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Äußerlich absolut identisch, der Brose Gen 1 und der neue Drive S
Äußerlich absolut identisch, der Brose Gen 1 und der neue Drive S
In diesem Specialized Levo werkelt schon der neue Motor
In diesem Specialized Levo werkelt schon der neue Motor
Der überarbeitete Brose-Motor erreicht früher seine Spitzenleistung und verfügt über ein breiter nutzbares Band
Der überarbeitete Brose-Motor erreicht früher seine Spitzenleistung und verfügt über ein breiter nutzbares Band - bis zu einer Trittfrequenz von ca. 110 U/min
Die Kurbel und der Spider mit dem Zahnkranz müssen ab
Die Kurbel und der Spider mit dem Zahnkranz müssen ab
Das Powerkabel wird demontiert und im Anschluss ...
Das Powerkabel wird demontiert und im Anschluss ...
... werden die Motorhalteschrauben entfernt
... werden die Motorhalteschrauben entfernt
Diese Anschlüsse müssen später wieder richtig bestückt werden
Diese Anschlüsse müssen später wieder richtig bestückt werden
Noch ist der Brose Gen 1 im Levo, aber wenige Sekunden später ...
Noch ist der Brose Gen 1 im Levo, aber wenige Sekunden später ...
... haben wir ihn ausgebaut
... haben wir ihn ausgebaut
Der Brose Drive S überzeugte uns auf den Trails
Der Brose Drive S überzeugte uns auf den Trails
Mit dem Drive S macht ebiken noch mehr Spaß
Mit dem Drive S macht ebiken noch mehr Spaß

Brose 2018: Jetzt kommt der „Drive T“ und der „Drive S“. Brose präsentiert eine weitere Evolutionsstufe des beliebten Motors und zeigt eine überarbeitete Version des Brose Gen 1. Mehr Drehmoment und eine bessere Temperaturbeständigkeit standen im Lastenheft der Ingenieure. Ob die Umsetzung gelungen ist, erfahrt ihr hier, denn wir sind den Motor schon gefahren.

Äußerlich absolut identisch, der Brose Gen 1 und der neue Drive S
# Äußerlich absolut identisch, der Brose Gen 1 und der neue Drive S

Brose Motoren 2018 – Überblick

Sieht genauso aus, wie der Gen 1 – geht aber besser!

Die Ingenieure haben an den Details gearbeitet und waren erfolgreich. Die Punkte aus dem Lastenheft wurden zu 100 % umgesetzt. Die neuen Motoren, Drive T und Drive S, liefern schneller und länger die Spitzenleistung und sind somit noch besser an die immer höher werdenden Ansprüche angepasst. Einbauvolumen, Montagepunkte, die äußere Bauform, Anschlüsse und Maximalleistung bleiben gleich, dennoch sind diese neuen Motoren ein wichtiger Evolutionsschritt für Brose und ein besonderes Schmankerl für die große Fangemeinde dieses sportiven eMTB-Antriebs.

Wir konnten den Brose Drive S in ein Specialized Levo einbauen, Probe fahren und am Kronplatz ausgiebig in einem MAXX und Rotwild R.E+ testen.

Das ist neu am Brose Drive T/S

In diesem Specialized Levo werkelt schon der neue Motor
# In diesem Specialized Levo werkelt schon der neue Motor
Der überarbeitete Brose-Motor erreicht früher seine Spitzenleistung und verfügt über ein breiter nutzbares Band
# Der überarbeitete Brose-Motor erreicht früher seine Spitzenleistung und verfügt über ein breiter nutzbares Band - bis zu einer Trittfrequenz von ca. 110 U/min

Was wurde verbessert?

  • Breiteres Drehzahlband
  • Verbesserte Leistungsentfaltung
  • Erhöhte Temperaturbeständigkeit

Während der aktuelle Motor von Brose, der Drive Gen 1, eine hauseigene Performance-Einstufung von 75 % hat, wird der neue Drive T mit 85 % angegeben und der Drive S mit 100 %. Das macht den Drive T ideal für City- und Trekking-E-Bikes. Seine natürlich wirkende Kraftentfaltung, die wirklich niemals überfordert, ist hierfür geradezu prädestiniert. Der Drive S wiederum ist der ideale Motor für das eMTB. Die homogene Unterstützung gibt einem sportiven Piloten das Gefühl, dass er immer noch ein normales MTB fährt und nicht mit einem Pedal-Mofa über den Trail pflügt.

Wir haben einen Motor in ein Specialized Levo (hier haben wir das aktuelle Modell getestet) eingebaut, um zu erfahren, wie sich der neue Drive S anfühlt. Der Umbau war leicht bewerkstelligt: Kurbeln ab, Motor-Cover ab, Powerkabel ab, Anschlussstecker ab – diese vorher fotografieren, damit hierbei später nichts schief geht – drei Halteschrauben lösen und den Motor vorsichtig aus dem Casting schieben. Der Einbau erfolgte genauso leicht.

Die Kurbel und der Spider mit dem Zahnkranz müssen ab
# Die Kurbel und der Spider mit dem Zahnkranz müssen ab
Das Powerkabel wird demontiert und im Anschluss ...
# Das Powerkabel wird demontiert und im Anschluss ...
... werden die Motorhalteschrauben entfernt
# ... werden die Motorhalteschrauben entfernt
Diese Anschlüsse müssen später wieder richtig bestückt werden
# Diese Anschlüsse müssen später wieder richtig bestückt werden
Noch ist der Brose Gen 1 im Levo, aber wenige Sekunden später ...
# Noch ist der Brose Gen 1 im Levo, aber wenige Sekunden später ...
... haben wir ihn ausgebaut
# ... haben wir ihn ausgebaut

Ausgiebig testen konnten wir den Motor dann aber erst bei den Media Days am Kronplatz. Brose hatte die E-Bikes von MAXX mit den neuen Motoren ausgestattet und gab uns Informationen darüber. Die Ingenieure haben Updates am Motor vorgenommen, die niemand sieht, wenn er nicht gerade den Motor zerlegt. Sämtliche Neuerungen fanden ausschließlich im Inneren statt. Insgesamt wurden 16 Bauteile erneuert und verbessert. Ein Beispiel für die Akribität mit der die Ingenieure vorgegangen sind: Eine Stahlschraube, die einen geringen Magnetismus hat, wurde gegen eine aus anderem Material getauscht, die keinen Magnetismus aufweist. Alleine mit solchen Massnahmen, konnte der Wirkungsgrad erhöht werden.

Wie fährt sich der Drive S denn nun?

Der Brose Drive S überzeugte uns auf den Trails
# Der Brose Drive S überzeugte uns auf den Trails

Wow, der geht aber gut!

Schon auf der Straße, die wir bis zum Wald fahren müssen, spüren wir die bessere Kraftentfaltung. Alles fühlt sich „rund und sauber“ an. Die reine Maximalleistung überrascht nicht, denn die Ingenieure haben die 90 Nm in der Spitze nicht verändert, aber das nutzbare Leistungsband ist deutlich höher. Was sich auf der Straße bereits angedeutet hat, wird auf dem Trail nach wenigen Metern manifestiert. Der Drive S von Brose geht aus den Kurven wie ein Rennwagen. Kraftvoll folgt er dem Pedal und drückt schon in unteren Kadenz-Bereichen aus der Kurve. Was uns an diesem Motor schon von Anfang an gefallen hat, ist die harmonische Kraftentfaltung. Hier reißt nichts an der Kette, keine unbändige Kraft katapultiert nach vorne oder schiebt einen über die Kurve hinaus. Der Brose Drive S liefert immer die Power, die man sich wünscht. Es bleibt ein natürliches Fahren. Wenngleich der optimale Drehzahlbereich laut Hersteller bei 45 bis 60 U/min liegt, spüren wir doch das breiter nutzbare Drehzahlband. Auch jenseits einer 90er Trittfrequenz unterstützt der Motor noch. Temperaturprobleme hatten wir auf unseren Touren gar keine.

Fazit @eMTB-News.de

Mit dem Drive S liefert Brose ein Motor-Update auf das die Fans sich freuen können. Die spürbar bessere Kraftentfaltung rückt diesen Motor noch weiter in den Fokus aller Hersteller, die ein sportives E-Bike bauen möchten, ohne Mofa-Feeling zu erzeugen.

Uns gefällt der neue Drive S von Brose. Daumen hoch für diese Evolutionsstufe!

Mit dem Drive S macht ebiken noch mehr Spaß
# Mit dem Drive S macht ebiken noch mehr Spaß

Was meint ihr, wird dadurch der Brose-Motor noch interessanter für euch?


Weitere Informationen

Webseite: www.brose-ebike.com

Text & Redaktion: Rico Haase | eMTB-News.de

Bilder: Rico Haase, Jens Staudt

  1. benutzerbild

    bluecat

    dabei seit 12/2011

    Ibaik
    Eine praktikable Lösung (kann der Hersteller einfach per Software einstellen)
    Das wird, soweit ich es überblicke, auch gemacht.

    Und wie bei jedem Motor, der künstlich gedrosselt ist, ist die Frage nach Tuning nicht weit.


    Ibaik
    Dass es sich um die "aufgenommene el. Leistung" handelt, ist der Verordnung aber nicht zu entnehmen. Damit gilt eigentlich das bei Motoren übliche "gemessen wird an der Ausgangswelle".
    Als damals die Elektrovelos populär wurden, wollte der Gesetzgeber deren Entwicklung fördern (und gleichzeitig den Segway blockieren). Es ergab sich daher, das die Vorschriften relativ häufig geändert wurden, aber immer weit weniger restritiv sind als in BRD. Zur Leistungsbestimmung: Ich gehe davon aus, dass der untenstehnde Ansatz gewählt wurde, weil die tatsächliche, abgegebene mechanische Leistung ja um den Wirkungsgrad geringer ist. Die Hersteller können demnach nicht ein Produkt mit überhöhter Leistung in Umlauf bringen.


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  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    Ibaik

    dabei seit 05/2016

    Und was steht in dieser IEC dazu?
    Es ist ein Unding, dass solche Normen, die auf alle Bürger wirken, nur für teures Geld eingesehen werden können.
  4. benutzerbild

    etoni

    dabei seit 07/2016

    für mich ist dass das unreichte der anderen motoren hersteller...

    "Der Drive S wiederum ist der ideale Motor für das eMTB. Die homogene Unterstützung gibt einem sportiven Piloten das Gefühl, dass er immer noch ein normales MTB fährt und nicht mit einem Pedal-Mofa über den Trail pflügt."

    deswegen fahre ich immer noch das levo. die schiebe hilfe ist hammer!
  5. benutzerbild

    shoffmeister

    dabei seit 05/2015

    Eine Anmerkung zum Thema Schweiz: Die Leistung wird definiert durch Art. 46 VTS

    "Die Bestimmung der Leistung von Elektromotoren richtet sich nach dem UNECE-Reglement Nr. 85. Massgebend ist: ... bei Motorfahrrädern, Motorrädern, Leicht-, Klein- und dreirädrigen Motorfahrzeugen: die höchste 30-Minuten-Leistung."

    auf den Bezug genommen wird in dem für diese Diskussion relevanten Art. 18 VTS

    "«Leicht-Motorfahrräder», das heisst Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb, einer Motorleistung von insgesamt höchstens 0,50 kW, einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von höchstens 20 km/h und einer allfälligen Tretunterstützung, die bis höchstens 25 km/h wirkt"

    Die Übersetzung dieses gesamten Wustes ist: In der Schweiz darf man Motoren verbauen, die dauerhaft 500 Watt *auf die Strasse* bringen (UNECE Nr. 85). Das Gefährt darf bis 20 km/h rein elektrisch unterwegs sein, bis 25 km/h darf elektrisch unterstützt werden sofern pedaliert wird. Und ab 25 km/h ist sowieso Strom aus.

    (Nix Input in dem Motor, nix Controller-Throttling, nix Kriegsbemalung auf dem Motor, etc - der Gummi auf der Strasse zählt, um es einmal flapsig zu formulieren).

    Und die Moral von der Geschicht'? In der Schweiz, da stören so die Berge nicht! :cool:
  6. benutzerbild

    Kizou

    dabei seit 06/2017

    Hallo,
    hat irgendwer eine Ahnung?
    Ich habe ein Quitschen ( wie Gummisohle gegen Kurbel ) aus dem Motorraum.
    Sobald das Rad nach hinten geschoben wird oder ich fahre ( quasi sobald Kettenblatt/Kurbel/Kette bewegt wird ) quietscht es .

    Ist ein Levo Turbo, 2 Tage alt.

Sag uns jetzt was du dazu meinst, wir sind gespannt!

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