Neue E-Bikes mit DJI Avinox: Wer kommt 2025 mit DJI-Motor?

Anzeige

Re: Neue E-Bikes mit DJI Avinox: Wer kommt 2025 mit DJI-Motor?
Hat nichts mit Mythos zu tun. Ist einfache Physik.
Klar geht auch leicht mit Wechselakku, dann werden aber andere Kompromisse eingegangen.

Ein geschlossener Rahmen ist grundsätzlich stabiler und kann dadurch dünnwandiger (leichter sein).
Muß er aber nicht, er kann auch einfach nur stabiler sein.

Bei den meisten aktuellen Avinox Bikes sind die Rahmen so dünn, daß man sie mit der Hand leicht eindrücken kann. Das würde mit einem offenen Unterrohr so nicht funktionieren. Forbidden ist da eine Ausnahme, dafür aber auch etwas schwerer.
 
vielleicht kommt das ja noch.

An sich super geiles Teil. Leider fester akku und mullet.
oder zum glück. sonst wäre mein rechter Finger jetzt am auslöser

im Text steht das:

"Der Akku sitzt fest im Unterrohr, was die Steifigkeit erhöht, kann aber für Wartung oder Reisen in wenigen Minuten entfernt werden."

Fest verbaut und geschlossenes Rohr ist immer leichter oder steifer. Sagt zumindest die Festigkeitslehre.

Zudem entfallen Schlösser und sonstige Schnappmechanismen. Im Extremfall kann sogar das Akkugehäuse dünnwandiger konstruiert werden. Bestes Beispiel der original Amflow Akku, Gegenbeispiel das Canyon Unding.
 
oida,,, ja klar ist ein geschlossenes Rohr leichter bei gleicher festigkeit.

Wenn ich mir so anschau was manche Hersteller für halterungen in geschlossene Rohre packen - da geht das offen leichter.

In der Theorie ist ein fest verbauter akku leichter - in der Realität sind wir hier Niesche und so mancher Hersteller schaft es einen fest verbauten akku schwerer zu machen als andere mit wechselbaren.

Ich kenne die DJI Halterung nicht. Aber bei Bosch hab ich da schon zeug gesehen. Stahlbleche vom Trekkingrad ins MTB gepackt.

Und am Ende... über was reden wir wenn man es gut macht ? 100g ?

Aber hauptsache löcher ins Carbonrohr machen für Flaschenhalter und Range extender...

um die Diskussion zu beenden - ja in Theorie ist fest leichter.
in der Realität würden glaub ich viele (mich eingeschlossen) lieber was haben das funktioniert und viele Vorteile hat als am Ebike 100g sparen.


beim E gravel können wir diskutieren. da wäre ich bei geschlossen dabei
 
Und am Ende... über was reden wir wenn man es gut macht ? 100g ?
Ich würde mal sagen dass das einiges mehr ist. Vielleicht kein ganzes Kilogramm aber wohl nahe dran.

Aber hauptsache löcher ins Carbonrohr machen für Flaschenhalter und Range extender...
Es werden keine Löcher "gemacht" sondern sind extra dafür vorgesehen.

um die Diskussion zu beenden - ja in Theorie ist fest leichter.
um die Diskussion zu beenden - nicht nur in der Theorie ist es leichter sondern auch in der Praxis.

in der Realität würden glaub ich viele (mich eingeschlossen) lieber was haben das funktioniert und viele Vorteile hat als am Ebike 100g sparen.
Genau. Ich habe lieber etwas das fest verbaut ist, weniger anfällig für "Wackelkontakte" ist, dazu noch leichter ist, der Akku nicht mal eben so gestohlen werden kann (siehe Rotwild), nicht klappert usw. Ich habe den Akku noch nie zum Laden entnommen - und einen zweiten Akku brauche ich bei 800 Wh auch nicht (im schlimmsten Fall gibt es einen Fast-Charger).
 
OK, vielleicht mal halbwegs salomonisch: "Es kommt darauf an".

Genau. Ich habe lieber etwas das fest verbaut ist, weniger anfällig für "Wackelkontakte" ist, dazu noch leichter ist, der Akku nicht mal eben so gestohlen werden kann (siehe Rotwild), nicht klappert usw. Ich habe den Akku noch nie zum Laden entnommen - und einen zweiten Akku brauche ich bei 800 Wh auch nicht (im schlimmsten Fall gibt es einen Fast-Charger).

Zum Thema Wackelkontakt: Es gibt sehr verschiedene Konzepte für "Wechselakkus". Darunter sind auch Konzepte, die selbst Enduro-Nutzung ohne Wackelkontakt überstehen. Das gilt auch für die Stabilität des Rahmens. Es gibt Systeme, das klappt man den Akku einfach aus dem Unterrohr (Rotwild z.B.). Es gibt große Plastik-Klappen am Unterrohr (z.B. Conway Ryvon), es gibt aber auch Systeme, bei denen das Unterrohr bis zum Tretlager ganz normal gebaut ist und man zieht den Akku am Motor raus (z.B. TQ beim Propain Sresh SL).

Auch bei der Frage, warum man das brauchen sollte, gibt es sicher unterschiedliche Gründe und Perspektiven. Zum Beispiel das Laden außerhalb des Rades - bspw. im Winter, oder falls am Abstellplatz keine Steckdose verfügbar ist (danach habe ich zum Beispiel für Mehrtagestouren geschaut, bei denen ich keine Hotel-Fahrradgarage habe, sondern ggf. ein Zelt, eine Hütte oder ein B&B).

Auch unterschiedliche Setups für ein Allround-Bike können ein Argument sein: Für die Feierabend-Runde nur der kleine und damit leichte Akku. Für den ganzen Tag den großen und ggf. noch einen in den Rucksack.

Wie so oft, hilft schwarz-weiß denken nicht. Vermutlich gibt es für viele Konzepte einen Markt. Man wird sehen.

Für mich persönlich war der fehlende Wechselakku einer der wenigen "Negativpunkte" bei den aktuellen Avinox Modellen und ich konnte mich mit dem Hinterbau des Rotwilds einfach nicht anfreunden.
 
Zum Thema Wackelkontakt: Es gibt sehr verschiedene Konzepte für "Wechselakkus".
Zb ist Bosch dafür bekannt dass es da eigentlich keine großen Probleme gibt.
Bei mir und einem Kollegen aber eben schon (bei anderen Kollegen, die weniger fahren, aber nicht).
Und etwas das nicht fest verbunden ist, ist immer anfälliger als etwas fest verbundenes (außer man verschlechtert das fest verbundene mutwillig).

oder falls am Abstellplatz keine Steckdose verfügbar ist
Zu Hause wird das wohl bei fast niemandem der Fall sein, und falls doch - dann gibts eben Bikes mit entnehmbarem Akku genau dafür. Aber die meisten brauchen das halt nicht.

(danach habe ich zum Beispiel für Mehrtagestouren geschaut, bei denen ich keine Hotel-Fahrradgarage habe, sondern ggf. ein Zelt, eine Hütte oder ein B&B)
Und im Zelt hast du einen Stromanschluss oder was?
Hütten haben quasi alle auch außen oder in Lagern Stromanschlüsse (ich war schon auf sehr vielen).
B&B hat eigentlich auch immer irgendwo einen Stromanschluss wo man das Bike abstellen kann. Es ist ja nicht so dass wir Pedelec-Fahrer Exoten wären und nur alle paar Jahre mal einer von denen vorbeikommt und der Gastgeber dann überrascht ist, dass derjenige gerne einen Stromanschluss hätte.

Für die Feierabend-Runde nur der kleine und damit leichte Akku.
Ok, das ist das einzige Argument das ich vielllleicht gelten lassen würde. Dann braucht man aber auch einen zweiten Akku. Der ist nicht kostenlos dabei. Und der muss auch eine Verlängerung haben sodass er in die Halterung des langen Akkus passt. Und ob der 600er dann noch so viel leichter ist als der 800er ist halt auch fraglich.

Für den ganzen Tag den großen und ggf. noch einen in den Rucksack.
Ich gehe mal davon aus, dass kaum jemand Bock hat sehr viele Stunden am Stück zu Biken und auch mal einkehrt. Und dort kann man dann mit einem "FastCharger" ca 1 Prozent Akku pro Minute nachladen. Der Charger wiegt sehr viel weniger als ein Zweitakku und kostet auch nur einen Bruchteil davon.

Für mich persönlich war der fehlende Wechselakku einer der wenigen "Negativpunkte" bei den aktuellen Avinox Modellen.
Ich will ja auch nicht absprechen dass es keinen Bedarf dafür gibt. Aber die allermeisten werden das halt nicht brauchen (früher als es maximal 500 Wh-Akkus gab, machte ein Wechselakku vielleicht noch Sinn).
Es ist ja auch gut dass es verschiedene Marken und Hersteller gibt und die sich um unterschiedliche Kundenwünsche kümmern.

und ich konnte mich mit dem Hinterbau des Rotwilds einfach nicht anfreunden.
Naja, ich könnte mich auch nicht damit anfreunden dass man mir den Akku in Sekundenschnelle entweden könnte. Einfach nur das Knöpfchen drücken und der Akku ist weg. Keine Nummernkombination oder Schlüssel notwendig...
 
Zb ist Bosch dafür bekannt dass es da eigentlich keine großen Probleme gibt.
Bei mir und einem Kollegen aber eben schon (bei anderen Kollegen, die weniger fahren, aber nicht).
Und etwas das nicht fest verbunden ist, ist immer anfälliger als etwas fest verbundenes (außer man verschlechtert das fest verbundene mutwillig).
Beim Moustache Game 150/160 kann aufgrund des gedrehten Motors der tief sitzende Akku problemlos nach unten entnommen werden. Der Akku ist allerdings durch eine Schraubachse gesichert, die auch direkt durch den Stecker geht und diesen entsprechend wackelfrei fixiert. Da kann es zu keinen Wackelkontakten kommen, die nicht auch bei einem fest verbauten/verdrahteten Akku auftauchen könnten.
Da müssen die Konstrukteure halt mitdenken.
Zu Hause wird das wohl bei fast niemandem der Fall sein, und falls doch - dann gibts eben Bikes mit entnehmbarem Akku genau dafür. Aber die meisten brauchen das halt nicht.
Es gibt sicherlich jede Menge Menschen, die bspw. in Mehrfamilienhäusern wohnen, in denen Räder in Fahrradabstellräumen untergebracht werden müssen. Da hat es nicht für jeden Strom, wenn es denn überhaupt Steckdosen gibt.
Und das Abmontieren ist eine zusätzliche Sicherungsmaßnahme.

Nicht jeder hat eine Garage, die dann auch noch in der Nähe des Hauses ist und Strom hat.

Nicht jeder hat in seinem Keller genug Platz bzw. nicht überall ist der Zugang zum Kellerraum Fahrrad-tauglich, so dass ein Rad auch außerhalb (Schuppen, Gartenhaus etc. ohne Strom) abgestellt wird.

Nicht jede Urlaubsunterkunft hat Fahrradabstellmöglichkeiten mit Strom oder erlaubt es, das Fahrrad mit ins Zimmer/die FeWo.. zu nehmen.

Es gibt also sehr häufig Szenarien, wo die einfache Entnehmbarkeit des Akkus wichtig und sinnvoll ist.
 
Zu Hause wird das wohl bei fast niemandem der Fall sein, und falls doch - dann gibts eben Bikes mit entnehmbarem Akku genau dafür. Aber die meisten brauchen das halt nicht.
Ja, alle nicht. Einige schon. Das sage ich ja.

Und im Zelt hast du einen Stromanschluss oder was?
Hütten haben quasi alle auch außen oder in Lagern Stromanschlüsse (ich war schon auf sehr vielen).
B&B hat eigentlich auch immer irgendwo einen Stromanschluss wo man das Bike abstellen kann. Es ist ja nicht so dass wir Pedelec-Fahrer Exoten wären und nur alle paar Jahre mal einer von denen vorbeikommt und der Gastgeber dann überrascht ist, dass derjenige gerne einen Stromanschluss hätte.
Vielleicht mal grundsätzlich dazu: Ich rede hier nicht theoretisch, sondern aus jahrelanger praktischer Erfahrung. Bspw. bei etlichen Touren in Schottland. Campingplätze haben immer irgendwo eine Steckdose. Oft im Waschraum. Da kannst Du aber kein Bike reinstellen. Und bei Hütten muss ich Dir ebenfalls widersprechen: Es gibt faktisch nicht überall Lademöglichkeiten am Abstellplatz. Und kleine B&Bs haben oft nur einen Schuppen oder den Vorgarten für die Bikes und keine Steckdose. Da lade ich dann auf dem Zimmer.

Hier geht es nicht um das "Recht haben" - ich will lediglich aufzeigen, dass es diese Anforderungen geben kann und daher auch Gründe für einen Wechselakku. Bei mir war das mit-kaufentscheidend.

Ok, das ist das einzige Argument das ich vielllleicht gelten lassen würde. Dann braucht man aber auch einen zweiten Akku.
Ich habe genau das bestellt: 360er Akku für Home Trails. 580er Akku für lange Touren. Also ja, kann man machen.


Ich gehe mal davon aus, dass kaum jemand Bock hat sehr viele Stunden am Stück zu Biken und auch mal einkehrt. Und dort kann man dann mit einem "FastCharger" ca 1 Prozent Akku pro Minute nachladen. Der Charger wiegt sehr viel weniger als ein Zweitakku und kostet auch nur einen Bruchteil davon.
Ich kenne da keine Statistik und spreche ungern pauschal über andere. Ich und meine Bike-Freunde machen genau das. Vielleicht sind wir die Einzigen - keine Ahnung.

Ich will ja auch nicht absprechen dass es keinen Bedarf dafür gibt. Aber die allermeisten werden das halt nicht brauchen (früher als es maximal 500 Wh-Akkus gab, machte ein Wechselakku vielleicht noch Sinn).
Es ist ja auch gut dass es verschiedene Marken und Hersteller gibt und die sich um unterschiedliche Kundenwünsche kümmern.
Ja, da gehe ich mit. Wie gesagt: Ich will hier keine Diskussion gewinnen, sondern nur mal zeigen, dass man nicht kategorisch "braucht man nicht und ist nicht gut" sagen kann.

Naja, ich könnte mich auch nicht damit anfreunden dass man mir den Akku in Sekundenschnelle entweden könnte. Einfach nur das Knöpfchen drücken und der Akku ist weg. Keine Nummernkombination oder Schlüssel notwendig...
Ja, das ist eine Schwachstelle. Aber Bikes, mit denen ich das mache, stehen ohnehin selten unbeaufsichtigt.
Und dann gilt ja auch das Umgekehrte: Ist der Akku raus über Nacht, wird das Klauen zumindest körperlich etwas anstrengender :-)

Ob sich Wechselakkus als Argument im Markt durchsetzen? Keine Ahnung. Offensichtlich ist es zumindest ein Feature, mit dem Hersteller werben.
 
Es gibt sicherlich jede Menge Menschen, die bspw. in Mehrfamilienhäusern wohnen, in denen Räder in Fahrradabstellräumen untergebracht werden müssen. Da hat es nicht für jeden Strom, wenn es denn überhaupt Steckdosen gibt.
Und das Abmontieren ist eine zusätzliche Sicherungsmaßnahme.

Nicht jeder hat eine Garage, die dann auch noch in der Nähe des Hauses ist und Strom hat.

Nicht jeder hat in seinem Keller genug Platz bzw. nicht überall ist der Zugang zum Kellerraum Fahrrad-tauglich, so dass ein Rad auch außerhalb (Schuppen, Gartenhaus etc. ohne Strom) abgestellt wird.

Nicht jede Urlaubsunterkunft hat Fahrradabstellmöglichkeiten mit Strom oder erlaubt es, das Fahrrad mit ins Zimmer/die FeWo.. zu nehmen.

Es gibt also sehr häufig Szenarien, wo die einfache Entnehmbarkeit des Akkus wichtig und sinnvoll ist.

So siehts aus.
Ist bei mir z.B so.
Haus mit 8 Familien / Wohnungen, wir haben eine Tiefgarage wo jeder einen Stellplatz fürs Auto hat und einen großen Stellplatz für Fahrräder. Relativ warm & trocken aber leider keine Steckdose zum laden.
Da alles Eigentumswohnungen sind, habe ich das Thema bei der Eigentümerversammlung schon angesprochen.
Müssen die anderen Eigentümer aber auch zustimmen.
Ich müsste ohne entnehmbaren Akku das Rad also immer in den 2 Stock karren um zu laden.
Daher ist ein entnehmbarer Akku für mich Pflicht. Auch zum schneller Tausch, da durchaus auch mal lange Touren gefahren werden bei denen ich zwei Akkus dabei habe.
 
Da müssen die Konstrukteure halt mitdenken.
Das stimmt. Aber so wurde es (bisher) halt nur von den allerwenigsten verbaut. Bei allen anderen hat man die genannten Nachteile.

Nicht jeder hat ...
Nicht jeder hat ...
Nicht jeder hat ...
Nicht jeder hat ...
Ist mir durchaus klar. Deswegen ist es ja auch gut dass es Modelle gibt bei denen man den Akku entnehmen kann. Es gibt aber eben auch sehr viele die haben das alle und wollen die Vorteile von nicht einfach entnehmbaren Akkus. Ich kenne vielleicht 30 Pedelec-Fahrer*innen und max auf 2 davon trifft eines der "nicht jeder" von oben zu. Hängt wahrscheinlich auch damit zusammen wo man lebt (Großstadt vs Land etc).
 
Ob sich Wechselakkus als Argument im Markt durchsetzen? Keine Ahnung.
Ich würde mal sagen dass aktuell wohl eher 90% der verkauften eMTB einen einfach wechselbaren Akku haben.
Vor allem mit dem Avinox-Motor ist der "Trend" gekommen den Akku nicht wechselbar zu integrieren.
Vielleicht kommt das auch daher dass Amflow den Akku integriert hat und nun die meisten anderen Avinox-Bike-Marken versuchen gewichtstechnisch nicht weit weg vom Amflow zu sein, und daher eben auch den Akku direkt verbauen.

Ist der Akku raus über Nacht, wird das Klauen zumindest körperlich etwas anstrengender
Ach, das bleibt sich gleich. Denn ohne Smartphone/PIN unterstützt der Motor eh nicht.
Wenn man den Diebstahl erschweren will, dann baut man doch eher die Laufräder aus (oder zumindest eines) und nimmt es mit in die Wohnung. Ist (vor allem beim Vorderrad) schneller getan als bei den meisten Akkus mit Schloss.
 
Ich gehe mal davon aus, dass kaum jemand Bock hat sehr viele Stunden am Stück zu Biken und auch mal einkehrt. Und dort kann man dann mit einem "FastCharger" ca 1 Prozent Akku pro Minute nachladen. Der Charger wiegt sehr viel weniger als ein Zweitakku und kostet auch nur einen Bruchteil davon.

Ich will ja auch nicht absprechen dass es keinen Bedarf dafür gibt. Aber die allermeisten werden das halt nicht brauchen (früher als es maximal 500 Wh-Akkus gab, machte ein Wechselakku vielleicht noch Sinn).
Es ist ja auch gut dass es verschiedene Marken und Hersteller gibt und die sich um unterschiedliche Kundenwünsche kümmern.
Hier, ich :D
Das E Bike nutze ich, um in begrenzter Zeit möglichst viel Abfahrt trainieren zu können... es ersetzt bei mir den Lift in meiner Region, die leider keine Bikeparks in der Nähe hat.
Da will ich weder die ganze Zeit in Eco fahren müssen (dann kann ich fast schon mein 10kg leichteres Enduro nehmen und habe noch ein deutlich lebhafteres Fahrverhalten als spaßigen Bonus), noch will ich ewig Pause machen müssen, bis der Fast Charger das Teil endlich wieder geladen hat.
Mein Vitus hat einen 630Wh Akku und ich habe letzten Winter noch einen zweiten für ca. 350€ nachgekauft, Wechsel dauert 30 Sekunden.
Also auf mittlerer Stufe den ersten Akku runterfahren bis die Unterstützung schwächer wird. Kurz ans Auto Trinkflasche auffüllen, schnell eine Banane futtern und zwei Müsliriegel einstecken und weiter gehts mit dem zweiten Akku. Die gesamte Tour dauert inkl. Pausen keine 3h, aber ich komm auf eine schöne Menge Fahrzeit, obwohl ich erst nach Feierabend losfahren konnte.

20260124_012859.jpg


Zum Glück scheitern die meisten neueren Räder entweder am schnellen Wechsel des Akkus oder am Anschaffungspreis des Akkus (bzw. des ganzen Rades), also muss mein Bike jetzt wohl in die dritte Saison gehen.
Mal schauen wohin sich die Preise für die Bosch und DJI Akkus entwickeln in nächster Zeit, momentan sind sie ja beide eher schlecht erhältlich und vor allem sehr teuer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück