Zum Thema Wackelkontakt: Es gibt sehr verschiedene Konzepte für "Wechselakkus".
Zb ist Bosch dafür bekannt dass es da eigentlich keine großen Probleme gibt.
Bei mir und einem Kollegen aber eben schon (bei anderen Kollegen, die weniger fahren, aber nicht).
Und etwas das nicht fest verbunden ist, ist immer anfälliger als etwas fest verbundenes (außer man verschlechtert das fest verbundene mutwillig).
oder falls am Abstellplatz keine Steckdose verfügbar ist
Zu Hause wird das wohl bei fast niemandem der Fall sein, und falls doch - dann gibts eben Bikes mit entnehmbarem Akku genau dafür. Aber die meisten brauchen das halt nicht.
(danach habe ich zum Beispiel für Mehrtagestouren geschaut, bei denen ich keine Hotel-Fahrradgarage habe, sondern ggf. ein Zelt, eine Hütte oder ein B&B)
Und im Zelt hast du einen Stromanschluss oder was?
Hütten haben quasi alle auch außen oder in Lagern Stromanschlüsse (ich war schon auf sehr vielen).
B&B hat eigentlich auch immer irgendwo einen Stromanschluss wo man das Bike abstellen kann. Es ist ja nicht so dass wir Pedelec-Fahrer Exoten wären und nur alle paar Jahre mal einer von denen vorbeikommt und der Gastgeber dann überrascht ist, dass derjenige gerne einen Stromanschluss hätte.
Für die Feierabend-Runde nur der kleine und damit leichte Akku.
Ok, das ist das einzige Argument das ich vielllleicht gelten lassen würde. Dann braucht man aber auch einen zweiten Akku. Der ist nicht kostenlos dabei. Und der muss auch eine Verlängerung haben sodass er in die Halterung des langen Akkus passt. Und ob der 600er dann noch so viel leichter ist als der 800er ist halt auch fraglich.
Für den ganzen Tag den großen und ggf. noch einen in den Rucksack.
Ich gehe mal davon aus, dass kaum jemand Bock hat sehr viele Stunden am Stück zu Biken und auch mal einkehrt. Und dort kann man dann mit einem "FastCharger" ca 1 Prozent Akku pro Minute nachladen. Der Charger wiegt sehr viel weniger als ein Zweitakku und kostet auch nur einen Bruchteil davon.
Für mich persönlich war der fehlende Wechselakku einer der wenigen "Negativpunkte" bei den aktuellen Avinox Modellen.
Ich will ja auch nicht absprechen dass es keinen Bedarf dafür gibt. Aber die allermeisten werden das halt nicht brauchen (früher als es maximal 500 Wh-Akkus gab, machte ein Wechselakku vielleicht noch Sinn).
Es ist ja auch gut dass es verschiedene Marken und Hersteller gibt und die sich um unterschiedliche Kundenwünsche kümmern.
und ich konnte mich mit dem Hinterbau des Rotwilds einfach nicht anfreunden.
Naja, ich könnte mich auch nicht damit anfreunden dass man mir den Akku in Sekundenschnelle entweden könnte. Einfach nur das Knöpfchen drücken und der Akku ist weg. Keine Nummernkombination oder Schlüssel notwendig...