Crossworx Pace290 – Infos und Preise
Mit dem Pace290 stellt Crossworx Cycles ein neues Enduro-orientiertes Full-Power E-MTB vor. Der Rahmen besteht aus Aluminium 7020 und soll laut Hersteller in Deutschland gefertigt werden. Das Bike setzt auf 160 mm Federweg am Heck, große Laufräder und einen Bosch Performance Line CX Motor der aktuellen Generation. Je nach Konfiguration soll das Komplettbike ab etwa 23 Kilogramm wiegen. Angeboten wird das Pace290 sowohl als Rahmenkit als auch als Komplettbike, für das umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten angeboten werden. Dazu zählen unterschiedliche Farboptionen, darunter ein roh geschliffenes Aluminium-Finish sowie pulverbeschichtete Varianten und RAL-Classic-Töne gegen Aufpreis.
- Rahmenmaterial Aluminium 7020
- Federweg 160 mm hinten, 160 mm oder 170 mm vorne
- Laufradgröße 29″
- Gewicht ab 23,0 kg (Herstellerangabe)
- Rahmengrößen M, L, XL
- Motor Bosch Performance Line CX (Gen5)
- Akkukapazität 600 Wh
- Verfügbar ab sofort
- www.crossworx-cycles.com
Crossworx Pace290 Preis (UVP)
- Rahmenkit – 4.999,00 €
- Komplettbike – ab 7.499,00 €
Mit dem Pace290 positioniert Crossworx Cycles ein Full-Power E-Mountainbike, das als Enduro-Modell für anspruchsvolle Trails gedacht ist. Der Aluminiumrahmen kombiniert einen tiefen Schwerpunkt mit einem auf das höhere Systemgewicht abgestimmten Hinterbau. Zum Einsatz kommt ein abgestützter Eingelenker, der auch schon bei anderen Crossworx-Modellen zum Einsatz kommt, allerdings mit überarbeiteter Anlenkung. Statt einer ziehenden arbeitet die Kinematik nun drückend, was laut Hersteller die Lager entlasten und die Steifigkeit erhöhen soll.
Der Hinterbau bietet 160 mm Federweg und ist auf hohe Traktion und Kontrolle ausgelegt. Für das Setup ist ein Sag-Indikator integriert, der das Einstellen des Fahrwerks erleichtern soll.
Geometrie
Die Geometrie des Pace290 fällt modern und klar enduroorientiert aus. Ein Lenkwinkel von 65° trifft auf einen steilen Sitzwinkel von 79°, was eine zentrale Sitzposition und ein ausgewogenes Handling begünstigt. Der Reach liegt je nach Rahmengröße zwischen 450 mm in Größe M und 510 mm in Größe XL. Die Kettenstreben messen 455 mm, der Radstand wächst größenabhängig von rund 1.240 mm bis über 1.300 mm.
Je nach Konfiguration kann das Pace290 entweder mit durchgängigen 29-Zoll-Laufrädern oder als Mullet-Setup mit 29 Zoll vorne und 27,5 Zoll hinten aufgebaut werden.
| Rahmengröße | M | L | XL |
|---|---|---|---|
| Laufradgröße | 29″ | 29″ | 29″ |
| Reach | 450 mm | 480 mm | 510 mm |
| Stack | 641 mm | 641 mm | 650 mm |
| STR | 1,42 | 1,34 | 1,27 |
| Lenkwinkel | 65° | 65° | 65° |
| Sitzwinkel, effektiv | 79° | 79° | 79° |
| Oberrohr | 561 mm | 591 mm | 623 mm |
| Oberrohr (horiz.) | 561 mm | 591 mm | 623 mm |
| Steuerrohr | 120 mm | 120 mm | 130 mm |
| Sitzrohr | 380 mm | 425 mm | 465 mm |
| Überstandshöhe | 790 mm | 794 mm | 799 mm |
| Kettenstreben | 455 mm | 455 mm | 455 mm |
| Radstand | 1.242 mm | 1.272 mm | 1.307 mm |
| Tretlagerabsenkung | 35 mm | 35 mm | 35 mm |
| Einbauhöhe Gabel | 571 mm | 571 mm | 571 mm |
| Federweg (hinten) | 160 mm | 160 mm | 160 mm |
| Federweg (vorn) | 160 mm | 160 mm | 160 mm |
Ausstattung
Eine klassische Serienausstattung gibt es beim Pace290 nicht. Stattdessen setzt Crossworx auf ein Baukastenprinzip, über das sich das Bike individuell konfigurieren lässt. Als Basis dient dabei das 7.499 € teure oder Komplettbike, das ab Werk mit einer soliden Grundausstattung startet und sich schrittweise aufwerten lässt.
In der Basiskonfiguration kann das Pace290 beispielsweise mit einer Marzocchi Bomber Z1 Federgabel, einem Marzocchi Bomber Air Dämpfer sowie einer Shimano SLX 12-fach-Schaltung aufgebaut werden. In der Mittelklasse stehen unter anderem Fahrwerke von Manitou oder RockShox sowie Schaltgruppen wie Shimano XT oder SRAM GX zur Wahl. Wer das maximale Ausstattungsniveau anpeilt, kann das Bike mit hochwertigen Komponenten wie Fox Factory Fahrwerksteilen, RockShox Vivid Coil Dämpfer oder elektronischen Transmission-Schaltungen bis hin zur SRAM X0 konfigurieren.
Auch bei Bremsen, Laufrädern und Cockpit-Komponenten bietet Crossworx mehrere Optionen an, sodass sich das Pace290 je nach Einsatzzweck und persönlicher Vorliebe zusammenstellen lässt.
Motor & Akku
Angetrieben wird das Pace290 vom Bosch Performance Line CX Motor der aktuellen Generation. Dieser bietet mit bis zu 100 Nm Drehmoment und einer Spitzenleistung von bis zu 750 Watt kraftvolle Unterstützung. Der Motor wird mit einem herausnehmbaren 600-Wh-Akku kombiniert.
Zusätzlich ist das Bike für den Einsatz eines Bosch PowerMore Range Extenders mit 250 Wh vorbereitet, der laut Hersteller allerding nicht in Größe M verfügbar ist. Auch unterschiedliche Display- und Bedieneinheiten aus dem Bosch-System können im Konfigurator gewählt werden. Die Position vor dem Dämpfer kann alternativ für eine zweite Trinkflasche oder Tools genutzt werden.
- Motor Bosch Performance Line CX (Gen5)
- Akkukapazität 600 Wh
- Range Extender 250 Wh (größenabhängig)
- Max. Drehmoment 100 Nm
- Max. Leistung bis 750 W
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191 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumDann legst du halt zu den Akkus noch nen kompletten Antrieb in Einzelteilen in den Kofferraum.
Aber mal im Ernst. Man stelle sich vor, man kauft das 800er Upgrade und hat den auch passenden 600er im Auto liegen. Erste Tour, wo man noch frisch ist mit dem 800er und zweite Tour dann mit dem leichteren 600er. Dann biste bei 1400Wh. Damit kann man schon viel machen. Oder richtig krass, kaufst dir das 800er und legst einen 800er dahin. Voll bekloppt. Ich bin vorher durch die Abfahrten durch denke ich.
Ich teste heute noch mal bei dem tollen Wetter und leicht gefrorenen Boden den EMTB+ aus. Es ist zwar kalt aber 1000hm sollten trotzdem drin sein denke ich.
Denke auch, dass man total fit sein muss, um bergab auch was reißen zu können. Ich hab auch schonmal 6000 TM am Tag gemacht, aber die Saison war ich auch täglich auf dem Rad oder im Fitnessstudio.
Ich bin bisschen älter, bisschen übergewichtig und fahre hauptsächlich am WE - also der Normalfall für e-bike
. Und ich sollte in der Nebensaison nicht mehr als 2,5 kTiefenmeter machen, das wird hintenraus gefährlich, weil mein Kopf will schneller fahren als meine Rumpfmuskulatur das noch stützen kann 
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