Rotwild erstmals mit E-MTB-Rahmenset Individualisierung statt Standard-Bike

Mit den neuen Rotwild Rahmensets R.X275 und R.X290 erlaubt der Hersteller erstmals den komplett individuellen Aufbau eines E-Mountainbikes. Beide Carbonplattformen sollen eine hochwertige Basis für frei konfigurierte Trail-Bikes bilden.
Titelbild

Rotwild E-MTB Framesets im Überblick

Bisher waren Rotwild E-Mountainbikes vor allem als Komplettbikes verfügbar. Wer sein E-MTB selbst aufbauen wollte, musste auf andere Rahmen ausweichen. Mit den neuen Rotwild Rahmensets R.X275 und R.X290 stehen nun zwei eigenständige Carbon-Grundlagen bereit, die gezielt für individuelle Builds gedacht sind. Damit reagiert Rotwild auf die wachsende Nachfrage nach E-MTB Rahmensets, die als Basis für eine freie Komponentenwahl dienen können.

  • Carbon-Rahmenset inkl. Steuersatz
  • Besonderheiten: abgestimmter FOX Factory Dämpfer, integrierte Carbon-Lenker-Vorbau-Einheit mit Boost-Button, vorkonfektionierter Kabelbaum
  • Antrieb: R.X275 mit TQ HPR50 Motor & 252 Wh Batterie / R.X290 mit TQ HPR60 Motor & 290 Wh Batterie
  • Größen: S, M, L, XL
  • Verfügbar: sofort
  • www.rotwild.com

Preis Framesets: 3.990 € (R.X275) / 4.990 € (R.X290) (UVP)

Rotwild Rahmensets
# Rotwild Rahmensets – Mit dem R.X275 zeigt Rotwild erstmals eines seiner E-MTBs als eigenständiges Rahmenset: Der leichte High-Modulus-Carbonrahmen mit TQ HPR50-Motor und FOX Factory Dämpfer soll die Basis für agile, individuell aufgebaute Trailbikes bieten und ist für 3.990 € (UVP) zu haben.
Neben dem RX275 ist auch das mit TQ HPR60 ausgestattete RX290 Frameset zu haben – Kostenpunkt hier 4.990 € (UVP).
# Neben dem RX275 ist auch das mit TQ HPR60 ausgestattete RX290 Frameset zu haben – Kostenpunkt hier 4.990 € (UVP).

Details

Mit den neuen Rotwild Rahmensets will der Hersteller Fahrerinnen und Fahrern mehr Freiheit beim Aufbau eines E-MTB bieten. Da viele für E-Bikes relevante Teile nicht frei erhältlich sind, sollen die Rahmensets alle essenziellen Komponenten mitbringen, um ein funktionierendes, sauber integriertes Gesamtpaket aufbauen zu können. Damit eignen sich die beiden Plattformen sowohl für erfahrene Schrauber als auch für alle, die erstmals ein E-MTB selbst konfigurieren möchten.

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Der Carbonrahmen wird jeweils mit einem auf die Kinematik abgestimmten FOX Factory Dämpfer ausgeliefert. Die integrierte Carbon-Lenker-Vorbau-Einheit mitsamt Boost-Button und interner Leitungsführung soll für eine cleane Optik sorgen und gleichzeitig eine hohe Integration ermöglichen. Durch den vorkonfektionierten Kabelbaum und das mitgelieferte Montagezubehör kann der Aufbau deutlich einfacher ausfallen, was bei einem E-MTB mit komplexen Leitungswegen ein wichtiger Vorteil ist.

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Das Rotwild R.X275 Rahmenset richtet sich an alle, die ein leichtes, agiles Trail-Bike bevorzugen. Der leise TQ HPR50 Motor mit 252 Wh Batterie soll ein harmonisches, eher natürliches Unterstützungsgefühl bieten – ideal für alle, die Wert auf ein wendiges Setup legen. Das Rotwild R.X290 Rahmenset setzt mit dem TQ HPR60 Motor und 60 Nm Drehmoment stärker auf Leistung und Reichweite. Zusammen mit der 290 Wh Batterie und der Option auf einen 160-Wh-Range-Extender eignet es sich für längere Touren und anspruchsvollere Einsatzbereiche.

Rotwild Cockpit-Einheit im Frameset

Eine zentrale Rolle spielt die im Rotwild Rahmenset enthaltene Carbon-Lenker-Vorbau-Einheit. Durch die interne Leitungsführung entsteht ein aufgeräumtes Cockpit, während der Boost-Button direkt integriert ist. Für individuelle Builds ist diese Lösung praktisch, da wichtige Schnittstellen bereits vorbereitet sind, ohne die Wahl weiterer Komponenten einzuschränken. Die Kombination aus Integration und Flexibilität dürfte für viele ein entscheidender Faktor beim Aufbau eines eigenen E-MTB sein.

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Wer von euch träumt vom individuellen Rotwild – oder hat gar schon eines in der Garage?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Rotwild

22 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Absolut richtig

    Aber...

    Ein Frameset kaufen sowieso nur "Freaks"
    Die wollen ein spezielles Rad aufbauen, i.d.r hochwertigste Teile..
    Da spielt der Preis dann eine untergeordnete Rolle.
    Für die Normal Fahrer uninteressant, die kaufen zum einen Fertigräder, zum anderen sowieso im günstigeren Bereich.
    Ich habe das genau andersherum gedacht.
    Kompletträder kaufen nur Freaks, die sich darauf verlassen, dass ein Fremder schon alles richtig macht.
    1994 habe ich mal ein Komplettrad gekauft und im Folgejahr komplett umgebaut.
    Seitdem kommt nur noch dran, was ich möchte und verarbeiten/montieren kann.
    Schrauben und lernen ist doch irgendwie Teil des MTB Hobbys.
  2. Ich habe das genau andersherum gedacht.
    Kompletträder kaufen nur Freaks, die sich darauf verlassen, dass ein Fremder schon alles richtig macht.
    Da sieht man mal das Denken alleine auch keine Lösung ist, man muss das gedachte auch in die Realität bringen.
  3. @dopero Die Maschinenverordnung 9. ProdSV ist eine Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz, d.h. sie konkretisiert dieses. Nach §1 Satz 1 gilt „Dieses Gesetz ist anzuwenden, wenn im Rahmen einer Geschäftstätigkeit Produkte auf dem Markt bereitgestellt, ausgestellt oder erstmals verwendet werden.“ Wenn Du den Punkt nicht erfüllst gilt auch das 9. ProdSV nicht für Dich. Das wird auch ab 2027 nicht anders, weil dann die Maschinenverordnung EU2023/1230 direkt gilt und hier gilt: „Bereitstellung auf dem Markt“ jede entgeltliche oder unentgeltliche Abgabe eines Produkts, das in den Anwendungsbereich dieser Verordnung fällt, zum Vertrieb oder zur Verwendung auf dem Unionsmarkt im Rahmen einer Geschäftstätigkeit.
    Die Neunte Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz (Maschinenverordnung) *) (9. ProdSV) ist eine eigenständige Verordnung, weswegen ihr Geltungsbereich auch dort definiert wird:
    § 1 Anwendungsbereich
    (1) Diese Verordnung gilt für die Bereitstellung auf dem Markt und die Inbetriebnahme von folgenden neuen Produkten: …
    Die Definition für „Bereitstellung auf dem Markt“ findet sich in:
    § 3 Voraussetzungen für die Bereitstellung von Maschinen auf dem Markt oder die Inbetriebnahme von Maschinen
    (1) Der Hersteller oder sein Bevollmächtigter darf Maschinen nur in den Verkehr bringen oder in Betrieb nehmen, wenn sie bei ordnungsgemäßer Installation und Wartung und bei bestimmungsgemäßer Verwendung oder vorhersehbarer Fehlanwendung die Sicherheit und die Gesundheit von Personen und die Sicherheit von Haustieren und Gütern und, soweit anwendbar, die Umwelt nicht gefährden.
    (2) Der Hersteller oder sein Bevollmächtigter muss vor dem Inverkehrbringen oder vor der Inbetriebnahme einer Maschine
    Mit der schon genannten Definition von Hersteller ergibt sich dann der von mir genannte Sachverhalt.
    § 2 Begriffsbestimmungen
    ...
    10.
    Ein Hersteller ist jede natürliche oder juristische Person, die eine von dieser Verordnung erfasste Maschine oder eine unvollständige Maschine konstruiert oder baut und für die Übereinstimmung der Maschine oder unvollständigen Maschine mit dieser Verordnung im Hinblick auf ihr Inverkehrbringen unter ihrem eigenen Namen oder Warenzeichen oder für den Eigengebrauch verantwortlich ist. Wenn kein Hersteller im Sinne des Satzes 1 vorhanden ist, wird jede natürliche oder juristische Person, die eine von dieser Verordnung erfasste Maschine oder unvollständige Maschine in den Verkehr bringt oder in Betrieb nimmt, als Hersteller betrachtet.

    Die Sachlage wird beispielsweise vom Fachverlag WEKA ebenso wiedergegeben.
    ebike-mtb.com sieht das, unterstützt durch die Aussage des ZIV und eines Sachverständigen für die Maschinenrichtlinie, auch so.
  4. Jedes Mal die gleiche Diskussion, wenn ein Hersteller einen Rahmen anbietet. 🫣 ..da wundert es mich nicht das es in Deutschland nur noch aufwärtsgehen kann.smilie

  5. Jedes Mal die gleiche Diskussion, wenn ein Hersteller einen Rahmen anbietet. 🫣 ..da wundert es mich nicht das es in Deutschland nur noch aufwärtsgehen kann.smilie
    Ach komm, so kam an illegal mal ein Pedal tauschen und sich ganz böse fühlen.
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