Forbidden Druid CorE 1 - 160/150 mm Federweg, DJI-Motor, High-Pivot und Carbonrahmen. 800 Wh | Federweg v/h: 160/150 mm | Gewicht: 22,6 kg (gewogen) | Preis: 11.899 € (UVP).
Durch geschraubte Cable-Ports können die Leitungen im Inneren auf Spannung gebracht werden, was Klappern verhindern soll.
Die ersten Forbidden Bikes kamen noch mit Alu-Idler – seit einer Weile kommt Stahl zum Einsatz und nun auch zwei statt einem Lager.
Tool-Mounts an der Unterseite des Oberrohrs gehören mittlerweile zum guten Ton - zudem beherbergt das Rahmendreieck auch große 750-ml-Flaschen ab Größe S1.
Ein solider Bashguard soll das Avinox-Aggregat auch vor groben Einschlägen schützen.
Schon Rahmengröße S1 ist in der Lage, eine 180-mm-OneUp-Variostütze zu verschlingen.
Forbidden setzt auf den DJI Avinox M1-Motor, der bis zu 1000 Watt und ein maximales Drehmoment von 120 Nm generieren kann im Boost-Modus.
Bedient und gesteuert wird das ganze System über zwei Remote-Einheiten …
Diese sind links und rechts am Lenker verbaut und über Bluetooth mit dem System verbunden.
GEOBILD forbidden Druid CorE
Das getestete Top-Modell Druid CorE 1 setzt auf ein Rockshox-Ultimate-Fahrwerk, bestehend aus einer Zeb mit 160 mm Federweg …
Sowie einen Vivid-Dämpfer, der aus 55 mm Hub 150 mm Federweg generiert.
Verzögert wird mit Sram-Maven-Wurfankern, standesgemäß in der Ultimate-Version.
Eine Sram Transmission X0 sorgt für sorglose Schaltperformanz, auch unter Last.
Dieses Sitzrohr beherbergt eine OneUp-Variostütze mit 210 mm bei Rahmengröße S3.
Die Lenkzentrale wird ebenfalls von OneUp gestellt – es wird hier jedoch Aluminium eingesetzt statt Carbon.
Cranbrothers Synthesis E11 Carbon-Laufräder und eine solide Maxxis-Kombination sorgen für Robustheit und Grip.
Gierig und potent - das E-Druid ist vielleicht nicht das verspielteste Bike im Test, bietet dafür ein beeindruckend sattes und souveränes Fahrgefühl und motiviert uns, den Gashahn etwas weiter aufzudrehen.
Der Hinterbau des Forbidden arbeitet feinfühlig und satt - egal, ob in ruppigen Sektionen oder bei stumpfen Landungen – blind getestet, würde man wohl etwas mehr Federweg vermuten.
Die rückwärtsgerichtete Raderhungskurve ergibt diesen gewissen High-Pivot-Charakter …
Auch wenn dieser am E-Druid nicht ganz so stark ausfällt, wird das Momentum besser konserviert über grobes Geläuf.
Traktions-Monster - das Druid CorE nimmt sketchy Highlines den Schrecken und sucht sich förmlich seinen Weg durch ruppige Sektionen – fordert dafür einen aktiveren und aggressiveren Fahrstil.
Kein Einheitsbrei, weder bei der Geo noch beim Setup – hier macht es Sinn, sich etwas Zeit zu nehmen.
Egal, ob Abziehkanten, sketchy Highlines oder steile Abschnitte – das Druid CorE gibt einem Selbstvertrauen.
Dieses Bike samt High-Pivot-Design wird seinem Ruf gerecht und lässt Wurzelpassagen alt aussehen – Ballern ist angesagt.
Kurzer Reach, hoher Stack, lange Kettenstreben – das Geometriekonzept ist anders und kann etwas Eingewöhnung benötigen.
Kehrseite des hohen Drehpunkts kann eine erhöhte Geräuschkulisse sein, im Fall des Druid aber verkraftbar und primär bei verschmutztem Idler zu hören.
Hinten DD, vorn MaxxGrip – so wünschen wir uns das, auch wenn die dickere Karkasse ebenfalls am Vorderrad Sinn ergeben würde.
Hungriges Grip-Monster - sobald das Fahrwerk passt und man die Kennenlernphase abgeschlossen hat, bietet das Druid CorE das größte Ballerpotenzial im Test und wirkt dabei wie ein Confidence Booster. Ein für die breite Masse geeigneter Allrounder will es dabei aber nicht sein.