Rotwild R.EX 900 Ultra im Test Innovatives E-Bike holt den Testsieg!

Rotwild R.EX 900 Ultra im Test: Ein All Mountain mit eigenwilliger Rahmenkonstruktion, durchdachten Features, Avinox M1-Motor (DJI) und entnehmbarem Akku – diese Attribute treffen auf das Rotwild R.EX 900 zu. Aber wie fährt es sich auf dem Trail? Wir haben es getestet und in unserem Vergleichstest aktueller DJI-E-Bikes holt es sich den Testsieg!
Titelbild
Dieser Vergleichstest wurde unterstützt durch Produktplatzierungen von

Steckbrief: Rotwild R.EX 900 Ultra – Test 2026

EinsatzbereichTrail, All-Mountain, Enduro
Federweg160 mm/150 mm
LaufradgrößeMullet 29″-27,5″
RahmenmaterialCarbon
MotorDJI
Akkukapazität864 Wh
Gewicht (o. Pedale)22,4 kg
max. Systemgewicht130,0 kg
RahmengrößenM, L, XL (im Test: L)
Websiterotwild.com
Preis: 12.490 Euro

Mit dem Rotwild R.EX 900 hat die Premiummarke aus Dieburg bei Frankfurt a. M. ein potentes E-All-Mountain mit Avinox M1-Motor im Programm, das auf Basis des R.EXC fußt. Die Geometrie wurde dafür moderat angepasst und richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein ausgewogenes Bike für technische Trails, längere Touren und unterschiedlichste Einsatzbereiche suchen. Besonders spannend (Stand Februar 2026) – dieses E-Bike ist aktuell das einzige mit Avinox M1 (dji), bei dem man den Akku entnehmen kann. Rotwild setzt nämlich nicht auf den Originalakku, sondern hat einen eigenen entwickelt, der 864 Wh Kapazität besitzt und 3580 g wiegt, sich bequem seitlich aus dem Unterrohr entnehmen lässt und mit einem 7A-Charger geladen werden kann.

Wo das Rotwild-Logo drauf ist, kann man sich ziemlich sicher sein, dass auch Rotwild drin ist.
# Wo das Rotwild-Logo drauf ist, kann man sich ziemlich sicher sein, dass auch Rotwild drin ist.
#
#
Auffällig und weit mehr als ein Designelement: Der Hinterbau im Elevated Box Design.
# Auffällig und weit mehr als ein Designelement: Der Hinterbau im Elevated Box Design. – Die stark nach oben gezogene Kettenstrebe und das speziell angepasste Carbon-Layup sorgen für ein leicht flexendes Heck – ohne dabei unpräzise zu werden – sowie viel Reifenfreiheit.

Konstruktiv prägend sind der Vollcarbon-Rahmen samt seiner 150 mm Federweg und das Elevated-Box-Hinterbau-Design. Die stark nach oben gezogene Kettenstrebe und das speziell angepasste Carbonlayup sorgen für ein leicht flexendes Heck – ohne dabei unpräzise zu werden – sowie viel Reifenfreiheit. Gleichzeitig reduziert die Bauweise unerwünschtes Kettenschlagen. Das Mid-High-Pivot-Konzept kombiniert einen nach vorn und oben verlagerten Drehpunkt mit einer Viergelenker-Kinematik. Daraus ergeben sich konstante Fahreigenschaften über den gesamten Federweg sowie ausgewogene Anti-Rise- und Anti-Squat-Werte.

Angetrieben wird das R.EX 900 vom Avinox M1-Motor (DJI), der trotz kompakter Bauform ein hohes Drehmoment von bis zu 120 Nm bereitstellt. In Kombination mit dem IPU900-Akku mit 864 Wh setzt Rotwild auf eine integrierte Eigenentwicklung, die auf Gewicht, Bauraum und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Insgesamt positioniert sich das R.EX 900 als technisch durchdachtes E-All-Mountain-Bike mit klarer Nähe zum Enduro, ohne dabei zu einer kompromisslosen Ballerbude zu werden.

Rotwild R.EX 900 Ultra – ein potentes All Mountain, das auch ruppiges Enduroterrain nicht scheuen muss.
# Rotwild R.EX 900 Ultra – ein potentes All Mountain, das auch ruppiges Enduroterrain nicht scheuen muss. – Motor: Avinox M1 (DJI) | Akkukapazität: 864 Wh | Federweg v/h: 160/150 mm | Gewicht: 22,4 kg (Rahmengröße L, gewogen von eMTB-News.de) | Preis: 12.490 € (UVP)
Diashow: Rotwild R.EX 900 Ultra im Test: Innovatives E-Bike holt den Testsieg!
15 mm Rise – manchen nennen so etwas Top-Flat-Bar
Gebremst wird mit kraftvollen ...
... Akku mit Quick Release und Carbongehäuse.
Radial-Reifen von Schwalbe dürfen aktuell auf keinem Bike fehlen.
Auf das Fox Factory-Fahrwerk ist immer Verlass!
Diashow starten »

Youtube LogoVideo: Rotwild R.EX 900 Ultra im Test

YouTube Icon
🏆 ROTWILD R.EX 900 mit Avinox (DJI): Testsieger im Vergleichstest!
Wir benötigen deine Zustimmung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Youtube-Inhalt anzuzeigen. Mit dem Klick auf das Video erklärst du dich damit einverstanden, dass dir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Motor & Akku

Rotwild setzt auf den bärenstarken Avinox M1, der vielen auch in Kombination mit der Marke DJI in Erinnerung ist. Denn für die Entwicklung des Motorsystems mit allen Features und Peripherieteilen ist der chinesische Drohnenhersteller zuständig.

Was macht das Motorsystem besonders? Nun, hier kommen mehrere Faktoren zum Tragen. Zum einen ist der 2,5 Kilogramm leichte Motor leise, unterstützt sensibel und homogen, besitzt eine feinfühlige Sensorik, lässt sich per App individuell anpassen, beherrscht Schnellladen (0–75 % in 1,5 Stunden), setzt auf ein 2″ großes OLED-Display mit Touchfunktion und – hier dürften bei vielen Leuten die Augen leuchten – generiert der Motor bis zu 120 Nm maximales Drehmoment und eine Spitzenleistung von bis zu 1000 W. Damit macht E-Bike fahren schlichtweg noch mehr Spaß, bleibt aber natürlich immernoch weit entfernt von einem E-Moped.

Angetrieben wir das Rotwild R.EX 900 vom Avinox M1 (DJI), der bis zu 120 Nm maximales Drehmoment liefert.
# Angetrieben wir das Rotwild R.EX 900 vom Avinox M1 (DJI), der bis zu 120 Nm maximales Drehmoment liefert.
Mittels kompakter Remote-Einheiten (links und rechts am Lenker) kann das Motorsystem gesteuert werden.
# Mittels kompakter Remote-Einheiten (links und rechts am Lenker) kann das Motorsystem gesteuert werden.
Im Oberrohr sitzt, typisch für aktuelle Bikes mit Avinox-Motor, das große Farbdisplay mit Touchfunktion.
# Im Oberrohr sitzt, typisch für aktuelle Bikes mit Avinox-Motor, das große Farbdisplay mit Touchfunktion.

Eine Besonderheit und gleichzeitig ein Alleinstellungsmerkmal ist der eigens entwickelte Akku, der eine Kapazität von mächtigen 864 Wh besitzt, in ein Housing aus Carbon eingepackt ist, ca. 3,5 Kilogramm wiegt und sich – und damit ist Rotwild das einzige E-Bike mit Avinox (DJI), bei dem dies machbar ist – mühelos aus dem Unterrohr entnehmen lässt. Mittels Quick Release (ein großer Knopf zum Entriegeln) kann der Akku entriegelt werden, bevor man ihn bequem seitlich aus dem Rahmen entnehmen kann.

Alleinstellungsmerkmal und überaus komfortabel: Entnehmbarer ...
# Alleinstellungsmerkmal und überaus komfortabel: Entnehmbarer ...
... Akku mit Quick Release und Carbongehäuse.
# ... Akku mit Quick Release und Carbongehäuse.
  • Motor Avinox M1 (DJI)
  • Akkukapazität 864 Wh
  • Maximalleistung 1000 Watt
  • Max. Drehmoment 120 Nm
  • Display Avinox 2″ OLED

Hier findest du mehr Informationen zu aktuellen E-Bike-Motoren.

Geometrie

Die Geometrie des Rotwild R.EX 900 präsentiert sich modern und klar auf der sportlichen Seite. In Rahmengröße L beträgt der Reach 487 mm und fällt damit bereits recht lang aus. Kombiniert wird dies mit einem moderat hohen Stack von 642 mm. Besonders auffällig sind die kurzen 439‑mm-Kettenstreben, die dem Bike etwas mehr Agilität verleihen sollten. Für eine effiziente Uphill-Performance setzt Rotwild auf einen steilen Sitzwinkel von 78°, während der flache 64°-Lenkwinkel für viel Laufruhe bei höherem Tempo sorgen soll.

Etwas gewöhnungsbedürftig und möglicherweise nicht mehr ganz zeitgemäß ist das vergleichsweise lange Sitzrohr. In der von uns getesteten Rahmengröße L misst es 475 mm. Für unsere Testcrew – alle über 1,80 m groß mit normalen Proportionen von Oberkörper- und Beinlänge – stellte das kein Problem dar. Fahrerinnen und Fahrer mit längerem Oberkörper und kürzeren Beinen, oder alle, die den Sattel im Downhill gern so weit nur irgend möglich unten haben möchten, könnten hier jedoch an Grenzen stoßen. Positiv hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die verbaute 8Pins-Sattelstütze, die mit bis zu 225 mm Hub überzeugt und sich zudem werkzeuglos in der Sattelhöhe verstellen lässt.

Zwei weitere Punkte werfen kleinere Fragezeichen auf. Zum einen bietet Rotwild das R.EX 900 ausschließlich in den Rahmengrößen M, L und XL an – kleinere Fahrerinnen und Fahrer, die eine Größe S benötigen würden, bleiben somit außen vor. Zum anderen erfolgt die Geometrieskalierung nur eingeschränkt, was leider bei den meisten Herstellern Gang und Gäbe ist: Während Hauptrahmen, Stack und Reach mit jeder Rahmengröße wachsen, bleibt der Hinterbau unverändert. Die Kettenstreben messen unabhängig von der Größe stets 439 mm, was in Rahmengröße L zu den kürzesten im Testfeld gehört. Zum Vergleich: Bei den Testbikes von Megamo und Forbidden wachsen die Kettenstreben mit und messen stattliche 458 mm (Megamo) und 456 mm (Forbidden).

Als clever und durchdacht bewerten wir hingegen das Steuersatz-Konzept mit verstellbarem Reach und Lenkwinkel. Damit lässt sich der Hauptrahmen – und so auch das Fahrverhalten – in einem gewissen Rahmen an die persönlichen Vorlieben anpassen.

Wusstest du eigentlich, dass du in Geometrics – unsere Datenbank für Fahrrad-Geometrien – viele aktuelle E-Bikes miteinander vergleichen und auf den ersten Blick die Unterschiede sehen kannst? Probier’s mal aus!

Erhältliche Rahmengrößen M / L (getestet) / XL

Rotwild R.EX 900 mit Geometrieangaben in Rahmengröße L.
# Rotwild R.EX 900 mit Geometrieangaben in Rahmengröße L. – Mittels einem speziellen Steuersatz können Reach und Winkel in gewissem Umfang angepasst werden.

Rahmengröße M L XL
Laufradgröße Mullet 29/27,5 Mullet 29/27,5 Mullet 29/27,5
Reach 462 mm 487 mm 512 mm
Stack 638 mm 642 mm 651 mm
STR 1,38 1,32 1,27
Lenkwinkel 64° 64° 64°
Sitzwinkel, real 78° 78° 78°
Oberrohr (horiz.) 596 mm 621 mm 648 mm
Steuerrohr 110 mm 115 mm 120 mm
Sitzrohr 445 mm 475 mm 511 mm
Überstandshöhe 735 mm 733 mm 732 mm
Kettenstreben 439 mm 439 mm 439 mm
Radstand 1.246 mm 1.273 mm 1.303 mm
Tretlagerabsenkung 28 mm 28 mm 28 mm
Federweg (hinten) 150 mm 150 mm 150 mm
Federweg (vorn) 160 mm 160 mm 160 mm

Ausstattung

Das Rotwild R.EX 900 ist in drei Ausstattungen erhältlich. Die von uns getestete Version Ultra stellt hierbei die Topversion dar. Beim Fahrwerk kombiniert Rotwild hier eine Fox 36 Factory-Federgabel mit Grip X-Kartusche und 160 mm Federweg mit einem Fox Float X Factory-Dämpfer, der dem Hinterbau 150 mm Federweg spendiert. Gebremst und geschaltet wird mit Produkten der Marke SRAM. Zum Einsatz kommen Maven SLV-Bremsen und eine X0 Eagle Transmission-Schaltung. Bei der Sattelstütze hat sich Rotwild zu 8Pins committet und integriert die langhubige Stütze, die sich werkzeuglos in der Höhe verstellen lässt und bis zu 225 mm Hub besitzt. Laufräder und Reifen sind auch für gröbstes Terrain geeignet, denn hier kommen Crankbrothers Synthesis Enduro Carbon (Mullet), gepaart mit Schwalbe Albert Radial-Reifen in Soft-Compound, zum Einsatz. Alles in allem ein durchdachter Spec, dem es prinzipiell an nichts fehlt.

  • Federgabel Fox 36 Factory (160 mm)
  • Dämpfer Fox Float X Factory (150 mm)
  • Schaltung SRAM X0 Eagle Transmission
  • Bremsen SRAM Maven SLV
  • Laufräder Crankbrothers Synthesis Enduro Carbon
  • Reifen
    • Vorderrad Schwalbe Albert Evo Trail / Soft / 29 x 2.5
    • Hinterrad Schwalbe Albert Evo Trail / Soft / 27.5 x 2.5
  • Cockpit Rotwild B220 Carbon (780 mm) / Rotwild S120 (35 mm)
  • Motor Avinox M1
  • Akkukapazität 864
  • Display DJI
  • Gewicht 22,4 kg (Größe L, gewogen von eMTB-News)
  • Preis (UVP) 12.490 € | Bikemarkt: Rotwild R.EX 900 Ultra kaufen
  • www.rotwild.com
Die Ultra-Variante des Rotwild R.EX 900 hat so ziemlich alles verbaut, worauf die Kundschaft Wert legt.
# Die Ultra-Variante des Rotwild R.EX 900 hat so ziemlich alles verbaut, worauf die Kundschaft Wert legt.
Gebremst wird mit kraftvollen ...
# Gebremst wird mit kraftvollen ...
... SRAM Maven SLV.
# ... SRAM Maven SLV.
#
Die 12 Gänge werden mittels ...
# Die 12 Gänge werden mittels ...
... SRAM X0 Eagle Transmission gewechselt.
# ... SRAM X0 Eagle Transmission gewechselt.
Radial-Reifen von Schwalbe dürfen aktuell auf keinem Bike fehlen.
# Radial-Reifen von Schwalbe dürfen aktuell auf keinem Bike fehlen.
Carbonkurbeln und ...
# Carbonkurbeln und ...
... Carbonfelgen runden das Bild nach oben hin ab.
# ... Carbonfelgen runden das Bild nach oben hin ab.

Rotwild R.EX 900 – Test auf dem Trail

Uphill

Mit dem Rotwild R.EX 900 erhält man ein erstklassiges All-Mountain-Bike, das auch vor ruppigeren Endurosektionen nicht zurückschreckt. Im Uphill sorgt der Avinox-M1-Motor für kräftigen Vortrieb. Entwickelt wurde der kompakte Antrieb ursprünglich vom Drohnen- und Actioncam-Giganten DJI und liefert mit bis zu 120 Nm maximalem Drehmoment sowie einer Spitzenleistung von satten 1000 Watt beeindruckende Leistungswerte.

Wer nun allerdings befürchtet, dass diese Eckdaten das R.EX 900 zu einer unkontrollierbaren Rakete machen, irrt gewaltig. Dank einer äußerst ausgefeilten und feinfühligen Sensorik lässt sich die Motorleistung jederzeit präzise dosieren, man gewinnt schnell den Eindruck, dass hier der Motor förmlich am Pedal klebt. Selbst unter anspruchsvolleren Bedingungen wie nassem, steinigen Waldboden, losem Kies, feuchten Wurzeln oder Matsch bleibt die Traktion am Hinterrad stets hoch. Der Motor setzt jedes Quäntchen Kraft kontrolliert in Vortrieb um und auch heikle Uphillsektionen lassen sich mit diesem Bike souverän erklimmen. In Kombination mit den grippstarken Schwalbe-Radial-Reifen entwickelt sich das Rotwild R.EX 900 zu einem echten Kletterkünstler.

Im Uphill punktet das Rotwild R.EX 900 mit einer Topperformance.
# Im Uphill punktet das Rotwild R.EX 900 mit einer Topperformance.
Dank starkem, aber gut zu kontrollierendem Motor gepaart mit ...
# Dank starkem, aber gut zu kontrollierendem Motor gepaart mit ...
... grippigen Radial-Reifen sind Uphills gut machbar.
# ... grippigen Radial-Reifen sind Uphills gut machbar.

Als leicht störend empfanden alle Tester jedoch den vergleichsweise niedrigen Lenker, der den Fahrer in eine nach vorn geneigte Sitzposition zwingt. Bergauf lässt sich das zwar gut kompensieren, da das Gewicht hier ohnehin stärker nach vorn verlagert wird – allerdings geht dies spürbar zulasten des Komforts.

Die verhältnismäßig kurzen Kettenstreben (439 mm), gepaart mit dem 27,5-Zoll-Hinterrad, profitieren vom tiefen Cockpit, da so automatisch mehr Druck auf der Front liegt bei steilen Anstiegen. Die grundsätzliche Position im Bike ist dennoch etwas „oldschool“ – gestreckt, was primär auf flachen Tretstücken und in Abfahrt auffällt. Ein Lenker mit mehr Rise würde dem Rotwild gut stehen.

Downhill, Abfahrt, Trail

Sportlicher Allrounder mit viel Potenzial. Du willst deine Hometrails rocken? Oder ausgedehnte Touren auf unbekannten Trails machen oder sogar härtere Trails in alpinem Gelände im Endurostyle nehmen? Bitte schön, das Rotwild R.EX 900 macht da locker mit.

Optisch polarisiert der Carbonrahmen des Rotwild R.EX 900 mit seinen weit hochgezogenen, großvolumigen Kettenstreben, denen deutlich schlankere Sitzstreben gegenübergestellt wurden. Der Hauptrahmen greift diese Formensprache dennoch stimmig auf und fügt sich in Dimensionen und Design harmonisch in das Gesamtbild ein, wodurch das Bike insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck hinterlässt.

Schnell, präzise und dennoch komfortabel
# Schnell, präzise und dennoch komfortabel – Dank einer perfekten Kombination aus steifem Hauptrahmen und großvolumigen, flexenden Kettenstreben macht dieses E-MTB auf allen Trails eine gute Figur.

Der besondere Clou des Konzepts liegt in der gelungenen Balance aus Steifigkeit und Flex – Rotwild nennt es „Elevated Box Design“. Die weit nach oben gezogene Kettenstrebe sorgt mit ihrem großen Volumen und einem angepassten Layup der Carbonfasern für eine symmetrische Steifigkeitsperformance. Dieser gezielt eingesetzte Flex im Hinterbau ermöglicht es, sich selbst durch ruppigste Passagen geschmeidig hindurchzuarbeiten, ohne dabei schwammig oder unpräzise zu wirken oder an der Front Steifigkeit vermissen zu lassen. Draufsetzen, wohlfühlen und sofort auch in technisch anspruchsvollem Terrain souverän performen – genau das funktioniert mit dem Rotwild R.EX 900. Dazu kommt eine plushe Charakteristik des Hinterbaus, der sich satt anfühlt und das Hinterrad gewissermaßen auf dem Boden kleben lässt, ohne dabei an Lebendigkeit zu verlieren. Weiterer Vorteil des speziellen Designs: viel Reifenfreiheit und deutlich weniger Kettenschlagen.

Passend zur Performance des Hinterbaus kommt an der Front eine Fox 36 Factory-Federgabel mit 160 mm Federweg zum Einsatz. Diese arbeitet feinfühlig, ist leicht und passt auch mit der verbauten Grip X-Kartusche gut zum anvisierten Einsatzzweck als All Mountain. Dennoch hätte ich mir eine der neueren Grip X2-Kartuschen gewünscht, denn diese weiterentwickelte Dämpferplattform arbeitet mit einer noch feinfühligeren Kennlinie und hat ein noch besseres Ansprechverhalten, besonders in wechselndem Gelände. Dadurch liefert die Grip X2-Dämpfung etwas mehr Traktion und Kontrolle bei kleinen sowie großen Schlägen, während der Grip X eher auf ein direkteres, etwas strafferes Fahrgefühl ausgelegt ist, was dennoch gut zum Rotwild R.EX 900 passt.

Auf das Fox Factory-Fahrwerk ist immer Verlass!
# Auf das Fox Factory-Fahrwerk ist immer Verlass!
An der Front sorgt eine Fox 36 Factory mit 160 mm Federweg für Komfort und Traktion.
# An der Front sorgt eine Fox 36 Factory mit 160 mm Federweg für Komfort und Traktion.
Warum man hier „nur“ auf die Grip X-Kartusche setzt, erschließt sich uns nicht so ganz.
# Warum man hier „nur“ auf die Grip X-Kartusche setzt, erschließt sich uns nicht so ganz.
Den 150-mm-Hinterbau hält ein Fox Float X-Dämpfer im Zaum.
# Den 150-mm-Hinterbau hält ein Fox Float X-Dämpfer im Zaum.

Eine Frage hätte ich aber an das Konstruktions- und Entwicklungsteam: Warum nur drei Rahmengrößen? Gibt es etwa keine kleinen Leute, die dieses Bike fahren möchten? Leider bietet Rotwild das R.EX 900 nur in M, L und XL an, was besonders für Menschen, die eine noch kleinere Rahmengröße bräuchten, uncool ist, denn sie gehen hier schlichtweg leer aus. Auch das in Größe L recht lange 475 mm-Sitzrohr limitiert kurze Beine in der Bewegungsfreiheit.

Ebenfalls verbesserungswürdig: der Lenker mit erstaunlich wenig Rise, der einen mitunter in eine leicht nach vorn gebückte Haltung zwingt, weil das Cockpit so recht niedrig ausfällt. Größeren Fahrerinnen und Fahrern empfehle ich hier dringend einen Lenker mit deutlich mehr Rise.

Mit meinen 1,83 m Körpergröße konnte ich den Sattel, trotz langem Sitzrohr, immer ausreichend tief versenken – kurze Beine könnten hier aber Probelme bekommen.
# Mit meinen 1,83 m Körpergröße konnte ich den Sattel, trotz langem Sitzrohr, immer ausreichend tief versenken – kurze Beine könnten hier aber Probelme bekommen.

Besonders lobend hervorheben will ich den herausnehmbaren Akku, denn damit hat Rotwild im Kosmos der DJI/Avinox-Bikes ein absolutes Alleinstellungsmerkmal an Bord. Stand Februar 2026 gibt es kein anderes E-Bike, das einen Avinox-Motor mit einem herausnehmbaren Akku kombiniert. Mittels Knopfdruck kann sich der 864-Wh-Akku kinderleicht und blitzschnell seitlich aus dem Unterrohr entnehmen lassen. Nachteil des eigenen Akkus: Schnellladen à la Avinox/DJI ist damit leider nicht möglich. Ein Problem, das Rotwild aber erkannte und deshalb ein schnelles 7A-Ladegerät entwickelte und mitliefert.

Bike-Yoga à la Rico: Diese Übungen kann ich wärmstens empfehlen.
# Bike-Yoga à la Rico: Diese Übungen kann ich wärmstens empfehlen. – Gerne bei warmen Temperaturen und Sonnenschein machen.
#
#
Ob wir mit dem Rotwild R.EX 900 Spaß auf den Trails hatten?
# Ob wir mit dem Rotwild R.EX 900 Spaß auf den Trails hatten? – Aber sicher!

Kurz gesagt: Das Rotwild R.EX 900 auf dem Trail einfach richtig viel Spaß. Die perfekte Kombi aus steifem Hauptrahmen und berechenbar flexendem Hinterbau nimmt auch ruppigsten Passagen den Schrecken und sorgt dafür, dass man auch hier nicht zu hart gefordert wird. Schon nach den ersten Trails war ich beeindruckt, wie auffällig unauffällig gut dieses E-MTB auf jedweden Trails funktioniert. Ah, eins noch: An unserem Testbike waren noch Kurbeln mit einem schmaleren Q-Faktor verbaut, weshalb einige Tester immer wieder mit den Knöcheln gegen die recht hohen, breiten Kettenstreben kamen. Hier schafft Rotwild aber in der Serie Abhilfe und verbaut Kurbeln, die einen etwas breiteren Q-Faktor haben.

Das ist uns aufgefallen

  • Eigenständiges Design Optisch ist das Rotwild R.EX 900 mit keinem anderen E-Bike von anderen Marken zu vergleichen. Die weit hochgezogenen Kettenstreben verleihen diesem E-Bike einen einzigartigen Look mit hohem Wiedererkennungswert.
  • Extrem kraftvoller, aber dennoch gut zu dosierender Motor Rotwild hat sich schon recht früh dazu entschieden, einen Avinox M1, der in der Anfangsphase noch das Logo von DJI auf dem Motorgehäuse trug, zu verbauen. Eine gute Entscheidung, denn dieser Motor macht einfach nur Spaß und beeindruckt mit seiner Kraft, Sensibilität und der leisen Geräuschkulisse unter Last. Zudem ist das Touch-Display eine echte Macht und die Individualisierbarkeit der Modi via App oder direkt am Bike ist intuitiv und einfach zu machen.
  • Integrierte Sattelstütze 8Pins-Sattelstützen sieht man schon länger in den Bikes von Rotwild. Beim R.EX 900 wurde die Integration aber auf die Spitze getrieben, denn hier wurde der obere Abschluss am Sitzrohr des Carbonrahmens direkt als Fassung der Stütze gestaltet. Somit ist die Stütze mit bis zu 225 mm Hub optisch und technisch maximal integriert. Nachteil des Ganzen: Eine andere Sattelstütze ist nicht möglich.
  • Flex und Steifigkeit in perfekter Balance Durch ein cleveres Layout der Carbonfasern gelingt es Rotwild, eine perfekte Balance aus steifem Hauptrahmen und berechenbarem Flex am Hinterbau zu bauen. Auf dem Trail macht sich dies mit einer gutmütigen Charakteristik, gesteigertem Komfort und leichter zu fahrender schwieriger Linien in ruppigen Sektionen bemerkbar (Beispiel: fiese Steinfelder, durch die sich das R.EX 900 wie ein Aal schlängelt, ohne dabei an Geschwindigkeit zu verlieren).
  • Plüschiges, sattes Heck Passend zu einem potenten All Mountain ist das plüschige, satte Heck, welches das Hinterrad förmlich am Boden kleben lässt und immer ein Maximum an Traktion bietet.
  • Kein Schnellladen à la DJI möglich Durch den eigens entwickelten Akku, ist Schnellladen, wie man es von Amflow oder anderen E-Bikes mit Avinox-Motor (DJI) gewohnt ist, nicht möglich.
  • Tiefes Cockpit durch flachen Lenker Grund zur Kritik bot der niedrige Lenker, der nur 15 mm Rise besitzt. In Zeiten von Lenkern, die mal eben 40, 50 oder mehr Millimeter Rise haben, wirkt dieser Lenker altbacken und outdated. Zudem zwingt er große Menschen in eine gebückte Haltung, was man so auf modernen Bikes schlichtweg nicht mehr möchte. Wir benötigen hier sicher keinen Dakotah-Norton-Gedächtnislenker (Dakotah Norton fährt im Downhill World Cup einen Riser mit mächtigen 75 mm Rise – Anm. d. Red.), aber ein 40er wäre schon fein.
  • Entnehmbarer Akku Absolutes Alleinstellungsmerkmal im Kosmos der Avinox-E-Bikes und für viele ein absolutes Muss: der entnehmbare Akku am Rotwild. Mit 864 Wh Kapazität ist der 3,5 Kilogramm schwere Akku mit Carbongehäuse eine Eigenentwicklung von Rotwild, die es möglich macht, mit Quick Release, einem seitlichen Knopf, den Akku kinderleicht zu entriegeln und aus dem Unterrohr zu entnehmen.
Ein entnehmbarer Akku an einem E-Bike mit DJI Avinox? Gibt's nicht? Gibt's wohl!
# Ein entnehmbarer Akku an einem E-Bike mit DJI Avinox? Gibt's nicht? Gibt's wohl!
Rotwild hat einen eigenen Akku entwickelt, der sich mittels Quick Release in Windeseile ...
# Rotwild hat einen eigenen Akku entwickelt, der sich mittels Quick Release in Windeseile ...
... entriegeln und aus dem Rahmen nehmen lässt.
# ... entriegeln und aus dem Rahmen nehmen lässt.
Rotwild legt sich hier zu 100 % auf eine Sattelstütze von 8Pins fest.
# Rotwild legt sich hier zu 100 % auf eine Sattelstütze von 8Pins fest. – Vorteil: maximale Integration. Nachteil: eine andere Stütze funktioniert hier nicht.
Modular Headset ermöglicht es, mit einem Reach- und Winkelsteuersatz die Geometrie in gewissem Umfang anzupassen.
# Modular Headset ermöglicht es, mit einem Reach- und Winkelsteuersatz die Geometrie in gewissem Umfang anzupassen.
15 mm Rise – manche nennen so etwas „Top-Flat-Bar“
# 15 mm Rise – manche nennen so etwas „Top-Flat-Bar“ – wir sagen: eindeutig zu wenig Rise.

Fazit – Rotwild R.EX 900 Ultra

Mit dem Rotwild R.EX 900 Ultra hat der deutsche Hersteller ein potentes E-Mountainbike im Programm, das mit einem starken Motor, einem ausbalancierten Rahmen, absoluten Nehmerqualitäten und – damit ist es aktuell einzigartig am Markt – mit einem herausnehmbaren Akku aufwarten kann.

Die herausragenden Fahreigenschaften gepaart mit dem anwenderfreundlichen, einfach zu entnehmenden Akku und gut gemachtem Rahmen bescheren dem Rotwild R.EX 900 Ultra im Vergleichstest aktueller E-MTB mit DJI Avinox-Motorsystem den Testsieg!

Artikelbild

Rotwild R.EX 900 Ultra – Pro / Contra

Stärken

  • entnehmbarer Akku mit Quick Release und 864 Wh Kapazität
  • sehr gute Balance aus Steifigkeit und Flex
  • wertige Verarbeitung und Design mit hohem Wiedererkennungswert
  • gutmütiges, berechenbares Handling, dennoch schnell und potent
  • top integrierte 8Pins-Sattelstütze

Schwächen

  • kein 12A-Charger von DJI nutzbar
  • tiefes Cockpit durch flachen Lenker
  • relativ langes Sitzrohr
  • nur 8Pins-Stütze nutzbar
  • nur drei Rahmengrößen

Wie gefällt dir das Rotwild R.EX 900 Ultra? Hast du vielleicht schon selbst Erfahrungen mit diesem Modell gesammelt? Wenn ja, poste sie doch in die Kommentare und lass die Community daran teilhaben.

Testsieg für das Rotwild R.EX 900!
# Testsieg für das Rotwild R.EX 900! – Mit dem Rotwild R.EX 900 Ultra hat der deutsche Hersteller ein potentes E-Mountainbike im Programm, das mit einem starken Motor, einem ausbalancierten Rahmen, absoluten Nehmerqualitäten und – damit ist es aktuell einzigartig am Markt – mit einem herausnehmbaren Akku aufwarten kann.

Testablauf

Auf unseren Testrunden bewegen wir die Bikes in ihrem natürlichen Habitat, sprich: Wir fahren Trails, Trails, Trails! Unsere Testrunden haben alles, was ein E-Bike braucht:

  • enge Uphill-Trails mit dicken Wurzeln, Steinen und losem Waldboden
  • flache Trails mit kleinen Gegenanstiegen
  • kurvige, flowige Downhills
  • technische, steile und ruppige Abfahrten
  • lange Schotterpisten bergauf und bergab

Jedes E-Bike wurde mehrfach auf dieser Runde gefahren und im Anschluss sorgfältig beurteilt.

Hier haben wir das Rotwild R.EX 900 getestet

  • Deidesheim, Pfalz, Deutschland: Auf den Trails des RV Edelweiss gibt es allerhand Herausforderungen für moderne E-Mountainbikes. Von offenen, wurzeligen Kurven bis hin zu Anliegern, in denen es die Hautfalten gen Boden zieht. Hohe G-Kräfte gibt es aber auch bei den zahlreichen technischen Sektionen mit Felsplatten, Fingerspitzengefühl ist auf den ruppigen Streckenabschnitten gefragt: Kurz gesagt – perfekte Bedingungen, um ein E-Mountainbike bergauf und bergab auf Herz und Nieren zu testen.
  • Bamberg, Bad Kreuznach, Nordeifel, Deutschland: Um unsere Testeindrücke bei Wackelkandidaten oder Unstimmigkeiten zu verifizieren, wurden die Bikes zum Teil noch auf den Hometrails bewegt – von kurvigen, wurzeldurchsetzten Trails, über steile, technische Sektionen bis hin zu knackigen Kletterpassagen. Unsere Hometrails sind fabelhaftes Testgelände und eine gute Referenz.

Tester-Profil: Rico Haase
62 cm95 kg86 cm61 cm183 cm
E-Enduro, E-Trailbike, Hardtail, Downhiller, Rennrad – mir macht jedes Bike Spaß. Egal ob mit oder ohne Motor, außer ich muss damit unendlich bergauf fahren – da mag ich Motorunterstützung schon sehr. Flowige Trails, gern auch gebaut, liebe ich. Ach ja, eins noch, ich hasse Spitzkehren. Ich bin 1.83 m groß und fahre in 99 % der Fälle Rahmen der Größe L – mein Sweetspot liegt zwischen 470 und 480 mm Reach.
I ride everything: E-Enduro, E-Trailbikes, hardtails, downhill, road – I enjoy it all, whether it’s E-assisted or not. I’ll admit that I do quite like having a motor on the uphills though. There’s lots to love about flowing trails; natural or built. The only thing I hate – switchbacks. I am 1.83 m tall and ride in 99% of cases frame size L - my sweet spot is between 470 and 480 mm Reach.
Fahrstil / Riding style
Verspielt und flowig / Flowing and playful
Ich fahre hauptsächlich / I mainly ride
E-Enduro, E-Trailbike, aber auch XCO, DH und Road / E-Enduro, E-Trailbike but also XCO, DH and road
Vorlieben beim Fahrwerk / Preferred suspension setup
Straff und schnell – ich möchte wissen, was unter mir passiert / Firm and reactive – I like feedback from the trail
Vorlieben bei der Geometrie / Preferred geometry
Langer Reach, kurzer Vorbau, breiter Lenker / Long reach, short stem, wide bars

Tester-Profil: Chris Spath
49 cm75 kg94 cm60 cm190 cm
Chris fährt gerne alles mit Stollenreifen, sowohl bergauf als auch bergab. Von Dirt Jumps über naturbelassene Singletrails oder gebaute Strecken – gerne schnell, steil, in grobem Gelände, mit viel Luftstand oder eine Kombination aus all dem.
Chris loves riding everything with knobby tires, both uphill and downhill. Be it dirt jumps, natural single tracks or man made trails – he enjoys it all, as long as it's fast, steep, rough, with a lot of airtime, or a combination of all these.
Fahrstil / Riding style
flüssig, verspielt / Flowing and playful
Ich fahre hauptsächlich / I mainly ride
Enduro/ Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk / Preferred suspension setup
ausgeglichen zwischen Front und Heck, eher auf der sportlich-straffen Seite/ balanced front and rear suspension, a bit sportier than average
Vorlieben bei der Geometrie / Preferred geometry
Ausgewogene Radlastverteilung, eher flacher Lenkwinkel, Sitzwinkel nicht zu steil/ balanced wheel distribution, slack headangle, seattube angle not too steep

Tester-Profil: Arne Koop
67 cm75 kg87 cm63 cm184 cm
Arne ist seit 2010 auf dem Mountainbike unterwegs. Am liebsten scheucht er Enduro-, Downhill- oder Trail-Bikes auf ruppigen Trails bergab. Wenn sich die Gelegenheit bietet, springt er jedoch auch gerne mal aufs E-Bike oder dreht eine Runde mit dem Rennrad.
Arne started mountain biking in 2010. He prefers to ride enduro, downhill or trail bikes on rough trails. When the opportunity arises, he also likes to jump on an e-bike or go for a spin on his road bike.
Fahrstil / Riding style
sauber, hohes Grundtempo / Flowing and playful
Ich fahre hauptsächlich / I mainly ride
Enduro/ Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk / Preferred suspension setup
vorne straffer als hinten, schneller Rebound, nicht zu viel Dämpfung / front firmer than rear, fast rebound, not too much damping
Vorlieben bei der Geometrie / Preferred geometry
Reach um die 480 mm, keine zu kurzen Kettenstreben, flacher Lenkwinkel/ Reach around 480 mm, chainstays not too short, slack head angle

Tester-Profil: Michael Biernoth
71 cm100 kg97 cm68 cm194 cm
Mitch ist seit 2013 auf dem Mountainbike unterwegs. Gern bügelt er mit dem Enduro- oder Trail Bike auf heimischen Trails, egal ob flowig oder steil und technisch. Einer seiner Leidenschaften ist das Segeln, jedoch nicht auf dem Wasser, lieber durch die Luft am Local Jumpspot oder anderen Gelegenheiten in den Bikeparks dieser Welt. Mitch has been mountain biking since 2013. He enjoys shredding his enduro or trail bike on local trails, whether flowy or steep and technical. One of his passions is sailing, but not on the water, better through the air at the local jump spot or other opportunities in bike parks all over the world.
Fahrstil / Riding style
verspielt, strammes Grundtempo, lieber eine Kurve mehr als Straightline / playful, fast basic speed, rather one curve more than straightline.
Ich fahre hauptsächlich / I mainly ride.
Enduro, Trail, Jumps und auch gern mal Downhill / Enduro, Trail, Jumps and sometimes Downhill.
Vorlieben beim Fahrwerk / Suspension preferences.
etwas straffer, viel Zugstufe, so wenig Dämpfung wie nötig, ausreichend Pop / A little firmer, lots of rebound damping, as little high and low-speed damping as necessary, adequate pop.
Vorlieben bei der Geometrie / Geometry preferences.
nicht zu viel Reach, mittellange Kettenstreben, flacher Lenkwinkel / not too much reach, medium-length chainstays, slack head angle.


Weiterlesen

Hier geht es zu den Einzelartikeln aus diesem Vergleichstest:


Unterstützt wurde dieser Vergleichstest durch Produktplatzierungen von Unleazhed. Wir bekamen für jedes E-Bike im Test einen M02-Frontfender, den wir nur zu gerne montierten, denn gerade im Herbst und Winter können die großflächigen, stylischen Schutzbleche punkten und verhindern diverse Dreckspritzer am Bike, auf der Kleidung oder im Gesicht.

Schützt wirkungsvoll gegen Matsch und Nässe: Unleazhed M02-Frontfender.
# Schützt wirkungsvoll gegen Matsch und Nässe: Unleazhed M02-Frontfender.
unleazhed M02 | Mountainbike Mudguard | Made in Germany |Festes Vorderrad Schutzblech | Fahrradzubehör für Mountainbikes
unleazhed M02 | Mountainbike Mudguard | Made in Germany |Festes Vorderrad Schutzblech | Fahrradzubehör für Mountainbikes
Shop Logo
Amazon
26,99 €
Shop Logo
Maciag Offroad
27,95 €
Shop Logo
Fahrrad XXL
27,99 €
Shop Logo
Bike24
29,99 €

Testinfos kompakt

Rotwild R.EX 900 Ultra

Einsatzbereich
XC: 1/10 – All-Mountain: 10/10 – Trail: 10/10 – Enduro: 10/10 – Downhill: 8/10
Motor + Akku
DJI
Akkukapazität
864 Wh
max. Drehmoment
120 Nm
E-Bike-Kategorie
power
POWER
> 90 Nm
≥ 500 Wh
Uphill
schlecht
super
Downhill
schlecht
super
Motor-Power
schwach
extrem
Preis/Leistung
zu teuer
perfekt
Sitzposition
aufrecht
sportlich
Handling
verspielt
laufruhig
Erklärung der Einsatzbereiche
XC:
0 bis 120 mm Federweg (Hardtails und Full-Suspension)
Trail:
100 bis 150 mm Federweg (Hardtails und Full-Suspension)
All-Mountain:
120 bis 150 mm Federweg (Full-Suspension)
Enduro:
150 bis 180 mm Federweg (Full-Suspension)
Downhill:
über 180 mm Federweg (Full-Suspension)
* Wir verlinken externe Seiten. Wir übernehmen keine Haftung für deren Inhalte. Einige Links zu Shops können einen so genannten Affiliate-Code beinhalten, diese sind mit einem * gekennzeichnet. In dem Fall können wir eine Provision vom Betreiber erhalten.
Die Informationen im Preisvergleich werden ständig aktualisiert. Es kann vorkommen, dass sich Preise, Verfügbarkeit, Versandkosten und Lieferzeit zwischenzeitlich geändert haben. Alle Preise in Euro inkl. Mehrwertsteuer, zzgl. Versandkosten.

247 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Ich hatte aus Spass - mag schon ein paar Jahre her sein - zu meinen 90kg einfach mal nen dicken 45kg Rucksack dazu gepackt inkl. Wasser, EPAs, mit Hanteln voll gemacht und auch noch ein MG3 an die Seite angeschnallt.
    Aus der Garage raus und den Bordstein runter gefahren, lauter Knall, und der DD hinten ward geplatzt! So kann's auch gehen!

  2. Schlaumeier, schau dir mal das Bike an, hat ein Max Systemgewicht von 220 kg
    https://www.fahrrad-xxl.de/cube-car...BD_D_BwE#fxxl_branch_availability_inventory-1

    Der Reifen ist aber nur bis 145 kg freigegeben https://www.schwalbe.com/Schwalbe-Pick-Up-11159341

    Glaubst du es jetzt?
    Wenn es nach dir ginge, müsste der Reifen ja mindestens 220 kg können.
    Wie kann das denn sein, der reifen vorne hat ja nur 125kg belastbarkeit!!!
  3. Wie kann das denn sein, der reifen vorne hat ja nur 125kg belastbarkeit!!!
    Da kommt kaum Druck drauf eher knickt die Unterkonstruktion von der Badewanne zusammen und das ist aufgrund der großen Auflagefläche sehr unwahrscheinlich.
  4. Da kommt kaum Druck drauf eher knickt die Unterkonstruktion von der Badewanne zusammen und das ist aufgrund der großen Auflagefläche sehr unwahrscheinlich.
    Das einzige, was mir zu dir noch einfällt!

    1773303692983.png
  5. Manche nennen das noch althochdeutsch: gerader Lenker ;-).
    Klar, kannste doch machen. Ich kenne Leute, die bezeichnen Mountainbikes als Geländefahrrad. Vollkommen okay.
Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular: