Amflow Smart Frontlicht Combo – Infos und Preise
Mit der Amflow Smart Frontlicht Combo liefert der Hersteller eine Beleuchtungslösung, die exklusiv auf das avinox-Antriebssystem zugeschnitten ist. Anders als klassische Nachrüst-Lampen benötigt dieses Modell keine separaten Taster am Cockpit: Die Umschaltung zwischen Abblend- und Fernlicht erfolgt drahtlos über die ohnehin vorhandenen Controller des E-Bikes. Da die Energieversorgung kabelgebunden direkt über den E-Bike-Akku läuft, ist die Lampe nicht eigenständig nutzbar.
- Fest installiertes E-Bike Frontlicht (Systemintegration)
- Leuchtkraft 1200 lm (Fernlicht) / 500 lm (Abblendlicht)
- Leistungsaufnahme 17 W maximal
- Besonderheit Kabellose Steuerung über die Bike-Controller, keine Extra-Schalter nötig
- Material & Schutz Magnesium-Aluminium-Legierung, IP56
- Maße / Gewicht 69 × 53 × 51 mm / 105 g
- Kompatibilität Avinox Antriebssystem (z. B. Amflow PL)
- Verfügbar ab sofort
- amflowbikes.com
- Preis 199 Euro (UVP)
Details
Technisch setzt Avinox auf ein Gehäuse aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung, das durch integrierte Kühlrippen die Temperatur der LEDs im Zaum halten soll. Die Lichtausbeute liegt laut Hersteller bei 500 Lumen im Abblendlicht; wird das Fernlicht aktiviert, stehen bis zu 1200 Lumen zur Verfügung. Für die Lichtverteilung nutzt Avinox eine interne Reflexionsfläche, die einen gleichmäßigen Teppich vor dem Rad erzeugen soll.
Der Fokus liegt auf der Integration: Wer das Licht montiert, spart sich den sonst üblichen Kabelsalat am Lenker für einen Fernlicht-Taster. Ein Tippen auf die Wireless-Controller des Bikes reicht aus, um aufzublenden. Das System ist nach IP56 gegen Staub und starkes Strahlwasser geschützt und bringt inklusive Halterung 105 Gramm auf die Waage.
Verkauft wird das Licht als „Combo“. Im Paket für knapp 200 Euro sind neben dem Scheinwerfer diverse Montageadapter für Vorbau und Rahmen sowie Abstandshalter enthalten, um die Lampe an verschiedenen Positionen des Amflow PL befestigen zu können.
Montage & Installation
In der Werkstatt zeigt sich das System durchdachter als viele Konkurrenzlösungen: Anders als oft üblich, muss für den Anschluss kein Kabel mühsam bis zum Motor durchgefädelt oder die Drive Unit ausgebaut werden. Beim Amflow PL etwa erfolgt der Anschluss direkt am im Oberrohr integrierten Display. Dieses wird mit einem 2er-Inbus entnommen, das bereits konfektionierte Lichtkabel durch den Rahmenport geführt und an der Display-Einheit eingesteckt. Bei der Combo selbst sind alle benötigen Teile – exklusive Werkzeug – schon enthalten. Wer auf Nummer sicher gehen und auch im Schadensfalls keine Garantieansprüche verlieren möchte, sollte sich dennoch an die Fachwerkstatt wenden.
200 Euro für 1200 Lumen System-Licht – geht der Preis für die saubere Optik in Ordnung?
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