E-MTB-Video: Edgar Carballo ist Enduro-Profi und fährt für den spanischen Premium-Hersteller Orbea. In diesem Video entführt uns die Video-Reihe „Take a Lap“ nach Teneriffa, porträtiert Edgar und zeigt, wie er mit seinem Orbea Wild FS auf den Trails dort sichtlich Spaß hat und weckt mit großartigen Aufnahmen das Fernweh in uns. Nehmt euch einen Eimer Popcorn, ein Glas Gin, Bier oder Cola und lehnt euch zurück, für ein Video mit dem ganz speziellen Etwas.

Na, hast du jetzt auch Fernweh? Warst du schon auf Teneriffa zum Biken?


Weitere coole E-Bike-Videos gibt’s hier – und das sind die aktuellsten fünf Videos:

  1. benutzerbild

    Malfurion

    dabei seit 08/2019

    Also diese Geheimnistuerei von lokalen Trails bewirkt das Gegenteil von dem, was die Geheimniskrämer eigentlich erreichen wollen. Zudem ist es auch einfach verkehrt.

    Jeder (angelegte) Trail sollte möglichst Publik gemacht und immer wieder aufgebaut werden, sobald die Ordnungsbehörden etwas unternehmen. Nur so wird die (Kommunal-)Politik auf das Thema aufmerksam und sieht, dass es ohne etwas Geld und legale Trails nicht funktioniert.

    Leider sind die meisten Trailfahrer da immer noch nicht emanzipiert genug, um zu erkennen, dass es eine legitime Forderung ist, dass legale Trails gebaut werden. Das Hobby wird in den kommenden Jahren auch eher mehr Interessierte locken, als weniger. Und nicht jeder wird eine Autofahrt zum nächsten Bikepark oder Trailcenter in Kauf nehmen.

    Wenn man sich da klar positioniert, vernünftig argumentiert, dann sollte es wohl kein Problem darstellen, wenn jeder dritte kleine Erhöhung eine legale Strecke bekommt (zumindest wenn sich um die Pflege gekümmert wird).

    Ich sehe es immer in den FB-Foren. Wo Leute Videos oder Fotos von ihren Trailtouren posten und sich insgeheim schon diebisch auf die Frage freuen, wo der Trail denn ist, damit sie diese dämliche Antwort a la "ist geheim" posten können, um ein mal im Leben ein wenig Macht zu verspüren. Lächerlich!
  2. benutzerbild

    Alles "Trek"

    dabei seit 11/2020

    Also diese Geheimnistuerei von lokalen Trails bewirkt das Gegenteil von dem, was die Geheimniskrämer eigentlich erreichen wollen. Zudem ist es auch einfach verkehrt.
    Ist nicht verkehrt. Der Anlockefekt von Ortsfremden ist bedingt durch moderne Medien nicht kontrollierbar und verschärft das Problem.
    Jeder (angelegte) Trail sollte möglichst Publik gemacht und immer wieder aufgebaut werden, sobald die Ordnungsbehörden etwas unternehmen. Nur so wird die (Kommunal-)Politik auf das Thema aufmerksam und sieht, dass es ohne etwas Geld und legale Trails nicht funktioniert.
    Es ist und bleibt per se erstmal ein Delikt, auf fremden Grund und Boden ohne Erlaubnis Veränderungen vor zu nehmen. Wie reagierst du, wenn Trailbauer deinen Vorgarten umgestalten ohne das es mit dir abgestimmt ist. Die einzig richtig Reihenfolge ist: 1) fragen. 2) bauen. Nicht umgekehrt.
    Leider sind die meisten Trailfahrer da immer noch nicht emanzipiert genug, um zu erkennen, dass es eine legitime Forderung ist, dass legale Trails gebaut werden. Das Hobby wird in den kommenden Jahren auch eher mehr Interessierte locken, als weniger. Und nicht jeder wird eine Autofahrt zum nächsten Bikepark oder Trailcenter in Kauf nehmen.
    Wenn ich eine bestimmte Art von Sport machen will, gehe ich dahin wo es eine legale Sportstätte dazu gibt. Wenn das mir zu aufwendig ist, muss ich es sein lassen. Bsp. Wenn ich angeln will gehe ich an einen legalen Anglersee und fange nicht an, ungefragt den Fischteich des Nachbarn für meinen Sport umzugestalten. Und wenn ich TT spielen will nehme ich die Fahrt in die Sporthalle in Kauf und zimmere nicht im näheren Wald eine Überdachung, stelle einen Tisch rein und spiele dort mit den Kameraden. Du verstehst worauf ich hinaus will.
    Wenn man sich da klar positioniert, vernünftig argumentiert, dann sollte es wohl kein Problem darstellen, wenn jeder dritte kleine Erhöhung eine legale Strecke bekommt (zumindest wenn sich um die Pflege gekümmert wird).
    Ein großer, traditioneller, anerkannter Radsportverein bei mir in der Kreisstadt MTB/Downhillabteilung hat dafür ca. 3 Jahre gebraucht, bis sie im Wald legal 3 Strecken anlegen durften. Du hasst keine Ahnung, wieviele 100 Behörden, Verbände, Bürger dazu gehört werden müssen. Und wenn nur Einer "nein" sagt, ist es NEIN.
    Ich sehe es immer in den FB-Foren. Wo Leute Videos oder Fotos von ihren Trailtouren posten und sich insgeheim schon diebisch auf die Frage freuen, wo der Trail denn ist, damit sie diese dämliche Antwort a la "ist geheim" posten können, um ein mal im Leben ein wenig Macht zu verspüren. Lächerlich!
    Gönne denen die Macht. Ich tue es. Ist mir 100 mal lieber als es an die berühmte große Glocke zu hängen. Dafür ist Ruh im Wald.

    Ansonsten kann ich sogar deine Argumente sehr gut nachvollziehen. Aber so ist die Welt (zumindest in meiner Region nicht mehr). Deine Vorgehensweise hätte in der Pre-youtube/Komoot Ära gerade noch so funktioniert. Inzwischen nicht mehr. Ist leider so.
  3. benutzerbild

    Gelöschtes Mitglied 12093

    dabei seit 01/1970

    Das läuft schon wieder am Thema vorbei. Es geht doch gar nicht darum dass man irgendwelche Trails befährt, das Thema ist wie! Das Thema ist nunmal sensibel, und da sind die Schredder-Videos eben unproduktiv weil sie für Außenstehende das MTB-fahren in einem falschen Licht darstellen.
  4. benutzerbild

    Malfurion

    dabei seit 08/2019

    Erst mal vielen Dank Trek, dass du dich so differenziert damit beschäftigst, so macht diskutieren spaß.

    Es ist und bleibt per se erstmal ein Delikt, auf fremden Grund und Boden ohne Erlaubnis Veränderungen vor zu nehmen. Wie reagierst du, wenn Trailbauer deinen Vorgarten umgestalten ohne das es mit dir abgestimmt ist. Die einzig richtig Reihenfolge ist: 1) fragen. 2) bauen. Nicht umgekehrt.
    Da gebe ich Dir natürlich vollkommen Recht, wenn es sich dabei um Privateigentum handelt. Wobei ich es nicht gut finde, dass Wälder Strände usw. überhaupt in privater Hand sein dürfen, aber das ist ein anderes Thema. Sobald aber das Terrain, auf dem man seinen Trail baut der Kommune, dem Land oder Bund gehört, bleibe ich bei meiner These.

    Wenn ich eine bestimmte Art von Sport machen will, gehe ich dahin wo es eine legale Sportstätte dazu gibt. Wenn das mir zu aufwendig ist, muss ich es sein lassen. Bsp. Wenn ich angeln will gehe ich an einen legalen Anglersee und fange nicht an, ungefragt den Fischteich des Nachbarn für meinen Sport umzugestalten. Und wenn ich TT spielen will nehme ich die Fahrt in die Sporthalle in Kauf und zimmere nicht im näheren Wald eine Überdachung, stelle einen Tisch rein und spiele dort mit den Kameraden. Du verstehst worauf ich hinaus will.

    Auch hier möchte ich zumindest bedingt widersprechen. Man muss ja nicht direkt nee Northshorestrecke bauen. Aber hier und da n bisken rumbuddeln ist ja wohl noch was anderes, als die von Dir genannten Beispiele. Zumal es es zumindest bei mir in der Umgebung an jeder Ecke eine Turnhalle zum TT-spielen gibt.

    Ein großer, traditioneller, anerkannter Radsportverein bei mir in der Kreisstadt MTB/Downhillabteilung hat dafür ca. 3 Jahre gebraucht, bis sie im Wald legal 3 Strecken anlegen durften. Du hasst keine Ahnung, wieviele 100 Behörden, Verbände, Bürger dazu gehört werden müssen. Und wenn nur Einer "nein" sagt, ist es NEIN.
    Dann Funktioniert Kommunalpolitik bei Dir anders als ich es kenne. Natürlich ist es mühselig. Und der Prozess bis zur legalen Strecke ist ein langer. Aber es gäbe keine legalen Strecken, wenn alle diese unemanzipierte Duckmäusermentalität hätten, wie die Trailgeheimniskrämer.

    Gönne denen die Macht. Ich tue es. Ist mir 100 mal lieber als es an die berühmte große Glocke zu hängen. Dafür ist Ruh im Wald.

    Nein! Absolut Nein. Wenn einer gerne seine Trails geheim halten möchte habe ich da Verständnis, zumindest aber Respekt für. Wenn aber einer ein Video oder Fotos von seinen lokalen Trails postet, um sich dann einen darauf zu kloppen, dass er die Position für sich behält, ist es einfach nur armselig. Da gibt es für mich leider kein anderes Wort für. Dieses Verhalten ist für mich ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.
  5. benutzerbild

    Alles "Trek"

    dabei seit 11/2020

    Erst mal vielen Dank Trek, dass du dich so differenziert damit beschäftigst, so macht diskutieren spaß.
    🍻
    Da gebe ich Dir natürlich vollkommen Recht, wenn es sich dabei um Privateigentum handelt. Wobei ich es nicht gut finde, dass Wälder Strände usw. überhaupt in privater Hand sein dürfen, aber das ist ein anderes Thema. Sobald aber das Terrain, auf dem man seinen Trail baut der Kommune, dem Land oder Bund gehört, bleibe ich bei meiner These.
    Der Wald hier gehört zum Großteil Hessenforst deren lokale Vertreter, Bewirtschafter die Kreisforstämter sind. Die Weinberge/Streuobstwiesen gehören wirklich dann Privatpersonen. In Summe hat aber jeder erstmal das Hausrecht wie du und ich über unsere Ländereiensmilie. Und da wollen wir beide nicht, dass jemand ungefragt!!!! Veränderungen vornimmt.
    Auch hier möchte ich zumindest bedingt widersprechen. Man muss ja nicht direkt nee Northshorestrecke bauen. Aber hier und da n bisken rumbuddeln ist ja wohl noch was anderes, als die von Dir genannten Beispiele. Zumal es es zumindest bei mir in der Umgebung an jeder Ecke eine Turnhalle zum TT-spielen gibt.
    War ja nur ein Beispiel. Nimm .... mmmhhh... Gleitschirmfliegen. Da sind die Startplätze seltener, die Sportler reisen länger an und da baut sich auch niemand mal so am Hang eine Startrampe.
    Dann Funktioniert Kommunalpolitik bei Dir anders als ich es kenne.
    Glaube das nicht. Die Regeln sind erstmal überall die Selben. Aber das Zusammenspiel zwischen Besitzer, Landrat, Tourismusbüro, Stadtparlamenten, ..... wird sicherlich unterschiedlich sein.
    Beispiel: Unser Kreistourismusbüro lockt natürlich auch mit Radfahrangeboten in der Region. Die wollen aber den solventen Freizeitradler anlocken, der auf den ausgewiesenen Radstrecken fährt (abgestimmt mit dem Forstamt), in möglich vielen Wirtshäusern einkehrt, in den Pensionen übernachtet, in der Kreisstadt danach einkauft, spricht Geld da lässt. Die wehren sich mit Händen und Füssen gegen Ortsfremde, die mit Red Bull und Butterbrot im Rucksack einen Tag lang illegale Trampelpfade hoch und runter fahren. Das Tourismusbüro macht Druck aufs Forstamt das zu unterbinden.
    ein! Absolut Nein. Wenn einer gerne seine Trails geheim halten möchte habe ich da Verständnis, zumindest aber Respekt für. Wenn aber einer ein Video oder Fotos von seinen lokalen Trails postet, um sich dann einen darauf zu kloppen, dass er die Position für sich behält, ist es einfach nur armselig. Da gibt es für mich leider kein anderes Wort für. Dieses Verhalten ist für mich ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.
    Das ist aber dann ein persönlicher Egotrip und ich bleibe doch gerne bei meiner Meinung, schädlich für die Darstellung des Bergradfahrens.smilie

    Zu dem Teneriffa Video. Hätten die klar herausgestellt, dass auf legalen Strecken gefilmt wurde (ich habe es nicht wahrgenommen) wäre es ein voller Stolz vorzeigbares (auch MTB Fremden) Werk.
    So hat es halt, auch vor dem wichtigen und richtigen Kontext "Natur schonen", ein Gschmäckle..... Und reißerische Überschriften sollten jetzt wirklich mal eingemottet werden von den Baikredaktionen.

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