Ist doch voller Quatsch. Also ich versteh die Logik nicht. Also ist es im flachen okay, wenn man mit Unterstützung 25kmh erreicht, bergauf ist es aber verboten 25kmh zu fahren.
Was ist bergab? Da braucht keiner ne Unterstützung. Auf dem Trail halt das können um schnell zu sein
Es geht dabei m.M.n. eher um die Wahrnehmung eines solchen Fahrverhaltens.
In der Ebene ist es "normaler" Fahrräder mit einer solchen Geschwindigkeit zu sehen.
Bergab ist es eher die Regel, als die Ausnahme, mit schnellen Bikern auskommen zu müssen, wenn man als Fußgänger, Autofahrer unterwegs ist.
Man ist dort schnelles Radfahren gewohnt.
Eine solche Geschwindigkeit bergauf, auf einem schmalen Trail, Waldweg, Schotterstraßen ist aber für den Großteil der anderen Personen auf diesen Wegen sehr ungewohnt/unüblich und wird daher als "Kritisch/gefährlich/unnatürlich" wahrgenommen.
Dies führt schnell zu einer negativen Grundhaltung.
Nicht gegenüber einer Geschwindigkeit von 25 Km/h, sondern gegenüber dem schnellen bergauf Fahren generell.
Es wird wohl als "wider die Natur" empfunden und führt daher zu Konflikten.
Für viele wird das E-Bike in der Wahrnehmung dann an dieser Stelle doch zum "Motorrad". Die Leistung des Fahrers im Uphill wird nicht gesehen, es wird die Kraft des Motors zugrunde gelegt = das ist kein Fahrrad mehr.
Aus einer solchen Denkrichtung, insbesondere, wenn sie von vielen "Nicht-Bikern" so wahrgenommen und problematisiert wird, kann ein Umdenken bzgl. der Einstufung des Pedelecs als Fahrrad resultieren.
Sollte dieser Status dadurch aufgeweicht oder gar geändert werden, hat das negative Konsequenzen für unser Fahren im Wald, am Berg, auf Radwegen, Feldwegen....