Video: Avinox & Bosch Neuheiten und das Also-Bike: E-Bike Highlights vom Sea Otter 2026
Norco Sight VLT & Fluid VLT: Neue Specs, Bosch-CX-Power und Preis-Knaller
Norco nutzt das aktuelle Rampenlicht, um das 2027er Line-up der beliebten VLT-Serie zu präsentieren. Mit dabei: ein frisches Update für das Sight VLT, neue Bosch-Displays und ein spannendes E-MTB für preisbewusste Trail-Räuber, das auf bewährte Bosch-Power setzt.
Die Kanadier von Norco sind bekannt für ihr „Ride Aligned“-Konzept, bei dem Geometrie und Hinterbaulängen mit der Rahmengröße mitwachsen. Auf der Messe gab es nun erste Einblicke in die kommenden Modelle und eine interessante Marktanalyse zum Thema „Light-E-MTB vs. Bio-Bike“. Das Herzstück am Stand war das neue Sight VLT (Modelljahr 2027) in der schicken Lackierung „Speckle White“.
Besonders spannend für den schmaleren Geldbeutel ist ein neues Aluminium-Modell (basierend auf der Fluid-/Sight-Plattform), das erst während des Festivals gelauncht wurde (leider hier ohne Bild). Zum Einsatz kommt der bewährte Bosch-CX-Motor, allerdings in einer leicht angepassten Gehäuse-Variante. Laut Norco bietet dieser Antrieb ein „natürlicheres“ Fahrgefühl, da der Nachlauf (Overrun) etwas kürzer ausfällt als beim Standard-CX – ein Feature, das viele technische Fahrer schätzen. Für einen Kampfpreis von 5.999 $ (kanadische Dollar) bietet Norco hier ein Full-Suspension-E-MTB an, das in der Einstiegsvariante bereits mit einem DVO-Fahrwerk bestückt ist.
Also TM-B: Modulares E-Bike vom Rivian-Spinoff
Wer hat gesagt, dass Räder immer gleich aussehen? Das modulare E-Bike Also, ein Spinoff des Elektroauto-Herstellers Rivian, hat auf dem Sea Otter mit dem TM-B ein komplett eigenständiges E-Bike gezeigt. Das Besondere: Statt Antrieb durch Kette oder Riemen gibt es ein Pedal-by-wire-System, bei dem die Kurbel gar nicht mit dem Antrieb verbunden ist. Pedaliert wird in einen Generator, der per Software die entsprechende Leistung in den Motor eingibt.
Auch der Controller ist besonders: Rund, groß und direkt am Lenker präsentiert sich das Touch-Display, über das man 10 Unterstützungsstufen, Licht und Blinker einstellen kann – on top gibt es einen Helm mit integrierten Lautsprechern und Mikro. Außerdem lässt sich das Oberteil des Rahmens tauschen: Sattel mit integrierter Stütze, Scooter-Sitz oder Cargo-Bank sind möglich. Das Launch-Modell Performance kostet 4.500 Dollar mit 100 Meilen Reichweite, die Standard-Variante kostet 3.500 Dollar mit 60 Meilen Reichweite. Ausgeliefert werden soll ab Juli 2026, in Europa im Sommer.
Commencal Meta Power SX: Volle Power voraus
Mit dem Meta Power SX präsentiert auch Commencal ihr E-MTB mit Avinox-Motor. Mit dem Virtual Contact System gibt es 160 mm am Heck, dazu passen 160–170 mm an der Front. Das 27,5″-Hinterrad soll für Agilität sorgen, der avinox-Motor mit 1300 W und 150 Nm für ordentlich Power. Dazu gibt es einen 800-Wh-Akku. Los geht’s ab 6.800 €.
Pivot Shuttle AMP’d: Aufgemotzt dank Avinox
Mit dem Shuttle AMP’d fährt auch Pivot ein Kraftmonster vor: Das Bike kommt mit Avinox M2S, 150 mm Federweg hinten und 160 mm Federgabel. Die Geometrie kann via Flip-Chip angepasst werden. Die Team-XX-Eagle-Variante kostet 13.999 €.
Kona Remote 160: Erstes Carbon-E-MTB
Erstes Carbon-E-MTB von Kona: Die kanadische Kultmarke war in diesem Jahr wieder auf dem Festival dabei und hat mit dem Remote 160 das erste E-MTB aus Carbon vorgestellt. Eckdaten: 160 mm Federweg, Bosch-SX-System mit 400-Wh-Akku samt 250-Wh-PowerMore-Range-Extender. Die elektrisch angesteuerte Deore-Schaltung wird vom Bike-Akku gespeist. Bremsen und Federelemente stammen von RockShox und SRAM. 20,4 kg soll das Bike wiegen, in Grün ist es bereits ab März im Verkauf – das rote Bike kommt in Kürze auf den Markt.
Bulls AM-Line-up: Bosch Gen 5 in drei Preisklassen
Bulls schickt im Sommer gleich drei neue All-Mountain-E-Bikes ins Rennen, die alle den brandneuen Bosch-Gen-5-Antrieb mit 600-Wh-Akku nutzen.
Das günstigste Modell mit Low-Step-Rahmen zielt auf eine möglichst niedrige Einstiegshürde und soll für rund 4.000 US-Dollar an den Start gehen.
Eine Stufe darüber rangiert das AM29 mit höherwertiger Ausstattung für etwa 4.500 US-Dollar.
Top-Modell ist das AM Carbon mit Carbon-Hauptrahmen, Alu-Heckpartie, RockShox-Fahrwerk, integriertem Cockpit und ab Werk verbauten Lichtern vorne und hinten – Preis: etwa 6.000 US-Dollar.
Alle drei Bikes sollen im Juli beziehungsweise August 2026 verfügbar sein.
Michelin Performance-Linie fürs E-MTB
Bei den Franzosen von Michelin wurde die Performance-Linie gezeigt: Während die Racing Line maximalen Grip bietet, sollen die Performance-Reifen der Wild-Enduro-Modellreihe noch mehr auf Langlebigkeit ausgelegt sein. Neu ist zudem, dass es die Performance-Reihe jetzt auch für die E-MTB-spezialisierten E-Wild gibt – für Front wie Rear.
Teewing Flux: Avinox-Enduro mit ziemlich dicker Ansage
Teewing hat mit dem Flux ein E-MTB am Start, das sich nominell als Enduro einordnet, von den Eckdaten her aber schon stark in Richtung Freeride schielt. Das Bike gehört zu den offiziellen Launch-Modellen des Avinox-M2S-Systems und setzt auf einen Carbonrahmen mit Cat-5-Freigabe. Als Komplettbike bleibt es wegen einzelner Komponenten bei Cat 4, aber die Richtung ist klar: Das Teil will nicht geschniegelt wirken, sondern richtig was wegstecken.
180 mm vorne, 170 bis 178 mm hinten, High-Pivot-Hinterbau, 800-Wh-Akku und bis zu 150 Nm Peak-Drehmoment im kurzen Boost-Fenster – damit ist auch klar, worauf das Ganze abzielt. Dazu kommen mehrere Flipchips für Kettenstrebenlänge, Mullet-Setup und Geometrie. Das gezeigte Bike wurde mit Stahlfederdämpfer und Flatpedals auf rund 51 Pfund beziffert. Also definitiv kein Leichtgewicht, aber auch kein Bike, das leicht aussehen will.
Forbidden Dreadnought E: Abwärts mit Motor
Forbidden erweitert sein E-MTB-Programm um das neue Dreadnought E, das klar in Richtung abfahrtsorientiertes Enduro zielt. 170 mm Federweg am Heck, 180 mm an der Front und ein konsequentes Mullet-Setup zeigen schon die Richtung: Das Bike soll sich eher wie ein kleines Downhill-Bike mit Motor anfühlen als wie ein klassisches Touren-E-MTB. Angetrieben wird es vom Avinox M2S, bei kleineren Ausstattungen kommt der M2 zum Einsatz. Forbidden nennt 130 Nm Drehmoment im Standardbetrieb und bis zu 150 Nm im Boost. Angeboten werden 600- und 800-Wh-Akkus.
Spannend ist, dass Forbidden die Assistenzmodi zusammen mit Avinox speziell auf das Bike abgestimmt hat. Die Batterie ist zwar nicht per Schnellverschluss entnehmbar, soll sich nach dem Absenken des Motors aber in unter zehn Minuten ausbauen lassen. Neu ist außerdem eine vierte, günstigere Ausstattungsstufe, die mit identischem Antrieb und Rahmen den Einstiegspreis senken soll. Bemerkenswert: Laut Forbidden ist ausgerechnet das günstigste Modell auch das leichteste.
call to action
Wir haben doch auch keine Ahnung
Wer weiß, was das für ein Bike ist? Wir wissen es nicht, fanden es aber definitiv erwähnenswert.
Ari zeigt erstes Alu-E-MTB
Ari arbeitet an einem Aluminium-E-MTB mit Avinox-Motor und 800-Wh-Akku, das den Einstiegspreis für das System deutlich drücken soll: Das Basismodell soll in den USA bei 4.999 Dollar starten, ein höherwertigeres Build mit RockShox-Fahrwerk bei rund 8.000 Dollar liegen. Ebenfalls angekündigt wurde ein neues Gravel-/Light-E-Bike-Projekt mit TQ-HPR60-Antrieb, das später im Sommer kommen soll.
Amflow: Alles mit dem neuen Motor
Wenn wir schon so viel von Avinox-Motoren reden, darf natürlich Amflow nicht fehlen: Am großen Stand des jungen Herstellers gab es die ganze Bandbreite des aktuellen Sortiments zu sehen.
Sur-Ron Bikes – ein Bienenschwarm an E-Bikes
Bosch-Neuheiten – vier auf einen Streich
Viele interessante Räder hatte Bosch am Stand ausgestellt – wir zeigen euch die schönsten Räder.
Aventon: Mit Ultro Power-Motor
Das Aventon Current EXP kommt mit Ultro-X-Motor, der bis zu 120 Nm bietet. Das Fahrwerk stammt von RockShox, der Hinterbau bietet 140 mm Federweg, vorne gibt es 150 mm.
Mahle mit Carbon und Stahl-Bike
Am Stand von Mahle sind uns gleich zwei Bikes aufgefallen. Eins aus Carbon, das andere … etwas ausgefallener. Das aus Carbon kennt ihr bereits – es ist der Mahle-Teileträger.
GT8 Intradrive: Der Pinion-Konkurrent?
Intradrive zeigte mit dem GD8 den kompakten Getriebemotor, den wir schon auf der Eurobike gesehen hatten – er soll mit 700 Watt Spitzenleistung und einem 480%-Übersetzungsbereich überzeugen.
Der Motor nutzt das gleiche Motorbracket wie der Shimano EP801, was die Integration in bestehende Rahmen erleichtert. Besonders hervorzuheben ist die schnelle und gleichmäßige Schaltperformance, die auch unter Last funktioniert, wobei ein Drehmomentsensor übermäßige Belastungen verhindert.
Ibis Oso: Drei auf einen Streich
Vor einer knappen Woche hatten wir euch die Bikes bereits vorgestellt, daher hier in Kürze und mit vielen Bildern: Das neue Oso bietet eine voll modulare Plattform aus Carbon und lässt sich mit dem Wechsel von Gabel, Dämpfer und der Clevis genannten Anlenkung in drei ganz unterschiedliche Bikes umbauen, die allesamt mit dem Bosch CX Gen 5 angetrieben werden.
Hier gibt’s die drei Bikes:
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Hier findest du alle Neuheiten vom Sea Otter Classic Festival 2026:
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