Beast Components aus Dresden spendieren ihren Carbon-Lenkern eine Überarbeitung. Hier gibt es alle Informationen über den Beast Flat Bar 2.0 und den Riser Bar 2.0, die jetzt noch sicherer sein sollen – natürlich geprüft an einem der härtesten Industrietests weltweit. 

Beast Flat und Riser Bar 2.0: Infos und Preise

Carbonlenker treffen auch im Jahr 2021 noch bei vielen Mountainbikern auf Skepsis. Verständlich, denn wenige Teile am Rad sind so sicherheitsrelevant wie das Cockpit. Eines der größten Mankos bisher war laut Beast, dass unvorteilhaft konzipierte Klemmungen von Bremspumpen zu gefährlichen Quetschungen im Material gesorgt haben. Dieses Problem soll nun mit ihrer 2.0-Serie der Vergangenheit angehören. Präsentiert werden neue Flat und Riser-Lenker.

  • Gewicht noch nicht bekannt
  • Einsatzzweck XC / Trail / Enduro / Downhill (nur Riser Bar)
  • Farben Schwarz / Rot /Blau
  • Backsweep
  • Breite ab 740 mm
  • Rise Flatbar / 15 mm / 25 mm / 35 mm
  • Klemmung 31,8 mm / 35 mm
  • Gewichtstoleranz 5 %
  • Gewichtslimit ohne
  • Material Carbon
  • Verfügbarkeit ab 01.07.21
  • Preis ab 219,90 € (UVP)
  • www.beast-components.de
Die neuen Beast 2.0-Lenker wird es in verschiedensten Maßen geben
# Die neuen Beast 2.0-Lenker wird es in verschiedensten Maßen geben - Breiten von 740 bis 800 mm sowie Flatbar-Design oder bis zu 35 mm Rise sind möglich.

Die neuen Lenker sollen einen belastungsorientierten Lagenaufbau mit sehr aufwendiger Faseranordnung haben. Sowohl für die Riser wie auch die Flat-Bars wird nun ein spezielles Polyester-Prepreg-Vlies verwendet. Dies soll eine hohe Festigkeit aufweisen und damit für eine geringe Gleitreibung sowie weniger Gleitverschleiß sorgen. Das Vlies wird nur im Klemmbereich eingesetzt. So sollen die punktuellen Lasten besser absorbiert und möglichst gleichmäßig auf den Lenker verteilt werden. Die neuen Modelle sind in UD-Finish Schwarz ab dem 01.07.2021 erhältlich, in den Farben Rot und Blau hingegen ab dem 01.09.2021 – vorbestellbar ab sofort.

Um eine höhere Sicherheit zu erzielen, wird das oben genannte Vlies im Klemmbereich der Bremsen verwendet. So soll eine Art Sicherheitspuffer zur druckempfindlichen Carbon-Oberfläche geschaffen werden, die eine freie Auswahl der gewünschten Bremse ermöglichen soll, sowie die Verwendung eines höheren Anzugs-Drehmoments. Dieses soll bei Bremsen mit unvorteilhaftem Klemmdesign von bisherigen 1,5 Nm auf 3 Nm ansteigen.

Faserbruchanstrengung bei 4 Nm Drehmoment bei einer Shimano XTR-Bremse
# Faserbruchanstrengung bei 4 Nm Drehmoment bei einer Shimano XTR-Bremse - Beast zufolge ist das aktuelle Klemmdesign vieler Mainstream-Bremsen suboptimal für Carbon-Lenker.

Außerdem soll so erreicht werden, dass auch ein häufiges Lösen und wieder Befestigen der Klemmungen keine Einkerbungen mehr hinterlässt und auch die Gefahr von Strukturverletzungen im Falle eines Sturzes deutlich geringer ausfällt.

Der Flat Bar kommt in einer Breite von 740 oder 780 mm. Der Rise beträgt 5 mm, die Klemmung 31,8 mm. Beim Rise Bar kann zwischen 15, 25 und 35 mm Rise gewählt werden. Während der 25 und 35 mm Rise Bar in 800 mm Breite kommen, kann beim Rise Bar 15 zwischen 740 und 780 mm Breite bei der 31,8 mm Klemmung gewählt werden. Die 800 mm sind nur mit einer 35 mm Klemmung erhältlich. Die günstigste Version des Lenkers ist ab 219,90 € (UVP) zu haben.

Im eingebauten Zustand sind die Neuerungen optisch nicht erkennbar.
# Im eingebauten Zustand sind die Neuerungen optisch nicht erkennbar.

Die neue Faserstruktur soll dabei im montierten Zustand nicht auffallen. Die 2.0-Modelle durchlaufen laut Beast mit dem Multi Road-Test ein deutlich härteres und vor allem realitätsnäheres Testverfahren. Erhältlich werden die ersten Modelle ab 01.07.2021 sein.

Warum die Überarbeitung laut Beast Components notwendig war:

Einige neu auf den Markt gekommene Bremsen und Schellen – u. a. die von Shimano und SRAM – weisen für Carbon-
und Leichtbaulenker ein sehr unvorteilhaftes Klemmdesign auf. Die Schellen sind nicht rund und die Auflagefläche ist minimal.

Lasten werden […] so punktuell eingeleitet. Dieses Quetsch-Prinzip der neuartigen Bremsklemmungen ist pures Gift für jegliche Carbon-Struktur. Man muss kein Ingenieur sein, um zu verstehen, dass die auf den Lenker treffenden Kräfte so nicht belastungsgerecht verteilt werden können.

Durch die enge Verbindung und Zusammenarbeit zum Hightech-Leichtbau spezialisierten Entwicklungsdienstleister Realize Engineering war es kein Problem, die gängigsten Bremsen auf dem Markt mittels Finite-Elemente-Analyse einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Ergebnisse sind besorgniserregend.

Wie gefallen euch die neuen Lenker von Beast?

Infos und Bilder: PM Beast
  1. benutzerbild

    Redaktion

    dabei seit 05/2016

    Beast Components Flat und Riser Bar 2.0: Neue Lenker jetzt noch stabiler!

    Beast Components aus Dresden spendieren ihren Carbon-Lenkern eine Überarbeitung. Hier gibt es alle Informationen über den Beast Flat Bar 2.0 und den Riser Bar 2.0, die jetzt noch sicherer sein sollen – natürlich geprüft an einem der härtesten Industrietests weltweit.

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    Beast Components Flat und Riser Bar 2.0: Neue Lenker jetzt noch stabiler!
  2. benutzerbild

    HarryV

    dabei seit 10/2020

    Gibt es schon ab nächster Woche- Gewicht ist aber noch nicht bekannt!
    Aha!!
    Der Schnäppchenpreis beginnt dann schon bei 220€!
    Wird gekauft- aber sicher nicht von mir
  3. benutzerbild

    polobob335i

    dabei seit 05/2021

    Optisch schon eine Augenweide! Wie sacht man so schön -> I like that shit! 😍
  4. benutzerbild

    raceface67

    dabei seit 10/2021

    Warum diese News ausgerechnet im E-MTB-Bereich kommt? Diese superleicht Teile dürften ja eher bei Non-Strom-Bikes verbaut sein. Habe einen "alten" mit 144g. Bin dann, als ich nach einem neuen suchte über die runter gesetzten gestolpert und wunderte mich, warum die neuen über 200g wogen - auf dem selben Level wie ein Syntace Superlight - der mehrfach Testsiege feierte, Crash-Replacement hat - und seid Jahren erprobt ist.

    Mache mir jetzt eher Sorgen um meinen alten Beast... ob der stabil genug ist, nach zwei Jahren...

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