• de
  • en
Tipp: du kannst mit der Tastatur blättern
Scott Genius eRide 900 tuned
Scott Genius eRide 900 tuned - Motor: Shimano Steps E8000 | Akkukapazität: 500 Wh | Federweg v/h: 150/150 mm | Gewicht: 23,6 kg | Preis: 6.999 € (UVP)
Schon im Stand vermittelt das Scott Genius eRide eine gehörige Portion Dynamik
Schon im Stand vermittelt das Scott Genius eRide eine gehörige Portion Dynamik - auf dem Trail helfen die großen 29"-Laufräder dabei, über so ziemlich jedes Hindernis einfach drüber zu rollen
In Sachen Farbgestaltung haben die Designer …
In Sachen Farbgestaltung haben die Designer …
… richtig einen rausgehauen
… richtig einen rausgehauen
Feinfühlige Federelemente von Fox sorgen für die nötige Traktion zum Boden
Feinfühlige Federelemente von Fox sorgen für die nötige Traktion zum Boden - 150 mm Federweg vorne und hinten stehen am Genius eRide zur Verfügung
Gabel und Dämpfer lassen sich mittels Twin-Loc-Hebel vom Lenker aus in zwei Stufen verändern
Gabel und Dämpfer lassen sich mittels Twin-Loc-Hebel vom Lenker aus in zwei Stufen verändern - der erste Klick reduziert den Federweg am Heck auf straffe 100 mm, der zweite blockiert das komplette Fahrwerk
Die ausgefeilte Twin-Loc-Technologie verändert das Fahrwerk
Die ausgefeilte Twin-Loc-Technologie verändert das Fahrwerk - allerdings bedeutet das auch, dass man einige Kabel mehr am Cockpit und an den Federelementen hat.
Der Fox Nude TR Evol Trunnion-Dämpfer ist für das Genius eRide speziell umgerüstet
Der Fox Nude TR Evol Trunnion-Dämpfer ist für das Genius eRide speziell umgerüstet - drei Einstellmodi sind wählbar: 150 oder 100 mm sowie komplett blockiert
Dank Flip-Chip kann man das Genius eRide seinen Vorlieben anpassen
Dank Flip-Chip kann man das Genius eRide seinen Vorlieben anpassen - wer es lang und flach mag, der wählt die Einstellung „low“ und wer es beim Lenk- und Sitzwinkel etwas steiler mag und auf einen kürzeren Radstand steht, der wählt „high“
Beim Antrieb setzt der Hersteller auf die präzise schaltenden Komponenten der SRAM X01 Eagle 12-fach Gruppe
Beim Antrieb setzt der Hersteller auf die präzise schaltenden Komponenten der SRAM X01 Eagle 12-fach Gruppe
An die Bedienung der Sattelstütze muss man sich gewöhnen. Auf der linken Seite des Lenkers ist nämlich kein Platz mehr für den Remote-Hebel.
An die Bedienung der Sattelstütze muss man sich gewöhnen. Auf der linken Seite des Lenkers ist nämlich kein Platz mehr für den Remote-Hebel.
Bei Sattelstütze und Sattel hat sich Scott ebenfalls nicht lumpen lassen
Bei Sattelstütze und Sattel hat sich Scott ebenfalls nicht lumpen lassen - die hochwertige Fox Transfer mit 150 mm Hub sowie ein Syncros Tofino-Sattel mit Carbonstreben sind montiert.
Wer möchte einen Seitenständer montieren? Wohl eher niemand!
Wer möchte einen Seitenständer montieren? Wohl eher niemand! - Dafür punktet das Scott mit netten Details, wie dieser innen verlegten Zugdurchführung …
... und dem optisch perfekt integrierten Syncros-Fender an der Fox 36-Federgabel
... und dem optisch perfekt integrierten Syncros-Fender an der Fox 36-Federgabel
Die Shimano XT Vier-Kolben-Bremse hat zwar ordentlich Power
Die Shimano XT Vier-Kolben-Bremse hat zwar ordentlich Power - am High-End-Modell wäre jedoch eine Saint-Bremse noch besser gewesen.
Scott hat den Shimano Steps E8000-Motor schön integriert und mit netten Applikationen, wie den seitlichen Lufteinlässen versehen.
Scott hat den Shimano Steps E8000-Motor schön integriert und mit netten Applikationen, wie den seitlichen Lufteinlässen versehen.
Ein austauschbarer Plastikschutz soll den Motor vor Beschädigungen von unten schützen.
Ein austauschbarer Plastikschutz soll den Motor vor Beschädigungen von unten schützen. - Gut zu erkennen: Der On/Off-Knopf sitzt auf der Unterseite des Akkus. Zusätzlich wird der Ladezustand durch kleine LEDs sichtbar gemacht.
Immer wieder gern gesehen
Immer wieder gern gesehen - das gut lesbare, perfekt platzierte, Display von Shimano
Scott Genius eRide – Reichweitenfahrt
Scott Genius eRide – Reichweitenfahrt - 36,25 km | 1 Std 26 min | 785 hm
Das Genius eRide klettert solide, kommt aber aufgrund seiner Länge in manchen engen Sektionen an seine Grenzen
Das Genius eRide klettert solide, kommt aber aufgrund seiner Länge in manchen engen Sektionen an seine Grenzen - hier wäre etwas mehr Wendigkeit nicht verkehrt. Der Flip-Chip hilft dabei allerdings Wunder.
Bergab haben unsere Tester dem Genius eRide die Sporen gegeben
Bergab haben unsere Tester dem Genius eRide die Sporen gegeben - in Sachen Laufruhe und Fahrwerks-Performance liegt das Scott ganz weit vorne. Lediglich der 740 mm schmale Lenker hat uns daran gehindert, die Schallmauer zu durchbrechen.
Das Scott Genius eRide 900 besitzt einen laufruhigen Charakter und kann gerade in schnellen Sektionen punkten
Das Scott Genius eRide 900 besitzt einen laufruhigen Charakter und kann gerade in schnellen Sektionen punkten
Die Fahrposition ist angenehm aufrecht …
Die Fahrposition ist angenehm aufrecht …
... das spart Kraft wenn die Abfahrten mal etwas länger werden.
... das spart Kraft wenn die Abfahrten mal etwas länger werden.
Wenn es unsere Tester darauf angelegt haben, konnten sie mit dem Scott richtig schnell über die spanischen EWS-Trails in Ainsa prügeln und hatten dabei stets gute Bodenhaftung.
Wenn es unsere Tester darauf angelegt haben, konnten sie mit dem Scott richtig schnell über die spanischen EWS-Trails in Ainsa prügeln und hatten dabei stets gute Bodenhaftung.
Um dieses E-MTB auf schmalen Trails zu manövrieren, benötigt es mitunter auch mal etwas mehr Körpereinsatz
Um dieses E-MTB auf schmalen Trails zu manövrieren, benötigt es mitunter auch mal etwas mehr Körpereinsatz
An kleinen Kanten abstylen? Geht ebenso
An kleinen Kanten abstylen? Geht ebenso - auch wenn man etwas beherzter am Lenker ziehen muss.
Alles in allem kann das farbenfrohe Scott Genius eRide 900 mit einer Top-Performance, einem ausgewogenen Schwerpunkt und einer sportlichen Geometrie punkten
Alles in allem kann das farbenfrohe Scott Genius eRide 900 mit einer Top-Performance, einem ausgewogenen Schwerpunkt und einer sportlichen Geometrie punkten
Ein Lenker mit einer Breite von 740 mm hat an einem gut 23 kg schweren E-Bike nichts verloren.
Ein Lenker mit einer Breite von 740 mm hat an einem gut 23 kg schweren E-Bike nichts verloren.
Scott Genius eRide – unser Tipp E-Enduro!
Scott Genius eRide – unser Tipp E-Enduro!

This post is also available in: enEnglish

Scott Genius eRide 900 im Test: Das mit 150 mm Federweg und hochwertigen Parts ausgestattete E-Enduro ist das potenteste aus dem Hause Scott. Mit 29″ großen Laufrädern und Fahrwerks-Komponenten von Fox kann man sich beim Betrachten der Geometrietabelle bereits gut vorstellen, was hier auf dem Trail so möglich ist. Wie sich das Scott Genius eRide 900 bei uns unter reellen Bedingungen im Test geschlagen hat, erfahrt ihr hier. 

Scott Genius eRide 900

EinsatzbereichAll-Mountain, Enduro, Freeride
Federweg150 mm/100-150 mm
Laufradgröße29ʺ
RahmenmaterialAluminium
MotorShimano
Akkukapazität500 Wh
Gewicht (o. Pedale)23,5 kg
Websitewww.scott-sports.com
Preis: 6.999 Euro

Bereits auf den ersten Blick steht das Scott Genius eRide richtig gut da. Die hochwertigen Komponenten, die Formgebung des Rahmens und die Lackierung geben diesem E-Enduro einen gewissen „haben will“-Faktor. Das hochpreisig angesiedelte E-MTB rollt auf großen 29″-Laufrädern, gliedert sich optisch ganz wunderbar in die Scott-Familie ein und möchte dank hochwertigem Fox Factory-Fahrwerk vor allem auf den Abfahrten mit Performance und Laufruhe überzeugen. Außerdem verfügt es über die hauseigene Twin-Loc-Technologie, bei der vom Lenker aus der Federweg am Heck auf 100 mm reduziert oder das komplette Fahrwerk blockiert werden kann. Erhältlich ist das Scott Genius eRide in der 29″-Ausführung in insgesamt drei verschiedenen Ausstattungen – das von uns getestete Modell wechselt für 6.999 € den Besitzer. Außerdem kann das E-Enduro mit dem Namenszusatz 700 auch mit 27,5″ Laufrädern erworben werden. Hier gibt es zwei Herren- und zwei Damen-Modelle.

Hier findest du weitere E-Mountainbike Vergleichs- oder Einzeltests von eMTB-News.de

Das pfeilschnelle Scott Genius eRide 900 Tuned punktet satt und holt sich den „Tipp E-Enduro“
# Das pfeilschnelle Scott Genius eRide 900 Tuned punktet satt und holt sich den „Tipp E-Enduro“ - Motor: Shimano Steps E8000 | Akkukapazität: 500 Wh | Schaltung: SRAM X01 Eagle | Federweg v/h: 150/150-100 mm | Gewicht: 23,5 kg | Preis: 6.999 € (UVP)
Diashow: Scott Genius eRide 900 im Test - Mit großen Schlappen auf der Überholspur
Schon im Stand vermittelt das Scott Genius eRide eine gehörige Portion Dynamik
Die ausgefeilte Twin-Loc-Technologie verändert das Fahrwerk
Alles in allem kann das farbenfrohe Scott Genius eRide 900 mit einer Top-Performance, einem ausgewogenen Schwerpunkt und einer sportlichen Geometrie punkten
... und dem optisch perfekt integrierten Syncros-Fender an der Fox 36-Federgabel
Beim Antrieb setzt der Hersteller auf die präzise schaltenden Komponenten der SRAM X01 Eagle 12-fach Gruppe
Diashow starten »

Geometrie

Das Scott Genius eRide 900 ist eher ein langes, laufruhiges E-Enduro, das mit modernen Geometriewerten überzeugt. Mittels am Dämpferauge angebrachtem Flip-Chip lassen sich Lenk- und Sitzwinkel, sowie Reach, Stack, Innenlagerhöhe und Radstand verändern. In beiden Settings ist das Genius eRide abfahrtsorientiert ausgelegt – es klettert allerdings in der steileren Einstellung spürbar besser.

Gemessene Überstandshöhe: 755 mm (Rahmengröße L)

FramesizeRahmengrößeSMLXL
Seat Tube LengthSitzrohrlänge410 mm440 mm490 mm540 mm
Top Tube LengthOberrohrlänge586.5 mm606.6 mm636.7 mm666.7 mm
Head Tube LengthSteuerrohrlänge120 mm125 mm135 mm145 mm
ReachReach418.6 mm (low Setting), 424.6 (high Setting)437.4 mm (low Setting), 443.5 (high Setting)458.7 mm (low Setting), 464.7 (high Setting)486.3 mm (low Setting), 492.3 (high Setting)
StackStack624.2 mm (low Setting), 620.1 (high Setting)628.9 mm (low Setting), 624.6 (high Setting)639.8 mm (low Setting), 635.5 (high Setting)649.1 mm (low Setting), 644.6 (high Setting)
BB DropBB Drop-30.9 mm (low Setting), -23.5 mm (high Setting)-30.9 mm (low Setting), -23.5 mm (high Setting)-30.9 mm (low Setting), -23.5 mm (high Setting)-30.9 mm (low Setting), -23.5 mm (high Setting)
Head Tube AngleLenkwinkel64.8 ° (low Setting), 65.3 ° (high Setting)64.8 ° (low Setting), 65.3 ° (high Setting)65.1 ° (low Setting), 65.6 °(high Setting)65.1 ° (low Setting), 65.6 °(high Setting)
Seat Tube AngleSitzwinkel75.0 ° (low Setting), 75.5 ° (high Setting)75.0 ° (low Setting), 75.5 ° (high Setting)74.5 ° (low Setting), 75 ° (high Setting)74.5 ° (low Setting), 75 ° (high Setting)
Chainstay LengthKettenstrebenlänge462.0 mm (low Setting), 460.0 (high Setting)462.0 mm (low Setting), 460.0 (high Setting)462.0 mm (low Setting), 460.0 (high Setting)462.0 mm (low Setting), 460.0 (high Setting)
WheelbaseRadstand1215.8 mm (low Setting), 1214.6 mm (high Setting)1236.7 mm (low Setting), 1235.5 mm (high Setting)1259 mm (low Setting), 1257.7 mm (high Setting)1290.7 mm (low Setting), 1289.4 mm (high Setting)
🔽 Inhalte ausklappen 🔽🔼 Inhalte einklappen 🔼

Ausstattung

Das Scott Genius eRide ist als 29″-Bike in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich. Das von uns getestete Genius eRide 900 ist die Top-Version, die mit hochwertigen Anbauteilen wie dem Syncros-Sattel mit Carbonstreben und dem Fox Kashima-Fahrwerk überzeugen soll. Dank Scotts Twin-Loc-System lassen sich Gabel und Dämpfer vom Lenker aus spürbar verstellen – der Federweg am Heck lässt sich sogar von 150 auf 100 mm reduzieren. Beim Antrieb setzt Scott auf die knackig funktionierenden Komponenten der SRAM X01 Eagle-Gruppe mit 12 Gängen und einer großen Bandbreite. Gebremst wird mit Shimanos bewährter XT-Bremse in der Vier-Kolben-Version.

  • Federgabel Fox 36 Float Factory Air Kashima (150 mm)
  • Dämpfer Fox Nude TR Evol (150 mm)
  • Schaltung SRAM X01 Eagle
  • Bremsen Shimano XT 4 Kolben
  • Motor Shimano Steps E8000
  • Akkukapazität 500 Wh
  • Reifen Schwalbe Magic Mary, Schwalbe Hans Dampf
  • Cockpit Syncros FL1.0 Carbon (740 mm) / Syncros FL1.5
  • Sattelstütze Fox Transfer (150 mm)
Scott Genius eRide 900 – Ausstattungsdetails bitte ausklappen

NameModellScott Genius eRide 900
FrameRahmenAlloy Frame / Boost 148 x 12 mm / 150 mm travel
ForkGabelFox 36 Float Factory Air / Kashima
FIT4, 150 mm
ShockDämpferFox Nude TR Evol Trunnion
Scott custom w. travel / geo adj.
ShifterSchalthebelSRAM GX Eagle Single Click
DerailleurSchaltwerkSRAM X01 Eagle / 12 Speed
CassetteKassetteSRAM PG1230 / 11–50 T
CranksKurbelShimano Steps FC-M8050 / 165 mm / 34 T
BrakesBremseShimano BR-M8020 XT Disc, 203 mm
WheelsLaufräderDT Swiss H1825 Spline CL, 15 x 110 mm / 12 x 148 mm Boost, 30 mm tubeless ready rim
TiresReifenSchwalbe MagicMary 2,6"
Snake Skin, Addix Soft / Schwalbe Hans Dampf 2,6"
Snake Skin, Addix Speedgrip
SeatSattelSyncros Tofino 1.0 / Carbon rails
SeatpostSattelstützeFox Transfer Dropper Remote Kashima / 31,6 mm / S 100 mm / M 125 mm / L & XL 150 mm
BarLenkerSyncros FL1.0 Di2 mini Riser / Carbon / 12 mm rise / 9° / 740 mm
StemVorbauSyncros FL1.5 / 2014 Alloy / 31,8 mm / 6° / 1 1/8"
MotorMotorShimano Steps E8000
250 W
DisplayDisplaySC-E8000 Display
BatteryAkkuShimano 500 Wh
WeightGewicht23,6 kg
System WeightSystemgewicht128 kg
Price (RRP)Preis (UVP)6.999,00 €

Schon im Stand vermittelt das Scott Genius eRide eine gehörige Portion Dynamik
# Schon im Stand vermittelt das Scott Genius eRide eine gehörige Portion Dynamik - auf dem Trail helfen die großen 29"-Laufräder dabei, über so ziemlich jedes Hindernis einfach drüber zu rollen
In Sachen Farbgestaltung haben die Designer …
# In Sachen Farbgestaltung haben die Designer …
… richtig einen rausgehauen
# … richtig einen rausgehauen
Feinfühlige Federelemente von Fox sorgen für die nötige Traktion zum Boden
# Feinfühlige Federelemente von Fox sorgen für die nötige Traktion zum Boden - 150 mm Federweg vorne und hinten stehen am Genius eRide zur Verfügung
Gabel und Dämpfer lassen sich mittels Twin-Loc-Hebel vom Lenker aus in zwei Stufen verändern
# Gabel und Dämpfer lassen sich mittels Twin-Loc-Hebel vom Lenker aus in zwei Stufen verändern - der erste Klick reduziert den Federweg am Heck auf straffe 100 mm, der zweite blockiert das komplette Fahrwerk
Die ausgefeilte Twin-Loc-Technologie verändert das Fahrwerk
# Die ausgefeilte Twin-Loc-Technologie verändert das Fahrwerk - allerdings bedeutet das auch, dass man einige Kabel mehr am Cockpit und an den Federelementen hat.
Der Fox Nude TR Evol Trunnion-Dämpfer ist für das Genius eRide speziell umgerüstet
# Der Fox Nude TR Evol Trunnion-Dämpfer ist für das Genius eRide speziell umgerüstet - drei Einstellmodi sind wählbar: 150 oder 100 mm sowie komplett blockiert
Dank Flip-Chip kann man das Genius eRide seinen Vorlieben anpassen
# Dank Flip-Chip kann man das Genius eRide seinen Vorlieben anpassen - wer es lang und flach mag, der wählt die Einstellung „low“ und wer es beim Lenk- und Sitzwinkel etwas steiler mag und auf einen kürzeren Radstand steht, der wählt „high“
Beim Antrieb setzt der Hersteller auf die präzise schaltenden Komponenten der SRAM X01 Eagle 12-fach Gruppe
# Beim Antrieb setzt der Hersteller auf die präzise schaltenden Komponenten der SRAM X01 Eagle 12-fach Gruppe
An die Bedienung der Sattelstütze muss man sich gewöhnen. Auf der linken Seite des Lenkers ist nämlich kein Platz mehr für den Remote-Hebel.
# An die Bedienung der Sattelstütze muss man sich gewöhnen. Auf der linken Seite des Lenkers ist nämlich kein Platz mehr für den Remote-Hebel.
Bei Sattelstütze und Sattel hat sich Scott ebenfalls nicht lumpen lassen
# Bei Sattelstütze und Sattel hat sich Scott ebenfalls nicht lumpen lassen - die hochwertige Fox Transfer mit 150 mm Hub sowie ein Syncros Tofino-Sattel mit Carbonstreben sind montiert.
Wer möchte einen Seitenständer montieren? Wohl eher niemand!
# Wer möchte einen Seitenständer montieren? Wohl eher niemand! - Dafür punktet das Scott mit netten Details, wie dieser innen verlegten Zugdurchführung …
... und dem optisch perfekt integrierten Syncros-Fender an der Fox 36-Federgabel
# ... und dem optisch perfekt integrierten Syncros-Fender an der Fox 36-Federgabel
Die Kettenführung spricht dafür, dass das Scott Genius eRide für den Einsatz in hartem Terrain gemacht ist!
# Die Kettenführung spricht dafür, dass das Scott Genius eRide für den Einsatz in hartem Terrain gemacht ist!

Motor & Akku

Der Shimano Steps E8000-Motor wurde 2016 vorgestellt und ist mittlerweile an unzähligen E-Bikes zu finden. Mit 2,8 kg Gewicht gehört das Aggregat zu den Leichteren auf dem Markt und ist in Kombination mit den ergonomischen Schalthebeln von Shimano ein sehr intuitiv zu bedienender Motor. Auf dem Siegeszug des Shimano-Motors half, neben der sauberen Unterstützungs-Performance, sicherlich auch das konstruktionsbedingt kleine Einbauvolumen. Durch die kompakte Bauform lassen sich agile Geometrien und Kinematiken realisieren. Kettenstreben müssen nicht unnötig verlängert werden, da die Kurbeln beinah mittig im Motor sitzen, sondern können ähnlich kurz wie bei einem unmotorisierten MTB ausfallen. Dazu kommt eine sehr gute Ergonomie beim Treten, denn beim Shimano Steps E8000-Motor ist der Q-Faktor mit 175 mm geringer als bei manchem Mitbewerber.

Scott hat den Shimano Steps E8000-Motor schön integriert und mit netten Applikationen, wie den seitlichen Lufteinlässen versehen.
# Scott hat den Shimano Steps E8000-Motor schön integriert und mit netten Applikationen, wie den seitlichen Lufteinlässen versehen.
Ein austauschbarer Plastikschutz soll den Motor vor Beschädigungen von unten schützen.
# Ein austauschbarer Plastikschutz soll den Motor vor Beschädigungen von unten schützen. - Gut zu erkennen: Der On/Off-Knopf sitzt auf der Unterseite des Akkus. Zusätzlich wird der Ladezustand durch kleine LEDs sichtbar gemacht.

Mit den Unterstützungsstufen Eco, Trail und Boost deckt die Software alle erdenklichen Aufgabenfelder ab, die man an einen Motor stellen könnte. Der Eco-Modus reduziert die Power, erhöht aber dafür die Reichweite. Mit dem progressiven Trail-Modus kommt Dynamik ins Spiel, denn dieser Modus liefert nicht stoisch 60 % der maximalen Power, sondern die passende Power zur jeweiligen Anforderung. Die Software analysiert die Leistung des Fahrers und gibt möglichst genau die passende Unterstützung dazu. Das Pedalieren fühlt sich hier besonders natürlich an. Das ermöglicht die beste Kombination aus Unterstützungspower und Reichweite. Den Boost-Modus muss man nicht weiter erklären: Hier wird immer Vollgas gegeben! Der Shimano Steps E8000-Motor liefert in der Spitze 70 Nm Drehmoment und ist in Sachen Hitzeanfälligkeit komplett unauffällig.

Immer wieder gern gesehen
# Immer wieder gern gesehen - das gut lesbare, perfekt platzierte, Display von Shimano

Beim Display gibt es eigentlich nur ein Wort zu sagen und das richten wir direkt an die Entwickler bei Shimano: Chapeau! Das smarte Display ist klein, robust, wertig verarbeitet und geschützt hinter dem Lenker angebracht – genau so muss das sein! Egal ob auf dem Weg zur Eisdiele oder in ruppigstem Gelände, dank der knackigen Schärfe in Kombination mit den satten Farben ist es jederzeit möglich, alle Informationen schnell zu erfassen und abzulesen. Die dynamische LCD-Anzeige zeigt an, in welchem Gang man sich befindet und macht mit unterschiedlichen Farben schnell erkennbar, welcher Unterstützungs-Modus gerade gewählt wurde. Mittels Smartphone-App und Bluetooth lassen sich diverse Einstellungen auf den jeweiligen Geschmack anpassen. Wer gern trainiert und dazu Daten braucht, der kann sich beispielsweise auch seine Trittfrequenz anzeigen lassen. In Summe ist dieser Mix aus kompaktem Motor, kraftvoller Unterstützung und dem unschlagbaren Display ein echter Tipp für jeden E-Bike-Interessierten.

Motordetails bitte ausklappen

  • Motor: Shimano Steps E8000
  • Akku: 500 Wh
  • Leistung: max. 250 Watt
  • Max. Drehmoment: 70 Nm
  • Display: Shimano Steps 8000

Hier findest du mehr Informationen zu aktuellen E-Bike-Motoren.

Tatsächliche Reichweite

36,25 km / 785 hm
1 h 26 min

Laborwerte sind gut und schön, aber in der Realität sieht es leider oftmals anders aus. Deshalb fahren wir einen ganz eigenen Testzyklus für euch. 36,25 km / 785 hm – diese Daten ermittelten wir in Testfahrten, bei denen wir immer in der maximalen Unterstützungsstufe fahren bis der Akku komplett leer ist. Bitte beachtet, dass diese ermittelten Werte nur als Richtwert zu verstehen sind und in keinster Weise die Ergebnisse aus einem genormten Labortest widerspiegeln. Wenn dieses E-Bike in niedrigeren Unterstützungsstufen gefahren wird, erhöht sich die Reichweite deutlich.

Hier gibt es die genauen Details der Testrunde mit dem Scott Genius eRide 900.

Scott Genius eRide – Reichweitenfahrt
# Scott Genius eRide – Reichweitenfahrt - 36,25 km | 1 Std 26 min | 785 hm

Auf dem Trail

Uphill

Der Flip-Chip wirkt Wunder!

Schon nach wenigen Metern bergauf wird eins schnell klar: Klettern kann das Scott Genius eRide 900 ziemlich gut. Auf einem technischen Uphill bekommen wir in engen, technisch anspruchsvolleren Stellen zwar hin und wieder Probleme mit der schieren Größe dieses E-MTBs, aber insgesamt bleibt die Fahrleistung immer im grünen Bereich. Dennoch wechseln wir rein Interesse halber mittels Flip-Chip vom flachen in den steilen Geometrie-Modus. Erstaunlicherweise verbessert das die Uphill-Eigenschaften noch einmal spürbar. Mit Hilfe des kraftvollen Shimano Steps E8000-Motors gelingen uns eigentlich alle Auffahrten, die wir uns vornehmen. Löblich zu erwähnen ist der Schwalbe Hans Dampf-Reifen am Hinterrad, der auch auf losem Untergrund genug Traktion aufbaut, um ungehindert den Trail hinauf fahren zu können.

Das Genius eRide klettert solide, kommt aber aufgrund seiner Länge in manchen engen Sektionen an seine Grenzen
# Das Genius eRide klettert solide, kommt aber aufgrund seiner Länge in manchen engen Sektionen an seine Grenzen - hier wäre etwas mehr Wendigkeit nicht verkehrt. Der Flip-Chip hilft dabei allerdings Wunder.

Downhill

Bergab ist das Scott Genius eRide eine Macht! Dieses E-Enduro punktet mit den grandiosen Überolleigenschaften der 29″-Laufräder, einer guten Gewichtsverteilung mit tiefem Schwerpunkt, einem potenten Fahrwerk sowie einem hohen Maß an Laufruhe. Die Summe aus all diesen Faktoren macht dieses E-MTB zu einem richtig schnellen Begleiter, wenn man es auch bergab mal ordentlich krachen lassen will. Der Schwalbe Magic Mary-Reifen am Vorderrad gräbt sich förmlich in den Untergrund und ermöglicht präzises Handling. Wer es schafft, die Geschwindigkeit gleichmäßig hochzuhalten, ohne allzu harte Bremsmanöver und ständiges Beschleunigen, der wird mit dem Genius eRide auch auf den ruppigsten Abschnitten schnell sein.

Negativ fiel allerdings der schmale Lenker auf. An einem derart potenten E-Enduro in Rahmengröße L hat ein Lenker mit lediglich 740 mm Breite einfach gar nichts zu suchen! Das sorgte dafür, dass wir uns an diversen Stellen unsicher fühlten und uns einen breiteren Lenker für mehr Kontrolle und Sicherheit wünschten.

Bergab haben unsere Tester dem Genius eRide die Sporen gegeben
# Bergab haben unsere Tester dem Genius eRide die Sporen gegeben - in Sachen Laufruhe und Fahrwerks-Performance liegt das Scott ganz weit vorne. Lediglich der 740 mm schmale Lenker hat uns daran gehindert, die Schallmauer zu durchbrechen.
Wenn es unsere Tester darauf angelegt haben, konnten sie mit dem Scott richtig schnell über die spanischen EWS-Trails in Ainsa prügeln und hatten dabei stets gute Bodenhaftung.
# Wenn es unsere Tester darauf angelegt haben, konnten sie mit dem Scott richtig schnell über die spanischen EWS-Trails in Ainsa prügeln und hatten dabei stets gute Bodenhaftung.
Das Scott Genius eRide 900 besitzt einen laufruhigen Charakter und kann gerade in schnellen Sektionen punkten
# Das Scott Genius eRide 900 besitzt einen laufruhigen Charakter und kann gerade in schnellen Sektionen punkten

Trail

Für jeden Trail gemacht!

Auf welligen Trails fühlt sich das Scott Genius eRide 900 so wohl, wie der Fisch im Wasser. Die Gewichtsverteilung ist gut, der Schwerpunkt tief und die Sitzposition zentral und sportlich. Wenn es längere Passagen auf flachen Schotterpisten dahin geht, dann haben wir gerne die Fahrwerksverstellung mittels Twin-Loc-Hebel genutzt und den Federweg am Heck auf straffe 100 mm reduziert. Zumindest gefühlsmäßig hilft dies, noch deutlich mehr Vortrieb zu generieren. Wer ein Komfortwunder sucht, der ist bei diesem Modell allerdings falsch, denn das Fahrwerk ist verhältnismäßig straff und die Sitzposition nicht so aufrecht, wie bei Modellen diverser Mitbewerber.

Um dieses E-MTB auf schmalen Trails zu manövrieren, benötigt es mitunter auch mal etwas mehr Körpereinsatz
# Um dieses E-MTB auf schmalen Trails zu manövrieren, benötigt es mitunter auch mal etwas mehr Körpereinsatz
An kleinen Kanten abstylen? Geht ebenso
# An kleinen Kanten abstylen? Geht ebenso - auch wenn man etwas beherzter am Lenker ziehen muss.
Alles in allem kann das farbenfrohe Scott Genius eRide 900 mit einer Top-Performance, einem ausgewogenen Schwerpunkt und einer sportlichen Geometrie punkten
# Alles in allem kann das farbenfrohe Scott Genius eRide 900 mit einer Top-Performance, einem ausgewogenen Schwerpunkt und einer sportlichen Geometrie punkten

Das ist uns aufgefallen:

  • Lenker zu schmal Ein Lenker mit einer Breite von 740 mm hat auf einem so potenten E-Enduro nichts verloren. Hier empfehlen wir jedem einen Tausch.
  • Bremsen Am Topmodell der Genius eRide-Reihe würden wir uns auch die Top-Parts aus Japan wünschen. Eine Shimano Saint-Bremsanlage würde dem Scott Genius eRide 900 sicherlich sehr gut stehen und für noch mehr Brems-Performance sorgen.
Ein Lenker mit einer Breite von 740 mm hat an einem gut 23 kg schweren E-Bike nichts verloren.
# Ein Lenker mit einer Breite von 740 mm hat an einem gut 23 kg schweren E-Bike nichts verloren.
Die Shimano XT Vier-Kolben-Bremse hat zwar ordentlich Power
# Die Shimano XT Vier-Kolben-Bremse hat zwar ordentlich Power - am High-End-Modell wäre jedoch eine Saint-Bremse noch besser gewesen.

Fazit: Scott Genius eRide 900

„Drauf setzen, fest-

halten & Vollgas geben!“ Rico Haase

Mit dem Scott Genius eRide 900 bieten die Schweizer ein E-Enduro der Oberklasse an. Die Fahreigenschaften sind brillant, das Design sehr ansprechend und die großen 29"-Laufräder State of the Art. Highlight im gut ausbalancierten Genius eRide ist das Fox-Fahrwerk, welches schluckfreudig agiert und ordentlich Pop zur Verfügung stellt. Dank der Twin-Loc-Technologie kann der Federweg am Heck während der Fahrt auf 100 mm reduziert oder das komplette Fahrwerk blockiert werden. Letzteres braucht man unserer Erfahrung nach am E-MTB nicht, aber die Federwegsreduktion fühlt sich auf dem Trail sinnvoll an und wurde von unseren Testern rege genutzt.

Das schnelle Scott Genius eRide 900 wäre unsere erste Wahl, wenn wir zur nächsten hochalpinen Enduro-Tour oder zum nächsten E-Enduro-Rennen aufbrechen würden – genau deshalb erhält es von uns den Tipp: E-Enduro!

Pro
  • dynamische Formensprache und angesagtes Design
  • praktische Twin-Loc-Federwegsverstellung
  • sportliche Geometrie
  • potentes Fahrwerk
Contra
  • zu schmaler Lenker
  • Cockpit sehr überladen
  • Topmodell „nur“ mit XT-Bremsen
Scott Genius eRide – unser Tipp E-Enduro!
# Scott Genius eRide – unser Tipp E-Enduro!

Was haltet ihr vom Scott Genius eRide 900? Wie gefällt euch die bunte Farbgebung?


Alle Artikel über die Modelle in diesem Test findest du hier:


Testablauf

Testablauf bitte ausklappen

Auf den Testrunden fahren wir fast ausschließlich mit der maximalen Unterstützungsstufe. Mindestens einmal fahren wir den Akku komplett leer und dokumentieren dies auf unserem Strava-Account.

Unsere Testrunden haben alles, was ein E-Bike braucht:

  • enge Uphill-Trails mit dicken Wurzeln, Steinen und losem Waldboden
  • flache Trails mit kleinen Gegenanstiegen
  • kurvige, flowige Downhills
  • lange Schotterpisten bergauf und bergab

Jedes E-Bike wurde mehrfach auf dieser Runde gefahren und im Anschluss sorgfältig beurteilt.

Hier haben wir das Scott Genius eRide 900 getestet

  • Bamberg/Bad Kreuznach, Deutschland: Hier gibt es schmale, enge Trails die mit Wurzeln und Steinen gespickt sind, steile technische Uphills und flowige Downhills.
  • Aínsa, Spanien: Die Pyrenäen bieten technisch anspruchsvolle, felsige Trails, die jedes E-Bike auf die Probe stellen. Außerdem fand hier schon die Enduro World Series statt.

This post is also available in: enEnglish

Tester-Profil: Rico Haase
62 cm90 kg86 cm61 cm183 cm
E-Enduro, E-Trailbike, Hardtail, Downhiller, Rennrad – mir macht jedes Bike Spaß. Egal ob mit oder ohne Motor, außer ich muss damit unendlich bergauf fahren – da mag ich Motorunterstützung schon sehr. Flowige Trails, gern auch gebaut, liebe ich. Ach ja, eins noch, ich hasse Spitzkehren.
I ride everything: E-Enduro, E-Trailbikes, hardtails, downhill, road – I enjoy it all, whether it’s E-assisted or not. I’ll admit that I do quite like having a motor on the uphills though. There’s lots to love about flowing trails; natural or built. The only thing I hate – switchbacks.
Fahrstil / Riding style
Verspielt und flowig / Flowing and playful
Ich fahre hauptsächlich / I mainly ride
E-Enduro, E-Trailbike, aber auch XCO, DH und Road / E-Enduro, E-Trailbike but also XCO, DH and road
Vorlieben beim Fahrwerk / Preferred suspension setup
Straff und schnell – ich möchte wissen, was unter mir passiert / Firm and reactive – I like feedback from the trail
Vorlieben bei der Geometrie / Preferred geometry
Langer Reach, kurzer Vorbau, breiter Lenker / Long reach, short stem, wide bars

This post is also available in: enEnglish

This post is also available in: enEnglish

Tester-Profil: Oliver Sonntag
62 cm82 kg85 cm73 cm182 cm
Am liebsten fahre ich Enduro, Downhill, Dirtjump, E-Enduro und Crosser – ich habe auf jedem Rad meine Gaudi. Primär geht´s mir um das schnelle Bergab fahren – ob im Bikepark oder auf selbst erklommenen Trails. Das E-Biken ist Neuland für mich aber macht mir ebenso mega Spaß. Unerreichten Spaßfaktor gibt´s für mich nur bei Rennen. Dabei findet man mich bei den meisten Enduro- und Downhill Massenstart Rennen. An jeder noch so kleinen Kante abziehen und das Rad in schräge Positionen zu manövrieren taugt mir ebenso ganz gut.
I like to ride Enduro, Downhill, Dirtjump, E-Enduro and Crosser – I have fun on every bike. My primary concern is to go fast on downhills – whether in the bike park or on self-climbed trails. E-biking is new for me, but it’s also super fun. Unmatched fun factor for me is only in races. You can find me at most enduro and downhill mass start races. Pulling off on every small edge and maneuvering the bike in oblique positions is just as good for me.
Fahrstil / Riding style
schnell und aggressiv, doch immer mit einem sicheren Abstand zum Chargen / fast and aggressive, but always with a safe distance to charging
Ich fahre hauptsächlich / I mainly ride
Enduro / Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk / Preferred suspension setup
hart und progressiv, langsamer Reebound / hard and progressive, slower reebound
Vorlieben bei der Geometrie / Preferred geometry
lang und flach, aufrechte Fahr- und Sitzposition / long and flat, upright riding and sitting position

This post is also available in: enEnglish

This post is also available in: enEnglish

Tester-Profil: Sebastian Beilmann
56 cm70 kg83 cm63 cm174 cm
Sebastian fährt gerne Fahrräder jeglicher Kategorie, von Mountainbike bis Rennrad. Am liebsten ist er jedoch auf Enduros und Trailbikes unterwegs – gerne auch unter Zeitdruck im Renneinsatz. Für die schnelle Runde auf den Hometrails greift er natürlich gerne auch zum eBike.

Sebastian loves riding bicycles from all categories, from mountain bikes to road bikes. But most of all he likes riding his enduro or trail bike – with pleasure also under pressure of time during races. For a quick spin on the hometrails he of course also loves riding an eBike.

Fahrstil / Riding style
verspielt / playful
Ich fahre hauptsächlich / I mainly ride
Trail, Enduro, Park / Trail, Enduro, Park
Vorlieben beim Fahrwerk / Preferred suspension setup
recht straff mit Progression / pretty firm with progression
Vorlieben bei der Geometrie / Preferred geometry
relativ flacher Lenkwinkel, kurze Kettenstreben, langes Oberrohr mit kurzem Vorbau / slack headangle, short chainstays, long toptube with short stem

This post is also available in: enEnglish


Testinfos kompakt

Scott Genius eRIDE 900

Einsatzbereich
XC: 4/10 – Trail: 10/10 – All-Mountain: 9/10 – Enduro: 10/10 – Downhill: 7/10
Motor + Akku
Shimano
Akkukapazität
500 Wh
Reichweite km/mi
Distanz
36,3 km
Höhenmeter
785 hm
Zeit
1:26 h
Bike-Gewicht
23,5 kg
Systemgewicht
115 kg
Uphill
9/10
schlecht
super
Downhill
9/10
schlecht
super
Motorpower
7/10
schwach
extrem
Preis/Leistung
4/10
zu teuer
perfekt
Sitzposition
7/10
kurz
lang
Temperament
9/10
verspielt
laufruhig
Erklärung der Einsatzbereiche
XC:
0 bis 120 mm Federweg (Hardtails und Full-Suspension)
Trail:
100 bis 150 mm Federweg (Hardtails und Full-Suspension)
All-Mountain:
120 bis 150 mm Federweg (Full-Suspension)
Enduro:
150 bis 180 mm Federweg (Full-Suspension)
Downhill:
über 180 mm Federweg (Full-Suspension)
Erklärung zum Systemgewicht
Das hier angegebene Gewicht ist die Summe aus den Einzelgewichten (E-Bike, Fahrer, Rucksack usw.), welches bei unserem Reichweitentest zum Einsatz kam.

This post is also available in: enEnglish

  1. benutzerbild

    N4rcotic

    dabei seit 04/2018

    Chris0404 schrieb:

    Ja richtig 👍ob's eine bessere "Alternative" gibt oder ob dieses Bike, durch vielleicht mit ein paar Umbauten wie Lenker und Bremsen, das High Light in diesem Segment ist.
    Verstellmöglichkeiten mit Lock-System find ich genial. Und Carbon-Bikes in diesem Bereich denk ich ist unnötig, den obs 20 oder 24 KG wird egal sein 😊 was meint ihr???


    Es gibt immer Alternativen... die Frage ist was man möchte und für was man es verwenden will. Diese Bikes wollen Gelände und Action erst dann merkt man das potenzial dieser Bikes. Wenn man das am Ende nicht nutzen möchte oder kann, sollte man sich ein anderes Bike holen.

    Aber ein Bike für 7000 Euro kaufen und dann noch mal umbauen käme mir nicht in den Sinn. Ein RaceFace SixC Lenker in Carbon kostet rund 150 Euro eine Shimano Saint Bremse kostet ca. 400 Euro inkl. Montage landet man hier bestimmt bei 700-800 Euro. Hätte das Scott nur 20KG, wäre es ein Argument warum es soviel kostet

    Lock System an einem E-Bike ist m.M.n. Schwachsinn. So ein System macht an Bikes mehr sinn, die ohne E daherkommen.

    Das Scott ist rund 1500 Euro zu Teuer im Bezug auf die Ausstattung und im Vergleich mit anderen Herstellern.

    Aber es soll auch Leute geben, die das neue Haibike Flyon als das beste Bike bezeichnen mit seinen rund 30Kg Gewicht

    Und ich nehme meine Aussage zurück weiter oben mit der "guten Schaltung"... man lässt sich schnell blenden weil am Schaltwerk X01 steht die Gruppe kostet eigentlich 1000 Euro, an diesem Bike ist es ein Mix aus GX Schalthebel,NX Kassette und das einzige was X01 ist, ist das Schaltwerk.
  2. benutzerbild

    On07

    dabei seit 01/2019

    Es gibt immer noch das Gerücht Saint hat größere Kolben.
    Sinterbelag hat die auch Serie, XT kommt mit Resin.
    Ich bau die XT Kolben jetzt nich extra aus, aber am Belag mißt Der Abdruck nur 17/15mm. Im Sattel kann ich montiert nicht wirklich genau messen. Müsste man im Direktvergleich ansehen.
    Ahso, Goldoptik an den Leitungen, lol.
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    Chris0404

    dabei seit 05/2019

    N4rcotic schrieb:

    Es gibt immer Alternativen... die Frage ist was man möchte und für was man es verwenden will. Diese Bikes wollen Gelände und Action erst dann merkt man das potenzial dieser Bikes. Wenn man das am Ende nicht nutzen möchte oder kann, sollte man sich ein anderes Bike holen.

    Aber ein Bike für 7000 Euro kaufen und dann noch mal umbauen käme mir nicht in den Sinn. Ein RaceFace SixC Lenker in Carbon kostet rund 150 Euro eine Shimano Saint Bremse kostet ca. 400 Euro inkl. Montage landet man hier bestimmt bei 700-800 Euro. Hätte das Scott nur 20KG, wäre es ein Argument warum es soviel kostet

    Lock System an einem E-Bike ist m.M.n. Schwachsinn. So ein System macht an Bikes mehr sinn, die ohne E daherkommen.

    Das Scott ist rund 1500 Euro zu Teuer im Bezug auf die Ausstattung und im Vergleich mit anderen Herstellern.

    Aber es soll auch Leute geben, die das neue Haibike Flyon als das beste Bike bezeichnen mit seinen rund 30Kg Gewicht

    Und ich nehme meine Aussage zurück weiter oben mit der "guten Schaltung"... man lässt sich schnell blenden weil am Schaltwerk X01 steht die Gruppe kostet eigentlich 1000 Euro, an diesem Bike ist es ein Mix aus GX Schalthebel,NX Kassette und das einzige was X01 ist, ist das Schaltwerk.
  5. benutzerbild

    Chris0404

    dabei seit 05/2019

    Danke Dir für deine ausführliche Antwort. Ich merk schon, Du kennst Dich aus.
    Also, stell Dir vor Du möchtest ein Fully-eBike das Bergauf und Bergab supergeilen Spaß macht, spitzen-feine Schaltvorgänge hat, Federsystem-Fahrwerk mit Top Qualität, verstellbar bzw. eventuell sperrbar, falls es doch mal auf der Straße oder Feldweg weitergeht, … was würdest Du empfehlen??? LG Chris
  6. benutzerbild

    N4rcotic

    dabei seit 04/2018

    Eine Empfehlung auszusprechen in einem Forum ist immer schwierig, da nicht alle einer Meinung sind, und am Ende geht das Thema aus dem Ruder.

    Ich selbst fahre ein Cube Action Team 160 Hybrid und habe es gekauft weil es an meine Ansprüche angelehnt ist und einen Bosch Motor hat, der für mich am besten passt und ich fahre diesen Motor seit 4 Jahren in verschiedenen E-Bikes. Trails fahren S2-S3, Sprünge und im Uphill flott unterwegs zu sein, gepaart mit Top Komponenten. Das Action Team ist nicht perfekt hier, musste ich 160 Euro investieren um die Schaltung von EX1 auf NX umzurüsten, sonst macht ( zumindest mir ) das Bike keinen Spaß und man merkt die fehlenden 4 Gänge von der EX1 zur NX. Der Aufpreis hat sich aber wieder relativiert, nachdem ich die EX1 verkauft hatte.

    Ich kann meine Gabel sperren und meinen Dämpfer auch. Aber eben manuell.

    Generell rate ich Dir, schau Dir die Bikes live an und dreh eine Runde, oder leih Dir mal eins aus wenn möglich und fahre damit eine Tour. Denn ein Bike nach einem Testbericht kaufen halte ich nicht für Klug. Die Entscheidungen in den Tests sind mehr subjektiv und jeder Mensch sieht es anders. Vielleicht fühlst auf dem einen oder anderen Bike nicht wohl, weil die Geometrie nicht für dich passt usw. da gibt es x Punkte die da mit reinspielen. Deswegen ist es schwierig hier eine klare Kaufempfehlung auszusprechen.

Sag uns jetzt was du dazu meinst, wir sind gespannt!

Hier kannst du den Artikel direkt im Forum kommentieren.

Hier geht es zu Thema und Kommentaren im Forum.

Verpasse keine Neuheit. Trag dich für den eMTB-News-Newsletter ein!