Top 22: E-MTB Fullies unter 5.000 €
Bei all der geilen Technik, die ich regelmäßig in die Finger bekomme, fällt es leicht aus den Augen zu verlieren, dass auch ein günstiges Fahrrad extrem viel Spaß machen kann. Nach der Erfahrung mit dem fast 15.000 € teuren Orbea Rallon RS habe ich mich mit ein paar Ausfahrten am Hardtail erst einmal wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht. Mein Take-Away: Klar, ich war langsamer und stellenweise etwas mehr außer Kontrolle, aber ich hatte verdammt viel Spaß. Am Ende des Tages zählt für mich, dass ich draußen war, Zeit mit meinen Freunden verbracht habe und in den Abfahrten die Endorphin-Ausschüttung ordentlich angekurbelt wurde. Solange das Bike dabei nicht kaputt geht, brauche ich nicht unbedingt das vernetzte Fahrwerk – ein günstiges Bike als Einstieg reicht dafür.
Im erschwinglicheren Preissegment muss man natürlich ein paar Kompromisse machen und im Hinterkopf behalten, dass man vielleicht noch einen Puffer von ein paar 100 € für sinnvolle Tuningmaßnahmen bereithalten sollte. Es lohnt sich hier genau hinzuschauen – welche Motorsysteme sind für Haltbarkeit bekannt, welche günstigen Fahrwerke liefern am Trail ab oder sind durch preisgünstiges Tuning aufwertbar, reicht mir der Sattelstützenhub, passt die Reifenkarkasse zu meinen Anforderungen? Ist vielleicht sogar ein Refurbished-Kauf oder ein preislich reduziertes Vorjahresmodell mit besseren Komponenten die bessere Wahl?
Mit den Bikes aus unserer Liste machst du aber erstmal nichts falsch: Wir haben bewusst renommierte Hersteller herausgesucht, die ihre Bikes ordnungsgemäß testen und zertifizieren und auf komplett fragwürdige Teile verzichten. Einziger globaler Tuningtipp: Zieht vernünftige Reifen auf und baut auf Tubeless um – dann steht den ersten Fahrten nichts im Weg!
Haibike ALLMTN 2
Mit dem Haibike ALLMTN 2 hat die Marke aus Schweinfurt ein vielseitiges E-All-Mountain-Fully für den Trail- und Toureneinsatz im Angebot. Mit 160 mm wildert es vielleicht sogar schon im Enduro-Segment und auf härteren Trails? Zumindest lassen die Eckdaten das anmuten. Das ALLMTN 2 kommt mit dem eher selten verwendeten Yamaha PW-X3 und 720 Wh Akku.
Der Fokus des Bikes liegt auf ausgewogener Geometrie und einem satten Fahrwerk. Gepaart mit dem kräftigem Antrieb und viel Reserven fürs Grobe, positioniert sich das Bike als guter Allrounder. Ausgerüstet ist das Bikes mit SRAM SX-Eagle Antrieb und RockShox 35 Gold Federgabel.
- Federweg 160 mm / 160 mm
- Motor Yamaha PW-X3
- Akkukapazität 720 Wh
- Laufradgröße Mullet (29″/27,5″)
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht k.A. kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.999 €
- www.haibike.com
Ausführliche Infos gibt’s hier:
Trek Rail+ 5 Gen 5
Etwas unter dem Radar ist die Neuvorstellung des Rail+ 5 Gen 5 von Trek vor zwei Jahren gelaufen – Gute Gründe dafür gibt es nicht, denn das Rail+ ist und bleibt ein Full-Power E-Enduro für harte Trails und lange Tage im Bikepark. Es setzt auf 160 mm Federweg vorn und hinten, einen Flip-Chip zur Justierung der Endprogression aus der Kinematik und eine moderne und durch den Endverbraucher leicht anpassbare Geometrie. Durch ein Akku-Entnahme-Konzept, das entweder durch eine einfache Sicherung eine extrem schnelle Entnahme ermöglicht, oder durch eine dreifache Sicherung maximale Sicherheit verspricht, lässt sich die Reichweite wahlweise mit Ersatzakkus erweitern.
- Federweg 160 mm / 160 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 800 Wh
- Laufradgröße Mullet (29″/27,5″)
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht 25,28 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.999 €
- www.trekbikes.com
Ausführliche Infos gibt’s hier:
Neues Trek Rail+ – Vorstellung und alle Infos
Canyon Neuron:ON AL 7
Mit 600 Wh Akku und Bosch-Performance-Line-CX-Motor ist das Neuron:ON AL 7 für unter 4.000 € ein preisattraktives Trail-Fully mit starker Motorunterstützung. Das Bike ist eher auf tourenfreundlichkeit, als auf maximale Abfahrtsperformance getrimmt und kommt mit 150 / 145 mm Federweg, sowie 29″-Laufrädern. Mit Alu-Rahmen ist es trotz 600er Akku kein Leichtgewicht – knappe 26 kg muss man bei dem fairen Preis hinnehmen.
Die Ausstattung ist funktionell: Beschleunigt wird mit Shimanos Deore 12-fach-Antrieb, zum stehen bringen einen die vernünftigen MT410-Stopper der Japaner. Mit einem Rock Shox Fahrwerk bestehend aus Psylo RC Silver und Deluxe Select sind die Basis-Einstellparameter für ein individuelles Setup vorhanden.
- Federweg 150 mm / 145 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 600 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht 25,9 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 3.799 €
- www.canyon.com
Ausführliche Infos und einen Test gibt’s hier:
Canyon Neuron:ON AL 8
Für 700 € mehr bekommt man auf Basis des gleichen Rahmen das Canyon Neuron:ON AL 8. Im Vergleich zum AL 7 dürfte die wichtigste Änderung im Bereich Akku-Kapazität liegen. Canyon kombiniert hier den Bosch CX Gen 5 mit dem PowerTube-800-Akku und legt so 200 Wh oben drauf. Abgesehen davon sind die Eckdaten ähnlich: 150 / 145 mm Federweg, eine tourentaugliche Geometrie und 29″-Laufräder machen das Neuron:ON zum super Trail-Tourer. Trotz größerem Akku kann das AL 8 Modell abspecken: Es wiegt mit ca. 25,6 kg etwas weniger als die Einstiegsvariante.
Die Ausstattung ist ansonsten etwas edler: Ein Fox-Rhythm/Performance-Fahrwerk dürfte das Bike bergab besser machen, dazu gibt es die Deore-Bremsanlage und einen Magic Mary-Vorderreifen.
- Federweg 150 mm / 145 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 800 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht 25,56 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.499 €
- www.canyon.com
Ausführliche Infos und einen Test gibt’s hier:
Cube Stereo Hybrid ONE44 HPC SLX 800
Cube hat sein Portfolio mit den HPC Modellen ordentlich aufgefrischt, das Trail-Bike der Baureihe ist das ONE44 mit 150 mm Gabel und 140 mm Federweg am Heck. Mit 29″-Laufrädern und Carbon-Rahmen soll es ein vielseitiger Trail-Allrounder sein. Angetrieben wird es dafür vom Bosch-CX-Motor in Kombination mit dem großen PowerTube-800-Akku. Für Daten-Fans super: Schon unter der 5.000 € Marke ist das Kiox 400 C Oberrohrdisplay an Bord!
Bei der Ausstattung leistet sich Cube keine Fehler. Neben vielen Eigenmarkenteilen, setzt das Bike auf ein Fox Fahrwerk mit 36 Rhythm und Float Performance, Angetrieben wird mit einem Mix aus XT-Schaltwerk und Deore-Kassette, gebremst wird mit XT-Vierkolben-Bremsen. Preis-Leistung: Super!
- Federweg 150 mm / 140 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 800 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Carbon
- Gewicht 24,7 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.999 €
- www.cube.eu
Ausführliche Infos gibt’s hier:
Cube Neuheiten 2026 – alle neuen Bikes!
Cube Stereo Hybrid ONE77 HPC SLX 800
Ähnliche Rahmenform, gleich gutes Preis-Leistungsverhältnis und auch das Motorsystem ist mit Bosch CX und PowerTube 800 identisch – wer aber mehr Nehmerqualitäten möchte, ist mit dem ONE77 besser beraten. Satte 170 mm bringt das Cube vorn und hinten mit, setzt zudem auf eine Mullet-Konfiguration mit kleinerem Hinterrad.
Trotz des mehr an Federwegs, kommt das ONE77 ebenso wie das ONE44 auf 24,7 kg – bei diesem Preis ein respektables Gewicht. Die Ausstattung ist aber auch sehr ähnlich: Gleiche Antriebsteile, wiederum einige Eigenmarken-Parts, lediglich das Fahrwerk ist etwas anders: Cube setzt hier auf 38 Rhythm und Float X Performance.
- Federweg 170 mm / 170 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 800 Wh
- Laufradgröße Mullet (29″/27,5″)
- Rahmenmaterial Carbon
- Gewicht 24,7 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.999 €
- www.cube.eu
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Cube Neuheiten 2026 – alle neuen Bikes!
Radon RENDER 8.0 625
Nicht mehr topaktuell ist das Radon Render 8.0 625, Sparfüchse sollten hier aber sehr genau hinschauen! Die Bikes sind zur UVP fast 50 % reduziert im Angebot. Das Render 8.0 kommt noch mit Bosch CX aus der vierten Generation und dem dazugehörigen 625 Wh-Akku.
Das Trail-Bike des Bonner Direktversenders setzt auf 29″-Laufräder, 160 mm Federgabel und 140 mm Federweg am Heck. Auch Radon setzt auf den in dieser Preisklasse recht populären Antriebsmix aus Deore-Kassette und XT-Schaltwerk. Gebremst wird dafür aber mit Magura MT-Trail-Bremsen. Mit Fox 36 Rhythm und Float X Performance ist zudem ein sattes Fahrwerk an Bord.
- Federweg 160 mm / 140 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 625 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht k.A. kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.999 €
- www.radon-bikes.de
Ausführliche Infos und einen Test gibt’s hier:
Radon RENDER AL 8.0 750
Als preisattraktive Alu-Variante, zielt das Render AL 8.0 750 auf maximale Reichweite und solide Trail-Performance. Auch das Alu-Modell setzt noch auf den Bosch-Motor aus der vierten Generation, im Vergleich zum Render paart man hier aber mit einem großen 750 Wh Akku. Das Bike ist von den Eckdaten ansonsten Deckungsgleich und liefert auch 160 / 140 mm Federweg und rollt auf 29″-Laufrädern.
Am AL 8.0 setzt Radon auf etwas andere Ausstattung: Zum Einsatz kommen eine SRAM NX Eagle-Schaltgruppe und eine Fahrwerkskombi, bestehend aus Float Performance und der Marzocchi Z2-Federgabel.
- Federweg 160 mm / 140 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 750 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht k.A. kg (Herstellerangabe)
- Preis 4.599 €
- www.radon-bikes.de
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Radon Render AL – alle Infos zur Render-Alu-Variante
ROSE Slab Plus 70
Ordentlich Federweg, große 29″-Laufräder und ein agiler, lebendiger Charakter: Das Rose Slab Plus konnte uns letzten Sommer im Test bereits stark begeistern. Rose baut auf eine 170 mm Gabel, kombiniert das ganze mit 160 mm Federweg und einer Geometrie mit viel Reach und Stack zu einem Bike, das in grobem Gelände Sicherheit bietet, gleichzeitig aber spaßig bleibt: Genau richtig für alle, die einen Allrounder für simplere bis richtig schwere Trails suchen.
Mit dem Bosch-CX-Motor und 800 Wh Akku ist das Bike aber auch bergauf gut unterwegs! Das Slab Plus 70 kommt mit SRAM Eagle 70 Transmission-Antrieb, SRAM-DB8-Bremsen, RockShox Domain und einem RockShox Super Deluxe, hat Schwalbe Radial-Reifen an Bord und kann so direkt auf den Trail starten!
- Federweg 170 mm / 160 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 800 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Carbon
- Gewicht 23,9 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.900 €
- www.rosebikes.de
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ROSE File Plus 70
Der kleine Bruder des Slab Plus hört auf den Namen File Plus – das Trailbike setzt aber nicht nur auf eine ähnliche Designsprache, sondern auch auf den gleichen Einstiegspreis, 29″-Laufräder und eine vergleichbare Charatkeristik zum Slab Plus. Mit 150 mm Federweg vorn und 140 mm hinten, ist es natürlich grundsätzlich schonmal etwas sportlicher Unterwegs als das Slab, die beiden Bikes sind selbst in ihrer Klasse recht agile, flinke Bikes. Das File Plus vereint ein Fahrwerk mit viel Gegenhalt und feinfühliger Dämpfungsabstimmung, mit einem flexenden Rahmen und sorgt so für ein natürliches, spaßiges Fahrgefühl. Dazu passt auch der TQ HPR60 perfekt.
Das File Plus 70 kommt mit SRAM Eagle 70 Transmission-Antrieb, SRAM-DB8-Bremsen, RockShox Lyrik Select und einem RockShox Super Deluxe, rollt auf Schwalbe Tacky Chans – und ist so grundsätzlich direkt auf dem Trail zuhause, ohne dass groß Teile getauscht werden müssten.
- Federweg 150 mm / 140 mm
- Motor TQ-HPR60
- Akkukapazität 580 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Carbon
- Gewicht 20,3 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.900 €
- www.rosebikes.de
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Giant Trance X Advanced E+ Elite 3
Etwas ungewöhnlich ist das Motor- und Akku-Konzept des Giant Trance X Advanced E+: Giant kombiniert einen Starken Full-Power-Motor mit 85 Nm mit dem kleinen 400 Wh-Akku, setzt parallel dazu voll auf den Range-Extender als Zusatzversorgung. Das ist sicherlich nicht perfekt für jeden, spendiert aber vor allem ein leichtes Gesamtgewicht von nur 20,3 kg. Aber mal ehrlich: Wie oft fährt man den großen Akku auch komplett leer?
Mit 150 mm Federweg vorn und 140 mm hinten, eignet sich das Trance X Advanced damit aber dennoch eher für Fahrer, die keine ausufernden Touren machen, sondern eher kurze Zeitfenster haben und dann in der Abfahrt vom leichten Fully profitieren wollen. Giant setzt auf eine Marzocchi Z2, einen Float Performance, Shimano MT410-Bremsen und einen Deore-Antrieb.
- Federweg 150 mm / 140 mm
- Motor Giant SyncDrive Pro2 (85 Nm)
- Akkukapazität 400 Wh
- Laufradgröße Mullet (29″/27,5″)
- Rahmenmaterial Carbon-Hauptrahmen, Aluminium-Hinterbau
- Gewicht 20,3 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.999 €
- www.giant-bicycles.com
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YT Decoy MX CORE 2 CF
Wenn eine Gravity-Marke wie YT ein E-Bike baut, dann ist klar: Der Motor hängt hier dran, um den Zugang zu Abfahrtsspaß zu erleichtern. Wenig verwunderlich ist also, dass diese Kiste für Speed und große Sprünge konzipiert ist. Dafür rüstet YT das Bike mit 170 mm Federweg vorn und hinten, sowie Mullet-Laufrädern aus.
Das Decoy MX ist inzwischen durch ein neues Modell abgelöst, erkennbar wird das beim Blick auf den Motor: YT setzte hier zum Launch des Decoy auf einen Shimano-Antrieb, kombiniert wird dieser im Core 2 CF-Modell mit einem 720 Wh-Akku. Für aktuell sogar unter 4.000 € bekommt man außerdem eine gute Ausstattung: Ein Marzocchi-Fahrwerk mit Z1 und Bomber Air Dämpfer, einen kompletten Shimano Deore-Antrieb und SRAM DB8-Bremsen.
- Federweg 170 mm / 170 mm
- Motor Shimano EP801
- Akkukapazität 720 Wh
- Laufradgröße Mullet (29″/27,5″)
- Rahmenmaterial Carbon
- Gewicht 24,7 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.999 €
- www.yt-industries.com
Ausführliche Infos und einen Test gibt’s hier:
Mondraker Scree S 600
Sein neues Trailbike Scree, hat Mondraker erst kürzlich veröffentlicht. Das Bike ist das erste Fullpower-E-MTB mit eher kompaktem Federweg der spanischen Brand. Mit 150 mm Federweg vorn und 130 mm hinten, sowie 29″-Laufrädern zielt es klar auf den Trail-Einsatz. Die eher hochpreisige Marke schafft es mit Alu-Rahmen und 600 Wh-Akku ein Bike knapp unter der 5.000 € Marke zu positionieren. Mit 24,9 kg ist es aber kein Leichtgewicht – im Uphill entschärft der Bosch CX-Motor diese Eigenschaft aber durch seine starke Leistung gekonnt.
Mondraker setzt auf eine Psylo RC Silver Gabel, einen Deluxe Select Dämpfer, einen SRAM Eagle 70 Transmission Antrieb und DB6-Bremsen. Das Bike wird in fünf Größen angeboten – man setzt auf eine Zwischengröße ML um die Sprünge zwischen den Rahmengrößen nicht zu groß werden zu lassen.
- Federweg 150 mm / 130 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 600 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht 24,9 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.999 €
- www.mondraker.com
Ausführliche Infos gibt’s hier:
Neues Mondraker Scree – Alle Infos zum E-Trailbike
Centurion No Pogo F800i
Das No Pogo F800i ist ein komfortables 29″-E-Fully für Touren und moderates Trailfahren. Es setzt auf den Shimano EP600 und einen entnehmbaren 630-Wh-Akku und schlägt mit Scheinwerfern die Brücke zwischen Alltagstauglichkeit und Geländeeinsatz. Das Bike bietet 140/135 mm Federweg und eignet sich damit für entspanntere Singletrails und ausgiebige Touren.
Mit einem Alu-Rahmen bleibt die Waage trotz kompatkem Akku erst bei über 25 kg stehen. Die Ausstattung ist robust und funktionell: Centurion setzt eine Shimano-Linkglide-SChaltung ein, baut auf Tektro Vierkolbenbremsen und ein SR Suntour-Fahrwerk. Mit Minion DHF und DHR2-Bereifung will das Centurion ab ins Gelände – ohne Modifikationen kann man hier Trails surfen.
- Federweg 140 mm / 135 mm
- Motor Shimano EP600
- Akkukapazität 630 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht 25,6 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.399 €
- www.centurion.de
Ausführliche Infos gibt’s hier:
Neues Centurion No Pogo F – So sieht das E-Allmountain aus.
Orbea Rise SL H30
Orbea entwickelt das Light-Support-Segment so konsequent wie sonst kein Hersteller: Das Rise SL H30 ist die kurzhubige Variante der vielseitigen Plattform. Als E-Trailbike kommt es mit 140 mm Federweg vorne und hinten, setzt zudem auf 29″-Laufräder. Im Namen versteckt sich auch das Rahmenmaterial: H – für Hydro, steht für den hydroformierten Alu-Rahmen des Rise SL. Mit extrem leichten Akkus und Shimano EP600 RS setzt das Orbea auf einen natürlichen Unterstützungscharakter und ein geringes Gesamtgewicht, dass auch bergab ein leichtfüßiges Fahrverhalten statt Schwerälligkeit versprechen soll.
Der Basispreos von 4.699 € lässt noch Luft nach oben – im Konfigurator kann man etwa eine andere Federgabel, andere Bremsen, Reifen oder Laufräder, sowie ein Display zum Motorsystem dazu erwerben. Damit sprengt man jedoch schnell unsere Preisgrenze von 5.000 €. Grundsätzlich sind die Komponenten am Rise SL H30 aber vernünftig gewählt. Je nach Reifen-Paket, lässt sich das Bike in seiner Ausrichtung noch leicht anpassen – Wicked Wills für maximalen Speed bergauf, oder lieber was Grobstolligeres für die Abfahrt?
- Federweg 140 mm / 140 mm
- Motor Shimano EP600 RS
- Akkukapazität 540 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht k.A.
- Preis 4.699 €
- www.orbea.com
Ausführliche Infos und einen Test gibt’s hier:
Merida Etmo 700
Das neue Merida Etmo wurde erst kürzlich veröffentlicht: Mit einem starken Fokus auf geringe Einstiegspreise, stellt das E-Bike die Existenz der günstigen e-ONE-Sixty-Varianten in Frage: Mit dem neueren und stärkeren Bosch-Motor in Verbindung mit 600 Wh Akku und Alu-Rahmen besetzt das Bike das Einstiegssegment mit einem moderneren Gesamtkonzept und lässt erahnen, dass auch beim eONE-Sixty ein Nachfolger in der Pipeline ist.
Merida stattet das Etmo 700 mit Frontscheinwerfer und Rücklicht aus, die restliche Ausstattung ist SRAM-lastig: Eine Eagle-70-Transmission wird zusammen mit DB6-Bremsen und einem RockShox-Fahrwerk verwendet. Top außerdem: Der Akku ist entnehmbar!
- Federweg 160 mm / 160 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 600 Wh
- Laufradgröße Mullet (29″/27,5″)
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht k.A.
- Preis 4.899 €
- www.merida-bikes.com
Ausführliche Infos gibt’s hier:
Merida Etmo – Neues, preisbewusstes E-Allmountain.
Mondraker Chaser
Das Chaser ist Mondrakers Einsteiger Full-Power Trail/All-Mountain-Fully für vielseitige Einsätze. Dafür geizt es aber nicht mit Federweg: Satte 160 mm vorn und 150 mm hinten stellen eine solide Basis für Trails jeglichen Schwierigkeitsgrades. Auf der Basis eines Alu-Rahmens mit Mondrakers Forward-Geometry und 29″-Laufrädern will das E-MTB mit Bosch CX aus der neuesten Generation und entnehmbarem 625 Wh Akku überzeugen.
Etwas indifferent ist die Ausstattung – vor allem die Reifenwahl: Ein Maxxis Rekon ist zwar ein guter Reifen, aber an einem Bike mit über 25 kg und so viel Federweg schnell überfordert. Hier muss man also noch ein paar Euros extra einplanen, damit man nicht direkt am ersten Bremspunkt große Augen bekommt.
- Federweg 160 mm / 150 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 625 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht 25,3 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.999 €
- www.mondraker.com
Ausführliche Infos gibt’s hier:
Mondraker E-Bike Modelle 2022 – das kommt neu!
Moustache Game 150.5
Mit dem Game 150 hat Moustache neben den Clutch-Modellen auch sportliche Trail- und Enduro-E-MTBs im Programm. Das Game 150.5 ist recht frisch im Portfolio und knackt als einziges Modell die 5.000 € Marke. Dafür rüstet Moustache es zwar mit dem neuesten Bosch-Performance-Line-CX-Motor aus, kostenbewusst geht es jedoch beim Akku zu: der ältere PowerTube 750 Akku kommt zum Einsatz. Für den Trail-Einsatz bereiten es 150 mm Federweg vorn und hinten vor, das Bike rollt auf 29″-Laufrädern.
Bei den Komponenten gibt es eine Besonderheit: Moustache hat einen eigenen Dämpfer, der in den preisbewussten Modellen verbaut wird. Kombiniert wird am Game mit einer Marzocchi Z2. Spannend: Moustache setzt auf die etwas robustere und schwere Cues Linkglide-Schaltgruppe von Shimano – sie soll am E-MTB den Verschleiß geringer halten und ebenso mit geringen Ersatzteilkosten punkten!
- Federweg 150 mm / 150 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 750 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht 24,9 kg (Herstellerangabe)
- Preis 4.999 €
- www.moustachebikes.com
Ausführliche Infos und einen Test gibt’s hier:
Scott Patron 930
Mit dem Patron 930 hat Scott sein Pendant zum Genius im E-MTB-Bereich positioniert. Deutlich wird auf jeden Fall der hohe Wiederekennungswert: Mit verstecktem Dämpfer erkennt man ein Scott heutzutage schon von weitem. Das Patron setzt in der zweiten Generation nun auch auf ein optisch wesentlich ansprechenderes Design. Mit 150 mm Federweg an der Gabel und aus der Hinterbaukinematik, soll es auch am Trail gefällig sein.
Ordentlich Traktion sollen die 29″-Laufräder produzieren, damit man mit dem starken Bosch CX auch gut die Antriebskräfte auf den Boden bekommt. Der 800 Wh Akku kann am Alu-Rahmen entnommen werden. Auch am Scott könnte die Bereifung Limits setzen: Vorn und hinten rollt das Trail-Bike auf Maxxis Forekaster-Reifen. Die restliche Ausstattung ist funktionell: Angetrieben wird mit Shimanos Deore 12-fach-Schaltgruppe, Shimano Vierkolbenbremsen mit großen Bremsscheiben und Eigenmarkenteilen von Syncros.
- Federweg 150 mm / 150 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 800 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht 25,8 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.999 €
- www.scott-sports.com
Ausführliche Infos und einen Test gibt’s hier:
Trek Fuel+ EX 5 Gen 2
Im Einstiegsbereich kann das Trek Fuel+ aus der zweiten Generation seine Vielseitigkeit nicht ausspielen. Das preislich attraktive TQ-E-Bike kommt in der günstigen Ausführung nur als EX-Variante mit 150 /145 mm Federweg, 29″ und Alu-Rahmen. Mit 580 Wh Akku landet das Alu-Bike bei knapp 22 kg und ist damit schon nahe an leichten Full-Power-E-MTBs dran. Wer das geringe Motor- & Akku-Gewicht also in einem leichten System fahren möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Wer primär Wert auf eine natürliche Motorunterstützung und niedrige Lautstärle legt, der ist jedoch gut mit dem Fuel+ EX beraten.
Trek-typisch sind viele Bontrager-Eigenmarkenteile im Einsatz, das Bike setzt auf eine RockShox Recon Silver RL, Shimano Deore-Antrieb und MT4100-Bremsen.
- Federweg 150 mm / 145 mm
- Motor TQ-HPR60
- Akkukapazität 580 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht 21,92 kg (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.999 €
- www.trekbikes.com
Ausführliche Infos gibt’s hier:
Neues Trek Fuel+: Modularer Trail-Allrounder mit TQ-HPR60-Power
Focus JAM² 6.7
Ob 600 Wh oder 800 Wh Akku – das kann man sich beim Focus JAM² 6.7 selbst aussuchen. Das Bike stellt Focus Ansatz eines modernen Trail-Fullys mit Bosch CX dar: Dafür kommt es mit viel Federweg. 160 mm stellt die Gabel zur Verfügung, 150 mm der Hinterbau. Trail-Bike-typisch rollt das Focus auf 29″-Laufrädern. Mit Alu-Rahmen ist es dabei jedoch kein Leichtgewicht: Mit über 26 kg bei 800 Wh Akku dürfte das Bike aber äußerst robust ausfallen: Das spiegelt sich auch im hohen maximalen Systemgewicht von 150 kg wieder.
Sinnvoll gewählt ist die Ausstattung – auch Focus setzt auf einen Cues-Antrieb mit 10 Gängen, der nahe an die Kapazität einer 12-fach-Kassette rankommt, aber in der Ersatzteilversorgung wesentlich günstiger ist.
- Federweg 160 mm / 150 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 600 oder 800 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht 25,6 kg (600 Wh) / 26,6 kg (800 Wh) (Herstellerangabe)
- Preis ab 4.699 €
- www.focus-bikes.com
Ausführliche Infos und einen Test gibt’s hier:
Cannondale Moterra 4+ (4.799 €)
Cannondale legte letztes Jahr das Moterra neu auf: Neben dem LT-Modell, das wir bereits testen konnten, steht das Moterra als Trail-Variante bereit. Der Traditionshersteller setzt auf eine Kombination aus Bosch-CX-Motor und entnehmbarem 800 Wh Akku. Der Alu-Rahmen ist für den Einsatz von 29″-Laufrädern entwickelt. Mit 160/150 mm Federweg will das Moterra 4+ ein vielseitiger Allrounder sein: Von Uphill-Erfolgen, bis Trails in Dauerschleife, will es ein gelungener Partner sein.
Potential dafür bietet ein Fahrwerk bestehend aus SR Suntour Zeron-Gabel und RockShox Deluxe Select Dämpfer, in Kombination mit einem Cues Linkglide 11-fach-Antrieb.
- Federweg 160 mm / 150 mm
- Motor Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität 800 Wh
- Laufradgröße 29″
- Rahmenmaterial Aluminium
- Gewicht k.A.
- Preis ab 4.799 €
- www.cannondale.com
Ausführliche Infos und einen Test gibt’s hier:
https://www.emtb-news.de/news/cannondale-moterra-2025-test/
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Meine drei Top-Picks
Würde ich mit 5.000 € auf der hohen Kante vor diesem Artikel sitzen und aus den 23 E-Bikes wählen müssen, würde ich wie folgt vorgehen:
- Wie fit bin ich selbst beim Schrauben — Entscheidung Versender vs. Shop-Brand?
- Will ich ein Bike das Ready-to-use ist, oder eine Plattform, die ich über die Nutzungszeit optimiere?
- Welches Motorsystem ist das richtige für mich?
Mit über 10 Jahren in der Branche, einem Start als Shop-Mechaniker und einer zwischenzeitlich gut ausgestatteten Werkstatt mit dem ein oder anderen Tuning-Teil in den Schubladen, würde ich mich eher für eine Plattform entscheiden, also den Fokus auf den Rahmen legen. Preisliche Kompromisse setzte ich lieber beim Fahrwerk, als bei der Schaltung – also: lieber eine bessere Gabel, als die bessere Schaltung. Als Fan von Mountainbikes, stressfreiem fahren und mit Fokus auf die Abfahrt, ist mir ein leichtes Bike mit leisem Motorsystem wichtig. Natürlich habe ich aber auch eine Top 3 im Bereich Full-Power für euch zusammengestellt:
Light-Support E-MTBs unter 5.000 € – meine Top 3
- Rose File Plus 70
- Orbea Rise SL H30
- Trek Fuel+ EX 5
Full-Power E-MTBs unter 5.000 € – meine Top 3
- Rose Slab Plus
- Cube Stereo Hybrid ONE77
- Mondraker Scree S 600
Welches E-Bike wäre dein Favorit 2026?
Kommentare
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22 E-MTBs unter 5.000 Euro: Geile E-Bikes zu geilen Preisen!
Welches E-Bike wäre dein Favorit 2026?
Boah diese rein auf SEO und AI optimierten Zusammenfassungen der letzten Zeit nerven... dafür, dass sonst gerade wenig kommt. Schade.
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