9 geländetaugliche SUV-E-Bikes
Kontrovers fällt mir ein, wenn ich den SUV-Begriff im Zusammenhang mit Autos höre. Sperrig und groß, unpraktisch, ineffizient, aber – vorbereitet auf alle Eventualitäten. In der Fahrrad-Welt hat es der SUV-Begriff nicht viel leichter, vor allem aus der Sportler-Ecke stehen wir dem SUV-E-Bike oft dogmatisch und vorurteilsbehaftet gegenüber.
Dabei bedient das Bike-SUV die Kontroverse viel weniger: Es braucht nicht signifikant mehr Raum als ein anderes E-Bike, ist damit nicht unpraktisch, ähnlich effizient – und dennoch bleibt es auf fast alle Eventualitäten vorbereitet. Ein Patentrezept für gute Produkte? Fest steht: Ein E-MTB mit Schutzblechen, Lichtanlage und Gepäckträger vereint Komfort und Geländegängigkeit, öffnet Türen und erleichtert es, Herausforderungen des Alltags zu nehmen. Deswegen ist das SUV-E-Bike einer der Gewinner der letzten Jahre.
Als Mischling zwischen Sport, Spaß und Pflicht muss es jedoch einem breiten Anforderungsprofil standhalten und ist je nach Hersteller in eine andere Kategorie optimiert. Wir schauen uns ein paar Vertreter genauer an, mit denen man auch ohne weiteres Trailspaß haben kann.
Specialized Turbo Tero X 6.0
Specialized war einer der ersten großen Hersteller, der extrem konsequent auf die E-Bike-Entwicklung gesetzt hat. Obwohl die USA eher einen Ruf als Auto-Nation haben, hat der kalifornische Hersteller etliche Bikes für den urbanen und suburbanen Einsatz im Portfolio. Mit 130 mm Federweg vorn und 120 mm hinten und Specialized-Ground-Control-Bereifung schlägt das Bike die Brücke zwischen den sportiven Levos und den Hardtail-Varianten Tero und Vado.
Gerade im Bereich Haltbarkeit setzt Specialized augenscheinlich andere Prioritäten als an den Sportgeräten: Ein simpler Eingelenker-Hinterbau mit großen Lagern dürfte zwar nicht das Ultimum im Fahrwerksdesign darstellen, verspricht aber lange Haltbarkeit und geringe Servicekosten. Das Tero X kommt mit stabilen Edelstahl-Schutzblechen vorn und hinten, die weit nach unten gezogen sind. Hinten dient die Verstrebung, an der das Schutzblech abgestützt ist, als Gepäckträger: Bis zu 20 kg Zuladung sind freigegeben.
Mit bis zu 1.000 Lumen und Montage am Lenker ermöglicht der Frontscheinwerfer den Einsatz bei Dunkelheit, ohne Abschattungen des Lichtkegels durch das Schutzblech. Die Lenkermontage verbessert zudem die Ausleuchtung bei Kurvenfahrt.
Der Specialized-2.2-Motor liefert satte 90 Nm Drehmoment, kombiniert wird er mit einem großen 710-Wh-Akku, der auch lange Pendelstrecken ohne Laden während der Arbeitszeit zulassen soll. Mit starkem Motor, großem Akku, voller Ausstattung und Alu-Rahmen, liegt das Gewicht mit 26,5 kg hoch genug, dass man das Tero X nicht jeden Tag aus dem Keller oder in die Wohnung in einem höheren Stockwerk mitschleppen möchte. Für den MTB-Einsatz könnte das hohe Gewicht in Verbindung mit dem niedrigen Reifenprofil auf technisch anspruchsvollen Trails für Limitierungen sorgen.
- Motorsystem: Specialized Full Power 2.2 (250 W nominal, 90 Nm)
- Akkukapazität: 710 Wh (Specialized U2-710)
- Federweg: 130 mm (vorn) / 120 mm (hinten)
- Laufradgröße: Mullet; 27,5″ (nur Größe S)
- Rahmenmaterial: Aluminium (E5)
- Gewicht: 26,5 kg (Hersteller-/Testangabe, je nach Größe/Ausstattung)
- UVP: 3.399 – 6.199 €
- Ausstattung: Schutzbleche (DRYTECH), Lichtanlage (Lezyne Frontlicht bis 1000 lm + Rücklicht), Gepäckträger (bis 20 kg)
- www.specialized.com
Specialized Turbo Tero X Infos
Nicolai S16 MGU EXP/SPEED
Entwickelt und von Hand in Mehle, Niedersachsen geschweißt, ist das Nicolai S16 MGU in EXP- oder SPEED-Ausführung eher so der Unimog unter den SUV-E-Bikes. Eigentlich fehlt dem S16 dafür nur die Werkzeugantriebswelle, mit der man Trail-Pflege-Werkzeuge direkt durch den Motor antreiben kann. Ok, wir wollen nicht übertreiben – aber die Nähe zum ultrageländegängigen Fahrzeug bleibt: 29″-Laufräder, satte 160 mm Federweg vorn und hinten, ein leistungsfähiges Fahrwerk, das servicefreundliche Antriebskonzept und mögliche Zuladung erzeugen in Kombination mit der deutschen Produktion und der martialischen Optik definitiv Parallelen.
Im Zentrum steht die MGU-Antriebseinheit, die wahlweise mit 800 Wh oder satten 1060 Wh Akkukapazität betrieben wird. Der Getriebemotor ermöglicht den Einsatz eines Antriebsriemens anstelle einer Kette. Statt Kette schmieren, braucht dieser nur bei großer Verschmutzung etwas Seifenwasser, ansonsten liegt das Wartungsintervall der Antriebseinheit bei gigantischen 10.000 km – und bleibt dann bei einem einfachen und schnell erledigten Ölwechsel super simpel und kostengünstig.
Das Bike ist wahlweise als Explore-Version oder als S-Pedelec verfügbar – es eignet sich damit als sehr vielseitiges Werkzeug für verschiedenste Einsatzzwecke: Ob mit 45 km/h einfach gerade über den Kreisverkehr abziehen oder mit 25 km/h Limit auch im Wald als Spaßgerät, das Nicolai macht es möglich.
- Motorsystem: Pinion MGU (ca. 85 Nm)
- Akkukapazität: 800 Wh / 1060 Wh
- Federweg: 160 mm (vorn) / 160 mm (hinten)
- Laufradgröße: 29″ oder Mullet-Konfiguration
- Rahmenmaterial: Aluminium (Alloy)
- Gewicht: ca. 27 kg
- UVP: ab 12.099 €
- Ausstattung: Schutzbleche, Lichtanlage StVZO zugelassen, Schloss, Gepäckträger, Packtaschen (ORTLIEB)
- www.nicolai-bicycles.com
Haibike ADVENTR 11 ABS Low
Stehen sich Geländeeinsatz und Alltagsnutzen im Weg? Wenn man nach der Rahmenform des Haibike ADVENTR 11 ABS Low geht, nicht: Statt klassischer Rahmenform kommt das E-Bike der deutschen Marke als Tiefeinsteiger daher. Damit ändert sich im Vergleich zur High-Variante das komplette Fahrwerksdesign: Anstelle eines Horst-Link-Viergelenkers setzt Haibike auf einen abgestützten Eingelenker-Hinterbau.
Mit 130 mm Federweg hinten und 140 mm vorne soll das Bike trotz tiefem Einstieg für den Mountainbike-Einsatz funktionieren. Genügend Stabilität und Steifigkeit sollten aus dem großvolumigen Unterrohr kommen. Der 800 Wh PowerTube-Akku von Bosch erfordert ein großes Unterrohr – am ADVENTR ist der Akku für maximale Alltagstauglichkeit entnehmbar. Angetrieben wird es durch den leistungsstarken Bosch-CX-Motor. Abgesehen davon ist der Praxisnutzen durch Schutzbleche, Beleuchtung und einen Gepäckträger gegeben.
Mit dem Johnny-Watts-Reifen von Schwalbe setzt Haibike auf einen Kompromiss zwischen Rollwiderstand, Pannenschutz und Geländeeignung. Damit man die Kontrolle behält, spendiert man dem Bike zudem ein ABS-System, das analog zum Auto am Vorderrad ein Blockieren verhindern soll. Mit 29 kg ist das Bike nicht leicht, in Tiefeinsteiger-Variante ist es von Rahmengröße S bis L verfügbar. Wer größer ist, muss zur Herrenrad-Variante greifen.
- Motorsystem: Bosch Performance Line CX (Smart System)
- Akkukapazität: 800 Wh (Bosch PowerTube)
- Federweg: 140 mm (vorn) / 130 mm (hinten)
- Laufradgröße: 27,5″
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Gewicht: ca. 29 kg
- UVP: 6.499 €
- Ausstattung: ABS, Lichtanlage (Trelock Frontlicht, AXA Rücklicht), Gepäckträger
- haibike.com
Centurion Lhasa R2000
Mit 120 mm Federweg steht das Centurion Lhasa R2000 an der Schwelle zwischen Utility und Sport – der Hersteller hat dem Bike jedoch etwas mehr Federweg spendiert, um es für Offroad-Abenteuer vorzubereiten. Dazu setzt man auf den Bosch-CX-Motor, aber auch Flexibilität: Der Akku im Unterrohr kann durch eine Klappe entnommen werden. Centurion hat im Hauptrahmen außerdem ausreichend Platz gelassen, um den PowerMore-Range-Extender zentral und tief montieren zu können. Bis zu 1.050 Wh Akkukapazität sind so in Summe möglich – am R1000-Modell hat man zusätzlich die Möglichkeit, den 600-Wh-Akku ab Werk montiert zu erwerben. Ein extrem cooles Feature ist bei Verwendung des Range-Extenders vorhanden: Centurion hat die Ladebuchsen-Abdeckung so gestaltet, dass sie im Rahmeninneren verschwinden kann, wenn man den Range-Extender angeschlossen hat. Geil!
Spannend könnte es im Offroad-Einsatz mit Beladung werden: Der Gepäckträger stützt sich am Centurion nur über eine Strebe und das Schutzblech als Strukturelement ab. Schick integriert ist das Centurion-eigene Rücklicht.
Dass das Lhasa auch für Ganztages-Missionen geeignet ist, erkennt man am Ladeport im Oberrohr, der ein Laden via USB-Kabel zulässt. Mit dem Kiox-500-Display hat man bei Bosch jedoch auch die Möglichkeit, direkt übers Kiox zu navigieren.
- Motorsystem: Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität: 800 Wh (Bosch PowerTube)
- Federweg: 120 mm (vorn) / 120 mm (hinten)
- Laufradgröße: 29″
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Gewicht: 27,16 kg
- UVP: 5.599 €
- Ausstattung: Lichtanlage (u. a. Lichtstreifen), Schutzbleche, Gepäckträger
- www.centurion.de
Mondraker Chaser RX
Auch der spanische Hersteller Mondraker hat mit zwei Chaser-Varianten SUV-E-Bikes im Portfolio. Das Chaser X und das Chaser RX bauen auf der Chaser-Plattform auf, sind im Federweg jedoch leicht reduziert: Statt 160 mm vorn und 150 mm hinten kommen die SUV-Varianten mit 150/140 mm. Abgesehen davon bleibt die Plattform unverändert. Das bedeutet: Auch Mondrakers Forward-Geometry-Ansatz ist mit an Bord und soll im Alltag ebenso Sinn ergeben.
Dahinter versteckt sich ein Vorstoß seitens Mondraker, bei dem die Hauptrahmen deutlich länger ausgeführt wurden. Was früher revolutionär war, hat sich heute weitestgehend etabliert und seinen Allround-Nutzen bewiesen. Mit einer etwas sportlicheren Sitzposition darf hier aber dennoch gerechnet werden. Das Chaser ist mit breiten Maxxis-Ikon-Reifen ausgerüstet: 2,6″ breit fallen diese aus – mit etwas mehr Profil bei der Federwegsmenge würde sich der Offroad-Nutzen noch verbessern. Außerdem aufgepasst: Wer das Rad auch auf Trails bewegen will, ist mit der RX-Variante ab Werk besser beraten. Hier setzt Mondraker eine höhenverstellbare Sattelstütze ein. Dem X-Modell fehlt diese.
Mit Beleuchtung, Schutzblechen und Gepäckträger bis 25 kg ist der Alltagsnutzen bei beiden Varianten definitiv gegeben, auch wenn sie noch auf den Bosch-Motor aus der vierten Generation setzen. Mit 600 W und 85 Nm ist dieser stark genug für die steilsten Asphalt-Rampen und scheut auch bei losem Untergrund nicht vor Herausforderungen zurück. Das X-Modell paart Mondraker mit dem 625-Wh-Akku, das RX mit dem größeren 750-Wh-Akku.
- Motorsystem: Bosch CX Gen 4
- Akkukapazität: 625 Wh (X), 750 Wh (RX)
- Federweg: 150 mm (vorn) / 140 mm (hinten)
- Laufradgröße: 29″
- Rahmenmaterial: Aluminium.
- Gewicht: ca. 26,5 kg
- UVP: 4.999 – 5.999 €.
- Ausstattung: Gepäckträger 25 kg, Schutzblech, Beleuchtung
- mondraker.com
Scott Axis eRIDE FS 10
Unverkennbar ein Scott: Das Axis eRide FS ist das SUV-E-Bike des Schweizer Herstellers. Scott bietet zwei Varianten an: Das FS 20 für 5.199 € und das FS 10 mit ABS für 6.199 €. Auch hier gibt es also eine Variante mit Anti-Blockier-System, die sowohl im Alltagseinsatz als auch im Gelände für Sicherheit sorgen soll.
Der Rahmen versteckt viel: Neben dem Bosch-CX-Motor und dem 800-Wh-Akku verschwindet auch die Hinterradfederung dezent im Rahmen. Damit flexibel geladen werden kann, finden sich sowohl Ladebuchse als auch Akku-Schloss am Rahmen – sprich: der Akku kann entnommen werden und getrennt vom E-Bike aufgeladen werden.
140 mm Federweg stellt der Axis-Rahmen zur Verfügung und wird mit einer 140 mm Federgabel kombiniert. Die Fox-AWL-Federgabel und der Dämpfer sind jeweils über einen Bowdenzug mit einer Lenker-Remote verbunden, damit das Fahrwerk vom Lenker aus blockiert werden kann. So bekommt man im Alltag maximale Effizienz und kann den Fahrkomfort per Knopfdruck aktivieren, wenn man ihn benötigt. Mit 15 kg ist die Zuladung am Racktime-Gepäckträger eher gering. Ansonsten lässt sich Scott nicht lumpen: Alu-Schutzbleche und ein Beleuchtungskonzept machen das Axis zum Allrounder.
- Motorsystem: Bosch CX
- Akkukapazität: 800 Wh
- Federweg: 140 mm (vorn) / 140 mm (hinten)
- Laufradgröße: 29″
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Gewicht: 29 kg
- UVP: ab 5.199 €
- Ausstattung: ABS, Gepäckträger 15 kg, Schutzbleche, Scheinwerfer und Rücklicht
- www.scott-sports.com
Moustache Clutch 150.7 EQ
Was ist wichtig an einem Rad, das bei allen Bedingungen draußen ist? Richtig: Eine möglichst robuste Bauweise. Ähnlich wie Nicolai setzt Moustache hier auf die Pinion MGU, also die Kombination von Getriebe und Motor in nur einem Bauteil. Der Motor deckt eine größere Gangspreizung ab, als das viele herkömmliche Kettenschaltungen können – wer also nur alte Zweigang-Getriebeschaltungen kennt, der darf erleichtert sein. Die Vorteile des Systems sind aber noch vielfältiger: Durch den Wegfall des Ritzelpakets kann ein wartungsfreundlicher Riemen verwendet werden, außerdem sind die Wartungsintervalle von Motor und Getriebe sehr anwenderfreundlich und kosteneffizient.
Aber auch Nachteile hat das System: Es ist nicht gerade leicht. Dennoch schafft es das Clutch EQ mit Alu-Rahmen auf respektable 27,9 kg bei 780 Wh Akku-Kapazität. Im Gelände bekommt man dann aber ein leichtes Hinterrad und weniger ungefederte Masse. Mit den 150 mm Federweg, die das Bike vorn und hinten liefert, dürfte man also auf Singletrails durch satte Traktion und ein feinfühliges Fahrwerk belohnt werden.
Der Gepäckträger macht optisch einen robusten Eindruck: Mit bis zu 20 kg kann er beladen werden und ist mit der praktischen QL3-Aufnahme von Ortlieb versehen. Das Clutch EQ kommt vorn und hinten jeweils mit Schutzblechen und hat einen Frontscheinwerfer mit 500 Lumen sowie ein Hecklicht. Preislich ist es mit 8.299 € kein Schnapper – zumindest nicht im Anschaffungspreis – langfristig gesehen könnte man mit dem Motorsystem natürlich sparen.
- Motorsystem: Pinion MGU.
- Akkukapazität: 780 Wh
- Federweg: 150 mm (vorn) / 150 mm (hinten)
- Laufradgröße: 29″
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Gewicht: 27,9 kg
- UVP: 8.299 €
- Ausstattung: Gepäckträger QL3 mit 20 kg Zuladung, Supernova-Beleuchtung, Schutzbleche
- moustachebikes.com
Moustache Clutch E-MTB-Version Test
Cube Stereo Hybrid ONE44 EXC 800 FE
Ein ganzes Portfolio an „FE“-Bikes hat der größte deutsche Fahrradhersteller Cube inzwischen im Programm. Das ONE22 ist in drei „Full-Equipped“-Versionen verfügbar. Mit 120 mm Federweg ist die Geländegängigkeit gegenüber dem ONE44 jedoch etwas eingeschränkter. Wir blicken also auf Letzteres: Mit dem EXC 800 FE für 4.899 € und dem PRO 800 FE für 3.999 € hat Cube zwei Preiskracher mit 140 mm Federweg und Vollausstattung im Angebot.
Das EXC-800-FE-Modell kommt serienmäßig mit ABS und ist damit die erschwinglichste Variante mit dem Bremsassistenz-System. Cube verbaut das System mit Shimano-Bremsen. Angetrieben wird es durch den starken Bosch-CX-Motor in Kombination mit einem 800-Wh-PowerTube-Akku. Cube setzt ansonsten stark auf Eigenmarken-Anbauteile der Hausmarke ACID.
Auch die Vollausstattung kommt von besagter Brand: Schutzbleche und Beleuchtung sowie der Gepäckträger entstammen dem eigenen Portfolio. Das ermöglicht nicht nur volle Kontrolle und Unabhängigkeit von Fremdherstellern, sondern auch eine hohe Wertschöpfung bei gleichzeitig fairer Preisgestaltung.
Mit Schwalbe-Smart-Sam-Bereifung ist die tatsächliche Gelände-Eignung natürlich etwas eingeschränkt im Vergleich zu anderen Bikes. Cube verwendet die ONE44-Plattform aber auch als herkömmliches E-MTB, die Geometrie und das Fahrwerksdesign sind also auf den Singletrail-Einsatz maßgeschneidert.
- Motorsystem: Bosch Performance Line CX
- Akkukapazität: 800 Wh (Bosch PowerTube)
- Federweg: 140 mm (vorn) / 140 mm (hinten)
- Laufradgröße: 27,5″ (S), 29″ (M, L, XL)
- Rahmenmaterial: Aluminium
- Gewicht: 28,4 kg
- UVP: ab 3.999 €
- Ausstattung: ABS, Schutzbleche, Lichtanlage (ACID), Gepäckträger (ACID), Seitenständer
- www.cube.eu
Flyer G1 Goroc TR:X
„Das Goroc TR:X kennt keine Grenzen“ betitelt Flyer das hauseigene Adventure-SUV. Das lässt sich Flyer aber auch etwas kosten: Der Einstieg in die Welt des G1 Goroc TR:X ist mit 8.299 € nichts für kleine Geldbeutel. Aber man bekommt auch viel für sein Geld: Das Bike setzt beispielsweise auf einen Carbon-Rahmen, Pinion MGU-Motor und einen 700-Wh-Akku. Mit 30 kg ist das E-Bike zwar nicht leicht, das maximale Systemgewicht liegt jedoch bei 150 kg.
130 mm Federweg sollen das Goroc geländetauglich machen, Flyer setzt dafür auf 29″-Laufräder und den E-Bike-Allround-Pneu Johnny Watts von Schwalbe. Ein Bremssystem von TRP hilft bei der Entschleunigung. Dass Hardcore-Mountainbiker nicht unbedingt Zielgruppe sind, wird beim Blick auf den 700 mm schmalen Lenker deutlich.
Dank seines Kinematik-Konzepts schafft Flyer ausreichend Raum im Hauptrahmen, um den großen 535 Wh Range-Extender unterzubringen. Der aufgesetzte Akku speist das Antriebssystem auf besonders langen Touren mit extra Energie, kann für kurze Runden aber auch entfernt werden. Apropos Antriebssystem: Auch Flyer verbaut die wartungsfreundliche Kombination aus Gates-Riemen und Motor-Getriebe-Einheit von Pinion.
An Bord sind ansonsten natürlich die essenziellen Ausstattungskomponenten: Rücklicht und ein starker Scheinwerfer mit 100 LUX sind dabei, ebenso natürlich gutmütige Schutzbleche und ein Gepäckträger.
- Motorsystem: Pinion MGU
- Akkukapazität: 700 Wh
- Federweg: 130 mm (vorn) / 130 mm (hinten)
- Laufradgröße: 29″
- Rahmenmaterial: Carbon (plattformabhängig)
- Gewicht: 30 kg
- UVP: ab 8.299 €
- Ausstattung: Lichtanlage, Gepäckträger, Schutzblech
- www.flyer-bikes.com
Ausführliche Infos und einen Test gibt’s hier:
Mit welchem SUV-E-Bike würdest du nicht mal vor dem Bikepark-Einsatz auf Flowtrails zurückschrecken?
5 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumDas NOX HYBRID TOUR 5.1 P3 habt ihr vergessen.

Lest ihr überhaupt durch, was ihr euch zusammenreimt bevor ihr eure Ergüsse veröffentlicht?
Von "senden" im Zusammenhang mit MTB sprechen ist inzwischen ja ein alter Hut.
Also, full senf!
Mein aktuelles Bike, das Waldbike Quercus SUV ist leider auch nicht in der Übersicht. 😉
Ich schlage vor, ihr schreibt mal nen dialektischen Aufsatz. Nach Inhalt, Ausdruck und Form.
These: Senden
Antithese: Senfen
Synthese: k.A.
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