Forestal e-Siryon v2 Carbon, Podium, Avinox M2S – unter 10k €!

Forestal legt nach: Mit dem e-Siryon V2 hat der Hersteller aus Andorra die nächste Generation seines E-Enduros angekündigt. Das neue Modell bleibt der sportlichen Ausrichtung treu, setzt aber auf einen grundlegend neuen Antrieb – statt Bafang kommt nun der neue Avinox-M2S-Motor zum Einsatz. Hier gibt es alle Infos.
Titelbild

Update: Nachdem das Embargo zum avinox M2S abgelaufen ist, haben wir diesen Artikel um die Motor-Details ergänzt.

Forestal e-Siryon V2: Infos und Preise

Mit dem e-Siryon V2 hat Forestal die Weiterentwicklung seines bekannten 170 mm-E-MTBs bereits im Dezember 2025 angekündigt – mit Verfügbarkeit im Frühling 2026. Jetzt ist es so weit. Fünf Jahre, nachdem das Siryon als innovative E-MTB-Neuheit gefeiert wurde, soll sich die zweite Version des leistungsorientierten E-Mountainbikes mit Carbonrahmen wieder klar im Enduro-Segment positionieren. Die wichtigste Neuerung betrifft dabei den Antrieb: Während das erste Siryon noch auf einen gemeinsam mit Bafang entwickelten Motor setzte, arbeitet im e-Siryon V2 erstmals ein Avinox-Triebwerk. Gespeist wird es von einem 800 Wh Akku. Zusammen mit dem „Twin Levity“ genannten Hinterbausystem, das 174 mm Federweg freigibt, will man mit dem e-Siryon V2 in neue Sphären vorstoßen. Beim Thema Systemintegration bleibt Forestal seiner Linie treu: Akku, Motor und Bedienelemente sollen weiterhin eng miteinander verzahnt sein. Vorbestellungen sind ab sofort bei entsprechenden Händlern oder online ab Februar möglich, erste Bikes will Forestal ab dem Frühling 2026 ausliefern.

  • Rahmenmaterial Carbon
  • Federweg 170 / 174 mm (vorn / hinten)
  • Laufradgröße 29″ (vorn / hinten)
  • Einsatzbereich Enduro
  • Antrieb Avinox M2S
  • Akkugröße 800 Wh
  • Verfügbarkeit ab sofort bei ausgewählten Händlern
  • www.forestal.com

Preis (UVP) e-Siryon V2 Halō: 7.500 €
Preis (UVP) e-Siryon V2 Diōde: 9.890 €

Jetzt ist klar: Das neue Forestal e-Siryon v2 hat den neuen Avinox M2S an Bord!
# Jetzt ist klar: Das neue Forestal e-Siryon v2 hat den neuen Avinox M2S an Bord! – Die Preispunkte für die Modelle sind bei der Premium-Positionierung der Brand gut, ein günstiges Einstiegsmodell nahe der 5.000 €-Marke wäre sicherlich noch interessant.

Forestal bleibt auch beim e-Siryon V2 seinem Designanspruch treu: Der Carbonrahmen soll leicht, steif und klar auf sportliches Fahren ausgelegt sein. Nach Angaben des Herstellers wurde die Plattform in Details überarbeitet, um sowohl Handling als auch Integration des neuen Motors weiter zu verbessern. Ziel sei es gewesen, das Fahrgefühl eines klassischen Mountainbikes möglichst nah zu treffen – trotz elektrischer Unterstützung.

Geometrie

Angekündigt sind zwei Rahmengrößen, womit das V2-Modell zwei Rahmengrößen weniger anbieten würde als die erste Inkarnation. F2 soll die Größen S und M abdecken, F3 entspricht einem Large. Beim Reach hat das e-Siryon deutlich zugenommen und bietet Werte zwischen 460 und 485 mm. Auch beim Stack und der Kettenstrebenlänge hat das neue E-Enduro an Höhe bzw. Länge gewonnen. Annähernd gleich sind hingegen Lenk- und Sitzwinkel, wobei Forestal auf nicht zu flache 64° an der Front setzt.

Rahmengröße Medium Long
Laufradgröße 29″ 29″
Reach 460 mm 485 mm
Stack 630 mm 643 mm
STR 1,37 1,33
Lenkwinkel 64° 64°
Sitzwinkel, effektiv 76,5° 76,5°
Oberrohr (horiz.) 611 mm 639 mm
Steuerrohr 105 mm 120 mm
Sitzrohr 410 mm 430 mm
Kettenstreben 450 mm 450 mm
Radstand 1.254 mm 1.285 mm
Tretlagerabsenkung -25 mm -25 mm
Tretlagerhöhe 351 mm 351 mm
Gabel-Offset 44 mm 44 mm
Federweg (hinten) 174 mm 174 mm
Federweg (vorn) 170 mm 170 mm
Die Geometrie des e-Siryon ist in der V2 wesentlich stärker auf die Abfahrt fokussiert.
# Die Geometrie des e-Siryon ist in der V2 wesentlich stärker auf die Abfahrt fokussiert.

Ausstattung

Die zweite Generation des e-Siryon wird in zwei Ausstattungsvarianten angeboten. Während beim Topmodell „Diōde“ eine FOX Podium im Factory Kit mit 170 mm werkelt, erhält das Halō eine RockShox Zeb Select. Schaltvorgänge übernimmt jeweils eine SRAM T-Type Transmission in der teuren X0-Ausführung oder als S1000-Einsteigervariante. Auch beim Bremsen vertraut man auf Komponenten der Marke SRAM, genauer gesagt auf ein Paar Maven-Bremsen. Crankbrothers-Laufräder, Schwalbe-Radialreifen und OneUp-Komponenten runden das Paket ab.

DiōdeHalō
RahmenForestal Alpha Box Carbon Avinox / 174 mmForestal Alpha Box Carbon Avinox / 174 mm
MotorAvinoxForestal Alpha Box Carbon Avinox / 174 mm
AkkuAvinox 800 Wh Integrated / FixedAvinox 800 Wh Integrated / Fixed
RemoteWireless ControllersWireless Controllers
DisplayAvinox Control DisplayAvinox Control Display
FedergabelFOX Podium Factory 170 mm / 29" / 20x110 mmRockShox Zeb Select 170 mm / 29" / 15x110 mm
DämpferFOX Float Factory X2 230x65 mmRockShox Vivid Select Air 230x65 mm
VorbauOneUp Forged 42 mm / 35 mmOneUp Forged 42 mm / 35 mm
LenkerOneUp V2 Carbon 800 mm / 35 mmOneUp V2 Alloy 800 mm / 35 mm
DropperpostFOX Transfer Neo Factory 150 mm / 200 mmOneUp V3
SattelFizik AidonFizik Aidon
KurbelPraxis e-Crank Carbon 155 mmPraxis e-Crank Alloy 155 mm
SchaltwerkSRAM X0 AXS T-TypeSRAM S1000 T-Type
SchalthebelSRAM POD AXSSRAM POD AXS
KassetteSRAM XS-1295 10-52tSRAM XS-1275 10-52t
KetteSRAM X0SRAM GX
BremsenSRAM Maven Ultimate 200 mmSRAM Maven 200 mm
LaufradsatzCrankbrothers Synthesis Alloy i9Crankbrothers Synthesis Alloy
VorderreifenSchwalbe Albert Gravity Radial Ultrasoft 29x2,5"Schwalbe Albert Gravity Radial Ultrasoft 29x2,5"
HinterreifenSchwalbe Albert Gravity Radial Soft 29x2,5"Schwalbe Albert Gravity Radial Soft 29x2,5"
Gewichtn/an/a
Preis (UVP)9.600 €7.500 €
Zwei Ausstattungsvarianten, genannt Diōde und Halō, sind geplant.
# Zwei Ausstattungsvarianten, genannt Diōde und Halō, sind geplant. – Die Preise sind nun fix: das Diōde-Modell ist leicht auf 9.890 € angestiegen, das Halō-Modell bleibt bei 7.500 €.
Fox Podium, Avinox M2S, Carbon-Rahmen – und all das unter 10.000 €.
# Fox Podium, Avinox M2S, Carbon-Rahmen – und all das unter 10.000 €. – Das schafft ansonsten nur Commencal, dann aber mit Alu-Rahmen.

Motor

Im Zentrum der Ankündigung steht der Wechsel zum Avinox-Motor. Initial hat sich die Marke aus Andorra mit Details zurückgehalten, jetzt ist klar, welcher Motor im e-Siryon werkelt: der neue Avinox M2S.

Mit satten 1.500 W Spitzenleistung, gepaart mit einem extrem hohen Drehmoment von 150 Nm im zeitlich beschränkten Boost-Modus, ist der M2S extrem kraftvoll. Im Turbo-Modus schafft der Motor immer noch gigantische 130 Nm und 1.300 W. Dazu ist er vielfältig einstellbar – via App und direkt am Touch-Display.

Forestal kombiniert das starke System mit einem fest verbauten 800 Wh-Akku.

  • Motor Avinox M2S
  • Akku Avinox
  • Akkukapazität 800 Wh
  • Nenndauerleistung 250 Watt
  • Spitzenleistung 1500 W
  • Max. Drehmoment 150 Nm
  • Display Avinox Touch

Hier findest du alle Infos und den Test vom neuen Avinox M2S-Motor:

Avinox M2S im Test

Der Avinox M2S soll äußerst kraftvoll anschieben – bis zu 150 Nm und 1.500 W leistet das kompakte Kraftpaket.
# Der Avinox M2S soll äußerst kraftvoll anschieben – bis zu 150 Nm und 1.500 W leistet das kompakte Kraftpaket.

Habt ihr ein e-Siryon V2 vorbestellt?

Infos und Bilder: Forestal

15 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Kumpel hat heute zur Verfügbarkeit des Rads n Anruf bekommen . Statt Mai ist es jetzt Oktober smilie

  2. Muss ich hier künftig am Monitor eine Automatik für die Helligkeit von Produktbildern installieren. Herrlich, warum gibt man so etwas als PR raus?

  3. Ich habe im Fahrradschuppen gar keinen Strom
    Kabel verlegen oder Solar ist keine Option ?
  4. Website wurde upgedatet und seit paar Minuten ist dieses Video online:

  5. Kabel verlegen oder Solar ist keine Option ?

    Da überlege ich auch schon länger drüber. Ist aber letztendlich sehr aufwänding. Wir haben ne Wohnung und für die Verlegung bräuchte ich erst mal das Go von den anderen Eigentümern. Der Garten liegt nämlich vor der Hauseingangstüre und ist dementsprechend durch einen kleinen Weg abgetrennt. Wir müssten den also aufreisen, darunter das Kabel verlegen und auch ein Stück durch den Flur gehen.

    Weil bei uns alle relativ unlocker sind, müsste ich das dann auch beauftragen und dürfte das nicht selbst machen (oder von nem Kumpel machen lassen). Das wäre alles in allem viel Aufwand dafür, dass ich vielleicht mal ein Fahrrad da laden könnte. Aber mit dem Gedanken, Solarpanele auf die Hütte zu packen spiele ich auch schon sehr lange. Aber auch das lohnt sich ja nur, wenn der Strom uns auch in der Wohnung nutzt. Da wären wir wieder beim verlegen. Bis sich das amortisiert dauert es ewig. Ich glaube nicht, dass wir dafür lange genug da wohnen bleiben.

    So lange bleibt halt entweder Akku entnehmen, oder sollte ich mir mal ein Rad aussuchen, wo das nicht geht, auf der Terasse laden.
Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular: