Die neue SRAM Maven B1 sieht äußerlich identisch aus, bietet jedoch eine angepasste Ergonomie - eine bessere Dosierbarkeit und ein sanfterer Leerweg sollen die Folge sein.
Der Sattel birgt nun vier 18 mm Kolben - neben der getesteten Ultimate wurden auch das Silver und Bronze-Modell aktualisiert.
Die Änderung verbirgt sich im Inneren - es gibt ein Upgrade-Kit (hier in der Silver-Version) mit neuen Hebeln und SwingLinks.
Die Grafik verdeutlicht die Unterschiede zwischen der neuen und alten Bremse.
Die Schnittmodelle machen die feinen Unterschiede deutlich. - Die alte Bremse erkennt man am roten SwingLink.
Der goldene SwingLink im Hebel verrät, dass es sich um das neue B1-Modell handelt.
Die SRAM Maven Ultimate-Bremse bietet nun Carbon-Hebel.
Hebelweite und Druckpunkt lassen sich weiterhin werkzeuglos verstellen.
Kurz vor Weihnachten konnte ich die neue SRAM Maven B1 an einem Trek Fuel LX montieren - die Montage ging absolut problemlos vonstatten. Die Unterschiede in der Hebelergonomie sind sofort erspürbar.
Die neue Maven lässt sich sanfter ziehen und baut die Power etwas weniger knackig auf, was der Dosierbarkeit zugutekommt. - Als extrem positiv bewerte ich, dass der Druckpunkt an allen vier von mir gefahrenen Bremsen komplett stabil geblieben ist.
Auf dauerhaft sehr steilen Strecken wird die Bremse ziemlich heiß und baut dann in der Power spürbar ab. - ich war davon teilweise etwas überrascht, habe mich aber schnell daran gewöhnt. Zudem startet sie zum Glück ja auf einem so hohen Niveau, dass sie es sich leisten kann.
Ein mehr als gelungenes Upgrade - die SRAM Maven B1 adressiert die wenige Kritik, die wir am Vorgänger-Modell hatten. Wer Power, Dosierbarkeit und Konstanz sucht, ist hier genau richtig.