Die Enduro World Series ist DAS weltweit maßgebliche Rennsportereignis im Enduro Bereich. Beim diesjährigen Auftakt und Heimspiel der EWS im schottischen Tweed Valley durfte natürlich auch die 2020 gegründete Elektro-Abteilung, die EWS-E nicht fehlen. Wir haben Bilder, Videos und natürlich die Ergebnisse des gestrigen Rennens für Euch zusammen gestellt.

Die EWS-E, junge Rennserie in einer jungen Sportart

Erst 2020 wurde die EWS-E ins Leben gerufen. 2022 markiert also ihre dritte Saison! Zumindest offiziell. Hinter den Kulissen ist das kleine Ding tatsächlich schon etwas länger in der Welt: Im schönen, vorpandemischen Jahr 2018 hatte die Enduro World Series ein Testevent im italienischen Finale Ligure veranstaltet, um herauszufinden, wie ein elektrifiziertes Enduro-Race denn überhaupt funktionieren würde. Wie die Geschichte dann weiterging, wissen wir ja.

EWS-E Tweed Valley – das Rennen

E-MTB-spezifisch beim EWS-E ist vor allem die Power Stage – ein echter Test für die technischen Fähigkeiten eines Fahrers, seine Kraft und seine Fähigkeit, die Strecke zu lesen.

Das riecht nach Spaß, Schweiß – und Kettenfett: …
# Das riecht nach Spaß, Schweiß – und Kettenfett: …
… die Rensstrecke der diesjährigen EWS-E …
# … die Rensstrecke der diesjährigen EWS-E …
… im schottischen Innerleithen.
# … im schottischen Innerleithen.

Im Video könnt Ihr Euch die Highlights des Rennens anschauen.

EWS-E 2022 Tweed Valley – die Ergebnisse

Edgar Carballo Gonzales vom Orbea Fox Enduro Team siegte bei diesem Auftaktrennen vor dem Italiener Andrea Garibbo und dem Briten Leigh Johnson auf dem dritten Platz.

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Rennsport mit dem E-Mountainbike – für Dich ein Thema?

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Text: Peter Hundert / Fotos & Video: Enduro World Series
  1. benutzerbild

    Dewey

    dabei seit 03/2020

    brauch ich keinen Motor
    Haben ist besser als brauchen 👆
  2. benutzerbild

    Peter100

    dabei seit 02/2022

    Das hoffe ich doch!

    Spaß beiseite, aber das Interessante beim E-Bike ist doch nunmal der Uphill, nur dazu brauch ich den Motor, deswegen wäre es halt interessant gewesen was die damit im Wettbewerb alles fahren können. Zum bergab bolzen brauch ich kein E-Bike
    Natürlich hast Du so gesehen schon recht. Was GENAU die EWS-E von der Muskel&Gravity-Veranstaltung unterscheidet, war gar nicht so einfach herauszufinden. Schau doch mal im YT-Channel der EWS, da gibt es noch ein paar ganz geile Clips vom Training. Da hatte ich auch diverse böse Uphill-Sachen gesehen. Die Ketten-Industrie freut sich!
  3. benutzerbild

    Tommespommes

    dabei seit 02/2021

    Neben der reinen Anzahl der Stages und damit auch der Transfers haben die Damen und Herren auch immer mindestens 2 brutale Power Stages zu absolvieren, sowie extrem eng gesteckte Transferzeiten. Die fahren quasi die komplette Zeit im Turbo Modus. Bei der letzten EWS-E imTweed Valley sind auch einige EWS Fahrer mitgefahren und u.a. Damian Oton meinte, dass das EWS-E Rennen anstrengender ist als ein normales EWS Rennen.
    Ich hab für meine Büchse 2 625er Akkus und ich kann nur sagen, dass der zweite Akku ein Gratisticket für die Notaufnahme ist, wenn man richtig eskalieren geht. Selbst wenn man nur im Turbo und EMBT Modus unterwegs ist hält der 1000hm. Da man die Auf- und Abfahrten nahezu ohne Pausen macht, wird das schnell grenzwertig wenn mans richtig krachen lässt. Wenn ich Bock auf richtige Eskalation hab bin ich meist schon nach anderthalb Akkus kopfmäßigund vom Kreislauf ordentlich am Limit, trotz guter Fitness. Richtiges, sportliches eBike fahren ist für mich definitiv was anderes als normal mit dem Fahrrad zu fahren (oder auch zu bolzen), oder locker eBike zu fahren, womöglich noch in ner Gruppe mit normalen MTB. Das ist ein eigener Sport.

  4. benutzerbild

    xlacherx

    dabei seit 12/2020

    Neben der reinen Anzahl der Stages und damit auch der Transfers haben die Damen und Herren auch immer mindestens 2 brutale Power Stages zu absolvieren, sowie extrem eng gesteckte Transferzeiten. Die fahren quasi die komplette Zeit im Turbo Modus. Bei der letzten EWS-E imTweed Valley sind auch einige EWS Fahrer mitgefahren und u.a. Damian Oton meinte, dass das EWS-E Rennen anstrengender ist als ein normales EWS Rennen.
    Ich hab für meine Büchse 2 625er Akkus und ich kann nur sagen, dass der zweite Akku ein Gratisticket für die Notaufnahme ist, wenn man richtig eskalieren geht. Selbst wenn man nur im Turbo und EMBT Modus unterwegs ist hält der 1000hm. Da man die Auf- und Abfahrten nahezu ohne Pausen macht, wird das schnell grenzwertig wenn mans richtig krachen lässt. Wenn ich Bock auf richtige Eskalation hab bin ich meist schon nach anderthalb Akkus kopfmäßigund vom Kreislauf ordentlich am Limit, trotz guter Fitness. Richtiges, sportliches eBike fahren ist für mich definitiv was anderes als normal mit dem Fahrrad zu fahren (oder auch zu bolzen), oder locker eBike zu fahren, womöglich noch in ner Gruppe mit normalen MTB. Das ist ein eigener Sport.
    Das schreibst jetzt mal im geleben forum 😂 die helden dort zerreisen dich, weil die meisten noch nie emtb gefahren sind. Teufelszeug und so.
    mein rise ist auch nur. Ur das drittrad und wird selten bewegt. Aber den shitstorm versteh ich schon lang neme.
    und wie du schon sagst, was die da im uphill reisen ist echt irre.
    ich hab da auch n bekannten der ews fährt und mit e-ews mit gefahren ist. Is schon wild wenn man hört, dass sein levo die leistung raus genommen hat, weils zu heis wurde
  5. benutzerbild

    Tommespommes

    dabei seit 02/2021

    Das schreibst jetzt mal im geleben forum 😂 die helden dort zerreisen dich, weil die meisten noch nie emtb gefahren sind. Teufelszeug und so.
    mein rise ist auch nur. Ur das drittrad und wird selten bewegt. Aber den shitstorm versteh ich schon lang neme.
    und wie du schon sagst, was die da im uphill reisen ist echt irre.
    ich hab da auch n bekannten der ews fährt und mit e-ews mit gefahren ist. Is schon wild wenn man hört, dass sein levo die leistung raus genommen hat, weils zu heis wurde
    Von eBikes kann ja jeder halten was er will. Klar gibts auch Themen wo das mit den eBikes kritisch ist, kann ich auch verstehen. War bis vor anderthalb / 2 Jahren auch eher anti. Viele Hater haben son Hobel noch nie richtig bewegt und können sich einfach nicht vorstellen, dass man sich damit auch richtig übel den Stecker ziehen kann. Man ist halt anders kaputt. Das geht mehr auf die Cardio und die Konzentration. Man muss im Kopf viel schneller werden, weil man in Passagen, wo man nur ein, oder zwei Pedalumdrehungen hat deutlich schneller am nächsten Trail Feature ist als mit dem MTB. Da musste ich mich auch erst dran gewöhnen. Hab das auch nur als Drittrad und fahre die Büchse nur wenn das Wetter nicht so räudig ist. Hab keinen Bock da jeden zweiten Monat nen neuen Antrieb zu verbauen. Aber ich wills auch nicht mehr missen. Ist ein mega Trainings Tool für die Abfahrt und Grundlagenausdauer. Kraft muss man dann halt aufm normalen MTB machen. Und das wichtigste ist es macht Laune ohne Ende!

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