Ladekonzept, Storage, Zeitschaltuhren

fireball412

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(Das Balancieren ist ein Nebenthema.) Ich meine, dass die Aussage „die Zelle kommt nur auf 4,18 V“ keinen Schluss auf die Eigenschaften der Zelle zulässt, wenn man nicht den Innenwiderstand, den Ladestrom und das Stromabschaltkriterium kennt. Die selbe Zelle käme bei einer anderen Einstellung des Ladegeräts auf 4,15V oder auch auf 4,20V.

Anders ist es bei den Eigenschaften Innenwiderstand, Kapazität und Selbstentladung. Damit beschreibt man alle relevanten elektrischen Eigenschaften einer Zelle.
 

fireball412

Mitglied
Den Innenwiderstand messen. Du kannst das natürlich auch mit einem Messgerät machen.
es misst aber nicht den Innenwiderstand und passt dann sein Ladeverhalten an und weil es das nicht tut, hat der Innenwiderstand (und der Ladestrom) Einfluss auf die Spannung nach dem Laden. Ich nenne diesen Wert bewusst nicht Ladeschlusspannung.
 

gutti-g

Aktives Mitglied
Mal eine Kurze Zusammenfassung:
-die Kalendarische Alterung wird durch den SOC und die Temperatur beeinflusst (um die 50% sind am besten)
-Die Zyklische Alterung hängt von der Nutzung ab. Von 0-100% SOC verschleißen die Zellen schneller als bei z.B. 30-70% SOC. Auch sehr tiefe oder hohe Temperaturen führen zu erhöhtem Verschleiß genauso wie hohe Lade und Entladeströme.

Auffallen tut das bei den Ebikes meist nicht so weil die von den meisten ja z.B. nicht Leergefahren werden, pro Jahr nicht viele Zyklen entladen und geladen wird und dazu noch die Äußeren Bedingungen viel zu viel Einfluss haben.
 

Delete1985

Bekanntes Mitglied
Mal eine Kurze Zusammenfassung:
-die Kalendarische Alterung wird durch den SOC und die Temperatur beeinflusst (um die 50% sind am besten)
-Die Zyklische Alterung hängt von der Nutzung ab. Von 0-100% SOC verschleißen die Zellen schneller als bei z.B. 30-70% SOC. Auch sehr tiefe oder hohe Temperaturen führen zu erhöhtem Verschleiß genauso wie hohe Lade und Entladeströme.

Auffallen tut das bei den Ebikes meist nicht so weil die von den meisten ja z.B. nicht Leergefahren werden, pro Jahr nicht viele Zyklen entladen und geladen wird und dazu noch die Äußeren Bedingungen viel zu viel Einfluss haben.
Die Sonneneruptionen hast du noch vergessen...
 

Frankonia

Bekanntes Mitglied
es misst aber nicht den Innenwiderstand und passt dann sein Ladeverhalten an und weil es das nicht tut, hat der Innenwiderstand (und der Ladestrom) Einfluss auf die Spannung nach dem Laden. Ich nenne diesen Wert bewusst nicht Ladeschlusspannung.
Ja, aber eine Zelle mit hohen Innenwiederstad ist doch so uns so eine Leiche im Verbund.

Denkst Du der Innwiederstand würde sich dadurch wieder verringern oder die Leistungsfähigkeit erhöhen?

Bzw. was würde sich ändern wenn generell der Innenwiederstand bei der Ladung mit einbezogen wird/ werden würde?
 

fireball412

Mitglied
Ja, aber eine Zelle mit hohen Innenwiederstad ist doch so uns so eine Leiche im Verbund.
Denkst Du der Innwiederstand würde sich dadurch wieder verringern oder die Leistungsfähigkeit erhöhen?
Bzw. was würde sich ändern wenn generell der Innenwiederstand bei der Ladung mit einbezogen wird/ werden würde?
An den Zellen würde sich gar nicht ändern, wenn das Ladegerät sich adaptieren würde. Aber man kann die Spannung nach dem Laden für jede Zelle auf 4,20V bekommen. Das würde aber kaum was bringen und weil das alles so ist, ist es weder nötig, dass sich das Ladegerät anpasst noch die Spannung nach dem Laden ein sinnvolles Kriterium um Zellen zu bewerten. Es ist nur sinnvoll die Eigenschaften Kapazität, Innenwiderstand und Selbstentladung zu betrachten. Mit diesen Eigenschaften ist alles gesagt und wenn man seine Anwendung kennt (mittlerer Strom, maximaler Strom, Einsatzdauer) kann man einschätzen, ob die Zelle dafür taugt oder nicht.

Ich möchte dafür werben, dass wir uns auf diese Eigenschaften fokussieren, wenn wir von guten oder schlechten bzw. neuen oder alten Zellen sprechen.
 

fireball412

Mitglied
War auch nicht ernst gemeint :)
Das haben wohl auch alle so verstanden. Es diskreditiert aber die sachliche Analyse von Alterungsvorgängen in Akkus. Wenn das Maß der Alterung einigen egal ist, kann ich das nachvollziehen. Das Hobby kostet halt. Mir sind aber auch 10% wichtig (so mal ich auch ein elektrisches Motorrad, KTM Freeride E, habe und da 10% bereits relevante Werte darstellen)
 

Frankonia

Bekanntes Mitglied
Nochmal zurück zu den bike-energy Ladestationen.

War heute geschäftlich in Thalmässing, dort steht eine Ladestation von bike-energy.

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Jene sagen bis zu 4x schneller laden, das würde heissen ein 500Wh Akku wäre in ca. einer Stunde voll.

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codeworkx

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amfromch

Aktives Mitglied
1h voll würde bedeuten mit 1C zu laden. Die heutigen Zellen können das, nur die mitgelieferten Ladegeräte nicht..... aus Preisgründen. Wobei eine schnellere Ladung die Lebenszeit der Zellen bestimmt nicht verbessert... aber eigentlich auch nicht wesentlich verschlechtern sollte. Mich würde interessieren, wie sich die marktführenden Hersteller der eBikes/Akkus dazu äussern!? Und mich wundert dann auch, dass es nicht echte Schnellladegeräte der Hersteller für die Akkus gibt? klar, wären die bei den Leistungen ziemlich teuer.
 

Lothar

Aktives Mitglied
Achtung Werbung! Also vom schlechtesten auf dem Markt befindlichen Ladegerät ausgehen. Ich denke schon die Leistung eines 2A Laders wird diese Station schon nicht mehr vervierfachen.
Steht ja so auch unmissverständlich auf der Station: "- Ladt bis 4x schneller"
 

amfromch

Aktives Mitglied
das stimmt natürlich...... 4x schneller ist ziemlich relativ :)
Interessant wäre eine konkrete Angabe in A oder W.
Wobei nur auf die Zellen bezogen eine schneller Ladung mit 1C möglich wäre..... aber ob das BMS das auch vertragen würde?
Dazu wäre eben eine konkrete aussage der Hersteller hilfreich!
Ich frage mich aber, warum es dann nicht auch echte Schnelllader mit 1C zB von Bosch zu kaufen gibt...................?
 
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