14 E-Bikes für große Sprünge und harte Downhills Damit wird alles zum Bikepark!

Bikepark-E-MTBs – der beste Kompromiss zwischen Singletrailtauglichkeit und Nehmerqualitäten? Die Zeiten, in denen ich es an 30 Tagen im Jahr mit dem Auto in den Bikepark gegondelt bin, sind vorbei, und damit auch die Zeiten, in denen ich ein Downhill-Bike für dicke Sprünge und Highspeed-Abfahrten brauche. Aber ich muss zugeben: Das Gefühl, einen solchen Boliden durch roughe Sektionen zu knüppeln und mit Mach 10 in Anlieger zu knallen – das vermisse ich. Da wäre doch ein E-Bike mit viel Federweg perfekt, um jedes Gebiet zum Bikepark zu machen? Schauen wir uns mal ein paar geile E-MTBs an, die die Grenzen zwischen Downhill und Enduro verschwimmen lassen.
Titelbild

Top 14: E-MTBs mit mindestens 170 mm für den Bikepark

Ich bin ehrlich: Mein Downhill-Bike habe ich nicht abgegeben, es steht immer noch für die ein oder andere Ausfahrt bereit. Und jedes Mal, wenn ich auf die Kiste aufsteige, kommt das Grinsen zurück. Einen Teil des Reizes machen natürlich auch der Fullface-Helm, die Goggle und die Protektoren aus. Damit ausgerüstet, steigt die Bereitschaft, sich in Kurven zu werfen und große Sprünge zu senden, direkt an. Aber die Hürde – ist groß. Der nächste Bikepark, in dem ich zum Downhill-Bike und nicht zum universelleren Enduro-Bike greifen würde, ist satte 7 Autostunden entfernt.

Trail-Center mit anspruchsvollen, gebauten Strecken und großen Jumps befinden sich aber wesentlich näher – dann aber ohne Lift. Das ein oder andere E-MTB hat inzwischen aber so viel Federweg, dass man es getrost mit auf die härtesten Trails mitnehmen kann – DH-Feeling quasi garantiert, zwar mit kleinen Kompromissen, dafür fällt aber die Hürde ewig lang im Auto zu sitzen. Werfen wir einen Blick auf ein paar dieser Hardcore-Baller-Geräte.

Specialized Turbo Kenevo

Still und heimlich hat Specialized das Kenevo aus dem Programm genommen: Der große Bruder des Levo mit Specialized 2.2 Motor und 180 mm Federweg war zwischenzeitlich sogar mit dicker Doppelbrückengabel verfügbar. Wer das Alu-Bike mit asymmetrischem Rahmen schick findet, wird nur noch Restposten aufgabeln können! Stabile 27,5″ Laufräder und der robuste Alu-Rahmen dürften das Turbo Kenevo jedoch zum perfekten Begleiter auf den größten Jumplines im Park machen.

Vrrroooum, das Specialized Turbo Kenevo mit Doppelbrückengabel und 27,5-Reifen verspricht Fahrspaß, Airtime und das am laufenden Band.
# Vrrroooum, das Specialized Turbo Kenevo mit Doppelbrückengabel und 27,5-Reifen verspricht Fahrspaß, Airtime und das am laufenden Band. – Das Modell ist bisher nicht aktualisiert worden – wer Bock auf das Bike hat, ist momentan auf Restposten angewiesen.

Diashow: 14 E-Bikes für große Sprünge und harte Downhills: Damit wird alles zum Bikepark!
Leichter und damit etwas leichtfüßiger: Das Ekano CF. Für die Federwegsmenge ist es agil, bietet dabei aber auch ordentliche Nehmerqualitäten.
Kein graues Mäusschen: Das Radon Deft 2025 mit Bosch-CX-Antrieb und 170 mm Federweg vorne und hinten.
Der Hinterbau ist sowohl in der Kinematik-Abstimmung, als auch im Flex sehr gutmütig ausgelegt: In harten Kurven kann man schon provozieren, den Hinterreifen an die Sitzstreben zu drücken.
Von Tech-Trails über Bikeparks – das Decoy hat viel Freude bereitet – zum tiefen Tretlager passen noch kürzere Kurbeln ideal, sonst kann das Bike einem wie ein Pflug vorkommen. Mit dieser Tuningmaßnahme liegt das Bike aber wie ein Brett.
Angetrieben wird es vom starken Bosch-CX-Gen-5, der mit einem entnehmbaren Akku kombiniert wird.
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Angetrieben wird das Kenevo vom Specialized Turbo Full Power Motor aus der 2.2 Serie.
# Angetrieben wird das Kenevo vom Specialized Turbo Full Power Motor aus der 2.2 Serie.
Mit Coil-Dämpfer und 180 mm Federweg vorn und hinten geizt das Kenevo nicht mit dem Federweg.
# Mit Coil-Dämpfer und 180 mm Federweg vorn und hinten geizt das Kenevo nicht mit dem Federweg.

MTB-News.de Chefredakteur Hannes konnte das Kenevo vor ein paar Jahren über staubige Trails jagen:

Einen derart progressiven Boliden, der nochmal zwei Stufen aggressiver daherkommt als das bisherige Modell, hat wohl niemand auf der Rechnung gehabt. Wir hatten auf dem neuen Turbo Kenevo am meisten Spaß, wenn es schnell und ruppig wurde, auch flowige Trails mit Absprungmöglichkeiten und Drops fallen voll ins Raster des neuen E-Enduros.

Johannes Herden, Chefredakteur MTB-News.de
  • Motorsystem: Specialized Turbo Full Power System 2.2 Motor
  • Akkukapazität: 700 Wh
  • Federweg: 180/180 mm
  • Laufradgröße: 27,5″
  • Rahmenmaterial: Aluminium (M5)
  • Gewicht: ab 23,5 kg
  • UVP: 5.499 € – 6.899 €

Ausführliche Infos und einen Test gibt’s hier:

Specialized Turbo Kenevo – Test

Doppelbrücke und Halbschale sind zwar etwas unorthodox, mit dem Extra an Sicherheit durch das satte Fahrwerk, lässt sich mit dem Kenevo aber sowohl auf wilden Trails, als auch im Park Spaß haben.
# Doppelbrücke und Halbschale sind zwar etwas unorthodox, mit dem Extra an Sicherheit durch das satte Fahrwerk, lässt sich mit dem Kenevo aber sowohl auf wilden Trails, als auch im Park Spaß haben.
Specialized Bikes Turbo Kenevo Comp 6fattie 27.5´´ Elektrische Mountainbike
Specialized Bikes Turbo Kenevo Comp 6fattie 27.5´´ Elektrische Mountainbike
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BikeInn
5.122,49 €

Specialized Turbo Kenevo SL 2

Der kleine Bruder des Kenevo ist weiterhin im Portfolio des kalifornischen Traditionsherstellers. Das Kenevo – optisch dem Enduro nachempfunden – stellt ein komplett anderes Konzept dar: Statt Self-Shuttle-Laps, muss man hier schon sparsamer fahren, damit man den Akku nicht zu schnell leer saugt. Alternativ ist das E-MTB die perfekte Wahl für Gebiete, die nicht vollständig mit dem Lift erschlossen sind, wie zum Beispiel die 3-Länder-Enduro-Trails am Reschenpass.

Das Bike ist satte 4 kg leichter als sein Brüderchen und dürfte damit auf flinken, verspielten Trails die Nase vorne haben. Bei satten 170 mm Federweg und 29″-Laufrädern ballert das Kenevo SL aber auch dicke Brocken locker weg.

170 mm Federweg – optisch ans beliebte Specialized Enduro angelehnt – das Kenevo SL ist gemacht für ruppige Trails, schreckt aber auch vor Sprüngen nicht zurück.
# 170 mm Federweg – optisch ans beliebte Specialized Enduro angelehnt – das Kenevo SL ist gemacht für ruppige Trails, schreckt aber auch vor Sprüngen nicht zurück.
Der FSR-Hinterbau mit teils komplex verschachtelter Dämpfer-Anlenkung ist seit den frühen Demos eines der Markenzeichen von Specialized – am Kenevo SL stellt er 170 mm bereit.
# Der FSR-Hinterbau mit teils komplex verschachtelter Dämpfer-Anlenkung ist seit den frühen Demos eines der Markenzeichen von Specialized – am Kenevo SL stellt er 170 mm bereit.
Mit eigenen Motoren, die mit Hardware-Partnern zusammenentwickelt werden, schafft Specialized es, sich vom Markt abzusetzen und die Systeme präzise nach eigenen Anforderungen abzustimmen.
# Mit eigenen Motoren, die mit Hardware-Partnern zusammenentwickelt werden, schafft Specialized es, sich vom Markt abzusetzen und die Systeme präzise nach eigenen Anforderungen abzustimmen.

So fand Rico das Kenevo SL:

Die Fahreigenschaften sind beeindruckend, denn dieses Light-E-MTB bügelt jeden noch so grobschlächtigen Trail weg und ebnet auch die ruppigsten Passagen ein. Das Kenevo SL wurde dazu geschaffen, immer etwas schneller als der Rest zu sein und genau dies gelingt uns damit auch.

Rico Haase, Chefredakteur eMTB-News.de
  • Motorsystem: Specialized SL 1.2
  • Akkukapazität: 320 Wh
  • Federweg: 170 mm
  • Laufradgröße: 29″
  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Gewicht: ab 19,0 kg
  • UVP: 7.000 € – 13.500 €

Ausführliche Infos und einen Test gibt’s hier:

Specialized Turbo Kenevo SL – Test

Felsige Naturtrails machen dem Kenevo SL richtig Spaß – wenn deine Hometrails ein Trailbike in die Knie zwingen, bist du mit dem Kenevo SL gut beraten.
# Felsige Naturtrails machen dem Kenevo SL richtig Spaß – wenn deine Hometrails ein Trailbike in die Knie zwingen, bist du mit dem Kenevo SL gut beraten.
Specialized TURBO KENEVO SL 2 COMP - 29" Carbon E-Mountainbike - 2025 - burnt gold metallic / black liquid metal
Specialized TURBO KENEVO SL 2 COMP - 29" Carbon E-Mountainbike - 2025 - burnt gold metallic / black liquid metal
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Bike24
4.989,00 €
Specialized TURBO KENEVO SL 2 Ohlins Coil - 29" Carbon E-Mountainbike - 2025 - charcoal tint / cool grey strata / burnt gold metallic
Specialized TURBO KENEVO SL 2 Ohlins Coil - 29" Carbon E-Mountainbike - 2025 - charcoal tint / cool grey strata / burnt gold metallic
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Bike24
6.925,00 €
Specialized Turbo Kenevo SL 2 Expert E-Bike Schwarz Modell 2024
Specialized Turbo Kenevo SL 2 Expert E-Bike Schwarz Modell 2024
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Fahrrad XXL
7.199,99 €

Santa Cruz Bullit

Bleiben wir in Kalifornien – in der Nachbarschaft von Specialized sitzt Santa Cruz – und scheinbar sind die Trails rund um den Bikehersteller-Hotspot garstig, denn auch Santa Cruz hat mit dem Bullit einen Grenzgänger zwischen Bikepark und Singletrails im Angebot.

Erst letztes Jahr vorgestellt, kommt das neue Bullit mit 600-Wh-Akku und Bosch-CX-Motorsystem. Schnell rauf, noch schneller runter, dürfte hier die Devise sein. Das Bullit ist nach dem Vala das zweite Santa-Cruz-Bike, das nach Jahren des VPP-Hinterbaus auf einen Horst-Link-Viergelenker setzt. Satte 170 mm quetscht die Umlenkwippe aus dem Hinterbau.

Für maximalen Downhill-Spaß kommt das Bullit mit Mullet-Laufradkonfiguration und ab leichten 21,8 kg! Das sagt Kollege Mitch dazu:

Mit 170 mm Federweg vorne und hinten, sowie Mullet-Laufradkonzept, will das Bullit der ideale Begleiter für harte Trails sein – ob technisch oder sprunglastig ist dabei egal.
# Mit 170 mm Federweg vorne und hinten, sowie Mullet-Laufradkonzept, will das Bullit der ideale Begleiter für harte Trails sein – ob technisch oder sprunglastig ist dabei egal. – Santa Cruz positioniert das Bike als Downhill-Bike mit eingebautem Sessellift.
Der eingebaute Sessellift kommt von Bosch: Der CX aus der fünften Generation wird mit einem 600-Wh-Akku gepaart.
# Der eingebaute Sessellift kommt von Bosch: Der CX aus der fünften Generation wird mit einem 600-Wh-Akku gepaart.
Horst-Link statt Short-Link – Santa Cruz verzichtet an der neuen Generation erstmals auf die optisch markante VPP-Kinematik.
# Horst-Link statt Short-Link – Santa Cruz verzichtet an der neuen Generation erstmals auf die optisch markante VPP-Kinematik.

Dieses Bike verlangt nach Vollgas und fürchtet sich vor nichts. Aufsitzen und ballern, das ist die Devise des kalifornischen E-Downhillers, der auch im Uphill eine hervorragende Figur abgibt und dich auf jeden noch so steilen Gipfel bringt. In der Abfahrt wird man mit einem ordentlichen Selbstbewusstseinsschub belohnt – also Bremsen auf und ab die Post! Für Gravity-Fans und Bikepark-Räuber genau die richtige Wahl.

Mitch Biernoth, Testredakteur eMTB-News.de
  • Motorsystem: Bosch Performance Line CX
  • Akkukapazität: 600 Wh
  • Federweg: 170/170 mm
  • Laufradgröße: Mullet 29″/27,5″
  • Rahmenmaterial: Carbon (C)
  • Gewicht: 21,8 kg
  • UVP: 7.649 € – 11.499 €

Santa Cruz Bullit – Test

Ein verstecktes Juwel: Slowenien hat traumhafte Trails zu bieten – hart genug, um zwischen Backcountry und Bikepark Maribor ideale Testbedingungen fürs Bullit zu stellen.
# Ein verstecktes Juwel: Slowenien hat traumhafte Trails zu bieten – hart genug, um zwischen Backcountry und Bikepark Maribor ideale Testbedingungen fürs Bullit zu stellen.
Santa Cruz Bikes Bullit 4 29/27.5´´ X0 Axs Rsv 2026 Elektrische Mountainbike
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11.699,00 €
Santa Cruz Bikes Bullit 4 29/27.5´´ Gx Axs 2026 Elektrische Mountainbike
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9.799,00 €
Fahrradlagerverkauf
9.799,00 €
Santa Cruz BULLIT 4 - 90 - Carbon E-Mountainbike - 2026 - matte teal sparkle
Santa Cruz BULLIT 4 - 90 - Carbon E-Mountainbike - 2026 - matte teal sparkle
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Bike24
8.699,00 €

Canyon Torque:ON CF

Optisch eigenständig präsentierte sich 2023 ein neues Torque:ON CF vom Koblenzer Direktversender. Formsprache und Eckdaten schreien förmlich nach wilden Manövern, hohen Drops und fetten Kickern: 180 mm Federweg stellt das Bike vorn, 175 mm lassen sich dem Dämpfer entlocken. Mit kleinem 27,5″-Hinterrad und 29″-Vorderrad soll es Nehmerqualitäten und Manövrierfähigkeit vereinen.

Aktuell ist das Torque:ON vor allem preislich ein Geheimtipp – nachdem Canyon wegen eines Akku-Rückrufs einen Verkaufsstopp mit dem Modell aussitzen musste, wird das Bike nun mit neuem Akku zu besonders guten Preisen angeboten. An Bord ist ein Shimano EP801, der zwar nicht mehr ganz neu ist, einen aber immer noch zuverlässig zur nächsten Lap befördert.

Zurück im Verkauf: Das Canyon Torque:ON CF mit 180 mm Gabel und 175 mm Federweg am Heck.
# Zurück im Verkauf: Das Canyon Torque:ON CF mit 180 mm Gabel und 175 mm Federweg am Heck. – Das Bike kommt mit Mullet-Laufradkonfiguration, Carbon-Rahmen und aktuell unverschämt guten Preisen: Los geht’s ab 3.999 €.
Akku leer? Der Shimano EP801 am Torque:ON wird durch einen neuen 800-Wh-Akku gespeist – der recht einfach entnehmbar ist und in 2 Minuten durch einen geladenen Akku ersetzt werden kann.
# Akku leer? Der Shimano EP801 am Torque:ON wird durch einen neuen 800-Wh-Akku gespeist – der recht einfach entnehmbar ist und in 2 Minuten durch einen geladenen Akku ersetzt werden kann.
Die auffällige Kinematik des Torque:ON ist für einen tiefen Rahmen rund um das niedrige Oberrohr und den Motor herum konstruiert.
# Die auffällige Kinematik des Torque:ON ist für einen tiefen Rahmen rund um das niedrige Oberrohr und den Motor herum konstruiert.

Das Canyon Torque:ON CF ist deine Wahl, wenn du eine Freeride- oder Downhillstrecke, vielleicht auch eine große Jumpline zu deiner Hausrunde zählst. Oder du sogar einen Bikepark (mit oder ohne Lift) in deiner Nähe weißt. Schnelle und anspruchsvolle Trails willst du mit möglichst viel Traktion und Sicherheitsgefühl hinunterschießen und auch bei größeren Sprüngen mit Selbstvertrauen über die Absprungkante gehen. Vollgas ist dein Stichwort.

Mitch Biernoth, Testredakteur eMTB-News.de
  • Motorsystem: Shimano EP801 (EP8)
  • Akkukapazität: 900 Wh
  • Federweg: 180/175 mm
  • Laufradgröße: Mullet 29″/27,5″
  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Gewicht: 24,2 kg
  • UVP: 3.999 € – 4.999 €
Wer durch dieses Tor springt, hat gerade einen wilden Run über Wurzeln, fette Steine und ein nettes Roadgap gezündet – die DH-Strecke in Lac Blanc ist prädestiniert für Bikes wie das Torque:ON.
# Wer durch dieses Tor springt, hat gerade einen wilden Run über Wurzeln, fette Steine und ein nettes Roadgap gezündet – die DH-Strecke in Lac Blanc ist prädestiniert für Bikes wie das Torque:ON.

Canyon Torque:ON CF – Test


Propain Ekano 2 (AL/CF)

Gleicher Name, verschiedene Konzepte: Propain hat mit dem Ekano zwei verschiedene Bikes im Angebot. Einmal gibt es die AL-Variante, die auf den Shimano-EP801-Motor mit 626-Wh-Akku setzt. Das CF-Modell ist eines der wenigen Bikes mit SRAM-Powertrain auf dem Markt. Beide Bikes teilen aber auch Merkmale: Sie verfügen am Heck jeweils über 170 mm Federweg, vorn kann das AL-Modell 190–180 mm aufnehmen, das CF-Modell „nur“ 180 mm. Beide Bikes funktionieren mit Mullet-Laufradkonfiguration, das CF-Modell kann außerdem ein 29″-Hinterrad aufnehmen.

Vom leichten Allrounder bis zum bulligen Abfahrts-Spezialisten – die Ekano-2-Plattform kann einiges ab:

(Un)gleiche Brüder – Ekano AL und CF teilen sich zwar Eckdaten und Namen, sind ansonsten aber sehr unterschiedlich.
# (Un)gleiche Brüder – Ekano AL und CF teilen sich zwar Eckdaten und Namen, sind ansonsten aber sehr unterschiedlich.
Beide Bikes kommen mit 170 mm Federweg am Heck, gepaart mit Gabeln zwischen 190 und 170 mm, Mullet- oder 29-Laufrädern.
# Beide Bikes kommen mit 170 mm Federweg am Heck, gepaart mit Gabeln zwischen 190 und 170 mm, Mullet- oder 29-Laufrädern.
Neben dem Rahmenmaterial ist vor allem der Motor der entscheidende Unterschied: Im AL-Modell werkelt ein Shimano EP801.
# Neben dem Rahmenmaterial ist vor allem der Motor der entscheidende Unterschied: Im AL-Modell werkelt ein Shimano EP801.
Extrem wenige Bikes setzen hingegen auf den SRAM-Powertrain-Antrieb – nach Insolvenzen bei Signa (Nukeproof) und Problemen bei Pierer (GasGas) ist das Ekano CF aktuell das einzige Bike im Verkauf mit Powertrain.
# Extrem wenige Bikes setzen hingegen auf den SRAM-Powertrain-Antrieb – nach Insolvenzen bei Signa (Nukeproof) und Problemen bei Pierer (GasGas) ist das Ekano CF aktuell das einzige Bike im Verkauf mit Powertrain.

Mit dem neuen Ekano 2 AL hat Propain einen astreinen E-Freerider auf die Beine gestellt, der mit bis zu 190 mm an der Front und seinen 170 mm Heck für so ziemlich alles gewappnet ist, was man sich vorstellen kann. Trotz seiner Federwegsklasse fährt sich das E-MTB aus Vogt keineswegs wie ein Panzer. Es lässt sich dank Mullet-Aufbau und überarbeiteter Geometrie erstaunlich agil ums Eck zirkeln. Dabei muss man sich auf stattlichen Downhill-Passagen keineswegs zurückhalten und kann Vollgas ins Grobe hämmern.

Mitch Biernoth, Testredakteur eMTB-News.de

Mit dem Propain Ekano 2 CF landet die baden-württembergische Bikeschmiede einen echten Volltreffer. Der kompakte Rahmen ist mit seiner hohen Front sehr komfortabel und macht es einem leicht, mit hohen Geschwindigkeiten über den Trail zu fliegen. Trotz 180/170 mm Federweg bleibt das Bike wendig und agil, hat viel Pop am Heck und verfügt über enorme Reserven – genau so muss ein E-Super-Enduro sein.

Rico Haase, Chefredakteur eMTB-News.de
  • Motorsystem: Shimano EP801/EP600 (AL) / SRAM Eagle Powertrain (CF)
  • Akkukapazität: 626 Wh (AL) / 630 Wh (+ optional 250 Wh Range Extender) (CF)
  • Federweg: 190–180/170 mm (AL) / 180/170 mm (CF)
  • Laufradgröße: Mullet 29″/27,5″ (AL & CF) / 29″ (CF)
  • Rahmenmaterial: Aluminium (AL) oder Carbon (CF)
  • Gewicht: ab 23,5 kg (AL); 22,8 kg (CF)
  • UVP: ab 4.994 € (AL) oder ab 5.999 € (CF)
Vollgas-Maschine: Das Ekano AL. Mit bis zu 190 mm Federweg fühlt man sich hier im Bikepark pudelwohl – eine gute Figur macht das Bikepark E-MTB aber auch wegen seiner hohen Agilität.
# Vollgas-Maschine: Das Ekano AL. Mit bis zu 190 mm Federweg fühlt man sich hier im Bikepark pudelwohl – eine gute Figur macht das Bikepark E-MTB aber auch wegen seiner hohen Agilität.
Leichter und damit etwas leichtfüßiger: Das Ekano CF. Für die Federwegsmenge ist es agil, bietet dabei aber auch ordentliche Nehmerqualitäten.
# Leichter und damit etwas leichtfüßiger: Das Ekano CF. Für die Federwegsmenge ist es agil, bietet dabei aber auch ordentliche Nehmerqualitäten.

Propain Ekano AL – Test Propain Ekano CF – Test


YT Decoy

Lange mussten YT-Fans auf den Nachfolger des Decoy warten – ausgerechnet kurz bevor das neue E-Bike offiziell vorgestellt wurde, musste die deutsche Marke Insolvenz anmelden. Die wirtschaftliche Situation überschattet aber nicht, was für ein brutales Baller-Gerät da erschaffen wurde. Mit einer Tretlagerhöhe, die es auch als Pflug qualifizieren würde, verschafft das Decoy mit seinem tiefen Schwerpunkt extrem viel Sicherheit.

Mit massig Federweg begeistert das Decoy auf den härtesten Trails. Für steile Kicker sollte man sich vielleicht nicht ausschließlich auf den Bosch CX verlassen, wenn man aber steile Anstiege bis zur nächsten Runde hat – perfekt.

Turbulent war der letzte Sommer bei YT Industries: Kurz vor dem Launch des neuen Decoy musste die Marke Insolvenz anmelden.
# Turbulent war der letzte Sommer bei YT Industries: Kurz vor dem Launch des neuen Decoy musste die Marke Insolvenz anmelden. – Das hat den Launch des neuen Bikes natürlich etwas in den Schatten gestellt – Schade, denn das Decoy kann mit MX-Laufrad-Konfiguration und 180/170 mm Federweg ordentlich im Rampenlicht stehen.
Der bekannte V4L-Horst-Link-Hinterbau erfordert am Decoy eine spezielle Trinkflasche.
# Der bekannte V4L-Horst-Link-Hinterbau erfordert am Decoy eine spezielle Trinkflasche.
Mit bis zu 750 W schiebt einen der Bosch CX in Kombination mit 800-Wh-Akku zum nächsten Run.
# Mit bis zu 750 W schiebt einen der Bosch CX in Kombination mit 800-Wh-Akku zum nächsten Run.

Das sagt Chris zum neuen Decoy:

Das Decoy ist ein Bike für die Abfahrt, mit komfortablen Assistenten, um direkt den nächsten Trail in Angriff zu nehmen. Wer sich auf das brachiale Bike einlässt, wird einen langhubigen Tiefenmeter-Jäger erleben, der gerne eine Kurve oder einen Sprung mehr mitnimmt, wenn es sein muss, aber auch mit Vollgas durch ruppiges Geläuf strahlen kann.

Chris Spath, Testredakteur eMTB-News.de

  • Motorsystem: Bosch Performance Line CX
  • Akkukapazität: 800 Wh
  • Federweg: 180/170 mm
  • Laufradgröße: Mullet 29″/27,5″
  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Gewicht: ca. 23,2 kg
  • UVP: 5.999 € – 8.999 €
Von Tech-Trails über Bikeparks – das Decoy hat viel Freude bereitet – zum tiefen Tretlager passen noch kürzere Kurbeln ideal, sonst kann das Bike einem wie ein Pflug vorkommen. Mit dieser Tuningmaßnahme liegt das Bike aber wie ein Brett und ist eines der besten Bikepark E-MTBs momentan.
# Von Tech-Trails über Bikeparks – das Decoy hat viel Freude bereitet – zum tiefen Tretlager passen noch kürzere Kurbeln ideal, sonst kann das Bike einem wie ein Pflug vorkommen. Mit dieser Tuningmaßnahme liegt das Bike aber wie ein Brett und ist eines der besten Bikepark E-MTBs momentan.

YT Decoy – Test


YT Decoy SN MX

Leichter, aber nicht viel weniger auf roughes Terrain ausgelegt, ist das YT Decoy SN mit MX-Laufradkonfiguration. Mit 170 mm Federweg vorn und 165 mm hinten wildert es als langhubiges Enduro definitiv im Freeride-Terrain. Viel Reserven und ein Charakter, der zwischen Vollgas und Scandinavian Flick in die nächste Kurve viel ermöglicht: Das Decoy SN ist ein Spaßgarant.

Mit Fazua Ride 60 und 430 Wh Akkukapazität ist das Bike nicht prädestiniert dafür, den ganzen Tag ballern zu gehen, zumindest wenn man den Turbo-Modus nutzen will. Wie das Kenevo SL eignet es sich also in Gebieten, in denen man per Shuttle oder Lift nach oben gebracht werden kann – Finale Ligure, Single-Uplift und dann einen Akku leerballern? Das klingt nach dem perfekten Modus fürs Decoy SN.

Für den Testsieg im Fazua-Shootout reichte es dem YT Decoy SN MX – dank super Fahrverhalten und gutmütigen 170/165 mm Federweg.
# Für den Testsieg im Fazua-Shootout reichte es dem YT Decoy SN MX – dank super Fahrverhalten und gutmütigen 170/165 mm Federweg.
Das Bike wird vom Fazua Ride 60 mit 60 Nm Drehmoment und 350 W Spitzenleistung angetrieben.
# Das Bike wird vom Fazua Ride 60 mit 60 Nm Drehmoment und 350 W Spitzenleistung angetrieben.
Edle Fahrwerkskomponenten, Top-Geometrie und ein schicker Rahmen zeichnen das Decoy SN aus.
# Edle Fahrwerkskomponenten, Top-Geometrie und ein schicker Rahmen zeichnen das Decoy SN aus.

Das hat dem Decoy SN auch den Testsieg in unserem Fazua-Vergleichstest letztes Jahr eingebracht:

Geht es bergab, lässt das Decoy SN keine Zweifel aufkommen und verwöhnt ab dem ersten Meter mit einem intuitiven und ausgewogenen Handling, das deinem Selbstbewusstsein einen ordentlichen Schub gibt. Wer eine schnelle Allzweckwaffe mit Bikepark-Potenzial sucht, ist hier genau richtig.

Mitch Biernoth, Testredakteur eMTB-News.de

  • Motorsystem: Fazua Ride 60
  • Akkukapazität: 430 Wh
  • Federweg: 170/165 mm
  • Laufradgröße: Mullet 29″/27,5″
  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Gewicht: ca. 21,0 kg
  • UVP: 6.499 € – 8.499 €

YT Decoy SN MX – Test

Das Decoy SN MX sucht nicht zwingend die schnellste Linie, sondern verleitet dazu, die spaßigste zu finden: Statt schnell auf der Main-Line, steckt es auch Sidehits auf dem Trail locker weg.
# Das Decoy SN MX sucht nicht zwingend die schnellste Linie, sondern verleitet dazu, die spaßigste zu finden: Statt schnell auf der Main-Line, steckt es auch Sidehits auf dem Trail locker weg.

Focus SAM² (2025)

Coil-Dämpfer und feuerrote ZEB zeigen schon, wo die Reise mit dem SAM² hingehen soll – bergab! Und zwar schnell. Mit 170 mm Federweg vorn und 165 mm hinten, Bosch-CX-Motor und Mullet-Konfiguration zeigt es das eindeutig. Kein Leichtgewicht ist es mit 26,3 kg jedoch – spontane Lufteinlagen bremst das zwar etwas ein, wenn es mal in der Luft ist, dann liegt es aber auch vernünftig.

Mit bis zu 150 kg Systemgewicht ist das SAM² ein abfahrtsorientierter Allrounder für größere und schwere Fahrende – die Lust auf ein Bike mit entnehmbarem Akku und modularem Akku-Konzept haben.

Mit verschliffenen Schweißnähten sieht das Focus SAM² aus wie ein Carbon-Bike – feuerrote Zeb und Coil-Dämpfer verleihen ihm zudem einen brachialen Look.
# Mit verschliffenen Schweißnähten sieht das Focus SAM² aus wie ein Carbon-Bike – feuerrote Zeb und Coil-Dämpfer verleihen ihm zudem einen brachialen Look.
Mit 165 mm Federweg ist das Bike zum Ballern gebaut: Bei ordentlich Tempo liegt das über 26 kg schwere Bike äußerst sicher.
# Mit 165 mm Federweg ist das Bike zum Ballern gebaut: Bei ordentlich Tempo liegt das über 26 kg schwere Bike äußerst sicher.
Mit entnehmbarem Akku und Bosch-CX-Gen-5 sind dem Fahrspaß fast keine Grenzen gesetzt, sofern man einen zweiten Akku dazu kaufen will.
# Mit entnehmbarem Akku und Bosch-CX-Gen-5 sind dem Fahrspaß fast keine Grenzen gesetzt, sofern man einen zweiten Akku dazu kaufen will.

Kollege Mitch konnte es schon über lokale Jumplines und im Bikepark ausprobieren:

Das Focus SAM² 6.0 ist ein wahres Ballerbike. Kompromisslos auf Abfahrt gezüchtet, liegt es dank sattem Fahrwerk und groben Downhillreifen wie auf Schienen und vergönnt Gravity-Fans maximalen Grip und das dazugehörige Vertrauen.

Mitch Biernoth, Testredakteur eMTB-News.de

  • Motorsystem: Bosch Performance Line CX
  • Akkukapazität: 600 Wh – 800 Wh
  • Federweg: 170/165 mm
  • Laufradgröße: Mullet 29″/27,5″
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Gewicht: 26,3 kg
  • UVP: 5.699 € – 8.499 €

FOCUS SAM² – Test

Wenn Kollege Mitch auf der After-Work-Lap auf den Hometrails plötzlich 2 m über dem Boden fliegt, könnte das fast schon zur Sonnenfinsternis werden – das Focus fängt einen sanft wieder auf, bevor kurz danach die nächsten langen Schatten durchs Land ziehen.
# Wenn Kollege Mitch auf der After-Work-Lap auf den Hometrails plötzlich 2 m über dem Boden fliegt, könnte das fast schon zur Sonnenfinsternis werden – das Focus fängt einen sanft wieder auf, bevor kurz danach die nächsten langen Schatten durchs Land ziehen.
Focus Sam² 6.9, 29/27,5" Diamant Rahmengröße S 39cm Farbe VIOLETT 800Wh
Focus Sam² 6.9, 29/27,5" Diamant Rahmengröße S 39cm Farbe VIOLETT 800Wh
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7.499,00 €
Focus Sam² 6.9 29´´ Deore Xt M8100 2025 Elektrische Mountainbike
Focus Sam² 6.9 29´´ Deore Xt M8100 2025 Elektrische Mountainbike
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BikeInn
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Fahrradteile Shop
7.119,99 €
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7.499,00 €
Fahrradlagerverkauf
7.499,00 €
Focus Sam² 6.0 29´´ Deore Xt M8100 2025 Elektrische Mountainbike
Focus Sam² 6.0 29´´ Deore Xt M8100 2025 Elektrische Mountainbike
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BikeInn
6.995,99 €
Fahrradteile Shop
8.052,99 €

Nox Amplifier P2

Überraschung bei Nox: Letztes Jahr stellte der in Österreich ansässige Hersteller ein neues Modell vor – rund um den Shimano EP801 und den 820-Wh-Akku mit lebenslanger Garantie vom Mutterkonzern BMZ konstruiert, passt das Amplifier P2 perfekt in diese Liste.

Mit verstellbaren Kettenstreben, Mullet- oder 29″-Kompatibilität, 170 mm Federweg hinten und 180er Gabel ist das Bike ein wahres Downhill-Geschoss und fühlt sich im Bikepark pudelwohl. Auch auf Singletrails macht es aber keine schlechte Figur – wer einen Allrounder mit Abfahrtsambitionen und dem gewissen Quäntchen Extrasicherheit sucht, bekommt hier eine vernünftige Option geboten.

DH-Federweg, Radstand und Lenkwinkel: Das Nox Amplifier zeigt schon beim Blick aufs Datenblatt, dass es maximal auf die Abfahrt maßgeschneidert ist.
# DH-Federweg, Radstand und Lenkwinkel: Das Nox Amplifier zeigt schon beim Blick aufs Datenblatt, dass es maximal auf die Abfahrt maßgeschneidert ist.
Entnehmbarer BMZ-Akku mit 820 Wh trifft auf den Shimano EP801, für ein natürliches Fahrgefühl bergauf.
# Entnehmbarer BMZ-Akku mit 820 Wh trifft auf den Shimano EP801, für ein natürliches Fahrgefühl bergauf.
170 mm Federweg lassen sich aus dem Heck des Nox Amplifier P2 generieren – das Bike ist dabei sehr berechenbar, könnte nur etwas mehr Endprogression vertragen.
# 170 mm Federweg lassen sich aus dem Heck des Nox Amplifier P2 generieren – das Bike ist dabei sehr berechenbar, könnte nur etwas mehr Endprogression vertragen.

Chris konnte das Nox Amplifier letztes Jahr ausführlich testen:

Ob schnelle Singletrails, naturbelassene gebaute Strecken, steiles, technisches und ruppiges Geläuf oder im Bikepark – das Nox macht eine gute Figur, auch wenn es mal nicht super hart zur Sache geht.

Chris Spath, Testredakteur eMTB-News.de

  • Motorsystem: Shimano EP801
  • Akkukapazität: 820 Wh
  • Federweg: 180/170 mm
  • Laufradgröße: Mullet 29″/27,5″
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Gewicht: ca. 25,3 kg
  • UVP: 5.999 € – 9.199 €

NOX Amplifier P2 – Test

Als Testträger für den Zeb vs. 38 Vergleichstest wurde das Nox Amplifier P2 im Bikepark über große Sprünge und anspruchsvolle DH-Strecken gejagt – das Amplifier ist richtig schnell und berechenbar und fühlt sich bei Highspeed pudelwohl.
# Als Testträger für den Zeb vs. 38 Vergleichstest wurde das Nox Amplifier P2 im Bikepark über große Sprünge und anspruchsvolle DH-Strecken gejagt – das Amplifier ist richtig schnell und berechenbar und fühlt sich bei Highspeed pudelwohl.

Trek Slash+

Gemischte Gefühle gab es letztes Jahr mit dem Trek Slash+ – als 170-mm-Abfahrtskaliber kam unser Testrad mit super dünnwandigen Trail-Reifen, die verhindert haben, dass es sein wahres Potenzial offenbart. Mit High-Pivot-Hinterbau, viel Federweg und Mullet-Laufrädern dürften in diesem Bike noch wesentlich mehr Abfahrts-Gene stecken.

Als E-Ableger des Slash kommt das Slash+ mit leisem TQ HPR50-Motorsystem und großem 580 Wh Akku. Der große Akku vergrößert die Reichweite gegenüber anderen Light-Support-E-Bikes und macht das Slash+ auch zum guten Begleiter für anspruchsvolle Ganztages-Touren mit Abstecher auf die Downhill-Strecke.

High-Pivot und Light-Support – das gibt’s beim Trek Slash+
# High-Pivot und Light-Support – das gibt’s beim Trek Slash+ – Mit 170 mm Federweg, TQ HPR50 und 580 Wh Akku kann das Bike bei passender Ausstattung auf ruppigen Trails glänzen.
Alle guten Dinge sind drei Zahnräder? Der hohe Drehpunkt spendiert dem Trek eine nach hinten gerichtete Raderhebungskurve.
# Alle guten Dinge sind drei Zahnräder? Der hohe Drehpunkt spendiert dem Trek eine nach hinten gerichtete Raderhebungskurve.
Mit 50 Nm Drehmoment und 300 W ist der TQ HPR50 ein leiser Möglichmacher mit natürlichem Fahrgefühl.
# Mit 50 Nm Drehmoment und 300 W ist der TQ HPR50 ein leiser Möglichmacher mit natürlichem Fahrgefühl.

Im TQ-Vergleichstest letztes Jahr schlug sich das Trek Slash+ so:

In den schnellen Abschnitten fährt sich das Slash+ sehr kontrolliert und flott, der Hinterbau und die Gabel arbeiten schnell und bei Highspeed satt.

Chris Spath, Testredakteur eMTB-News.de

  • Motorsystem: TQ HPR50
  • Akkukapazität: 580 Wh
  • Federweg: 170/170 mm
  • Laufradgröße: Mullet 29″/27,5″
  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Gewicht: ca. 20,4 kg
  • UVP: 7.999 €

Trek Slash+ – Test

Die Ausstattung hat unseren Fahreindruck vom Slash+ stark geschmälert – wer hier aber etwas investiert, bekommt ein spritziges Bike, das gerne eines will: Noch schneller fahren.
# Die Ausstattung hat unseren Fahreindruck vom Slash+ stark geschmälert – wer hier aber etwas investiert, bekommt ein spritziges Bike, das gerne eines will: Noch schneller fahren.
Trek Slash+ 9.7 SLX/XT - Carbon E-Mountainbike - 2025 - 29"/27.5" | Olive Drab
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Trek Slash+ 9.7 SLX/XT 2025 | red smoke | M | E-Bike Fully
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Orbea Rallon RS

Nagelneu und richtungsweisend? Das Rallon RS ist ein extrem stark vernetztes Bike mit Ein-Akku-Lösung für Vario-Stütze, elektronisches Fahrwerk, Schaltung und Antriebssystem – das hat einen sehr hohen Preis: All diese Features bekommt man erst mit dem 15.000 € teuren Topmodell. Wesentlich günstiger ist auch das Einstiegsmodell für 11.000 € nicht.

Mit effizientem Rennrad-Motor und kompaktem 290 Wh Akku ist das Rallon RS kompromisslos für die Abfahrt eingesetzt, gerade mal 18 kg schwer. Und das bei 180 mm Federweg vorn, 170 mm hinten und 29″-Laufrädern.

Nagelneu und verflucht teuer: Das Orbea Rallon RS für 14.999 €
# Nagelneu und verflucht teuer: Das Orbea Rallon RS für 14.999 € – Ob man mit einem so teuren Bike guten Gewissens auf die härtesten Trails im Park gehen will? Das Rallon macht’s dank 180/170 mm jedenfalls möglich.
Nur 200 W Maximalleistung, aber dafür sehr effizient: Der TQ HPR40 quetscht aus dem kleinen 290-Wh-Akku einiges an Höhenmetern heraus.
# Nur 200 W Maximalleistung, aber dafür sehr effizient: Der TQ HPR40 quetscht aus dem kleinen 290-Wh-Akku einiges an Höhenmetern heraus.
Voll vernetzt – Sattelstütze, Dämpfer, Schaltung – alles hängt am Hauptakku und greift auf Daten der anderen Systeme zu.
# Voll vernetzt – Sattelstütze, Dämpfer, Schaltung – alles hängt am Hauptakku und greift auf Daten der anderen Systeme zu.

Wir konnten dem E-MTB bereits ausführlich auf den Zahn fühlen.

Lebendig und leichtfüßig, aber mit Reserven für ordentlich Tempo, große Sprünge oder ruppiges Geläuf. Das Rallon RS ist in meinen Augen ein verdammt gutes Fahrrad geworden.

Chris Spath, Testredakteur eMTB-News.de

  • Motorsystem: TQ HPR40
  • Akkukapazität: 290 Wh
  • Federweg: 180/170 mm
  • Laufradgröße: 29″ oder Mullet 29″/27,5″
  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Gewicht: 18,0 kg
  • UVP: 10.999 € – 14.999 €

Orbea Rallon RS – Test

Ob jetzt Mountainbike oder E-Mountainbike – das Rallon RS ist ein verdammt gutes Fahrrad, das einem erleichtert, die High-Performance-Parts mitzunehmen, ohne den Preis der höheren Anstrengung dafür zahlen zu müssen.
# Ob jetzt Mountainbike oder E-Mountainbike – das Rallon RS ist ein verdammt gutes Fahrrad, das einem erleichtert, die High-Performance-Parts mitzunehmen, ohne den Preis der höheren Anstrengung dafür zahlen zu müssen.

Thok TK02 S

Direkt im Bikepark konnten wir das Thok TK02 S ausprobieren. Mit robustem Alu-Rahmen und 170 mm Federweg konnten wir in Val di Sole die sandigen Strecken unter die Stollen nehmen, das Fahrwerk auf großen Sprüngen ans Limit bringen und ein paar scharfe Turns in die frischen Anlieger fräsen. Kein Wunder, dass aus der Feder eines ehemaligen DH-World-Cup-Racers ein solches Bike kommt.

Aktuell ist das TK02 S nur in einer Ausstattungsvariante verfügbar, das Bike setzt dabei auf einen entnehmbaren 800 Wh-Akku in Kombination mit dem Bosch-CX-Gen-5-Motor und eine erschwingliche Ausstattung.

Thok hat letzten Sommer das TK02 S vorgestellt: Ein E-Enduro mit 170 mm Federweg vorn und hinten, Mixed-Wheel-Konzept und stabilem Alu-Rahmen.
# Thok hat letzten Sommer das TK02 S vorgestellt: Ein E-Enduro mit 170 mm Federweg vorn und hinten, Mixed-Wheel-Konzept und stabilem Alu-Rahmen.
Angetrieben wird es vom starken Bosch-CX-Gen-5, der mit einem entnehmbaren Akku kombiniert wird.
# Angetrieben wird es vom starken Bosch-CX-Gen-5, der mit einem entnehmbaren Akku kombiniert wird.
Der Hinterbau ist sowohl in der Kinematik-Abstimmung, als auch im Flex sehr gutmütig ausgelegt: In harten Kurven kann man schon provozieren, den Hinterreifen an die Sitzstreben zu drücken.
# Der Hinterbau ist sowohl in der Kinematik-Abstimmung, als auch im Flex sehr gutmütig ausgelegt: In harten Kurven kann man schon provozieren, den Hinterreifen an die Sitzstreben zu drücken.

Wie sich das Rad in Val di Sole geschlagen hat?

Mit dem neuen Thok TK02-S richtet sich der italienische Hersteller an Menschen, die es bergab gerne auf natürlichen Trails krachen lassen wollen: Fahrwerk und Rahmensteifigkeit sind auf maximale Traktion ausgelegt, die Geometrie sorgt für ein ausgewogenes Fahrverhalten und gute Balance. Das TK02 ist ein E-Mountainbike, an das man sich schnell gewöhnt – und das in Folge sowohl bergauf als auch bergab keiner spaßigen Challenge im Weg steht.

Chris Spath, Testredakteur eMTB-News.de

  • Motorsystem: Bosch Performance Line CX (Gen5)
  • Akkukapazität: 800 Wh
  • Federweg: 170/170 mm
  • Laufradgröße: Mullet 29″/27,5″
  • Rahmenmaterial: Aluminium
  • Gewicht: ca. 25,8 kg (ohne Pedale)
  • UVP: 6.290 €

THOK TK02 S – Test

Flugstunden im Bikepark Val di Sole – das Thok TK02 S musste es direkt mit harten Bikepark-Abfahrten aufnehmen – das Bike ist vor allem für Einsteiger prädestiniert.
# Flugstunden im Bikepark Val di Sole – das Thok TK02 S musste es direkt mit harten Bikepark-Abfahrten aufnehmen – das Bike ist vor allem für Einsteiger prädestiniert.

Giant Reign E+ (2025)

Ein Federwegsupgrade hat Giant dem neuen Reign E+ verpasst. Mit 180/170 mm wildert das schicke Carbon-E-MTB ab sofort im harten Enduro- bis Freeride-Einsatz. Dazu kommt ein Mullet-Setup, mit speziellem Feature an den Felgen: Reifendrucksensoren lassen einen live beobachten, ob man den Reifen zeitweise von der Felge entfernt hatte, wenn man das Reign E+ wie ein zugekokstes Kaninchen Haken schlagen lässt.

Der neue SyncDrive Pro Motor auf Basis des Yamaha PW4 liefert starke 800 W Leistung und 90 Nm Drehmoment, der kleine 560 Wh Akku lässt das Gewicht nicht explodieren, sondern schafft es, das Giant bei handlichen 22,9 kg zu halten. Mit Range-Extender wird die wilde Fahrt optional verlängert.

Variables Akku-Konzept, starker Motor, viel Federweg: Das neue Giant Reign E+ bietet Potential, um es bergab richtig krachen zu lassen.
# Variables Akku-Konzept, starker Motor, viel Federweg: Das neue Giant Reign E+ bietet Potential, um es bergab richtig krachen zu lassen.
180 mm stellt die Gabel bereit, 170 mm lassen sich aus dem Maestro-Hinterbau bei harten Landungen herausquetschen.
# 180 mm stellt die Gabel bereit, 170 mm lassen sich aus dem Maestro-Hinterbau bei harten Landungen herausquetschen.
Angetrieben wird das Bike vom Syncdrive-Motor der neuesten Generation. Der Giant-Only-Motor liefert ordentlich Drehmoment und Leistung.
# Angetrieben wird das Bike vom Syncdrive-Motor der neuesten Generation. Der Giant-Only-Motor liefert ordentlich Drehmoment und Leistung.

Rico konnte bereits die ersten Trails mit dem Reign E+ surfen:

Der Rahmen bietet viel Platz und der flache Lenkwinkel, gepaart mit dem tiefen Tretlager, generiert einen extrem stabilen Geradeauslauf, ohne das Bike träge auf engen Kursen zu machen.

Rico Haase, Chefredakteur eMTB-News.de

  • Motorsystem: Giant SyncDrive Pro3
  • Akkukapazität: 560–840 Wh
  • Federweg: 180/170 mm
  • Laufradgröße: Mullet 29″/27,5″
  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Gewicht: ca. 22,9 kg
  • UVP: 6.499 € – 10.999 €

Giant Reign E+ – Test

Gerade das satte Fahrwerk konnte am Giant Reign E+ begeistern – das neue Giant ist dabei agil genug, um den Spagat zwischen Fahrspaß auf Singletrails und Nehmerqualitäten für den Bikepark zu stemmen.
# Gerade das satte Fahrwerk konnte am Giant Reign E+ begeistern – das neue Giant ist dabei agil genug, um den Spagat zwischen Fahrspaß auf Singletrails und Nehmerqualitäten für den Bikepark zu stemmen.
Giant REIGN ADVANCED E+ 0 purple haze 29" 840 Wh Diamant
Giant REIGN ADVANCED E+ 0 purple haze 29" 840 Wh Diamant
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Bike-Angebot
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Giant REIGN ADVANCED E+ 1 mercury 29" 560 Wh Diamant
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Giant REIGN ADVANCED E+ 2 - Carbon E-Mountainbike - 2026 - moon dust
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Bike24
6.499,00 €
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Radon Deft 800

Einen weiteren Preis-Leistungs-Kracher gibt es bei Radon. Mit 170 mm Federweg und 29″-Laufrädern ist das E-MTB ein Allrounder, der aber vor allem dann Spaß hat, wenn die Trails härter und härter werden. Davon gibt es in der Bonner Ecke definitiv einige – das merkt man dem E-Bike auf jeden Fall an: Das Deft begeistert mit gutem Fahrwerk und Laufruhe, kann aber auch dank entnehmbarem Akku punkten.

Angetrieben wird das Deft vom starken Bosch CX aus der fünften Generation, ist in drei Rahmengrößen verfügbar und startet bei preislich attraktiven 5.299 €.

Kein graues Mäusschen: Das Radon Deft 2025 mit Bosch-CX-Antrieb und 170 mm Federweg vorne und hinten.
# Kein graues Mäusschen: Das Radon Deft 2025 mit Bosch-CX-Antrieb und 170 mm Federweg vorne und hinten.
750 W und 100 Nm und gute Klettereigenschaften verhelfen dem Radon dazu, eher Allrounder als absoluter Spezialist zu sein.
# 750 W und 100 Nm und gute Klettereigenschaften verhelfen dem Radon dazu, eher Allrounder als absoluter Spezialist zu sein.
Mit 170 mm Federweg hält das Bike aber viele Reserven bereit, um es auf Tempo ordentlich krachen zu lassen.
# Mit 170 mm Federweg hält das Bike aber viele Reserven bereit, um es auf Tempo ordentlich krachen zu lassen.

So schlägt sich das Deft auf dem Trail:

Das Radon Deft 9.0 richtet sich in seinem Charakter eher an abfahrtsorientierte Personen, kann diese durch sein starkes Fahrwerk, die solide Abfahrtsgeometrie und ein direktes, agiles Fahrverhalten begeistern.

Chris Spath, Testredakteur eMTB-News.de

  • Motorsystem: Bosch Performance Line CX (Gen5)
  • Akkukapazität: 800 Wh
  • Federweg: 170/170 mm
  • Laufradgröße: 29″
  • Rahmenmaterial: Carbon (Front) / Aluminium (Hinterbau)
  • Gewicht: 24,45 kg
  • UVP: 5.299 € – 7.199 €

Radon DEFT – Test

Preisattraktiver Allrounder für Singletrail-Touren auf schweren Trails und den Bikepark gesucht – das Radon Deft wäre eine gelungene Alternative.
# Preisattraktiver Allrounder für Singletrail-Touren auf schweren Trails und den Bikepark gesucht – das Radon Deft wäre eine gelungene Alternative.

Welches E-Bike wäre dein Favorit 2025?

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5 Kommentare

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  1. Also mein Favorit ist das Propain Ekano 2 CF 🤩.
    Der perfekte Allrounder für mich. Von Tour bis Enduro ist alles drin.
    Die anderen Bikes sind aber sicherlich auch nicht schlecht.

  2. Ganz klar das YT Decoy SN MX. Wenn es das nur mit 600WH Akku gäbe...
    Vielleicht hat hier jemand eine Idee, ob und wie man einen Fremdakku verwenden könnte...

  3. Da bleiben nur Santa und YT guter Motor wenig Gewicht, fahren tun sich die Teile super extra Akku gibt es auch dafür 👍

  4. Da fehlen aber noch welche in der Liste. Z. B. das Scott Ransom eRide oder das Centurion No Pogo R (ab 2025) smilie

  5. Das NOX Amplifier gewinnt definitiv die Kategorie "Hässlichstes Bike"

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