Specialized Kenevo SL – Premiere und Test: 18 Kilo leichtes Super-Enduro

Specialized Kenevo SL – Premiere und Test: 18 Kilo leichtes Super-Enduro

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Premiere: Specialized Kenevo SL – die Neuheit im Test! Satter Federweg und die Waffen eines Super-Enduros – mit dem neuen Kenevo SL erweitert Specialized seine Palette an Light-E-MTBs um ein langhubiges Super-Enduro. Ausgestattet mit dem Motor-System SL 1.1, wie man es bereits aus dem Levo SL kennt, punktet das Kenevo SL mit einem Gewicht von knapp über 18 Kilo, S-Sizing, einstellbarer Geometrie und richtig viel Federweg. Wir konnten das Specialized Kenevo SL bereits ausgiebig testen. Hier gibt's die Neuvorstellung und alle Infos zum neuen Kenevo SL von Specialized.

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Specialized Kenevo SL – Premiere und Test: 18 Kilo leichtes Super-Enduro
 

bikino

Bekanntes Mitglied
Wenn der Fortschritt keine Richtung kennt, kann er sich auch schon einmal im Kreis drehen.
Aber möglicherweise sehe ich die Story auch zu nüchtern.
Du siehst im vergleich zum alten Levo keine Weiterentwicklung???? Dein gutes Recht, das benutzen von den Wörtern "sehen" und "nüchtern" ist dann fehl am Platz.
 

Radix

Bekanntes Mitglied
@bikino, wir tanzen hier doch keinen Niveau-Limbo.

Leichtere eMTBs sind nur die Rückwärts- bzw. Gegenbewegung zu immer schwereren Modellen. Das ist aus meiner Sicht konsequent, aber nicht fortschrittlich, da alles schon einmal da war (z.B. eZestry).
Daher sehe ich keinen Grund zu einem Hype, freue mich aber über mehr leichter Modelle am Markt.
Und wer anderer Meinung ist darf das auch gerne sein.
 

525Rainer

Bekanntes Mitglied
Man kann eigentlich froh sein das es solche konzepte gibt und der sinn eines ebikes nicht nur darin gesehen wird, sich mit schnitten über 20 auf den berg befördern zu lassen.
Mr eit hat das ganz gut vermittelt in seinem visuellen und akustischen vergleich und steht konträr zur meinung der redakrion hier.
 

bikino

Bekanntes Mitglied
@Radix ich habe Rücken!!

diese Sichtweise von NUR Gewicht und Preis empfinde ich als zu eindimensional.

die Kombination aus Gewicht zu Federweg= Fahrverhalten empfinde ich als Neu, wie immer man auch zur Motor Unterstützung stehen mag.
Antrieb zu Gewicht hat sich schon beim Modell Levo SL als Interessant gezeigt, egal ob zukunftsweisend oder Nische.
 

subdiver

Bekanntes Mitglied
Man kann eigentlich froh sein das es solche konzepte gibt und der sinn eines ebikes nicht nur darin gesehen wird, sich mit schnitten über 20 auf den berg befördern zu lassen.

Aber nicht wenn man 2.000HM Touren mit nur einem Akku vor hat.

Ansonsten ist es schon so in unseren und in den Tiroler Bergen,
dass die Mehrzahl der eBiker mit Vollgas auf eine Alm oder Hütte
hochrasen, um nach einer Brotzeit oder Kaiserschmarren
wieder in‘s Tal abfahren.

Da sind aber auch viele dabe, die sich eBikes ausgeliehen haben.

Ich habe ja die Wahl zwischen Light- und Power-eMTB.
Beim Light reicht mir für meine Alpentouren meistens die Akkukapazität
nicht aus, deshalb habe ich dann einen 2.Akku dabei.
Dadurch ist der Gewichtsvorteil vom Light nicht mehr so groß.
Dann kann ich gleich zum Power greifen und habe da noch Reserven.

Die Leistung vom Power benötige ich nicht unbedingt, aber die Akkukapazität.
 

Tyrolens

Mitglied
In Tirol kann ich mir so ein light eMTB maximal für die Innsbrucker Jugend vorstellen. Weiter als bis auf die Arzler Alm oder den Paschberg fahren die ja sowieso nicht.

Aber wenn ich mir das für mich überlege - da macht für mich ein eMTB nur für sehr ausgedehnte Touren Sinn. Zwei Runden hätte ich dafür im Auge. Einmal 70 km und 2.900 Hm, einmal 105 km und 3.000 Hm.
 

bluecat

Bekanntes Mitglied
Ja, stimmt absolut. Beim Lenkwinkel merkt du die Anpassung am ehesten.

Merci für Deine Einschätzung dazu!

Individuelles Fahrwerksetup scheint nicht verbreitet zu sein, daher eine Anschlussfrage:

Ist der Umbau so rasch erledigt, so dass "pro Tour" gewählt werden kann oder ist es eher so, dass einmal alle drei Optionen durchprobiert werden und dann die passendste definitiv installiert wird?
 

riCo

Redakteur
eMTB-News.de Redaktion
Merci für Deine Einschätzung dazu!

Individuelles Fahrwerksetup scheint nicht verbreitet zu sein, daher eine Anschlussfrage:

Ist der Umbau so rasch erledigt, so dass "pro Tour" gewählt werden kann oder ist es eher so, dass einmal alle drei Optionen durchprobiert werden und dann die passendste definitiv installiert wird?
Du kannst, mit passendem Schraubergeschick, freilich auf der Tour umbauen, würde ich aber nicht empfehlen. Dazu muss nämlich die Federgabel komplett ausgebaut werden. Hier empfiehlt es sich „seine“ Einstellugn auf den Hometrails zu finden und dann zu nutzen.

Der Flip-Chip lässt sich easy auf dem Trail in einer kurzen Pause umbauen.
 

megalow maniac

Neues Mitglied
@riCo Magst Du bitte etwas sagen zu den ggüb. dem Enduro nochmals deutlich höheren Kettenstreben beim Kenevo SL. Man sieht auf den Bildern, dass die Kette nach dem Kettenblatt fast schon auf dem Kettenstrebenschutz aufliegt - und das, obwohl sie am Zahnkratz in mittlererer Höhe läuft. Für mich sieht das so aus, dass die Kette im kleinsten Ritzel auf dem Kettenstrebenschutz schleift? Ist das so? Kann das auf lange Sicht gut gehen oder muss man mit einer schleifenden Kette leben bzw. häufig den Schutz wechseln?
 

Celestiale

Bekanntes Mitglied
Die Realität ist doch, dass man sein Bike so fährt, wie es sich für einen selbst am besten anfühlt.
Ein SL ständig im Turbomodus zu fahren ist doch genauso doof wie ein anderes Bike auf ein Niveau zu drosseln, dass man eigentlich gar nicht will.
Ein sportlicher SL-Fahrer wird meistens aufwärts im mittleren Modus mit einem mittleren Support unterwegs sein wollen (ich 45% bei 90% Maximalleistung, Lasse zB mit 25/100%).
Die erzielten Reichhöhen wurden hier schon x.fach gepostet.
Dabei ist das SL langsamer als ein Power-EMTB oder das Rise und der Fahrer muss mehr Eigenleistung bringen.
Wer das will, kann und Spass daran hat, kauft sich mE am besten ein SL.

Wer mehr Power uphill will oder braucht, und sei es nur für bestimmte Passagen, schaut sich anderweitig um.
Diese Mehr-Power kommt aber nicht irgendwo her und die grossen Motoren, gedrosselt oder nicht, sind nicht effizienter.

Am besten schaut jeder selbst, wie weit er in seiner Realität kommt.

Das SL-System polarisiert, weil es Grenzen aufzeigen kann.
Sei es uphill oder im Falle des Kenevo SL auch downhill.

Also ich habe das Levo SL im Testzeitraum auf meiner Heimrunde nur im Turbomodus gefahren, die anderen Modi machen da für mich eher weniger bzw. überhaupt keinen Sinn. Der Benefit des Trail-Modus über ein Biobike ist mir einfach viel zu klein, da schaffe ich in 2h vllt 2 Abfahrten mehr (7 statt 5), muss dafür aber mit sehr vielen Nachteilen und Kompromissen leben - an das Abfahrtsfeeling von einem Nukeproof Mega, Propain Spindrift, Santa Cruz Megatower uvm. kommt so ein Bike um Welten nicht dran.

Dein sportlicher SL-Fahrer (ich würde eher sagen: SL-Besitzer) kann bergauf gerne im mittleren Modus unterwegs sein, aber für mich und meine Bedürfnisse würde das keinen Sinn machen. Ich bin mit meinem Orbea Rise lieber im Boost unterwegs, nicht nur bergauf sondern "immer" - und das bei gleicher Eigenleistung wie mit dem Biobike.
Da sind mit einer Akkuladung dann nämlich 9 Abfahrten drin und das in 90minuten und nicht in 2h. Daneben kann ich technische Downhilltrails bergauf fahren, was viel mehr Spaß macht, als den Feldweg hochzushutteln und gleichzeitig (viel) mehr Fahrtechnik schult.

Die SLs sind einfach in einer Nische, mit der ich nicht so viel anfangen kann, da zu Nah am Biobike, da ziehe ich das Biobike einfach vor. Das Rise und das Forestal zeigen, dass Minimalgewicht auch mit Powermotor möglich ist, wobei keinerlei Einbußen (weder bergauf, noch bergab) in Kauf genommen werden müssen. Da hängt Specialized meiner Meinung nach einfach hinterher.
Hätte das Kenevo SL 45nm und nen 400wh Akku, wäre es mein Traumbike.
 

avau

Bekanntes Mitglied
Das Rise und das Forestal zeigen, dass Minimalgewicht auch mit Powermotor möglich ist, wobei keinerlei Einbußen (weder bergauf, noch bergab) in Kauf genommen werden müssen.
Ja. Der einzig wahre Gewichtsvorteil der SL´s ist doch bisher der mit 1,9Kg leichtere Motor. Das sind 700gr gegenüber dem Shimano im Rise. Rahmen und Akku ist ja, je nach Einsatzzweck und Größe, individuell zu bewerten.
Der neue Motor im Forestal ist angegeben mit 1,95Kg mit 60Nm. Der Rahmen 2,4Kg.
Wobei es auch auf die Motorabstimmung und Prozentuale Unterstützung ankommt und nicht nur die NM.
 

pitterman

Aktives Mitglied
Ich bin - ehrlich geschrieben - enttäuscht von dem Rad. Bzw. davon, dass es ja tatsächlich gar kein KENEVO SL, sondern ein Enduro SL ist. Das mag aber an meiner Erwartungshaltung liegen. Ich hatte ein Bike in der unverwechselbaren und eigenständigen Optik des aktuellen Kenevo erwartet und nicht, dass Specialized lediglich einen Motor in einen jetzt ja schon fast 2 Jahre alten (Bio)Rahmen einbaut. Das mag dafür sprechen, dass Specialized sein Hauptaugenmerk in der Entwicklung immer noch auf die Bio-Bikes legt und dann etwas später in die EMTBs einfließen lässt.
Was mich auch beschäftigt ist: wann kommen das neue (Bio) Enduro und das neue Kenevo? Mit dem neuen Enduro rechne ich allerspätestens im kommenden Jahr. Mit dem Kenevo Gen. 3 auch. Dann ist dieses "Kenevo" SL vermutlich schon wieder veraltet. Genauso, wie dies meiner Ansicht nach das aktuelle Levo SL von der Geometrie her betrachtet auch schon ist.
Meine Wunschvorstellung ist gewesen, dass Specialized mit dem Kenevo SL einen eigenständigen Weg gegangen wäre. Quasi als komplette Neuentwicklung, auf der dann das neue (Bio) Enduro und das Kenevo Gen. 3 aufbauen.
So finde ich persönlich das Rad komplett uninteressant und es löst irgendwie überhaupt nichts in mir aus.
 
Zuletzt bearbeitet:

Yourride

Aktives Mitglied
Also ich habe das Levo SL im Testzeitraum auf meiner Heimrunde nur im Turbomodus gefahren, die anderen Modi machen da für mich eher weniger bzw. überhaupt keinen Sinn. Der Benefit des Trail-Modus über ein Biobike ist mir einfach viel zu klein, da schaffe ich in 2h vllt 2 Abfahrten mehr (7 statt 5), muss dafür aber mit sehr vielen Nachteilen und Kompromissen leben - an das Abfahrtsfeeling von einem Nukeproof Mega, Propain Spindrift, Santa Cruz Megatower uvm. kommt so ein Bike um Welten nicht dran.

Dein sportlicher SL-Fahrer (ich würde eher sagen: SL-Besitzer) kann bergauf gerne im mittleren Modus unterwegs sein, aber für mich und meine Bedürfnisse würde das keinen Sinn machen. Ich bin mit meinem Orbea Rise lieber im Boost unterwegs, nicht nur bergauf sondern "immer" - und das bei gleicher Eigenleistung wie mit dem Biobike.
Da sind mit einer Akkuladung dann nämlich 9 Abfahrten drin und das in 90minuten und nicht in 2h. Daneben kann ich technische Downhilltrails bergauf fahren, was viel mehr Spaß macht, als den Feldweg hochzushutteln und gleichzeitig (viel) mehr Fahrtechnik schult.

Die SLs sind einfach in einer Nische, mit der ich nicht so viel anfangen kann, da zu Nah am Biobike, da ziehe ich das Biobike einfach vor. Das Rise und das Forestal zeigen, dass Minimalgewicht auch mit Powermotor möglich ist, wobei keinerlei Einbußen (weder bergauf, noch bergab) in Kauf genommen werden müssen. Da hängt Specialized meiner Meinung nach einfach hinterher.
Hätte das Kenevo SL 45nm und nen 400wh Akku, wäre es mein Traumbike.
Wer nur Boost fährt, wird eher gefahren, als das er fährt. Da macht ein Light E Bike eher wenig Sinn…
 

Yourride

Aktives Mitglied
Ja. Der einzig wahre Gewichtsvorteil der SL´s ist doch bisher der mit 1,9Kg leichtere Motor. Das sind 700gr gegenüber dem Shimano im Rise. Rahmen und Akku ist ja, je nach Einsatzzweck und Größe, individuell zu bewerten.
Der neue Motor im Forestal ist angegeben mit 1,95Kg mit 60Nm. Der Rahmen 2,4Kg.
Wobei es auch auf die Motorabstimmung und Prozentuale Unterstützung ankommt und nicht nur die NM.
Rise und Forestal sind Eingelenker, ich denke da merkt man schon Unterschiede.
 
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