Atherton S.170E: Infos und Preise
Lange wurde getüftelt, jetzt wird es ernst im Dyfi Valley: Atherton Bikes präsentiert mit dem S.170E ein E-Enduro, das sich technisch und optisch deutlich vom Mainstream abhebt. Das Entwicklerteam um Dan Atherton wollte kein E-Bike bauen, das sich nur nach „Motor“ anfühlt, sondern die Fahrdynamik der analogen Modelle beibehält. Das Ergebnis ist ein 170-mm-Bolide auf Basis des bekannten DW4-Hinterbaus, angetrieben vom kompakten und drehmomentstarken avinox-System.
Der Clou: Dank der speziellen Fertigungsmethode gibt es das Bike in unglaublichen 12 Rahmengrößen – ein Novum im E-MTB-Bereich. Wer eines der ersten Modelle ergattern will, muss schnell sein: Der Vorverkauf ist auf 50 Stück limitiert. Bestellungen aus der EU sind möglich, die Preise starten bei 6.999 britischen Pfund (ca. 8.000 Euro, exakte Euro-Preise zur Markteinführung).
- Rahmenmaterial Aluminium 7075 (CNC-Muffen & verklebte Rohre)
- Motor Avinox Antriebssystem (Kompaktbauweise)
- Akkukapazität Full-Size (genaue Wh-Angabe zum Launch im April)
- Federweg 170 mm (vorn / hinten)
- Besonderheiten 12 Rahmengrößen für perfekten Fit, DW4-Hinterbau, auf 50 Stück limitierter Pre-Sale
- athertonbikes.com
- Preis Atherton S.170E: ab 6.999 £ (UVP)
Die Ausstattung im Detail
Technisch geht Atherton beim S.170E eigene Wege. Der Rahmen nutzt die „S-Range“-Technologie: Hochfeste Muffen aus 7075-Aluminium werden CNC-gefräst und mit Aluminiumrohren verklebt. Diese Bauweise erlaubt nicht nur eine extreme Haltbarkeit, sondern ermöglicht auch das feine Raster von 12 Rahmengrößen (ab 415 mm Reach). Atherton betont, dass auch kleine Rahmengrößen ohne Kompromisse bei der Akkugröße oder der Motorleistung auskommen. Geometrisch setzt man auf moderne, aber nicht extreme Werte mit einem 64° Lenkwinkel für Laufruhe und einem steilen 77° Sitzwinkel für Kletterpassagen.
Unter der Haube arbeitet der Avinox-Antrieb. Er wurde laut Atherton aufgrund seiner kompakten Abmessungen gewählt, die es den Ingenieuren erlaubten, die gewünschte Kinematik und Geometrie ohne bauliche Zwänge umzusetzen. Der Akku sitzt fest im Unterrohr, was die Steifigkeit erhöht, kann aber für Wartung oder Reisen in wenigen Minuten entfernt werden. In den harten Testrunden im Dyfi Valley soll eine Ladung für 1.600 bis 2.000 Höhenmeter gereicht haben.
Zum Start des auf 50 Stück begrenzten Vorverkaufs stehen drei „Builds“ zur Wahl, die allesamt auf Haltbarkeit getrimmt sind:
- Build 1 (£8.999): Fox Factory Fahrwerk (38/X2), SRAM X0 Eagle Transmission, Carbon-Cockpit.
- Build 2 (£7.999): RockShox Ultimate (ZEB/Vivid Air), SRAM GX Eagle Transmission.
- Build 3 (£6.999): RockShox Select Fahrwerk, SRAM Eagle 90 Transmission.
Gebremst wird bei allen Modellen standesgemäß mit der Hayes Dominion A4, der Kontakt zum Boden erfolgt über Mavic E-Deemax Laufräder und Continental Kryptotal Reifen. Die Auslieferung der ersten Bikes ist für April/Mai 2026 geplant.
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24 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumKann mal jemand erklären, warum ihr alle so wuschig werdet, wenn ihr ein halb sichtbares Bike aus zusammengesteckten Rohren seht?
ui, mega. leider teuer.
bitte vergleichstest, unno mith gegen das atherton
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