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Rotwild R.G+ Ultra 36
Rotwild R.G+ Ultra 36 - Federweg: 180/200 mm | Gewicht: 22,4 kg | Preis: 7.999 € (UVP)
Das Cockpit des Rotwild R.G+ Ultra 36 wirkt aufgeräumt und stimmig
Das Cockpit des Rotwild R.G+ Ultra 36 wirkt aufgeräumt und stimmig
Die noble PRO-Lenkereinheit ist auch in Matt/Glanz gehalten
Die noble PRO-Lenkereinheit ist auch in Matt/Glanz gehalten - bestehend aus 800 mm breitem THARSIS-Lenker und 45 mm kurzem THARSIS-Vorbau
Bei den Griffen setzt man auf die ergonomischen Produkte von Ergon
Bei den Griffen setzt man auf die ergonomischen Produkte von Ergon - der hier verwendete GD10 Slim liegt griffig in der Hand und dämpft angenehm
Der Fox Float X2-Dämpfer wird von einigen Top-Downhill-Teams gefahren
Der Fox Float X2-Dämpfer wird von einigen Top-Downhill-Teams gefahren - und sorgt am Rotwild R.G+ Ultra 36 für massiven Federweg am Heck
Fox 36
Fox 36 - 180 mm Federweg und eine Performance der Oberklasse
Simano Saint Bremsen sorgen für eine kraftvolle Verzögerung
Simano Saint Bremsen sorgen für eine kraftvolle Verzögerung
Der Ergon-Sattel passte den Popos unserer Tester eigentlich immer
Der Ergon-Sattel passte den Popos unserer Tester eigentlich immer
Geschaltet wird mit Shimano XT und die Kettenstrebe wird ...
Geschaltet wird mit Shimano XT und die Kettenstrebe wird ...
... durch einen smarten Schutz wirkungsvoll gegen Kratzer geschützt
... durch einen smarten Schutz wirkungsvoll gegen Kratzer geschützt
Die DT Swiss FR1950 aus der Schweiz besitzen langlebige Naben mit einem angenehmen Freilauf-Sound
Die DT Swiss FR1950 aus der Schweiz besitzen langlebige Naben mit einem angenehmen Freilauf-Sound
Im Rotwild R.G+ Ultra 36 werkelt ein Brose Drive-S
Im Rotwild R.G+ Ultra 36 werkelt ein Brose Drive-S
In der IPU.500 CARBON sitzt ein Akku mit einer Kapazität von 518 Wh
In der IPU.500 CARBON sitzt ein Akku mit einer Kapazität von 518 Wh - leider ist dieser unterwegs oder in der Garage nicht austauschbar
Beim Display setzt man jetzt auf das Marquardt Remote 4311
Beim Display setzt man jetzt auf das Marquardt Remote 4311 - es ist übersichtlich, inntuitiv zu bedienen und gut lesbar
Reichweitenfahrt mit dem Rotwild R.G+ Ultra 36
Reichweitenfahrt mit dem Rotwild R.G+ Ultra 36 - 35,10 km | 815 hm | 1 Std 29 min
Uphill-Sektionen kommen wir gut hinauf
Uphill-Sektionen kommen wir gut hinauf - wenn es aber richtig steil wird, dann geht dem Rotwild R.G+ Ultra 36 schon einmal die Puste, äh, die Power aus
Im Rotwild R.G+ Ultra 36 steckt echt ein kleiner E-Downhiller
Im Rotwild R.G+ Ultra 36 steckt echt ein kleiner E-Downhiller - lang und satt rocken wir auch die gröbsten Sektionen
Arschbacken zusammen und ...
Arschbacken zusammen und ...
... die Landung mit einem kräftigen "JA!" bestätigen
... die Landung mit einem kräftigen "JA!" bestätigen
Diese Spaßige Sektion haben wir mit dem Rotwild R.G+ Ultra 36 wieder und wieder befahren
Diese Spaßige Sektion haben wir mit dem Rotwild R.G+ Ultra 36 wieder und wieder befahren
Manchmal muss man einfach richtig Staub aufwirbeln
Manchmal muss man einfach richtig Staub aufwirbeln - Oli dreht mächtig am Gashahn und driftet durch den Wald
Rotwild R.G+ Ultra 36
Rotwild R.G+ Ultra 36
Rotwild R.G+ Ultra 36
Rotwild R.G+ Ultra 36
Einfach ein echt großes eMTB, das viel Platz braucht
Einfach ein echt großes eMTB, das viel Platz braucht - denn auf schmalen Trails erfordert das Rotwild R.G+ Ultra 36 einiges an Kraft, damit es flüssig um enge Kurven rollt
Der Lenkwinkel ist 64,5° flach
Der Lenkwinkel ist 64,5° flach
Leider nur eine 180er Scheibe am Heck
Leider nur eine 180er Scheibe am Heck
Im Rotwild R.G+ Ultra 36 stecken eine Menge Downhill-Gene
Im Rotwild R.G+ Ultra 36 stecken eine Menge Downhill-Gene

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Rotwild R.G+ Ultra 36 im Test: Downhill-Gene und ein Fahrwerk, das mit satten 200 Millimetern am Heck aufwartet – so zeigt sich das hübsche Rotwild. Wie fährt sich dieser E-Freerider auf dem Trail? Braucht man für dieses eMTB einen Bikepark? Sind 200 mm Federweg nicht ein wenig viel? Wir sind diesen Fragen auf den Grund gegangen und haben die Antworten für euch.

Im Test: Rotwild R.G+ Ultra 36

Diashow: Rotwild R.G+ Ultra 36 im Test - Lang und flach – E-Freerider mit Downhill-Genen
Leider nur eine 180er Scheibe am Heck
Der Lenkwinkel ist 64,5° flach
Der Fox Float X2-Dämpfer wird von einigen Top-Downhill-Teams gefahren
Rotwild R.G+ Ultra 36
Im Rotwild R.G+ Ultra 36 werkelt ein Brose Drive-S
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Fox-Fahrwerk für die ganz harten Einsätze

Optisch steht das Rotwild R.G+ Ultra 36 in seinem Mix aus Weiß und Signalorange, beides natürlich in angesagtem mattem Finish, ziemlich gut da. Die Rohrformen wirken modern und die Verarbeitung ist auf Rotwild typischem hohen Niveau. Bei diesem Modell haben die Mitarbeiter von Rotwild ihr E-Downhillbike als Basis genommen, pflanzten anstatt der massiven Fox 40 mit Doppelbrücke eine schlankere Fox 36 mit 180 mm Federweg ein und fertig war der E-Freerider. Der Dämpfer blieb unangetastet und somit bleiben auch beim R.G+ Ultra 36 am Heck 200 mm Federweg.

Bestückt ist dieses E-Bike mit allem, was im Gravity-Bereich derzeit angesagt ist. Gebremst wird mit einer Shimano Saint, geschaltet mit Shimano XT 11-fach und die haltbaren DT Swiss FR1950 sind mit schlanken Continental Kaiser in 2,4″ bereift. Gerade letzteres dürfte auf dem Trail für ein sehr direktes Fahrverhalten sorgen, denn die Reifen von Continental verfügen ein sehr griffiges Profil und durch die Dimension von 2,4″ fahren sie sich sehr direkt und präzise.

 

Der Preis liegt bei 7.999 € (UVP) | Bikemarkt: Rotwild R.G+ Ultra 36 kaufen

Rotwild R.G+ Ultra 36
# Rotwild R.G+ Ultra 36 - Federweg: 180/200 mm | Gewicht: 22,4 kg | Preis: 7.999 € (UVP)

Geometrie

Erhältliche Rahmengrößen: M, L
Gemessene Überstandshöhe:
755 mm (Rahmengröße L)
Gewicht: 22,48 kg (Rahmengröße L)

Hier findest du die Geometrietabelle

 ML
SATTELROHRLÄNGE430 mm450 mm
OBERROHRLÄNGE602 mm629 mm
STEUERROHRLÄNGE120 mm130 mm
HINTERBAULÄNGE450/462,5 mm450/462,5 mm
TRETLAGERHÖHE350 mm350 mm
STEUERROHRWINKEL64.5°64.5°
SITZROHRWINKEL74.5°74.5°
RADSTAND1243 mm1272 mm
STANDOVER774 mm772 mm
REACH430 mm455 mm
STACK619 mm628 mm

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Ausstattung

Das Cockpit des Rotwild R.G+ Ultra 36 wirkt aufgeräumt und stimmig
# Das Cockpit des Rotwild R.G+ Ultra 36 wirkt aufgeräumt und stimmig
Die noble PRO-Lenkereinheit ist auch in Matt/Glanz gehalten
# Die noble PRO-Lenkereinheit ist auch in Matt/Glanz gehalten - bestehend aus 800 mm breitem THARSIS-Lenker und 45 mm kurzem THARSIS-Vorbau
Bei den Griffen setzt man auf die ergonomischen Produkte von Ergon
# Bei den Griffen setzt man auf die ergonomischen Produkte von Ergon - der hier verwendete GD10 Slim liegt griffig in der Hand und dämpft angenehm
Der Fox Float X2-Dämpfer wird von einigen Top-Downhill-Teams gefahren
# Der Fox Float X2-Dämpfer wird von einigen Top-Downhill-Teams gefahren - und sorgt am Rotwild R.G+ Ultra 36 für massiven Federweg am Heck
Fox 36
# Fox 36 - 180 mm Federweg und eine Performance der Oberklasse
Simano Saint Bremsen sorgen für eine kraftvolle Verzögerung
# Simano Saint Bremsen sorgen für eine kraftvolle Verzögerung
Der Ergon-Sattel passte den Popos unserer Tester eigentlich immer
# Der Ergon-Sattel passte den Popos unserer Tester eigentlich immer
Geschaltet wird mit Shimano XT und die Kettenstrebe wird ...
# Geschaltet wird mit Shimano XT und die Kettenstrebe wird ...
... durch einen smarten Schutz wirkungsvoll gegen Kratzer geschützt
# ... durch einen smarten Schutz wirkungsvoll gegen Kratzer geschützt
Die DT Swiss FR1950 aus der Schweiz besitzen langlebige Naben mit einem angenehmen Freilauf-Sound
# Die DT Swiss FR1950 aus der Schweiz besitzen langlebige Naben mit einem angenehmen Freilauf-Sound
Rotwild R.G+ Ultra 36 – Ausstattungsdetails bitte ausklappen

FrameRahmenAluminium / Carbon IPU / Gravity Tubeshape
ForkGabelFox 36 Float 180 3-POS FIT4 LSC Factory Kashima
ShockDämpferFox Float X2
ShifterSchalthebelShimano XT
DerailleurSchaltwerkShimano XT 11speed
CassetteKassetteShimano XT 8000 11-46T
CranksKurbelE13 TRS+ 165 mm
BrakesBremseShimano Saint 200/180 mm
WheelsLaufräderDT Swiss FR1950
TiresReifenContinental Kaiser Projekt 27.5x2.40
SeatSattelErgon SME30
SeatpostSattelstützeCrankbrothers Highline Ø31,6 x 160 mm
BarLenkerPRO Tharsis 9.8 AL7075
20/800 mm
StemVorbauPRO Tharsis TRAIL
45 mm
MotorMotorBrose Drive-S (Rotwild tuned)
DisplayDisplayMarquardt Remote 4311
BatteryAkkuIPU.500 CARBON
WeightGewicht22,48 kg
Price (RRP)Preis (UVP)7.999 €

Motor & Akku

Im Rotwild R.G+ Ultra 36 werkelt ein Brose Drive-S
# Im Rotwild R.G+ Ultra 36 werkelt ein Brose Drive-S

Mit Wechselakku wäre dieses Modell der Hammer!

Im Rotwild R.G+ Ultra 36 arbeitet ein Brose Drive S der neuesten Generation. Der hochwertige Motor arbeitet flüsterleise und entkoppelt oberhalb der 25 km/h komplett. Hier ist kein Widerstand zu spüren, der bei der Fahrt stört oder unangenehm auffällt. Die jüngste Generation dieses Motors liefert spürbar mehr Drehmoment, wenn das E-Bike beschleunigt werden muss. Dies wird beispielsweise beim Herausfahren aus Kurven – bei deren Einfahrt man vorher abgebremst hat – sehr deutlich. Hier schiebt der Drive S ordentlich ohne dabei wie ein E-Moped zu wirken, denn bei Brose gilt das Credo, dass man sanft unterstützen und nicht anschieben möchte. Dies gelingt mit dem leisen Brose Drive S sehr gut, denn bei E-Bikes die mit diesem Motor bestückt sind kann ein sehr natürliches Fahrgefühl erzeugt werden.

In der IPU.500 CARBON sitzt ein Akku mit einer Kapazität von 518 Wh
# In der IPU.500 CARBON sitzt ein Akku mit einer Kapazität von 518 Wh - leider ist dieser unterwegs oder in der Garage nicht austauschbar

In der Carboneinheit – bei Rotwild nennt man sie „IPU.500 CARBON“ – sitzt ein Akku mit einer Kapazität von 518 Wh. Das Unterrohr ist schlank und wirkt nicht so wuchtig, wie bei vergleichbaren E-Mountainbikes, hat aber einen entscheidenden Nachteil: der Akku ist fest verbaut und kann – wenn überhaupt – nur in einer Fachwerkstatt ausgebaut und/oder getauscht werden. Wem die 518 Wh für eine ausgedehnte Tour ausreichen, der ist hiermit gut bedient. Wer aber gern einen Wechselakku dabei hat, der hat bei diesem Modell leider keine Chance. Auch das Thema Nachladen gestaltet sich mitunter als schwierig. Denkt doch bloß einmal daran was passiert, wenn man keine Steckdose im Keller hat und das eMTB zum Aufladen immer mit in die Wohnung getragen werden muss. In einem Mietshaus in der Stadt ein ziemlicher Kraftakt, dass könnt ihr euch sicher vorstellen. Praxisfremd würden wir es bezeichnen und deshalb unsere Bitte an die Ingenieure bei Rotwild: Konstruiert auch für dieses Modell eine neue IPU, die Platz für einen Wechselakku schafft. Eine neue IPU ähnlich der IPU.660.R, die Lutz Scheffer für euch designed hat, denn damit erhöht sich der Mehrwert und die Anwenderfreundlichkeit dieses Boliden deutlich.

Beim Display setzt man jetzt auf das Marquardt Remote 4311
# Beim Display setzt man jetzt auf das Marquardt Remote 4311 - es ist übersichtlich, inntuitiv zu bedienen und gut lesbar

Beim Display hat Rotwild wohl auf uns gehört, als wir im letzten Jahr das mickrige unlesbare Bloks-Display angemahnt haben (hier geht’s zum Test) und ein Marquardt Remote 4311 verbaut. Das übersichtliche Display von Marquardt liefert alle Informationen und ist auch während der Fahrt sehr gut lesbar. Die Tasten für die Unterstützungsmodi liegen gut erreichbar neben dem Ergon Griff. Es verfügt über Bluetooth, USB-Schnittstelle und kann via App mit dem Smartphone kommunizieren. Mit einem kleinen Joystick kann man sich durch das Menü klicken und allerhand nützliche Informationen abrufen.

Motordetails bitte ausklappen

  • Motor: Brose Drive S (Rotwild tuned)
  • Akku: IPU.500 CARBON mit 518 Wh (Rotwild)
  • Leistung: max. 250 Watt
  • Display: Marquardt Remote 4311

Tatsächliche Reichweite

Reichweitenfahrt mit dem Rotwild R.G+ Ultra 36
# Reichweitenfahrt mit dem Rotwild R.G+ Ultra 36 - 35,10 km | 815 hm | 1 Std 29 min

35,10 km / 815 hm
1 h 29 min

Laborwerte sind gut und schön, aber in der Realität sieht es leider oftmals anders aus. Deshalb fahren wir einen ganz eigenen Testzyklus für euch. 35,1 km / 815 hm – diese Daten ermittelten wir in Testfahrten, bei denen wir immer in der maximalen Unterstützungsstufe fahren bis der Akku komplett leer ist. Bitte beachtet, dass diese ermittelten Werte nur als Richtwert zu verstehen sind und in keinster Weise die Ergebnisse aus einem genormten Labortest widerspiegeln. Wenn dieses E-Bike in niedrigeren Unterstützungsstufen gefahren wird, erhöht sich die Reichweite deutlich.

Hier gibt es die Details der Testrunde mit dem Rotwild R.G+ Ultra 36.

Auf dem Trail

Uphill

Uphill-Sektionen kommen wir gut hinauf
# Uphill-Sektionen kommen wir gut hinauf - wenn es aber richtig steil wird, dann geht dem Rotwild R.G+ Ultra 36 schon einmal die Puste, äh, die Power aus

Bitte keine engen Uphill-Passagen!

Sattel ein wenig runter, vor auf die Sattelnase rutschen und schon kurbeln wir die Rampen und Uphill-Sektionen hinauf. In extrem steilen Bergauf-Passagen fehlt es dem Brose Drive S zwar ein wenig an Power, aber in Terrain mit moderaten Steigungen haben wir keinerlei Probleme und hinauf zu schrauben. Dank der langen Kettenstreben (bis zu 462,5 mm) und dem daraus resultierenden Radstand bleibt das Vorderrad immer brav am Boden und steigt wirklich nur in extrem steilem Gelände. Auch in verblocktem Gelände können wir mit den 165 mm kurzen Kurbeln von E13 gut pedalieren und müssen keine Angst davor haben, irgendwo mit dem Pedal aufzusetzen.

Downhill

Im Rotwild R.G+ Ultra 36 steckt echt ein kleiner E-Downhiller
# Im Rotwild R.G+ Ultra 36 steckt echt ein kleiner E-Downhiller - lang und satt rocken wir auch die gröbsten Sektionen
Arschbacken zusammen und ...
# Arschbacken zusammen und ...
... die Landung mit einem kräftigen "JA!" bestätigen
# ... die Landung mit einem kräftigen "JA!" bestätigen
Diese Spaßige Sektion haben wir mit dem Rotwild R.G+ Ultra 36 wieder und wieder befahren
# Diese Spaßige Sektion haben wir mit dem Rotwild R.G+ Ultra 36 wieder und wieder befahren

Mach mal Platz da vorne!

Downhill – hier ist das Rotwild R.G+ Ultra 36 in seinem Element. Mit einer Geometrie die jeden Worldcup-Fahrer glücklich machen würde können wir – wenn es der Platz auf dem Trail zulässt – mit Mach 3 den Berg hinunter ballern, denn dieses eMTB ist ein wahrer Vollgas-Bolide. Das satte Fahrwerk aus Fox 36 Float-Federgabel an der Front und massivem Fox Float X2-Dämpfer am Heck bügelt alles glatt und verleitet dazu, die Ellenbogen noch etwas weiter nach außen zu drücken, den Kopf ein wenig tiefer zu nehmen und mit Topspeed über den Trail zu fliegen. Dank des flachen Lenkwinkels von 64,5° liegt dieses E-Mountainbike wie ein Brett auf dem Trail. Unruhige Front oder Instabilität bei hohen Geschwindigkeiten – Fehlanzeige! Hier zappelt nichts und die generierte Laufruhe ist phänomenal.

Über jeden Zweifel erhaben sind die DT Swiss FR1950-Laufräder. Egal ob wir durch verblockte Steinfelder hämmern, mit wenig Luftdruck über nasse Wurzelteppiche krachen – die Felgen stecken alles mit einem müden Lächeln weg und die montierten Continental Kaiser Projekt-Reifen in 27,5″ x 2,4 bieten sehr viel Grip und eine Lenkpräzision der Oberklasse. Für versierte Fahrerinnen und Fahrer stellt diese Bereifung im Downhill ein perfektes Setup dar, vorausgesetzt die gewählte Linie stimmt.

Einzig die unterdimensionierte Bremsscheibe am Heck trübt das Vergnügen. Klar, die Shimano Saint-Bremsen beißen zu wie das Ungetüm aus Steven Spielbergs Filmklassiker, aber mit einer größeren Bremsscheibe ginge es eben noch etwas besser. Hier wünschen wir uns die gleiche Bremsscheibe wie vorne, denn an E-Bikes gehören einfach Bremsscheiben mit 203 mm.

Trail

Manchmal muss man einfach richtig Staub aufwirbeln
# Manchmal muss man einfach richtig Staub aufwirbeln - Oli dreht mächtig am Gashahn und driftet durch den Wald
Rotwild R.G+ Ultra 36
# Rotwild R.G+ Ultra 36
Rotwild R.G+ Ultra 36
# Rotwild R.G+ Ultra 36
Einfach ein echt großes eMTB, das viel Platz braucht
# Einfach ein echt großes eMTB, das viel Platz braucht - denn auf schmalen Trails erfordert das Rotwild R.G+ Ultra 36 einiges an Kraft, damit es flüssig um enge Kurven rollt

Irgendwie wie ein Rallye-Car auf der Go Kart Bahn!

Was im Downhill zu Freudentränen rührt, treibt einem auf dem Trail echte Sorgenfalten auf die Stirn. Das Rotwild R.G+ Ultra 36 braucht viel Platz auf dem Trail und genau aus diesem Grund fühlen wir uns auf schmalen verwinkelten Trails nicht sonderlich wohl. Das Potenzial, das in diesem eMTB steckt, kann hier nicht ausgeschöpft werden, da die schiere Größe dieses E-Bikes ein zügiges Fahren mitunter ausbremst. Es fühlt sich ein bisschen so an, als würde man mit einem ausgewachsenen Rallye-Auto auf einer Go Kart Bahn an den Start gehen. Kann man schon machen, ist aber irgendwie doof. Wer es auf dem Trail ganz so eilig hat und wessen Passion im sanften Dahincruisen und Trailsurfen liegt, der wird aber auch mit diesem eMTB seine Freude haben, denn nicht immer sind die Kurven extrem eng und die Trails sehr schmal.

Das ist uns aufgefallen

Der Lenkwinkel ist 64,5° flach
# Der Lenkwinkel ist 64,5° flach
Leider nur eine 180er Scheibe am Heck
# Leider nur eine 180er Scheibe am Heck
  • Zu flach – mit 64,5° ist der Lenkwinkel extrem flach. Dies schafft Laufruhe, aber nimmt auch jedwede Agilität. Hier wäre eine Verstellmöglichkeit – FlipChip am Dämpfer oder justierbarer Steuersatz – eine Option und eine signifikante Verbesserung.
  • Kleine Bremsscheibe – 180 mm Bremsscheiben gehören nicht an ein E-Freeridebike. Hier empfehlen wir den Umbau auf eine Bremsscheibe mit 200 mm Durchmesser.

eMTB-News-Fazit: Rotwild R.G+ Ultra 36

Im Rotwild R.G+ Ultra 36 stecken eine Menge Downhill-Gene
# Im Rotwild R.G+ Ultra 36 stecken eine Menge Downhill-Gene

Mit dem Rotwild R.G+ Ultra 36 haben wir einen E-Freerider mit massig Federweg im Test. Die Verarbeitung ist ohne jegliche Mängel und bei den Fahreigenschaften setzt dieses Modell in Sachen Spurtreue neue Maßstäbe.

Leider ist der Einsatzbereich dieses eMTBs relativ begrenzt, denn auf dem normalen Trail wirkt es immer ein wenig zu lang, zu flach und zu groß. Manchmal erscheint es so, als sei man mit einem Rallye-Car auf einer Go-Kart Piste unterwegs. Kann man schon machen, ist aber irgendwie uncool. Gibt man diesem hochwertigen E-Mountainbike aber genug Platz und geht auf breite Strecken, wie sie beispielsweise im Bikepark oder manchem Trailcenter zu finden sind, dann verwandelt sich das Rotwild R.G+ Ultra in einen Vollgas-Boliden der Oberklasse.

Für eine breiteres Einsatzgebiet hätten wir uns einen Flipchip am Hinterbau gewünscht, um den Lenkwinkel etwas steiler zu bekommen, um damit diesem eMTB mehr Leben und Agilität einzuhauchen. Vorwerfen kann man das den Rotwild-Ingenieuren aber nicht, da sie ja schließlich einen reinrassigen E-Freerider entwickeln wollten und genau das ist ihnen sehr gut gelungen.

Pro
  • tolle Verarbeitung
  • Brose Drive S schiebt sehr smooth
  • solide Laufräder
Contra
  • fest verbauter Akku
  • wirkt etwas träge auf engen Trails
  • 180 mm Bremsscheibe hinten

Was haltet ihr vom Rotwild R.G+ Ultra 36? Braucht ihr 200 mm Federweg am Heck?


Testablauf

Testablauf bitte ausklappen

Auf den Testrunden fahren wir fast ausschließlich mit der maximalen Unterstützungsstufe. Mindestens einmal fahren wir den Akku komplett leer und dokumentieren dies auf unserem Strava-Account.

Unsere Testrunden haben alles, was ein E-Bike braucht:

  • enge Uphill-Trails mit dicken Wurzeln, Steinen und losem Waldboden
  • flache Trails mit kleinen Gegenanstiegen
  • kurvige, flowige Downhills
  • lange Schotterpisten bergauf und bergab

Jedes E-Bike wurde mehrfach auf dieser Runde gefahren und im Anschluss sorgfältig beurteilt.

Hier haben wir das Rotwild R.G+ Ultra 36 getestet

  • ORT: Auf den Trails rund um Bamberg und Bad Kreuznach (Deutschland).
    Hier gibt es schmale, enge Trails die mit Wurzeln und Steinen gespickt sind, steile technische Uphills und flowige Downhills. In Spanien waren die Trails mit großflächigen Steinpassagen und sandigem Untergrund gewürzt.

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Tester-Profil: Rico Haase
62 cm90 kg86 cm61 cm183 cm
E-Enduro, E-Trailbike, Hardtail, Downhiller, Rennrad – mir macht jedes Bike Spaß. Egal ob mit oder ohne Motor, außer ich muss damit unendlich bergauf fahren – da mag ich Motorunterstützung schon sehr. Flowige Trails, gern auch gebaut, liebe ich. Ach ja, eins noch, ich hasse Spitzkehren.
I ride everything: E-Enduro, E-Trailbikes, hardtails, downhill, road – I enjoy it all, whether it’s E-assisted or not. I’ll admit that I do quite like having a motor on the uphills though. There’s lots to love about flowing trails; natural or built. The only thing I hate – switchbacks.
Fahrstil / Riding style
Verspielt und flowig / Flowing and playful
Ich fahre hauptsächlich / I mainly ride
E-Enduro, E-Trailbike, aber auch XCO, DH und Road / E-Enduro, E-Trailbike but also XCO, DH and road
Vorlieben beim Fahrwerk / Preferred suspension setup
Straff und schnell – ich möchte wissen, was unter mir passiert / Firm and reactive – I like feedback from the trail
Vorlieben bei der Geometrie / Preferred geometry
Langer Reach, kurzer Vorbau, breiter Lenker / Long reach, short stem, wide bars
Version:
2018
Preis:
7.999

Autor:
Wertung:
5
Datum: 28. Juni 2018
Aktualisiert: 28. Juni 2018

Fazit:

Mit dem Rotwild R.G+ Ultra 36 haben wir ein E-Freerider mit massig Federweg im Test. Die Verarbeitung ist ohne jegliche Mängel und bei den Fahreigenschaften setzt dieses Modell in Sachen Spurtreue neue Massstäbe. Leider ist der Einsatzbereich dieses eMTBs relativ begrenzt, denn auf dem normalen Trail wirkt es immer ein wenig zu lang, zu flach und zu groß. Es wirkt immer ein wenig so, als sei man mit einem Rallye-Car auf einer Go Kartard-Piste unterwegs. Kann man schon machen, ist aber irgendwie doof. Gibt man diesem E-Bike aber genug Platz und geht auf breite Strecken wie sie beispielsweis eim Bikepark oder manchem Trailcenter zu finden sind, dann verwandelt sich das Rotwild R.G+ Ultra in einen Vollgas-Boliden der Oberklasse.
Für eine breiteres Einsatzgebiet hätten wir uns einen Flipchip am Hinterbau gewünscht, um den Lenkwinkel etwas steiler zu bekommen, um damit diesem eMTB wieder mehr Leben einzuhauchen. Vorwerfen kann man das den Rotwild-Ingenieuren aber nicht, da sie ja schließlich einen reinrassigen E-Freerider entwickeln wollten und genau ist ihnen sehr gut gelungen.

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Tester-Profil: Oliver Sonntag
62 cm82 kg85 cm73 cm182 cm
Am liebsten fahre ich Enduro, Downhill, Dirtjump, E-Enduro und Crosser – ich habe auf jedem Rad meine Gaudi. Primär geht´s mir um das schnelle Bergab fahren – ob im Bikepark oder auf selbst erklommenen Trails. Das E-Biken ist Neuland für mich aber macht mir ebenso mega Spaß. Unerreichten Spaßfaktor gibt´s für mich nur bei Rennen. Dabei findet man mich bei den meisten Enduro- und Downhill Massenstart Rennen. An jeder noch so kleinen Kante abziehen und das Rad in schräge Positionen zu manövrieren taugt mir ebenso ganz gut.
I like to ride Enduro, Downhill, Dirtjump, E-Enduro and Crosser – I have fun on every bike. My primary concern is to go fast on downhills – whether in the bike park or on self-climbed trails. E-biking is new for me, but it’s also super fun. Unmatched fun factor for me is only in races. You can find me at most enduro and downhill mass start races. Pulling off on every small edge and maneuvering the bike in oblique positions is just as good for me.
Fahrstil / Riding style
schnell und aggressiv, doch immer mit einem sicheren Abstand zum Chargen / fast and aggressive, but always with a safe distance to charging
Ich fahre hauptsächlich / I mainly ride
Enduro / Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk / Preferred suspension setup
hart und progressiv, langsamer Reebound / hard and progressive, slower reebound
Vorlieben bei der Geometrie / Preferred geometry
lang und flach, aufrechte Fahr- und Sitzposition / long and flat, upright riding and sitting position
Version:
2018
Preis:
7.999

Autor:
Wertung:
5
Datum: 28. Juni 2018
Aktualisiert: 28. Juni 2018

Fazit:

Mit dem Rotwild R.G+ Ultra 36 haben wir ein E-Freerider mit massig Federweg im Test. Die Verarbeitung ist ohne jegliche Mängel und bei den Fahreigenschaften setzt dieses Modell in Sachen Spurtreue neue Massstäbe. Leider ist der Einsatzbereich dieses eMTBs relativ begrenzt, denn auf dem normalen Trail wirkt es immer ein wenig zu lang, zu flach und zu groß. Es wirkt immer ein wenig so, als sei man mit einem Rallye-Car auf einer Go Kartard-Piste unterwegs. Kann man schon machen, ist aber irgendwie doof. Gibt man diesem E-Bike aber genug Platz und geht auf breite Strecken wie sie beispielsweis eim Bikepark oder manchem Trailcenter zu finden sind, dann verwandelt sich das Rotwild R.G+ Ultra in einen Vollgas-Boliden der Oberklasse.
Für eine breiteres Einsatzgebiet hätten wir uns einen Flipchip am Hinterbau gewünscht, um den Lenkwinkel etwas steiler zu bekommen, um damit diesem eMTB wieder mehr Leben einzuhauchen. Vorwerfen kann man das den Rotwild-Ingenieuren aber nicht, da sie ja schließlich einen reinrassigen E-Freerider entwickeln wollten und genau ist ihnen sehr gut gelungen.

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Steckbrief zum Rotwild R.G+ Ultra 36

Rotwild R.G+ Ultra 36 – Steckbrief

Einsatzbereich
XC: 1/10 – Trail: 9/10 – All-Mountain: 8/10 – Enduro: 10/10 – Downhill: 10/10
Motor + Akku
Akkukapazität
518 Wh
Reichweite km/mi
Distanz
35,1 km
Höhenmeter
815 hm
Zeit
1:29 h
Bike-Gewicht
22,5 kg
Systemgewicht
115 kg
Uphill
7/10
schlecht
super
Downhill
10/10
schlecht
super
Motorpower
6/10
schwach
extrem
Preis/Leistung
6/10
zu teuer
perfekt
Sitzposition
8/10
kurz
lang
Temperament
10/10
verspielt
laufruhig
Erklärung der Einsatzbereiche
XC:
0 bis 120 mm Federweg (Hardtails und Full-Suspension)
Trail:
100 bis 150 mm Federweg (Hardtails und Full-Suspension)
All-Mountain:
120 bis 150 mm Federweg (Full-Suspension)
Enduro:
150 bis 180 mm Federweg (Full-Suspension)
Downhill:
über 180 mm Federweg (Full-Suspension)
Erklärung zum Systemgewicht
Das hier angegebene Gewicht ist die Summe aus den Einzelgewichten (E-Bike, Fahrer, Rucksack usw.), welches bei unserem Reichweitentest zum Einsatz kam.
Version:
2018
Preis:
7.999

Autor:
Wertung:
5
Datum: 28. Juni 2018
Aktualisiert: 28. Juni 2018

Fazit:

Mit dem Rotwild R.G+ Ultra 36 haben wir ein E-Freerider mit massig Federweg im Test. Die Verarbeitung ist ohne jegliche Mängel und bei den Fahreigenschaften setzt dieses Modell in Sachen Spurtreue neue Massstäbe. Leider ist der Einsatzbereich dieses eMTBs relativ begrenzt, denn auf dem normalen Trail wirkt es immer ein wenig zu lang, zu flach und zu groß. Es wirkt immer ein wenig so, als sei man mit einem Rallye-Car auf einer Go Kartard-Piste unterwegs. Kann man schon machen, ist aber irgendwie doof. Gibt man diesem E-Bike aber genug Platz und geht auf breite Strecken wie sie beispielsweis eim Bikepark oder manchem Trailcenter zu finden sind, dann verwandelt sich das Rotwild R.G+ Ultra in einen Vollgas-Boliden der Oberklasse.
Für eine breiteres Einsatzgebiet hätten wir uns einen Flipchip am Hinterbau gewünscht, um den Lenkwinkel etwas steiler zu bekommen, um damit diesem eMTB wieder mehr Leben einzuhauchen. Vorwerfen kann man das den Rotwild-Ingenieuren aber nicht, da sie ja schließlich einen reinrassigen E-Freerider entwickeln wollten und genau ist ihnen sehr gut gelungen.

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Über den Autor

Rico

Rico Haase, Jahrgang 1975, macht schon immer grafische Sachen, war jahrelang als Grafik- und Produktdesigner bei einem großen deutschen Bikehersteller tätig und treibt sich schon ewig auf den Trails herum. Jede Art von Bike wird genutzt, ob mit oder ohne Motor. Hardtail, Fully, Enduro, Downhiller, Crosser, Rennrad und seit 2010 auch das E-Bike. Das Thema E-Racing liegt ihm sehr am Herzen, denn bereits ab 2014 nahm er an E-Bike-Rennen teil. Aus seiner Zeit als Designer weiß er, dass die perfekte Ergonomie und Anwenderfreundlichkeit ganz oben stehen. Ein stimmiges Colormatching setzt dem Bike dann die Krone auf. Bei eMTB-News ist er als Chefredakteur, Tester und Fotograf tätig. Instagram: @rico.haase.photography

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    minimaliste

    dabei seit 09/2011

    Optisch ist das Teil natürlich ein Hingucker. Die Integration von Akku und Motor ist echt eine Augenweide, obwohl ich bei den Akkus eher auf Teilintegration stehe. Aber was die da aus dem Brose machen, gefällt!

    Der Preis ist allerdings alles andere als eine Augenweide:confused:. Und warum zur Hölle bekomme ich Werbung für Treppenlifte angezeigt? Ja, ich fahre EMTB aber ich bin noch nicht mal 50o_O

    [​IMG]
  2. benutzerbild

    Anzeige

  3. benutzerbild

    hna

    dabei seit 09/2017

    minimaliste
    Und warum zur Hölle bekomme ich Werbung für Treppenlifte angezeigt? Ja, ich fahre EMTB aber ich bin noch nicht mal 50o_O
    Google kennt eben dein Fitnesslevel......:biggrin:
  4. benutzerbild

    Ronja

    dabei seit 12/2003

    @minimaliste : weil es so schwer die Treppe hoch zu schleppen ist:p
  5. benutzerbild

    minimaliste

    dabei seit 09/2011

    Ronja
    @minimaliste : weil es so schwer die Treppe hoch zu schleppen ist:p
    Das ist mal eine zufriedenstellende Erklärung [​IMG]

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