Porsche und Pon überprüfen nach eigenen Angaben ihre gemeinsamen Aktivitäten regelmäßig im Hinblick auf strategische Prioritäten. Vor diesem Hintergrund sei die Entscheidung gefallen, die Entwicklung von E-Bikes unter der Marke Porsche innerhalb der P2 eBike GmbH einzustellen. Die Maßnahme solle dazu dienen, den Fokus der Partnerschaft auf Projekte zu legen, die die langfristigen Ziele beider Unternehmen bestmöglich unterstützen.
Gemeinsames Projekt wird nicht fortgeführt
Die P2 eBike GmbH war als Joint Venture von Porsche und der Pon Holding gegründet worden, um E-Bikes zu entwickeln und zu vertreiben. Mit der aktuellen Entscheidung endet dieses Vorhaben. Zu weiteren Hintergründen äußern sich die Unternehmen nicht. Auch Angaben zum Entwicklungsstand möglicher Produkte oder zu zeitlichen Abläufen wurden nicht gemacht.
In ihrem Statement betonen Porsche und Pon, dass sie sich zu einzelnen Entwicklungsprojekten grundsätzlich nicht äußern. Entsprechend bleiben Details zur konkreten Ausgestaltung des Projekts oder zu internen Abläufen offen.
Keine Angaben zu weiteren Schritten
Ob bereits begonnene Arbeiten im Rahmen des Joint Ventures in anderer Form weiterverfolgt oder verwertet werden, ist derzeit unklar. Ebenso offen bleibt, welche Bedeutung E-Bikes künftig innerhalb der Partnerschaft von Porsche und Pon haben werden. Dazu machten die Unternehmen keine Angaben.
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13 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumDa drängt sich die Frage nach der Zukunft von FAZUA ja geradezu auf.
Und ja, der este Porsche Sportwagen wurde 1947 in Gmünd, Kärtnen, Österreich entwickelt und erhielt 1948 die Einzelgenehmigung.
Da sie ja zu VW gehören, demanch auch Fazu, Audi etc. haben die das letztendliche Sagen. Auch wenn Oliver Blume von Porsche kam.
Aus meiner Sicht war WW nur eine Platzhalter für Ferdinand Piëch.
Piëch hatte die desaströse Idee, den grösten Autokonzern der Welt zu erschaffen, in dem er ein Sammelsurium von Marken zusammenkauft (woran auch die Swissair zu Grunde ging).
Der Plan war, dass Porsche die Übernahme mit dem dann erworbenen Kapital von VW finanzieren wird. Doch die Finanzkrise führte zu Neubewertungen - worauf Ferdinand Piëch den Wendelin Wiedeking vor die Tür setzte.
Der fand im VR eines Schweizer Weltkonzerns Unterschlupf - und Porsche fand sich neben Seat und Skoda wieder.
War das damals ein Besitzter-Schacher, ist die Lage heute deutlich ernster. Hektisch wirft Porsche selbst kleinsten Ballst ab...
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