Crussis e-Full 12.11-PRO X im Test Der schnelle Trailflitzer mit Avinox-Power (DJI)

Crussis e-Full 12.11-PRO X im Test: Das Crussis e-Full 12.11-PRO X ist eines der ersten Bikes mit dem Avinox-Motor und muss sich in unserem Vergleichstest gegen die Konkurrenz von Amflow, Megamo, Rotwild und Forbidden beweisen. Hier erfahrt ihr, wie sich das leichte Carbon E-MTB geschlagen hat.
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Crussis e-Full 12.11-PRO X im Test: Der Octavia RS der DJI-Bikes?!
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Steckbrief: Crussis e-Full 12.11-PRO X – Test 2026

EinsatzbereichAll-Mountain, Enduro
Federweg160 mm/150 mm
Laufradgröße29ʺ
RahmenmaterialCarbon
MotorDJI
Akkukapazität800 Wh
Gewicht (o. Pedale)22,3 kg
max. Systemgewicht120,0 kg
RahmengrößenM, L, XL (im Test: L)
Websitecrussis.de
Preisspanne4.490 € bis 11.990 €
Preis: 11.990

Die Marke Crussis ist hierzulande und vor allem im Premium-Segment noch relativ unbekannt. Dies könnte sich allerdings schnell ändern, denn Crussis spielt beim Hype um den kraftvollen dji Avinox M1-Motor ganz vorne mit. Die Tschechen sind früh auf den Zug aufgesprungen und wollen sich mit diesem Schritt langfristig im Performance-Bereich ansiedeln. Dass Crussis es damit ernst meint, sieht man bereits am Datenblatt des uns zur Verfügung gestellten Testbikes: Volle Hütte ist hier die Devise. Allerdings hängt dementsprechend auch ein saftiges Preisschild von 11.990 €.

Das Crussis E-Full 12.11-PRO X setzt auf den DJI Avinox-Motor mit 800-Wh-Batterie und verfügt über 160 mm Federweg an der Front sowie 150 mm am Heck. Preislich liegt das 29 Carbon Bike bei rund 12.000 €.
# Das Crussis E-Full 12.11-PRO X setzt auf den DJI Avinox-Motor mit 800-Wh-Batterie und verfügt über 160 mm Federweg an der Front sowie 150 mm am Heck. Preislich liegt das 29 Carbon Bike bei rund 12.000 €.
Diashow: Crussis e-Full 12.11-PRO X im Test: Der schnelle Trailflitzer mit DJI Avinox-Power
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Bergauf gibt das Crussis eine herausragende Figur ab und lässt sich ausgezeichnet manövrieren.
Der DJI Avinox-Motor liefert ein Drehmoment von 120 Nm und eine Peakpower von 1000 Watt.
Der Fizik-Sattel ist leider relativ rutschig.
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Dafür bekommt man einen schicken, kantigen Carbon-Rahmen mit klassischem Viergelenker-Hinterbau und 160 mm Federweg an Front sowie 150 mm am Heck. Dazu gesellen sich 29″-Laufräder und der bereits angesprochene DJI Avinox M1-Motor mit 120 Nm Drehmoment und 1000 Watt Peakpower. Mit Energie versorgt wird dieser von einem fest im Unterrohr verbauten Akku, der je nach Ausstattungsvariante und Kundenwahl eine Kapazität von 800 Wh oder 600 Wh aufweist. Unser Testbike setzt auf den großen 800-Wh-Akku. In dieser Konfiguration bleibt die Waage in Rahmengröße L bei 22,3 kg stehen.

Das Crussis e-Full verfügt über 150 mm Federweg am Heck. Diese werden von einem elektronischen Fox Live Valve Neo-Dämpfer kontrolliert.
# Das Crussis e-Full verfügt über 150 mm Federweg am Heck. Diese werden von einem elektronischen Fox Live Valve Neo-Dämpfer kontrolliert.

Auch bei den Details lässt sich das Crussis nicht lumpen. Display und Ladebuchse sind schick integriert und Letztere ist gut zugänglich. Die Züge werden schick intern geführt und auch der Kettenstrebenschutz macht einen soliden Eindruck. Zudem gibt es Kettenführung, Flaschenhalteraufnahme und sogar einen Mini-Fender, der verhindert, dass sich Dreck oder Steine zwischen Hauptrahmen und Hinterbau festsetzen können.

Auffällig ist, dass das von uns getestete Topmodell lediglich in drei Rahmengrößen von M bis XL erhältlich ist, während andere Modelle auch in Rahmengröße S verfügbar sind. Das maximale Systemgewicht des Crussis beträgt knappe 120 kg.

Motor & Akku

Kaum ein E-Bike-Motor erfreut sich aktuell einer solchen Beliebtheit wie der DJI Avinox M1. Dies ist sicherlich zum großen Teil auf seine hohe Power mit 120 Newtonmetern Drehmoment und einer Maximalleistung von 1000 Watt zurückzuführen. Allerdings stehen auch das geringe Gewicht von 2,5 kg und die schicke Integration auf der Habenseite des Aggregats.

Der DJI Avinox-Motor liefert ein Drehmoment von 120 Nm und eine Peakpower von 1000 Watt.
# Der DJI Avinox-Motor liefert ein Drehmoment von 120 Nm und eine Peakpower von 1000 Watt.
Das Display lässt sich einfach per Touch steuern.
# Das Display lässt sich einfach per Touch steuern.
Zudem können die Unterstützungsstufen per Bluetooth-Remote bequem vom Lenker aus gesteuert werden.
# Zudem können die Unterstützungsstufen per Bluetooth-Remote bequem vom Lenker aus gesteuert werden.

Die fünf zur Verfügung stehenden Unterstützungsstufen Eco, Trail, Turbo, Auto und der zeitlich beschränkte Boost-Modus können bequem per Bluetooth-Remote am Lenker durchgeschaltet werden. Zudem kann die Motorleistung auch über das ins Oberrohr integrierte Touchscreen-Display sowie die zweite Bluetooth-Remote am Lenker gesteuert und feinjustiert werden.

Der fest verbaute Akku verfügt über eine Kapazität von 800 Wh und kann dank Schnellladefunktion innerhalb kürzester Zeit wieder aufgeladen werden.

  • Motor DJI Avinox M1
  • Akkukapazität 800 Wh
  • Maximalleistung 1000 Watt
  • Max. Drehmoment 120 Nm
  • Display Avinox DP100

Hier findest du mehr Informationen zu aktuellen E-Bike-Motoren.

Geometrie

Das von uns getestete Crussis e-Full 12.11-PRO X ist lediglich in den drei Größen S, M und L erhältlich. Für alle, die etwas kleiner gewachsen sind, heißt es dementsprechend, zum etwas günstigeren Modell greifen. Dieses ist auch mit S-Rahmen erhältlich und ebenfalls wirklich gut ausgestattet. Die Geometrie des Crussis fällt ausgewogen und moderat aus. Die Reach-Werte erstrecken sich von 432 mm in Größe S bis zu 500 mm beim XL-Rahmen. Dazu gibt es passende Stack-Werte sowie Kettenstreben, die bei jeder Rahmengröße 446 mm betragen und dementsprechend nicht mitwachsen. Der Lenkwinkel fällt moderat bis steil aus, während der Sitzwinkel an den 77° kratzt.

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Wusstest du eigentlich, dass du in Geometrics – unsere Datenbank für Fahrrad-Geometrien – viele aktuelle E-Bikes miteinander vergleichen und auf den ersten Blick die Unterschiede sehen kannst? Probier’s mal aus! Erhältliche Rahmengrößen M / L / XL

Rahmengröße S M L XL
Laufradgröße 29″ 29″ 29″ 29″
Reach 428 mm 450 mm 475 mm 500 mm
Stack 621 mm 626 mm 635 mm 648 mm
STR 1,45 1,39 1,34 1,30
Lenkwinkel 64,5° 64,5° 64,5° 64,5°
Sitzwinkel, effektiv 77° 76,9° 76,8° 76,7°
Oberrohr (horiz.) 571 mm 595 mm 624 mm 653 mm
Steuerrohr 100 mm 105 mm 115 mm 130 mm
Sitzrohr 385 mm 410 mm 430 mm 460 mm
Kettenstreben 446 mm 446 mm 446 mm 446 mm
Radstand 1.204 mm 1.228 mm 1.257 mm 1.289 mm
Tretlagerabsenkung 29 mm 29 mm 29 mm 29 mm
Federweg (hinten) 150 mm 150 mm 150 mm 150 mm
Federweg (vorn) 160 mm 160 mm 160 mm 160 mm

Ausstattung

Crussis bietet das e-Full in insgesamt acht verschiedenen Konfigurationen für Preise zwischen 4.490 € und 11.990 € zum Kauf an. Dabei variieren je nach Modell nicht nur die Ausstattungsdetails, sondern auch die Akkukapazität. Wir haben das 11.990 € teure Topmodell mit einer absoluten Volle-Hütte-Ausstattung und dem großen 800-Wh-Akku getestet. Hier hat Crussis ausschließlich ins oberste Regal gegriffen. Angefangen vom sündhaft teuren Fahrwerk, bestehend aus Fox Podium-Federgabel und Fox Float X Live Valve Neo-Dämpfer über die SRAM XX Eagle-Schaltung bis hin zu den DT Swiss Carbon-Laufrädern bleiben hier fast keine Wünsche offen.

Die gewichtsbewusste Reifenwahl mit Exo- und Exo+-Karkasse und vor allem die Maxxterra-Gummimischung an der Front bieten allerdings Upgrade-Potenzial. Ebenso sieht es bei der verwendeten Fox Transfer Neo Variostütze aus. Diese verfügte in unserem Testbike lediglich über 150 mm Hub. Dies war laut Crussis allerdings einem Lieferengpass zuzuschreiben. Standardmäßig werden beim L-Rahmen 175 mm Stützen verbaut. Unserer Meinung nach wäre die 200-mm-Option deutlich stimmiger.

  • Federgabel Fox Podium Factory (160 mm)
  • Dämpfer Fox Float X Live Valve Neo (150 mm)
  • Schaltung SRAM XX Eagle Transmission
  • Bremsen SRAM Maven Ultimate
  • Laufräder DT Swiss HXC1700
  • Reifen
    • Vorderrad Maxxis Assegai Exo Maxxterra
    • Hinterrad Maxxis Minion DHR Exo+ Maxxterra
  • Cockpit RaceFace Turbine AL (780 mm) / RaceFace Turbine AL (40 mm)
  • Motor DJI Avinox M1
  • Akkukapazität 800 Wh
  • Display Avinox DP100
  • Gewicht 22,3 kg (Größe L, gewogen von eMTB-News)
  • Preis (UVP) 11.990 € | Bikemarkt: Crussis e-Full kaufen
  • www.crussis.de
An der Front arbeitet eine Fox Podium Upside-Down-Federgabel mit 160 mm Federweg.
# An der Front arbeitet eine Fox Podium Upside-Down-Federgabel mit 160 mm Federweg.
Geschaltet wird mit einer SRAM XX Transmission-Gruppe.
# Geschaltet wird mit einer SRAM XX Transmission-Gruppe.
Der Fox Live Valve Neo-Dämpfer verfügt über eine elektronische Dämpfungssteuerung.
# Der Fox Live Valve Neo-Dämpfer verfügt über eine elektronische Dämpfungssteuerung.
Gebremst wird mit SRAM Maven Ultimate-Bremsen.
# Gebremst wird mit SRAM Maven Ultimate-Bremsen.
DT Swiss Carbon-Laufräder sorgen für eine zackige Beschleunigung.
# DT Swiss Carbon-Laufräder sorgen für eine zackige Beschleunigung.
Der Fizik-Sattel ist leider relativ rutschig.
# Der Fizik-Sattel ist leider relativ rutschig.

Crussis e-Full 12.11-PRO X – Test auf dem Trail

Doch ran an den Speck: Wie schlägt sich das Crussis e-Full 12.11-PRO X auf dem Trail? Wir haben das Carbon-E-MTB im direkten Vergleich gegen vier andere Bikes mit dem DJI Avinox-Motor getestet. Als Testterrain dienten uns dabei die wunderschönen Trails in der Pfalz. Beim Setup gab es keinerlei besondere Vorkommnisse und alle Einstellknöpfe usw. sind gut zu erreichen. Allerdings mussten wir die Sensoren für den Fox Live Valve Neo-Dämpfer etwas „präziser“ montieren, da mit der bei der Erstmontage etwas flapsigen Positionierung keine Kalibrierung des Federbeins möglich war. Allgemein sollte erwähnt werden, dass man, um den vollen Funktionsumfang und die Vorteile des Live Valve Neo-Dämpfers nutzen zu können, zwangsläufig auf die Fox App angewiesen ist. Hat man diese, so kann man allerdings sehr tief in die Materie eintauchen.

Direkt aufgefallen ist uns zudem die sehr kurze Variostütze. Mit einem Hub von nur 150 mm deutlich zu kurz. Serienmäßig wird allerdings anders als bei unserem Testbike eine 175er Stütze verbaut. Das ist deutlich besser, in Jubelschreie brechen wir deswegen allerdings nicht aus. Bei einem derart hochpreisigen Bike in Rahmengröße L sollten es heutzutage schon 200 mm Verstellweg sein.

Doch Schluss mit der Theorie: Wie fährt sich das Crussis? Die Sitzposition fällt sehr angenehm aus. Man nimmt weder zu gestreckt noch zu aufrecht Platz und hat direkt Bock, ordentlich in die Pedale zu treten. Dies wird dann dank des sehr kraftvollen Avinox-Motors auch direkt in jede Menge Vortrieb umgemünzt. Das Crussis ist schnell und fliegt nahezu bergauf. Dies liegt allerdings nicht nur an der guten Sitzposition und der Motor-Power. Auch der dank Fox Live Valve Neo-Dämpfer sehr antriebsneutrale Hinterbau und die recht hohe Gesamtsteifigkeit tragen zum agilen, direkten und spritzigen Fahrverhalten bei.

Bergauf gibt das Crussis eine herausragende Figur ab und lässt sich ausgezeichnet manövrieren.
# Bergauf gibt das Crussis eine herausragende Figur ab und lässt sich ausgezeichnet manövrieren.

Mit ebendiesem kann das Crussis dann auch auf technischen Anstiegen punkten. Dank der nicht allzu extremen, aber ausbalancierten Geometrie und dem eher steilen Lenkwinkel manövriert sich das E-MTB spielerisch leicht um wurzelige Kurven und durch knifflige Schlüsselstellen. Hier kann das Crussis problemlos ganz vorn im Testfeld mithalten. Einzig an sehr steilen Rampen sollte man seine Unterstützungsstufe mit Bedacht wählen, um ein Ansteigen der Front zu verhindern.

Auch im Downhill behält das Crussis seinen spritzigen Charakter bei. Schnelle Kurvenwechsel, ein kleiner Bunnyhop oder ein kurzer Zwischensprint sind genau die Situationen, in der sich der Carbon-Bolide heimisch fühlt. Das Handling erfolgt sehr direkt und präzise und man nimmt viel Geschwindigkeit aus Kurven oder Wellen mit. Hierbei trägt auch der eher straffe Hinterbau seinen Teil dazu bei, in dem er viel Gegenhalt für aktive Fahrmanöver zur Verfügung stellt. Wer auf der Suche nach einem spaßigen und agilen E-MTB mit Trail-Bike-Vibes ist, ist hier genau richtig. Agiler und spritziger fährt sich keines der anderen vier von uns getesteten Bikes.

Das e-Full macht durch sein spritziges agiles Fahrverhalten jede Menge Spaß.
# Das e-Full macht durch sein spritziges agiles Fahrverhalten jede Menge Spaß.
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Das Konzept hat allerdings auch seine Schattenseiten. Diese offenbaren sich, wenn man in ruppigere, forderndere Trails einbiegt. Hier wird das Crussis e-Full schnell nervös und lässt es an Komfort vermissen. Das Bike liegt hier weniger satt als die Konkurrenz und vermittelt weniger Sicherheit. Dies ist zum Teil auf den eher straffen Hinterbau zurückzuführen. Anders als die Fox Podium-Federgabel an der Front spricht das Heck des Crussis nicht so feinfühlig an und verpasst es so, ein sattes Gesamtgefühl zu erzeugen. An dieser grundlegenden Thematik änderten auch verschiedenste Setup-Tests nichts. Allerdings nutzt das Crussis den Federweg dennoch gut aus und sorgt so für Kontrolle, aber eben weniger für Komfort. Zudem machen sich hier die nicht ganz so aggressive Geometrie und der eher steile Lenkwinkel bemerkbar. Dadurch kann das Crussis, was Laufruhe angeht, nicht ganz mit den anderen Bikes mithalten. Wer ein gutmütiges Ballerbike sucht, der ist beim Crussis nicht an der richtigen Adresse.

In ruppigem Terrain vermittelt das E-MTB allerdings nicht ganz so viel Sicherheit und muss seinem straffen Heck Tribut zollen.
# In ruppigem Terrain vermittelt das E-MTB allerdings nicht ganz so viel Sicherheit und muss seinem straffen Heck Tribut zollen.

Auch die Traktion lässt durch die Kombination aus hoher Gesamtsteifigkeit und straffem Heck zu wünschen übrig. Hier bekommt man gerade schräge Schläge spürbar weitergereicht. Etwas mehr Flex wäre gerade auf technischen Trails und in Hinblick auf den Fahrkomfort wünschenswert. Zudem limitiert die Reifenwahl mit den eher dünnen Karkassen und vor allem der harten Maxxterra-Gummimischung an der Front das Bike im Downhill.

Das ist uns aufgefallen

  • Fox Podium Die Fox Podium an der Front erledigte einen Superjob und saugte Schläge jedweder Couleur sauber weg. Allerdings passt die endurolastige Upside-Down-Federgabel unserer Meinung nach nicht ganz perfekt zur trailigen Charakteristik des Crussis. Hier könnte man mit einer Fox 38 deutlich Gewicht und auch Geld einsparen.
  • Geräuschkulisse Wenn es auf dem Trail heiß hergeht, macht sich das Crussis leider durch störendes akustisches Feedback bemerkbar. Hier wird der idyllische Trailride von nervigem Geklapper untermalt.
  • Reifenwahl Die verbauten Maxxis-Reifen mit EXO- und EXO+-Karkasse drücken zwar das Gewicht, lassen aber auch viel Potenzial bei der Fahrperformance auf dem Trail liegen. Zudem sollte unserer Meinung nach an der Front die weichere Maxxgrip-Gummimischung anstatt von Maxxterra verbaut werden.

Fazit – Crussis e-Full 12.11-PRO X

Das Crussis e-Full 12.11-PRO X überzeugt nicht nur mit dem kraftvollen DJI-Motor, sondern auch mit seinen ausgezeichneten Klettereigenschaften und dem agilen, spritzigen Charakter. Hier bekommt man ein präzises und flinkes Trail Bike mit hohem Fahrspaß-Potenzial. Getrübt wird das Gesamtbild allerdings etwas von der Performance auf anspruchsvolleren Enduro-Trails. Hier muss das Crussis seinem straffen Heck und der hohen Gesamtsteifigkeit Tribut zollen.
Über fast jeden Zweifel erhaben ist die absolut hochwertige Ausstattung. Hier hat Crussis ganz oben ins Regal gegriffen. Die Fox Podium-Federgabel passt unserer Meinung nach allerdings nicht ganz so gut zur Charakteristik des Bikes. Hier könnte man beispielsweise mit der trailigeren Fox 38 einiges an Gewicht einsparen.

Artikelbild

Crussis e-Full 12.11-PRO X – Pro / Contra

Stärken

  • Agiler, spritziger Charakter mit hohem Fahrspaßpotenzial
  • ausgezeichnete Klettereigenschaften
  • Volle-Hütte-Ausstattung

Schwächen

  • straffer Hinterbau
  • hohe Gesamtsteifigkeit

Wie gefällt dir das Crussis e-Full 12.11-PRO X? Hast du vielleicht schon selbst Erfahrungen mit diesem Modell gesammelt? Wenn ja, poste sie doch in die Kommentare und lass die Community daran teilhaben.

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Testablauf

Auf unseren Testrunden bewegen wir die Bikes in ihrem natürlichen Habitat, sprich: Wir fahren Trails, Trails, Trails! Unsere Testrunden haben alles, was ein E-Bike braucht:

  • enge Uphill-Trails mit dicken Wurzeln, Steinen und losem Waldboden
  • flache Trails mit kleinen Gegenanstiegen
  • kurvige, flowige Downhills
  • technische, steile und ruppige Abfahrten
  • lange Schotterpisten bergauf und bergab

Jedes E-Bike wurde mehrfach auf dieser Runde gefahren und im Anschluss sorgfältig beurteilt.

Hier haben wir das Crussis e-Full 12.11-PRO X getestet:

  • Deidesheim, Pfalz, Deutschland: Auf den Trails des RV Edelweiss gibt es allerhand Herausforderungen für moderne E-Mountainbikes. Von offenen, wurzeligen Kurven bis hin zu Anliegern, in denen es die Hautfalten gen Boden zieht. Hohe G-Kräfte gibt es aber auch bei den zahlreichen technischen Sektionen mit Felsplatten, Fingerspitzengefühl ist auf den ruppigen Streckenabschnitten gefragt: Kurz gesagt – perfekte Bedingungen, um ein E-Mountainbike bergauf und bergab auf Herz und Nieren zu testen.
  • Bamberg, Bad Kreuznach, Nordeifel, Deutschland: Um unsere Testeindrücke bei Wackelkandidaten oder Unstimmigkeiten zu verifizieren, wurden die Bikes zum Teil noch auf den Hometrails bewegt – von kurvigen, wurzeldurchsetzten Trails, über steile, technische Sektionen bis hin zu knackigen Kletterpassagen. Unsere Hometrails sind fabelhaftes Testgelände und eine gute Referenz.

Tester-Profil: Rico Haase
62 cm95 kg86 cm61 cm183 cm
E-Enduro, E-Trailbike, Hardtail, Downhiller, Rennrad – mir macht jedes Bike Spaß. Egal ob mit oder ohne Motor, außer ich muss damit unendlich bergauf fahren – da mag ich Motorunterstützung schon sehr. Flowige Trails, gern auch gebaut, liebe ich. Ach ja, eins noch, ich hasse Spitzkehren. Ich bin 1.83 m groß und fahre in 99 % der Fälle Rahmen der Größe L – mein Sweetspot liegt zwischen 470 und 480 mm Reach.
I ride everything: E-Enduro, E-Trailbikes, hardtails, downhill, road – I enjoy it all, whether it’s E-assisted or not. I’ll admit that I do quite like having a motor on the uphills though. There’s lots to love about flowing trails; natural or built. The only thing I hate – switchbacks. I am 1.83 m tall and ride in 99% of cases frame size L - my sweet spot is between 470 and 480 mm Reach.
Fahrstil / Riding style
Verspielt und flowig / Flowing and playful
Ich fahre hauptsächlich / I mainly ride
E-Enduro, E-Trailbike, aber auch XCO, DH und Road / E-Enduro, E-Trailbike but also XCO, DH and road
Vorlieben beim Fahrwerk / Preferred suspension setup
Straff und schnell – ich möchte wissen, was unter mir passiert / Firm and reactive – I like feedback from the trail
Vorlieben bei der Geometrie / Preferred geometry
Langer Reach, kurzer Vorbau, breiter Lenker / Long reach, short stem, wide bars

Tester-Profil: Chris Spath
49 cm75 kg94 cm60 cm190 cm
Chris fährt gerne alles mit Stollenreifen, sowohl bergauf als auch bergab. Von Dirt Jumps über naturbelassene Singletrails oder gebaute Strecken – gerne schnell, steil, in grobem Gelände, mit viel Luftstand oder eine Kombination aus all dem.
Chris loves riding everything with knobby tires, both uphill and downhill. Be it dirt jumps, natural single tracks or man made trails – he enjoys it all, as long as it's fast, steep, rough, with a lot of airtime, or a combination of all these.
Fahrstil / Riding style
flüssig, verspielt / Flowing and playful
Ich fahre hauptsächlich / I mainly ride
Enduro/ Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk / Preferred suspension setup
ausgeglichen zwischen Front und Heck, eher auf der sportlich-straffen Seite/ balanced front and rear suspension, a bit sportier than average
Vorlieben bei der Geometrie / Preferred geometry
Ausgewogene Radlastverteilung, eher flacher Lenkwinkel, Sitzwinkel nicht zu steil/ balanced wheel distribution, slack headangle, seattube angle not too steep

Tester-Profil: Arne Koop
67 cm75 kg87 cm63 cm184 cm
Arne ist seit 2010 auf dem Mountainbike unterwegs. Am liebsten scheucht er Enduro-, Downhill- oder Trail-Bikes auf ruppigen Trails bergab. Wenn sich die Gelegenheit bietet, springt er jedoch auch gerne mal aufs E-Bike oder dreht eine Runde mit dem Rennrad.
Arne started mountain biking in 2010. He prefers to ride enduro, downhill or trail bikes on rough trails. When the opportunity arises, he also likes to jump on an e-bike or go for a spin on his road bike.
Fahrstil / Riding style
sauber, hohes Grundtempo / Flowing and playful
Ich fahre hauptsächlich / I mainly ride
Enduro/ Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk / Preferred suspension setup
vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung / front firmer than rear, fast rebound, not too much damping
Vorlieben bei der Geometrie / Preferred geometry
Reach um die 480 mm, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel/ Reach around 480 mm, chainstays not too short, slack head angle

Tester-Profil: Michael Biernoth
71 cm100 kg97 cm68 cm194 cm
Mitch ist seit 2013 auf dem Mountainbike unterwegs. Gern bügelt er mit dem Enduro- oder Trail Bike auf heimischen Trails, egal ob flowig oder steil und technisch. Einer seiner Leidenschaften ist das Segeln, jedoch nicht auf dem Wasser, lieber durch die Luft am Local Jumpspot oder anderen Gelegenheiten in den Bikeparks dieser Welt. Mitch has been mountain biking since 2013. He enjoys shredding his enduro or trail bike on local trails, whether flowy or steep and technical. One of his passions is sailing, but not on the water, better through the air at the local jump spot or other opportunities in bike parks all over the world.
Fahrstil / Riding style
verspielt, strammes Grundtempo, lieber eine Kurve mehr als Straightline / playful, fast basic speed, rather one curve more than straightline.
Ich fahre hauptsächlich / I mainly ride.
Enduro, Trail, Jumps und auch gern mal Downhill / Enduro, Trail, Jumps and sometimes Downhill.
Vorlieben beim Fahrwerk / Suspension preferences.
etwas straffer, viel Zugstufe, so wenig Dämpfung wie nötig, ausreichend Pop / A little firmer, lots of rebound damping, as little high and low-speed damping as necessary, adequate pop.
Vorlieben bei der Geometrie / Geometry preferences.
nicht zu viel Reach, mittellange Kettenstreben, flacher Lenkwinkel / not too much reach, medium-length chainstays, slack head angle.


Unterstützt wurde dieser Vergleichstest durch Produktplatzierungen von Unleazhed. Wir bekamen für jedes E-Bike im Test einen M02-Frontfender, den wir nur zu gerne montierten, denn gerade im Herbst und Winter können die großflächigen, stylischen Schutzbleche punkten und verhindern diverse Dreckspritzer am Bike, auf der Kleidung oder im Gesicht.

Schützt wirkungsvoll gegen Matsch und Nässe: Unleazhed M02-Frontfender.
# Schützt wirkungsvoll gegen Matsch und Nässe: Unleazhed M02-Frontfender.
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Hier geht es zu den Einzelartikeln aus diesem Vergleichstest:

Testinfos kompakt

Steckbrief

Einsatzbereich
XC: 2/10 – All-Mountain: 9/10 – Trail: 10/10 – Enduro: 8/10 – Downhill: 6/10
Motor + Akku
Akkukapazität
800 Wh
E-Bike-Kategorie
performance
PERFORMANCE
60 – 90 Nm
≥ 500 Wh
Uphill
schlecht
super
Downhill
schlecht
super
Motor-Power
schwach
extrem
Preis/Leistung
zu teuer
perfekt
Sitzposition
aufrecht
sportlich
Handling
verspielt
laufruhig
Erklärung der Einsatzbereiche
XC:
0 bis 120 mm Federweg (Hardtails und Full-Suspension)
Trail:
100 bis 150 mm Federweg (Hardtails und Full-Suspension)
All-Mountain:
120 bis 150 mm Federweg (Full-Suspension)
Enduro:
150 bis 180 mm Federweg (Full-Suspension)
Downhill:
über 180 mm Federweg (Full-Suspension)
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45 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Geht die Sattelstütze noch weiter rein?
    konkrete werte konnte ich nicht finden, ich würde es rein optisch aber als mehr als ausreichend sehen. M mit 180er oder L mit 210er stütze dürften drin sein. Wenn man mehr will bei DJI, dann sollte man zum Forbidden greifen, da ist das Sitzrohr gerade. Ansonsten Bosch, Vala, Regulator, Wild, etc haben alle komplett gerade Sitzrohre
  2. blöde Frage, auch wenns um das billige 11.11 Modell geht:
    Unterscheiden sich die Modelle

    E-Full 11.11
    https://www.crussis.de/eshop-crussis-emtb-fully-bike-e-full-11-11-800-wh-xl-2026.html

    und

    One Full 11.11
    https://www.crussis.de/eshop-crussis-emtb-fully-bike-one-full-11-11-800-wh-m-2026.html

    nur durch die Farbe?
    Vielen Dank!

  3. Ja...nur durch die Farbe.

  4. ..Das ist genau das was das emtb magazin in den Brixen papers bemängelt hat..
    gibts da nen Test? Finde dazu nix . Wäre unteressant, danke!!
  5. gibts da nen Test? Finde dazu nix . Wäre unteressant, danke!!
    test net, aber es ging darum, dass alle nen lieblosen rahmen machen, komponenten ranmachen und das wars. keine geschichte, keine Entwicklung, hauptsache was raushauen.
Was meinst du?

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