für etwas über 10.000 € bekommt man eine Fox Podium ...
... und einen Fox Float X – beides natürlich in der Factory-Variante.
# ... und einen Fox Float X – beides natürlich in der Factory-Variante.
Der Carbonlenker kommt von Onoff.
# Der Carbonlenker kommt von Onoff.
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Kurzer Vorbau, langer Reach – zwei Merkmale der Forward-Geometrie von Mondraker.
# Kurzer Vorbau, langer Reach – zwei Merkmale der Forward-Geometrie von Mondraker.

Geometrie

Mondraker setzt auch beim neuen Zendit auf die hauseigene Forward-Geometrie, deren Hauptmerkmale ein langer Reach in Kombination mit kurzem Vorbau und flachem Lenkwinkel sind. Ziel ist es, das Bike bei hohen Geschwindigkeiten stabiler und kontrollierbarer zu machen, vor allem im Downhill und in technischem Gelände. Durch die gestreckte Front sitzt man zentraler im Bike, hat mehr Kontrolle über das Vorderrad und gewinnt Sicherheit in steilen Passagen. Gleichzeitig bleibt das Handling durch den kurzen Vorbau direkt und präzise. Kurz gesagt: mehr Laufruhe bei Speed, ohne träge zu werden.

Mondraker bietet das Zendit in fünf Rahmengrößen an, bei denen die Kettenstreben teilweise mitwachsen. Teilweise deshalb, weil sie in S bis ML 450 mm und in L und XL 455 mm lang sind. Betrachtet man die Rahmengröße ML genauer, fällt beim Reachwert von 480 mm auf, dass es sich hierbei eher um eine konventionelle, moderne L handelt und die L bei Mondraker eher einer normalen XL entspricht. Mit einer Körpergröße von 1,83 m würde ich hier die Rahmengröße ML wählen.

Erhältliche Rahmengrößen S, M, ML (getestet), L, XL

Mondraker Zendit mit Geometrieangaben in Rahmengröße L.
# Mondraker Zendit mit Geometrieangaben in Rahmengröße L.
Rahmengröße S
M
ML
L
XL
Laufradgröße Mullet 29/27,5 Mullet 29/27,5 Mullet 29/27,5 Mullet 29/27,5 Mullet 29/27,5
Reach 436 mm440 mm 456 mm460 mm 476 mm480 mm 496 mm500 mm 516 mm520 mm
Stack 633 mm631 mm 634 mm631 mm 643 mm640 mm 652 mm649 mm 661 mm658 mm
STR 1,451,43 1,391,37 1,351,33 1,311,30 1,281,27
Lenkwinkel 63,1°63,5° 63,1°63,5° 63,1°63,5° 63,1°63,5° 63,1°63,5°
Sitzwinkel, effektiv 76,6°77° 76,6°77° 76,6°77° 76,6°77° 76,6°77°
Sitzwinkel, real 73,1°73,5° 73,1°73,5° 73,1°73,5° 73,1°73,5° 73,1°73,5°
Oberrohr (horiz.) 586 mm 606 mm 628 mm 650 mm 672 mm
Steuerrohr 110 mm 110 mm 120 mm 130 mm 140 mm
Sitzrohr 380 mm 410 mm 435 mm 460 mm 490 mm
Kettenstreben 451 mm450 mm 451 mm450 mm 451 mm450 mm 456 mm455 mm 456 mm455 mm
Radstand 1.242 mm1.241 mm 1.262 mm1.261 mm 1.287 mm1.286 mm 1.316 mm1.315 mm 1.340 mm1.339 mm
Tretlagerabsenkung 11 mm6 mm 11 mm6 mm 11 mm6 mm 11 mm6 mm 11 mm6 mm
Tretlagerhöhe 340 mm345 mm 340 mm345 mm 340 mm345 mm 340 mm345 mm 340 mm345 mm
Gabel-Offset 44 mm 44 mm 44 mm 44 mm 44 mm
Federweg (hinten) 165 mm 165 mm 165 mm 165 mm 165 mm
Federweg (vorn) 170 mm 170 mm 170 mm 170 mm 170 mm

Ausstattung

Mondraker bietet das Zendit in drei Ausstattungsvarianten an. Den Einstieg markiert das RR-Modell, das für 8.499 EUR zu haben ist, gefolgt vom RR S für 10.499 EUR und dem Topmodell XR, welches zu einem UVP von 12.499 EUR zu haben ist. Neben diversen Unterschieden im Spec ist ein Aspekt gerade im Zusammenhang mit dem Avinox-Motorsystem und dem damit verbundenen Schnellladen (bis 75 % wird der Akku circa 1 % pro Minute aufgeladen) nicht außer Acht zu lassen: Nur das Topmodell kommt mit dem 12A-Ladegerät, die beiden anderen Modelle setzen auf ein deutlich langsameres 4A-Ladegerät.

Weitere Unterschiede gibt es natürlich beim Fahrwerk, den Laufrädern, der Dropper Post oder am Cockpit. Jedes Modell gibt es in zwei Farbvarianten. Alle Ausstattungsdetails findest du in unserer übersichtlichen Tabelle.

ModellMondraker Zendit RRMondraker Zendit RR SMondraker Zendit XR
RahmenCarbonrahmen mit 165 mm FederwegCarbonrahmen mit 165 mm FederwegCarbonrahmen mit 165 mm Federweg
GabelFox 38 Float GRIP X2 Factory / 170 mmFox Podium 29 Float GRIP X2 Factory / 170 mmFox Podium 29 Float GRIP X2 Factory / 170 mm
DämpferFox Float X FactoryFox Float X Factory KashimaFox Float X2 Factory Kashima
SchaltungSRAM S1000 Eagle AXSSRAM X0 Eagle AXS T-Type, 12sSRAM X0 Eagle AXS T-Type, 12s
BremseSRAM Maven BaseSRAM Maven SilverSRAM Maven Ultimate
LaufräderDT SwissDT SwissDT Swiss
Reifen
VorderreifenMaxxis Assegai 29x2.5WT, tubeless ready, 3C Maxx Grip compound, EXO+Maxxis Assegai 29x2.5WT, tubeless ready, 3C Maxx Grip compound, EXO+Maxxis Assegai 29x2.5WT, tubeless ready, 3C Maxx Grip compound, EXO+
HinterreifenMaxxis Minion DHR II 27.5x2.5 WT, tubeless ready, 3C MaxxTerra compound, DDMaxxis Minion DHR II 27.5x2.5 WT, tubeless ready, 3C MaxxTerra compound, DDMaxxis Minion DHR II 27.5x2.5 WT, tubeless ready, 3C MaxxTerra compound, DD
SattelErgon SM10Ergon SM10Ergon SM10
SattelstützeOnoff PijaFox Transfer FactoryRockShox Reverb AXS
LenkerOnoff S6 1.0 7050 AluminiumOnoff S9 1.0 CarbonOnoff S9 1.0 Carbon
VorbauOnoff S6 30 mmOnoff S9 30 mmOnoff S9 30 mm
MotorAvinoxAvinoxAvinox
DisplayAvinoxAvinoxAvinox
Akkukapazität800 Wh800 Wh800 Wh
Gewicht22,8 kg22,9 kg23,1 kg
Preis (UVP)8.499 €10.499 €12.499 €

Mondraker Zendit RR – Preis (UVP): 8.499 €
# Mondraker Zendit RR – Preis (UVP): 8.499 €
Mondraker Zendit RR – Preis (UVP): 8.499 €
# Mondraker Zendit RR – Preis (UVP): 8.499 €
Zendit RR S p
# Zendit RR S p
Mondraker Zendit RR S – Preis (UVP): 10.499 €
# Mondraker Zendit RR S – Preis (UVP): 10.499 €
Mondraker Zendit XR – Preis (UVP): 12.499 €
# Mondraker Zendit XR – Preis (UVP): 12.499 €
Mondraker Zendit XR – Preis (UVP): 12.499 €
# Mondraker Zendit XR – Preis (UVP): 12.499 €

Motor & Akku

Die Katze ist aus dem Sack: Anfang April hat Avinox das Geheimnis um den M2S gelüftet und wir können euch alle Details zum Motor im Mondraker Zendit mitteilen:
Der Avinox M2S, basiert auf der Bauform des M1-Mittelmotors, ist mit 2,6 kg für seine Leistung sehr leicht, hat aber im Vergleich zum Vorgänger leicht zugelegt. Beeindruckend ist die Leistung im Boost-Modus: absolute Spitzenwerte im Hinblick auf Drehmoment und Leistung generiert der Motor – satte 150 Nm maximales Drehmoment vereint das Powerpaket mit 1500 Watt Leistung, dies allerdings nur mit dem 700er-Akku. Die Spitzenleistung ist kurzzeitig (bis zu 60 Sekunden) im Boost-Modus abrufbar, dauerhaft bekommt man aber von der Konkurrenz bislang unerreichte 130 Nm/1300 Watt im Turbo-Modus.

Dazu kommen, neben einem Farbdisplay mit Touch-Funktion, zwei Satelliten-Schalter, die rechts und links am Lenker sitzen und über die man das System steuern kann. Wer bereits das M1-System von Avinox (DJI) kennt, für den sind diese Bauteile keine Neuheit, denn auch hier kamen sie schon zum Einsatz. Im Zendit kommt der 800 Wh Akku zum Einsatz.

  • Motor Avinox M2S
  • Akku Avinox
  • Akkukapazität 800 Wh
  • Nenndauerleistung 250 Watt
  • Spitzenleistung 1300 W
  • Max. Drehmoment 130 Nm
  • Display Avinox

Hier findest du alle Infos und den Test vom neuen Avinox M2S-Motor:

Avinox M2S im Test

Mondraker Zendit RR S im Test

Leute, das Mondraker Zendit ist ein richtiges Bügelbrett! Auf einigen meiner Hometrails habe ich direkt persönliche Bestzeiten gefahren, denn mit diesem Bike ist man brutal schnell.

Mit dem Mondraker Zendit haben die Spanier ein weiteres extrem potentes E-Mountainbike im Programm. Im Vergleich zum Mondraker Crafty wirkt es noch kompromissloser und lässt sich gefühlt schneller über den Trail bewegen. Vom Charakter her geht es eher in Richtung Mondraker Neat: straff, direkt und klar auf Performance ausgelegt. Der fest verbaute Akku schränkt die Zielgruppe zwar etwas ein, passt aber zum Gesamtkonzept – hier zählt jedes Gramm, und Performance steht klar vor Komfort, ohne dass das Bike dabei unkomfortabel wäre.

Beim Mondraker Zendit zählt jedes Gramm, und maximale Performance steht klar im Mittelpunkt.
# Beim Mondraker Zendit zählt jedes Gramm, und maximale Performance steht klar im Mittelpunkt.

Neben der Geometrie spielt vor allem das Fahrwerk eine zentrale Rolle. Mit 170 mm Federweg vorne und 165 mm hinten ist schnell klar, wohin die Reise geht: Enduro. Herzstück des schlanken Carbonrahmens ist der ZERO-Hinterbau, also ein Virtual-Pivot-System mit überarbeiteter Kinematik, das ursprünglich vom Downhill-Bike Summum abgeleitet und speziell auf den Avinox M2S abgestimmt wurde. Der Dämpfer ist dabei „schwebend“ zwischen zwei Umlenkhebeln gelagert und wird von beiden Seiten gleichzeitig angesteuert. Das sorgt für ein sehr sensibles Ansprechverhalten bei gleichzeitig guter Effizienz. Die progressive Kennlinie von rund 27 % gibt dem Hinterbau genügend Gegenhalt, sodass er auch im ruppigen Gelände stabil bleibt und dabei dennoch lebendig wirkt.

Auf dem Trail besticht das ...
# Auf dem Trail besticht das ...
... Mondraker Zendit mit schneller Charakteristik.
# ... Mondraker Zendit mit schneller Charakteristik.
Enduro per excellence – das trifft auf das Mondraker Zendit unebdingt zu.
# Enduro per excellence – das trifft auf das Mondraker Zendit unebdingt zu. – Einzig der Fox Float X bietet an einem derart potentem Bike Grund zur Kritik.

Vorne arbeitet in unserem Testbike eine Fox Podium mit 170 mm Federweg – eine Gabel, die aktuell in Sachen Sensibilität und Performance Maßstäbe setzt. Sie spricht extrem feinfühlig an, schluckt selbst kleinste Unebenheiten und sorgt für enorm viel Kontrolle. Hinten verbaut Mondraker allerdings einen Float X, der hier nicht ganz mithalten kann. Als unkomplizierter, leichter Allround-Dämpfer funktioniert er zwar gut auf Trail- und All-Mountain-Bikes, wirkt am Zendit aber etwas überfordert und limitiert das Gesamtpotenzial. Passender wäre ein Float X2, wie er im höherwertigen XR-Modell steckt: mehr Einstellmöglichkeiten, mehr Reserven, Grip und vor allem mehr Performance bei schnellen, harten Schlägen.

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Auf dem Trail zeigt sich das Zendit extrem schnell und laufruhig. Hohe Geschwindigkeiten steckt es locker weg und vermittelt viel Sicherheit. In engen Kurven verlangt es allerdings etwas mehr Körpereinsatz – hier fehlt es ihm ein wenig an Agilität und Verspieltheit, trotz Mullet-Setup. Dafür hilft am Kurvenausgang der Avinox M2S ordentlich nach: Schon bei leichtem Pedaldruck schiebt er das Bike kraftvoll an und bringt dich schnell wieder auf Tempo.

Auch technischere Uphills lassen sich mit dem Zendit mühelos meistern.
# Auch technischere Uphills lassen sich mit dem Zendit mühelos meistern.

Auch bergauf spielt der Motor seine Stärken aus. Selbst steile Anstiege sind gut machbar, auch wenn man aktiv nach vorne arbeiten muss, um das Vorderrad am Boden zu halten. Hat man den Dreh raus, lassen sich auch technische Uphills sauber fahren – und machen dank der kraftvollen, fein dosierbaren Unterstützung richtig Spaß.

Ein kleiner Kritikpunkt sind die sehr dünnen Griffe. Sie bieten zwar etwas Dämpfung, sind aber eher für kleinere Hände ausgelegt und auf längeren Touren nicht besonders komfortabel. Kein großes Problem, da schnell getauscht – aber erwähnenswert.

Fazit: Mondraker Zendit

Schnell, schlank und sexy – so kann man das Mondraker Zendit mit wenigen Worten beschreiben. Dank ZERO-Kinematik, sensiblem Hinterbau, Forward-Geometrie, kraftvollem Avinox M2S gehört das Bike mit dem überaus stimmig proportioniertem Carbonrahmen schon jetzt zu meinen Lieblingsbikes.

Wer ein E-Enduro mit Potential und dynamischem, eigenständigem Design sucht, sollte sich unbedingt das Mondraker Zendit anschauen.

Wie gefällt dir das neue Mondraker Zendit mit dem neuen Avinox M2S?

Mondraker Zendit Carbon XR Avinox M2S 800Wh
Mondraker Zendit Carbon XR Avinox M2S 800Wh
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319 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Halleluja!

    Jetzt können wir alle wieder ruhig schlafen.

  2. avau
    Dabei seit 09/2012
    Ganz so ist es auch nicht, ich muss schon noch arbeiten für meine Kohle, aber hungern (auch wenns mir nicht schaden würde...) muss ich deswegen auch nicht.
    Wenn er wüsste das es im Vergleich zum HK fast Peanuts sind...smilie
  3. Wenn er wüsste das es im Vergleich zum HK fast Peanuts sind...smilie
    Gut, dass Trinnov (noch) keine Bikes bzw. Software für Bikes verkauft...😉😇

    Specialized Turbo Levo Trinnov Altitude One: UVP 35.000 € (ohne Akku)
  4. So schlimm, wie im AV Bereich ist es hier zum Glück nicht, aber mit dem E-Antrieb hat die Bike-Industrie schon einen Hebel gefunden, höhere Bikepreise als "normal" zu etablieren.

    So, heute erstmal die kleine Hausrunde gefahren. Laut Garmin 1065hm, 34,7km. Bin das Meiste im Trail Modus gefahren. Damit sicher mehr Unterstützung als mit meinem ehem. Giant Reign, trotzdem recht ähnlichen Akkuverbrauch (73%).
    Das Wichtigste: Trotz knapp 35° heute, kein Derating. Der Giant Motor ist auf einem steileren Straßenstück zu heiß geworden.

    Erst heute ist mir aufgefallen, dass beim Zendit die Gabeln nicht anstehen, frei durch drehen. Beim Einladen zwar bißerl nachteilig. Mit dem Giant hat mich der geringe Lenkeinschlag manchmal schon behindert.

    Entwarnung kann ich bei der Podium geben: Mir ist nix Negatives aufgefallen, lässt sich genau steuern. Bin ja gebranntes Kind von der Shiver und Dorado.

    Der Trailmodus hat auch eine Varianz, fast wie der Automatik-Modus. Das bringt Unruhe ins System und ja, kann schon mal zuviel sein, wenn auf einmal noch mehr dazu gegeben wird.
    Hab ich leider zu spät gecheckt. Um ein Eck, Chefin tritt hinein, Radl steigt auf sie fällt seitlich um. Eigentlich harmlos, aber der Hebel für die Sattelstütze hat sie "gebissen" Dass der Hebel billig wirkt und sich auch nicht gut bedienen lässt, hab ich schon geschrieben. Dazu ist er auch noch scharfkantig.
    Sicher blöd her gegangen, aber von dem depperten Hebel aufgeschnitten worden, dass sie genäht werden musste.
    Also RR Fahrer, schaut Euch den Hebel an. Ich werde ihn austauschen.

    Die Hausrunde ist eher ein Waldweg/Wanderweg Bolzen, einfach laufen lassen. Da fährt sich das Zendit schon sehr gut. Balance in offenen Kurven passt gut.
    Da kann ich morgen dann mehr dazu sagen, gehts zum Bikepark.

  5. Sehr informativ.

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