Die neue RockShox Boxxer Ultimate kommt unauffällig schwarz oder rot daher und verzichtet auf ein großes Logo - die Gabel soll mit einer deutlich reduzierten Reibung und lineareren Luftfeder überzeugen. Sie wechselt für 2.180 € den Besitzer.
Unter dem auffälligen Klotz am linken Tauchrohr verbirgt sich … nichts!
Es handelt sich um einen Hohlraum, der für mehr Luftvolumen im Casting sorgen soll.
Butter Wagen Technology hat SRAM die feinen Bohrungen in den Standrohren getauft. - Sie sollen Öl im Casting aufnehmen und an die Gleitbuchsen transportieren.
Der Boxxer-Schriftzug ist auf die Innenseite des linken Tauchrohrs gewandert. - Im Inneren kommt nun mehr und etwas zähflüssigeres Schmieröl zum Einsatz.
Die neue Charger 3.2-Dämpfung ist härter abgestimmt, um die eingesparte Reibung wettzumachen. - Außerdem sind die Versteller nun nummeriert.
Die Markierungen zur Höheneinstellung der Standrohre …
… und die Luftablassventile am Casting kennt man schon vom Vorgängermodell.
Es ist weiterhin ein mittelgroßer Fender verfügbar, der hinten ans Casting geschraubt wird.
Der RockShox Vivid Coil verfügt nun über einen kleineren Piggyback - insgesamt soll die Reibung im Dämpfer reduziert worden sein. Er kostet 785 €.
Im Piggyback sollen wesentlich simplere Ölflüsse möglich sein, weshalb der IFP-Druck gesenkt werden konnte.
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Der Lowspeed-Compression-Einsteller ist nun nummeriert.
Man kann den Rebound-Versteller abziehen und für ABO und HSC nutzen … smart!
Als Testbike hat RockShox mir ein Canyon Sender mit allen neuen DH-Komponenten hingestellt.
„Hey Dimitri, Finn Iles ist mir gerade einfach weggefahren. Ich dachte, mit dem neuen Fahrwerk bleib ich dran … meinst du, 1 Klick HSC hilft?“ - RockShox hatte sehr fähiges Personal vor Ort, um mir beim Finden eines passenden Setups zu helfen.
Auf den ersten Abfahrten am Coronet Peak wollte ich gar nichts am Grundsetup ändern - es fühlt sich straff gedämpft, aber auch sehr sensibel und ausbalanciert an.
Im Skyline-Bikepark gab es extrem verschiedene Strecken von Fels-Tech bis Bikepark-Geballer und richtig großen Sprüngen.
Die verschiedenen Klicks wirken sich an Front und Heck sehr ähnlich aus, was das Abstimmen erleichtert - dreht man die Highspeed-Compression ein, wird alles deutlich straffer, der Grip bleibt aber erstaunlich gut.
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Klicks sind gut erspürbar.
Neue Dichtungen, neues Schmieröl und Fett und „Butter Wagon Tech“ sorgen für längere Service-Intervalle.
Keine Revolution, aber sinnvolle Schritte in die richtige Richtung - nach drei Tagen auf dem Rad kann das neue RockShox DH-Fahrwerk mit sehr sinnvollen Einstellmöglichkeiten und einem extrem sensiblen Ansprechverhalten punkten.