Video: Avinox M2S im Mondraker Zendit
Mondraker Zendit – Infos und Preise
Die Innovationen
✅ neu entwickelter Carbonrahmen
✅ 170/165 mm Federweg
✅ weiterentwickelte ZERO-Kinematik
✅ weiterentwickelte Forward-Geometrie
✅ Mullet-Setup
✅ avinox-M2S-Motorsystem
| Einsatzbereich | Trail, All-Mountain, Enduro |
|---|---|
| Federweg | 170 mm/165 mm |
| Laufradgröße | Mullet 29″-27,5″ |
| Rahmenmaterial | Carbon |
| Motor | Avinox |
| Akkukapazität | 800 Wh |
| Gewicht (o. Pedale) | 23,1 kg |
| Rahmengrößen | S, M, ML, L, XL (im Test: ML) |
| Website | mondraker.com |
| Preisspanne | 8.499 Euro - 12.499 Euro |
Mit dem Zendit erweitert Mondraker sein E-MTB-Portfolio um ein Modell, das auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre im Bereich elektrifizierter Mountainbikes aufbaut. Im Mittelpunkt steht dabei eine konsequente Ausrichtung auf Fahrwerksperformance, wie sie auch aus dem Rennsport bekannt ist.
Das neue E-Bike wurde auf Basis des bekannten und bewährten Crafty – unser Testsieger im Vergleichstest –, rund um das neue M2S Motorsystem von Avinox, sowie die weiterentwickelte ZERO-Kinematik konstruiert. Ziel der Überarbeitung ist eine ausgewogene Performance sowohl im steilen Uphill als auch im technisch anspruchsvollen Downhill. Ergänzt wird das Konzept durch einen überarbeiteten Carbonrahmen mit 165 mm Federweg, die aktuelle Ausbaustufe der Forward Geometry und eine insgesamt stärker integrierte Bauweise. Designtechnisch wirkt das neue Mondraker Zendit mit dem schlanken Carbonrahmen hochmodern und überaus dynamisch.
Zusammengefasst ist das Zendit auf vielseitigen Einsatz im anspruchsvollen Gelände ausgelegt und richtet sich an Leute, die sowohl bergauf als auch bergab hohe Anforderungen an ihr Material stellen und ihr E-Bike sportlich bewegen wollen. Preislich starten die Zendit-Modelle bei 8.499 € (UVP).
- Rahmenmaterial Carbon
- Motor Avinox M2S
- Akkukapazität 800 Wh
- Federweg 170 mm (vorn) / 165 mm (hinten)
- Laufradgröße Mullet-Wheels (29″ vorne, 27,5″ hinten)
- Gewicht 23,1 kg (von eMTB-News gewogen, Größe L)
- Rahmengrößen S / M / ML / L / XL
- Verfügbar ab sofort
Mondraker Zendit Preis (UVP)
- Mondraker Zendit RR 8.499 €
- Mondraker Zendit RR S 10.499 €
- Mondraker Zendit XR 12.499 €
Geometrie
Mondraker setzt auch beim neuen Zendit auf die hauseigene Forward-Geometrie, deren Hauptmerkmale ein langer Reach in Kombination mit kurzem Vorbau und flachem Lenkwinkel sind. Ziel ist es, das Bike bei hohen Geschwindigkeiten stabiler und kontrollierbarer zu machen, vor allem im Downhill und in technischem Gelände. Durch die gestreckte Front sitzt man zentraler im Bike, hat mehr Kontrolle über das Vorderrad und gewinnt Sicherheit in steilen Passagen. Gleichzeitig bleibt das Handling durch den kurzen Vorbau direkt und präzise. Kurz gesagt: mehr Laufruhe bei Speed, ohne träge zu werden.
Mondraker bietet das Zendit in fünf Rahmengrößen an, bei denen die Kettenstreben teilweise mitwachsen. Teilweise deshalb, weil sie in S bis ML 450 mm und in L und XL 455 mm lang sind. Betrachtet man die Rahmengröße ML genauer, fällt beim Reachwert von 480 mm auf, dass es sich hierbei eher um eine konventionelle, moderne L handelt und die L bei Mondraker eher einer normalen XL entspricht. Mit einer Körpergröße von 1,83 m würde ich hier die Rahmengröße ML wählen.
Erhältliche Rahmengrößen S, M, ML (getestet), L, XL
| Rahmengröße |
S
|
M
|
ML
|
L
|
XL
|
|---|---|---|---|---|---|
| Laufradgröße | Mullet 29/27,5 | Mullet 29/27,5 | Mullet 29/27,5 | Mullet 29/27,5 | Mullet 29/27,5 |
| Reach | 436 mm440 mm | 456 mm460 mm | 476 mm480 mm | 496 mm500 mm | 516 mm520 mm |
| Stack | 633 mm631 mm | 634 mm631 mm | 643 mm640 mm | 652 mm649 mm | 661 mm658 mm |
| STR | 1,451,43 | 1,391,37 | 1,351,33 | 1,311,30 | 1,281,27 |
| Lenkwinkel | 63,1°63,5° | 63,1°63,5° | 63,1°63,5° | 63,1°63,5° | 63,1°63,5° |
| Sitzwinkel, effektiv | 76,6°77° | 76,6°77° | 76,6°77° | 76,6°77° | 76,6°77° |
| Sitzwinkel, real | 73,1°73,5° | 73,1°73,5° | 73,1°73,5° | 73,1°73,5° | 73,1°73,5° |
| Oberrohr (horiz.) | 586 mm | 606 mm | 628 mm | 650 mm | 672 mm |
| Steuerrohr | 110 mm | 110 mm | 120 mm | 130 mm | 140 mm |
| Sitzrohr | 380 mm | 410 mm | 435 mm | 460 mm | 490 mm |
| Kettenstreben | 451 mm450 mm | 451 mm450 mm | 451 mm450 mm | 456 mm455 mm | 456 mm455 mm |
| Radstand | 1.242 mm1.241 mm | 1.262 mm1.261 mm | 1.287 mm1.286 mm | 1.316 mm1.315 mm | 1.340 mm1.339 mm |
| Tretlagerabsenkung | 11 mm6 mm | 11 mm6 mm | 11 mm6 mm | 11 mm6 mm | 11 mm6 mm |
| Tretlagerhöhe | 340 mm345 mm | 340 mm345 mm | 340 mm345 mm | 340 mm345 mm | 340 mm345 mm |
| Gabel-Offset | 44 mm | 44 mm | 44 mm | 44 mm | 44 mm |
| Federweg (hinten) | 165 mm | 165 mm | 165 mm | 165 mm | 165 mm |
| Federweg (vorn) | 170 mm | 170 mm | 170 mm | 170 mm | 170 mm |
Ausstattung
Mondraker bietet das Zendit in drei Ausstattungsvarianten an. Den Einstieg markiert das RR-Modell, das für 8.499 EUR zu haben ist, gefolgt vom RR S für 10.499 EUR und dem Topmodell XR, welches zu einem UVP von 12.499 EUR zu haben ist. Neben diversen Unterschieden im Spec ist ein Aspekt gerade im Zusammenhang mit dem Avinox-Motorsystem und dem damit verbundenen Schnellladen (bis 75 % wird der Akku circa 1 % pro Minute aufgeladen) nicht außer Acht zu lassen: Nur das Topmodell kommt mit dem 12A-Ladegerät, die beiden anderen Modelle setzen auf ein deutlich langsameres 4A-Ladegerät.
Weitere Unterschiede gibt es natürlich beim Fahrwerk, den Laufrädern, der Dropper Post oder am Cockpit. Jedes Modell gibt es in zwei Farbvarianten. Alle Ausstattungsdetails findest du in unserer übersichtlichen Tabelle.
| Modell | Mondraker Zendit RR | Mondraker Zendit RR S | Mondraker Zendit XR |
| Rahmen | Carbonrahmen mit 165 mm Federweg | Carbonrahmen mit 165 mm Federweg | Carbonrahmen mit 165 mm Federweg |
| Gabel | Fox 38 Float GRIP X2 Factory / 170 mm | Fox Podium 29 Float GRIP X2 Factory / 170 mm | Fox Podium 29 Float GRIP X2 Factory / 170 mm |
| Dämpfer | Fox Float X Factory | Fox Float X Factory Kashima | Fox Float X2 Factory Kashima |
| Schaltung | SRAM S1000 Eagle AXS | SRAM X0 Eagle AXS T-Type, 12s | SRAM X0 Eagle AXS T-Type, 12s |
| Bremse | SRAM Maven Base | SRAM Maven Silver | SRAM Maven Ultimate |
| Laufräder | DT Swiss | DT Swiss | DT Swiss |
| Reifen | |||
| Vorderreifen | Maxxis Assegai 29x2.5WT, tubeless ready, 3C Maxx Grip compound, EXO+ | Maxxis Assegai 29x2.5WT, tubeless ready, 3C Maxx Grip compound, EXO+ | Maxxis Assegai 29x2.5WT, tubeless ready, 3C Maxx Grip compound, EXO+ |
| Hinterreifen | Maxxis Minion DHR II 27.5x2.5 WT, tubeless ready, 3C MaxxTerra compound, DD | Maxxis Minion DHR II 27.5x2.5 WT, tubeless ready, 3C MaxxTerra compound, DD | Maxxis Minion DHR II 27.5x2.5 WT, tubeless ready, 3C MaxxTerra compound, DD |
| Sattel | Ergon SM10 | Ergon SM10 | Ergon SM10 |
| Sattelstütze | Onoff Pija | Fox Transfer Factory | RockShox Reverb AXS |
| Lenker | Onoff S6 1.0 7050 Aluminium | Onoff S9 1.0 Carbon | Onoff S9 1.0 Carbon |
| Vorbau | Onoff S6 30 mm | Onoff S9 30 mm | Onoff S9 30 mm |
| Motor | Avinox | Avinox | Avinox |
| Display | Avinox | Avinox | Avinox |
| Akkukapazität | 800 Wh | 800 Wh | 800 Wh |
| Gewicht | 22,8 kg | 22,9 kg | 23,1 kg |
| Preis (UVP) | 8.499 € | 10.499 € | 12.499 € |
Motor & Akku
Die Katze ist aus dem Sack: Anfang April hat Avinox das Geheimnis um den M2S gelüftet und wir können euch alle Details zum Motor im Mondraker Zendit mitteilen:
Der Avinox M2S, basiert auf der Bauform des M1-Mittelmotors, ist mit 2,6 kg für seine Leistung sehr leicht, hat aber im Vergleich zum Vorgänger leicht zugelegt. Beeindruckend ist die Leistung im Boost-Modus: absolute Spitzenwerte im Hinblick auf Drehmoment und Leistung generiert der Motor – satte 150 Nm maximales Drehmoment vereint das Powerpaket mit 1500 Watt Leistung, dies allerdings nur mit dem 700er-Akku. Die Spitzenleistung ist kurzzeitig (bis zu 60 Sekunden) im Boost-Modus abrufbar, dauerhaft bekommt man aber von der Konkurrenz bislang unerreichte 130 Nm/1300 Watt im Turbo-Modus.
Dazu kommen, neben einem Farbdisplay mit Touch-Funktion, zwei Satelliten-Schalter, die rechts und links am Lenker sitzen und über die man das System steuern kann. Wer bereits das M1-System von Avinox (DJI) kennt, für den sind diese Bauteile keine Neuheit, denn auch hier kamen sie schon zum Einsatz. Im Zendit kommt der 800 Wh Akku zum Einsatz.
- Motor Avinox M2S
- Akku Avinox
- Akkukapazität 800 Wh
- Nenndauerleistung 250 Watt
- Spitzenleistung 1300 W
- Max. Drehmoment 130 Nm
- Display Avinox
Hier findest du alle Infos und den Test vom neuen Avinox M2S-Motor:
Mondraker Zendit RR S im Test
Leute, das Mondraker Zendit ist ein richtiges Bügelbrett! Auf einigen meiner Hometrails habe ich direkt persönliche Bestzeiten gefahren, denn mit diesem Bike ist man brutal schnell.
Mit dem Mondraker Zendit haben die Spanier ein weiteres extrem potentes E-Mountainbike im Programm. Im Vergleich zum Mondraker Crafty wirkt es noch kompromissloser und lässt sich gefühlt schneller über den Trail bewegen. Vom Charakter her geht es eher in Richtung Mondraker Neat: straff, direkt und klar auf Performance ausgelegt. Der fest verbaute Akku schränkt die Zielgruppe zwar etwas ein, passt aber zum Gesamtkonzept – hier zählt jedes Gramm, und Performance steht klar vor Komfort, ohne dass das Bike dabei unkomfortabel wäre.
Neben der Geometrie spielt vor allem das Fahrwerk eine zentrale Rolle. Mit 170 mm Federweg vorne und 165 mm hinten ist schnell klar, wohin die Reise geht: Enduro. Herzstück des schlanken Carbonrahmens ist der ZERO-Hinterbau, also ein Virtual-Pivot-System mit überarbeiteter Kinematik, das ursprünglich vom Downhill-Bike Summum abgeleitet und speziell auf den Avinox M2S abgestimmt wurde. Der Dämpfer ist dabei „schwebend“ zwischen zwei Umlenkhebeln gelagert und wird von beiden Seiten gleichzeitig angesteuert. Das sorgt für ein sehr sensibles Ansprechverhalten bei gleichzeitig guter Effizienz. Die progressive Kennlinie von rund 27 % gibt dem Hinterbau genügend Gegenhalt, sodass er auch im ruppigen Gelände stabil bleibt und dabei dennoch lebendig wirkt.
Vorne arbeitet in unserem Testbike eine Fox Podium mit 170 mm Federweg – eine Gabel, die aktuell in Sachen Sensibilität und Performance Maßstäbe setzt. Sie spricht extrem feinfühlig an, schluckt selbst kleinste Unebenheiten und sorgt für enorm viel Kontrolle. Hinten verbaut Mondraker allerdings einen Float X, der hier nicht ganz mithalten kann. Als unkomplizierter, leichter Allround-Dämpfer funktioniert er zwar gut auf Trail- und All-Mountain-Bikes, wirkt am Zendit aber etwas überfordert und limitiert das Gesamtpotenzial. Passender wäre ein Float X2, wie er im höherwertigen XR-Modell steckt: mehr Einstellmöglichkeiten, mehr Reserven, Grip und vor allem mehr Performance bei schnellen, harten Schlägen.
Auf dem Trail zeigt sich das Zendit extrem schnell und laufruhig. Hohe Geschwindigkeiten steckt es locker weg und vermittelt viel Sicherheit. In engen Kurven verlangt es allerdings etwas mehr Körpereinsatz – hier fehlt es ihm ein wenig an Agilität und Verspieltheit, trotz Mullet-Setup. Dafür hilft am Kurvenausgang der Avinox M2S ordentlich nach: Schon bei leichtem Pedaldruck schiebt er das Bike kraftvoll an und bringt dich schnell wieder auf Tempo.
Auch bergauf spielt der Motor seine Stärken aus. Selbst steile Anstiege sind gut machbar, auch wenn man aktiv nach vorne arbeiten muss, um das Vorderrad am Boden zu halten. Hat man den Dreh raus, lassen sich auch technische Uphills sauber fahren – und machen dank der kraftvollen, fein dosierbaren Unterstützung richtig Spaß.
Ein kleiner Kritikpunkt sind die sehr dünnen Griffe. Sie bieten zwar etwas Dämpfung, sind aber eher für kleinere Hände ausgelegt und auf längeren Touren nicht besonders komfortabel. Kein großes Problem, da schnell getauscht – aber erwähnenswert.
Fazit: Mondraker Zendit
Schnell, schlank und sexy – so kann man das Mondraker Zendit mit wenigen Worten beschreiben. Dank ZERO-Kinematik, sensiblem Hinterbau, Forward-Geometrie, kraftvollem Avinox M2S gehört das Bike mit dem überaus stimmig proportioniertem Carbonrahmen schon jetzt zu meinen Lieblingsbikes.
Wer ein E-Enduro mit Potential und dynamischem, eigenständigem Design sucht, sollte sich unbedingt das Mondraker Zendit anschauen.
Wie gefällt dir das neue Mondraker Zendit mit dem neuen Avinox M2S?
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248 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumWenn du so sehr die 38er willst dann Verkauf doch die sofort die Podium, da solltest du sogar bei Neukauf der 38er mit plus rauskommen….
Stimmt - bei Farben scheiden sich die Geister...
Mit meinen 70kg war die Shiver schon weich aber die Dorado im V10 war ein traum. Ich bin dann auch auf die 40er gegangen, weil mir das gezicke mit absacken und so und die elendige Wartungsintensivität der Dorado auf die Nerven ging. Sie war eine Diva, aber die geilste Gabel die ich je hatte. 😌 Ich hoff die Podium schlägt in die selbe Kerbe, zumindest was die Leistung angeht, nicht das mit der Diva... 🤭 Beim Flex denk ich mir bei meinen 70kg überhaupt gar nix. 🙃
Genau das dachte ich auch. Carbon felgen und Funkstütze will ich ja gar nicht... da ist mir das vom RRS deutlich lieber!
Stimmt, das haben wir ja schon geschrieben.
Absolut! Dadurch dass noch so extrem wenige Leute gibt die eines haben, werd ich wohl da die eine oder andere Geschichte dazu posten - wenns was zu berichten gibt! 😊
Dann schon eher auf Reserve.

Der Widerverkauf irgendwann wäre sonst schon eher schwierig.
Ist Alles kein Beinbruch, lässt sich lösen, Hauptsache ich bekomme bald ein Radl
Derzeit hast einen 25kg Gewichtsvorteil......da wird die Podium schon gut passen.
Wie gerade oben geschrieben, Alles keine Tragik. Zur Not hole ich mir halt ne andere Gabel dazu.
Beim Moped hab ich auch schon seit Ewigkeiten ein eigenes Fahrwerk, welches ich von Moped zu Moped mitnehme, das orig. FW wird wieder beim Verkauf eingebaut.
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