E-Enduro für Harz / Deister mit Reichhöhe >1500hm / jetzt E-Slash kaufen?

Ich glaube es kommt auf die Erwartung an. Da ich eine Rolle daheim habe, weiß ich dass ich maximal 250 Watt Dauerleistung pro Stunde treten kann. Der TQ verdoppelt also locker meine Leistung. Natürlich bin ich dadurch bergauf nicht automatisch doppelt so schnell, aber schaffe rund 30 - 40 % mehr Trails in der gleichen Zeit (Erfahrungswert aus meinen Garmin Aufzeichnungen).

Man muss auch bedenken dass ein Full Power Bike den Akku ruckzuck leer zieht. Bei vollem Leistungseinsatz kann dieser nach 1,5 Std leer sein. Mag einige nicht stören da sie in dieser Zeit die 1000 hm geknackt haben, für mich hat Mountainbiken aber auch was mit Zeit im Wald und Bewegung an der frischen Luft zu tun 🙂

Dem Hirschy bzw. anderen Interessenten würde ich einfach raten einem Kumpel mit einem Light Assist einen Kasten Bier hin zu stellen, das Bike für einen Tag auszuleihen und einen bekannten, langen Uphill mit allen Unterstützungsstufen zu fahren. Dann wird man sehr schnell wissen ob ein Light Assist reicht oder nicht.
Aber gerade wenn man vorher kein E-Bike gefahren ist, hat man das Gefühl dass man den Berg hoch fliegt.

Letztendlich ist es Geschmackssache. Wer immer auf höher/schneller/weiter steht, wird immer den neusten und stärksten Motor brauchen. Ich stecke das gesparte Geld lieber ins Fahrwerk und Urlaub, hab da persönlich mehr von :)
 

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Re: E-Enduro für Harz / Deister mit Reichhöhe >1500hm / jetzt E-Slash kaufen?
Man muss auch bedenken dass ein Full Power Bike den Akku ruckzuck leer zieht. Bei vollem Leistungseinsatz kann dieser nach 1,5 Std leer sein.
Der LA-Akku wäre bei einem solchen Einsatz weitaus früher leer.

Wenn man wirklich im Turbo den Berg hoch will (was ja auch anstrengend sein kann, wenn man an die 25 Km/h heranfährt), um mehr Trails zu packen, dann geht nur ein FP.

Will man trotz Motor nahe am normalen Radfahren sein, Belastungsspitzen abbauen, den Berg ein wenig schneller hoch, dann geht das mit LA und FP.
Den FP kann man sich ja auf das persönliche Harmonie-Niveau runterregeln, hat dann aber immer Reserven (Akku und Power), wenn doch mal benötigt. Der Akku-Verbrauch ist dann auch deutlich niedriger.

Man sollte halt vorab gut überlegen, wie man tatsächlich seine Zeit auf dem Rad verbringen will, welche Aspekte wichtig sind und wohin sich das in der Zukunft entwickeln könnte.
Sonst kauft man ggfs. wenig später noch einmal ein Rad.
 
Also hier um den TP Harz musst du schon sehr viel Watt dazupacken um im 25er Schnitt die Berge hoch zu fahren auch beim Full Power. Ich konnte es noch nicht ausreichend testen aber von der Sandtalhalle zum Kammweg hoch glaube ich nicht, dass ich das schaffe auch mit 100Nm/750W.
 
Bitte sowas auf keinen Fall als Hauptkriterium für eine Radentscheidung heranziehen. Solche Listen, egal wie wissenschaftlich und reproduzierbar sie entstanden sind, sind Aufmerksamkeitserreger und Clickerzeuger für den unbedarften Leser.

Überlege doch mal. Warum soll eine bestimmte elektrische Komponente (Motor Akku) eines Herstellers im Rad A eine andere Leistung/Effizienz haben wie in Rad B?
Merkst was? Die erreichbaren hm sind vom Fahrer abhängig:
Was wiegt er?
Wie fit ist er?
Welche Fahrstufen wählt er?

Dann noch etwas mit geringerem Effekt die Reifenwahl. Mit 2,4 Slicks kommst halt weiter wie mit 2,6 die z.B weiblich Vornamen haben und selbige Frau als ehr groß und kräftig beschreiben.;)

Die Frage ist nun aber ......
Wenn ich den Berg hochschleiche mit 90Watt Eigenleistung, dann sollte ich theoretisch aber auch weiter, höher kommen, als wenn ich selber da mit 150Watt, 200Watt den Berg hochschiebe.
Denn je nach Einstellung, gibt der Motor da ja 60%, 100%, 300%, oder gar 400% dazu.
Heißt für mich, bin ich fitter und gebe mehr Leistung selber dazu, gibt ja auch der Motor mehr dazu. Gibt er mehr Watt ab, verbraucht er auch mehr.
Bin ich ein Lauch, der mit nur 80Watt den Berg hoch keucht, dann gibt er auch weniger dazu und verbraucht weniger...........
Oder habe ich einen Denkfehler.


Eben erst auf den Thread gestoßen.
Ich habe seit 2 Monaten das Slash+ und bin super happy damit.
Davor hatte ich 2 Jahre das alte Focus Jam mit dem Bosch CX Gen. 4 und 3 Jahre das Orbea Rise mit Cascade Link und 160mm Lyrik - das Slash steckt beide Bikes bergab sowas von locker in die Tasche, das ist unfassbar 😉

Mit dem Rise (540 Wh) bin ich im Sommer mit leicht stärker angepassten Eco-Modus regelmäßig Touren knapp über 2000hm getreten. Natürlich fliegt man dann nicht den Berg rauf, aber mein Puls lag überwiegend bei 120 Schlägen und man ist trotzdem deutlich flotter als mit dem Bio-Bike unterwegs. Dadurch habe ich auch deutlich mehr Kraft und Kondition auf den Trails, da ich meine Körner nicht beim Uphill aufbrauche.
Denke dass ich mit dem Slash ähnliche Touren machen kann.

Ich persönlich kann das Slash jedem empfehlen der mehr Wert aufs Bergab biken als bergauf düsen legt.

Zur Orientierung: In Bike Klamotten und mit Rucksack komme ich auf rund 85kg. Vorne fahre ich immer Maxxgrip und hinten Maxxterra mit DD-Karkasse.

würde ich glaube ich nie und nimmer 2000hm kommen.
Gut, komplett aufgerödelt sicherlich auch 95-100kg bei mir.
Aber Bike und Ausstattung zu 100% gleich. zumindest wenn ich das Rise fahre.
Interessant wäre nun das Tempo, da ich 120er Puls bei bergauf recht ruhig finde. Da bin ich meist eher bei 160 oder höher. Was dann eben direkt auf die Frage/Antwort über deinem Post hier abzielt.
 
Die Frage ist nun aber ......
Wenn ich den Berg hochschleiche mit 90Watt Eigenleistung, dann sollte ich theoretisch aber auch weiter, höher kommen, als wenn ich selber da mit 150Watt, 200Watt den Berg hochschiebe.
Denn je nach Einstellung, gibt der Motor da ja 60%, 100% *, 300%, oder gar 400% dazu.
Heißt für mich, bin ich fitter und gebe mehr Leistung selber dazu, gibt ja auch der Motor mehr dazu. Gibt er mehr Watt ab, verbraucht er auch mehr.
Bin ich ein Lauch, der mit nur 80Watt den Berg hoch keucht, dann gibt er auch weniger dazu und verbraucht weniger...........
Oder habe ich einen Denkfehler.
Prinzipiell ja,
Aber,
Die meisten Motoren können heute über die App so herunter geregelt werden das du da auch nicht viel mehr brauchst!
Schneller wird man dadurch aber auf keinen Fall!
Bei mir sind das im Vergleich Bosch Gen4 no Smart und TQ HPR 60 auf den gleichen strecken ca3-4 Km die Stunde unterschied im Schnitt.
Ich habe ca. 10-15% weniger Akkuverbrauch , habe aber auch ca 5-10% mehr Eigenleistung!
Wenn es dem Themenersteller darum geht schnellstmöglich den Berg hoch zu kommen um mehr Abfahrten zu machen wäre ich immer bei Fullpower!
 
Das sicherlich. Bis 25kmh drücken die ja schon ordentlich. Ich fahre ja selten in Turbo, oder wie immer der Mode bei den unterschiedlichen Motoren heißt.
Aber klar, geht es mir um Power und wie schnell komme ich nen Hügel hoch, dann macht alles andere keinen Sinn.

Nur ist eben die Aussage , die Strecke und Höhenmeter liegen an deiner Kondition eben was ......... irreführend.
Denke ich doch, man ich bin Fit und gebe mal richtig Gas, dann heißt es eben im Umkehrschluss nicht dann komme ich weiter.
Und jetzt wo hier einer schreibt, ich ich gehe da mit 120er Puls den Berg hoch, "kapiere" ich es auch.
Auch wenn ich im finetune , oder Tour fahre, fahre ich in den Alpen immer am Anschlag den Berg hoch.
Aber klar, wenn ich da um die 200Watt fahre, was schätze ich mal so hinkommt, dann macht der Motor auch 200W, oder je nach Einstellung 300, 400 Watt.
Würde ich mal mit 100Watt hochfahren, dann wäre Puls auch in dem Bereich und der Motor verbraucht weniger.
Allerdings auch über einen längeren Zeitraum ?????
Jetzt müsste man mal schauen, wie sehr die Geschwindigkeit dann sinkt und was der optimale Bereich ist.
Wäre aber eher ein Thema für das allgemeine Technik Unterforum......
 
Die frage ist halt ,
Ist man beim Radfahren oder auf der flucht! :)
Stress hab ich beim Arbeiten genug , das reicht !
Ich kann mich Inzwischen auch mal schön ne halbe Stunde am Albtrauf (robzo Ecke)
auf eine Bank setzen und die Natur genießen,
Kilometer und Trail bekomme ich trotzdem zusammen!
 
Interessantes Thema..auch wenn mich das slash jetzt nicht interessiert..momentan fahre ich noch Bio von der sandtalhalle zum Kammweg..2x hoch über tänntal bin ich mächtig fertig.🙈..Kurve dann unten noch bissel rum. Ich muss auch nicht hoch fliegen..wenn ich etwas schneller oben bin und nicht so kaputt..wäre ich schon glücklich.bin noch nie EMTB gefahren..aber wenn ich das hier so lese was mit den bikes an km und Höhe so drin ist..bin ich ja fast enttäuscht..das fahre ich mit meiner Frau bei gemütlichen runden im harz voll Bio..dachte immer komme mit EMTB mindestens 60km und 1000-1500hm..😨🤷🏼‍♂️..oder verstehe ich das jetzt falsch…?!?
 
Interessantes Thema..auch wenn mich das slash jetzt nicht interessiert..momentan fahre ich noch Bio von der sandtalhalle zum Kammweg..2x hoch über tänntal bin ich mächtig fertig.🙈..Kurve dann unten noch bissel rum. Ich muss auch nicht hoch fliegen..wenn ich etwas schneller oben bin und nicht so kaputt..wäre ich schon glücklich.bin noch nie EMTB gefahren..aber wenn ich das hier so lese was mit den bikes an km und Höhe so drin ist..bin ich ja fast enttäuscht..das fahre ich mit meiner Frau bei gemütlichen runden im harz voll Bio..dachte immer komme mit EMTB mindestens 60km und 1000-1500hm..😨🤷🏼‍♂️..oder verstehe ich das jetzt falsch…?!?
Da hast Du etwas missverstanden.
Je nach Motor und Akku, je nach genutztem Fahrmodus und dessen Einstellung, je nach Fahrergewicht, Untergrund, Reifen.... kann man mit einem E-MTB nach 20 Km und 1000 Hm am Ende sein, oder nach 90 Km und 1800 Hm noch immer 30% Restakku haben.
 
Ah ok..hab da leider keine Vergleiche zum Bio ..Ich fahre zum Trail ca 50min für ungefähr 300hm und glaub 6-7km ..bin nicht der fitteste..aber noch trete ich es hoch..wenn ich die zeit halbieren kann und oben nicht völlig tot jedesmal bin ,wäre ich schon glücklich.allerdings müssten dann auch wenigstens 4 Fahrten möglich sein..scheint ja aber dann zu funktionieren wenn nicht gerade im kräftigsten Modus da hoch fliege..
 
Die Frage ist nun aber ......
Wenn ich den Berg hochschleiche mit 90Watt Eigenleistung, dann sollte ich theoretisch aber auch weiter, höher kommen, als wenn ich selber da mit 150Watt, 200Watt den Berg hochschiebe.
Denn je nach Einstellung, gibt der Motor da ja 60%, 100%, 300%, oder gar 400% dazu.
Heißt für mich, bin ich fitter und gebe mehr Leistung selber dazu, gibt ja auch der Motor mehr dazu. Gibt er mehr Watt ab, verbraucht er auch mehr.
Bin ich ein Lauch, der mit nur 80Watt den Berg hoch keucht, dann gibt er auch weniger dazu und verbraucht weniger...........
Oder habe ich einen Denkfehler.




würde ich glaube ich nie und nimmer 2000hm kommen.
Gut, komplett aufgerödelt sicherlich auch 95-100kg bei mir.
Aber Bike und Ausstattung zu 100% gleich. zumindest wenn ich das Rise fahre.
Interessant wäre nun das Tempo, da ich 120er Puls bei bergauf recht ruhig finde. Da bin ich meist eher bei 160 oder höher. Was dann eben direkt auf die Frage/Antwort über deinem Post hier abzielt.

Wie die anderen geschrieben haben, kann man die Motoren nach seinen Vorlieben anpassen. Beim TQ sogar detaillierter als ich es vom Bosch CX Gen. 4 und Shimano EP8 kenne.
Das Rise bin ich immer mit wenig Unterstützung und wenig Eigenleiatung gefahren, so kommt man ganz gut auf seine Höhenmeter, auch wenn man dadurch natürlich keine Rekorde bricht. Hier im Taunus brauche ich die Körner für die Trails (was auch der Hauptgrund für den Kauf des Slashs war - mtb-news testet hier gerne die Enduros :) )
 

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