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Die CES – Consumer Electronic Show in Las Vegas ist neben der IFA sicherlich eine der bedeutendsten Ausstellungveranstaltungen zum Thema digitaler und elektronischer Gebrauchsgüter. Mit zunehmender Verbreitung von Informationstechnologie im Automotive Sektor haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Automobilfirmen diese Plattform zu eigen gemacht um dort ihre neuesten Produkte zum Thema Mobilität und Digitalisierung zu präsentieren. Mit Bosch ist hier nun eine Firma am Start, welche vor allem uns E-Bikern bekannt sein dürfte, da die zur Automotiv-Gruppe gehörende Abteilung Bosch eBikes Systems Marktführer im Bereich von Pedelec-Antriebssystemen ist.

Bosch eBike Systems auf der CES – klingt spannend

In den letzten Jahren überraschte uns die Entwicklungsabteilung von Bosch eBike Systems immer wieder mit innovativen Produkten zum Thema Connectivität und Digitalisierung. So gab es bereits 2013 die erste Version des bis heute einzigartigen E-Bike Multifunktionscomputer Nyon auf der Eurobike zu bestaunen. Daneben wuchs das Thema Connectivität in den letzten Jahren immer mehr heran, Zeugnis hiervon ist die Online Plattform „eBike Connect“ wo alle Fahrdaten zusammenfließen, aufbereitet und ausgewertet werden können.

Bosch auf der CES 2020

  • Wann? Dienstag bis Freitag, 7.- 10. Januar 2020
  • Wo? Central Hall, Stand #12401

Auf der CES 2020 – Consumer Electronic Show in Las Vegas – zeigt uns Bosch eine Reihe weiterer Produkte und Funktionen zum Thema Connected Biking. Fitnessdaten erfassen, sich navigieren lassen oder die gefahrenen Routen ganz einfach aufzeichnen und danach mit Freunden teilen: Smarte Connectivity-Lösungen vernetzen E-Biker mit der digitalen Welt und sorgen für ein intelligentes, komfortables und individuelles Fahrerlebnis.

Vernetzt unterwegs – mit Kiox und SmartphoneHub

Auf dem Messestand stehen die zwei neuesten Displays des Bosch Produktportfolios im Fokus. Mit dem Bordcomputer Kiox haben sportive eBiker wichtige Trainingsdaten wie Herzfrequenz oder die eigene Leistung stets im Blick, nach der Tour können sie die Fahrdaten in der Smartphone-App eBike Connect oder im Online-Portal auswerten und mit anderen teilen. Die für Kiox erhältliche Premium-Funktion Lock bietet einen digitalen Zusatzschutz vor Diebstahl. Vernetzt unterwegs sind eBiker auch mit dem neuen SmartphoneHub, der dank Smartphone und COBI.Bike App eine Vielzahl von nützlichen Funktionen bietet – von Navigation bis hin zur Verknüpfung mit Diensten und Apps von Drittanbietern wie Apple Health, Google Fit, Strava oder komoot.

Das Kiox-Display von Bosch fungiert neben reinem E-Bike-Display auch als Fitness-Computer
# Das Kiox-Display von Bosch fungiert neben reinem E-Bike-Display auch als Fitness-Computer

Nyon-Display 2020 – Premiere auf der CES

In Verbindung mit dem Online-Portal und der Smartphone-App „eBike Connect“ realisierte Bosch eBike Systems mit Nyon bereits 2014 das erste vollvernetzte Ökosystem der Fahrradbranche. Der all-in-one Bordcomputer vereint eBike-Steuerung, Navigationssystem und Fitnesstrainer in einem Gerät. Auf der CES erhalten Besucher durch ein kurzes Teaser-Video einen allerersten, exklusiven Ausblick auf den neuen Bordcomputer Nyon, der ab Sommer 2020 verfügbar ist.

Bosch Sensortec – Light Drive Systems für Smart Glasses

Auf der Consumer Electronics Show 2020 in Las Vegas präsentiert Bosch Sensortec ein einzigartiges optisches Light Drive System für Smartglasses. Die Komplettlösung für Smartglasses-Hersteller besteht aus MEMS-Spiegeln (mikroelektromechanisches System), optischen Elementen, Sensoren und intelligenter Software-Anbindung. Das neue Smartglasses Light Drive System von Bosch Sensortec erzeugt unverzerrte, stets scharfe und helle Bilder – selbst in direktem Sonnenlicht.vErstmals hat Bosch Sensortec die neu entwickelte Bosch Light Drive-Technologie in das Smartglasses System integriert. Damit werden gewöhnliche Brillen unter Wahrung höchster Transparenz und Privatsphäre zu alltagstauglichen Wearables, da eingeblendete Informationen von außen nicht sichtbar sind.

Das Light Drive System kommt gänzlich ohne sichtbares externes Display oder Kamera aus – wesentliche Störfaktoren, die einen breiten Markterfolg von Smartglasses bislang verhindert haben. Die kleine Größe ermöglicht es Entwicklern von Smartglasses, die sperrigen, unhandlichen Eigenschaften vieler heutiger Modelle zu umgehen: Erstmals erlaubt ein sofort einsetzbares System kleinere, leichtere und stylischere Designs, um die smarte Brille attraktiv und komfortabel für Nutzer gestalten zu können. Das winzige System ist auch eine ideale Ergänzung für alle, die eine normale Brille zur Sehkorrektur nutzen – ein großer Markt: sechs von zehn Menschen tragen täglich Korrekturgläser.

Bosch Smartglasses Light Drive
# Bosch Smartglasses Light Drive
Anwendungsfall am E-Bike
# Anwendungsfall am E-Bike

Bosch Connected Biking – ein Baustein der zukünftigen E-Bike Entwicklung

E-Bikes sind fester Bestandteil der modernen Mobilität und nehmen immer mehr an Fahrt auf – nicht zuletzt dank intelligenter IoT-Lösungen, die physisches und digitales Radfahren verbinden und das persönliche eBike-Erlebnis bereichern.
Mit innovativen Connected Biking Lösungen denkt Bosch eBike Systems, einer der führenden Hersteller von eBike-Antriebssystemen im Premium-Segment, die Zukunft der Mobilität im Fahrradbereich weiter und sorgt für mehr Fahrspaß, mehr Komfort und mehr Sicherheit.

Sicherlich sind viele der hier vorgestellten Produkte und Features noch etwas Zukunftsmusik. Wie die Vergangenheit bewiesen hat, ist Bosch aufgrund der Kompetenz und Erfahrung im Automotiv Bereich immer ein Innovator für die E-Bike Branche.
Wir sind auf jeden Fall schon einmal gespannt was das neue Nyon 2020 kann und wie es sich nutzen lässt – mehr dazu dann sicherlich im Sommer 2020.

Solltet ihr zufällig aktuell in Las Vegas auf der CES unterwegs sein, dann schaut doch mal bei Bosch vorbei. Im besten Fall zeigt ihr der eMTB-News Community und uns mit ein paar Bildern was vor Ort abgeht.

Infos: Pressemitteilung Bosch eBikes Systems
  1. benutzerbild

    Sandheide

    dabei seit 06/2018

    Malfurion schrieb:

    Sicherlich sind solche Brillen interessant, aber leider sind sie, wie die VR-Brillen auch, sehr schädlich für das Auge, weil das Auge nicht daran gewöhnt/dafür ausgreichtet ist, so nah zu gucken. Wir reden hier ja von wenigen Millimetern Abstand zum Auge. Deshalb bleiben VR-Brillen und Smartglasses vorerst eine nette Spielerei, die man nicht all zu häufig und lange nutzen sollte, wenn man das durchs am Computer arbeiten und auf Smartphone starren gebeutelte Auge nicht noch mehr schädigen möchte.

    Eine (viel) bessere auditive Navigation, als bei den jetzigen Softwares fände ich persönlich viel interessanter.

    Hast du da zufällig ne Quelle für das es schädlich ist? Immerhin benutzt das Militär diese Technik schon Jahrelang in ihren Helmen bei Kampffliegern.
  2. benutzerbild

    Schneewolf

    dabei seit 07/2011

    Sandheide schrieb:

    Hast du da zufällig ne Quelle für das es schädlich ist? Immerhin benutzt das Militär diese Technik schon Jahrelang in ihren Helmen bei Kampffliegern.

    die verballern auch Uran Munition ...
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    Malfurion

    dabei seit 08/2019

    Es gibt natürlich noch keine Langzeitstudien zu den Dingern, weil sie relativ neu sind. Das Problem an solchen Brillen (vielleicht ist es bei den Smart Glasses aber auch etwas harmloser, als bei der VR-Brille, weil sie dennoch durchsichtig sind) ist, dass die Reflexe der Augen ausgetrickst werden. Auf die Linsen werden die Bilder projektiert, die das Gehirn als räumlich und weit deutet. Real sind die Bilder aber logischerweise nur wenige Millimeter vor dem Auge. Die Anpassung der Brechkraft entfällt somit und durch die doppelbilder Schielen wir. Das ist kurzfristig nicht dramatisch.
    Aber Nah sehen ist an sich keine gute Sache, da gibt es bereits eine Menge Studien zu. Nicht wenige benötigen irgendwann eine Lesebrille durch zu viel Lesen. Das Nah sehen an sich ist dabei nicht das Problem, sondern -wie bei allem- macht die Dosis das Gift. Das Auge sollte ausgewogen benutzt werden, dann passiert in der Regel auch nichts.

    Dein Einwand ist deshalb durchaus berechtigt. Meine Bedenken Fußen eher aus den Studien zu den VR-Brillen. Aber das auch die Smart Glasses Stress fürs Auge bedeuten, denke ich schon.
  5. benutzerbild

    hna

    dabei seit 09/2017

    Nyon? Eigentlich komplett überflüssig würde Bosch eine vernünftige App bzw. eine offene Bluetoothschnittstelle bereit stellen. So hat man wieder so ein, zumindest für MTB-Fahrer, klobiges Gefrickel mit Zwangs-Bosch-Cloudanbindung am Lenker.
  6. benutzerbild

    rik

    dabei seit 12/2015

    hna schrieb:

    eine offene Bluetoothschnittstelle


    Das wäre wirklich großartig.

    Die Motoren haben mindestens die Daten zu Geschwindigkeit, Trittfrequenz und über die Kurbeln eingebrachter Leistung. Gerade das Bereitsstellen der Leistungsdaten wäre ein großer Vorteil - spart man sich hier doch den Kauf eines separaten und teuren Powermeters. Specialized liefert all diese Daten z. B. beim Turbo Creo via Bluetooth so dass man sie sich auf dem Bike-Computer anzeigen und aufzeichnen lassen kann. In die andere Richtung wäre das natürlich auch toll - das Wechseln der Unterstütungsstufe per Button im Di2-STI-Griff via Garmin Edge als Hub ist eine Sache, die ich sofort nutzen würde.

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