Bosch E-Bike Neuheiten 2027 – Power-Update: 120 Nm Drehmoment und 600 % Support

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Re: Bosch E-Bike Neuheiten 2027 – Power-Update: 120 Nm Drehmoment und 600 % Support
Mich würde mal interessieren was die Kritiker von einem Leistungsupgrade erwartet haben. Daß Bosch tatsächlich kurzzeitig 120Nm bzw 600% zur Verfügung stellt finde ziemlich lässig und ist wahrscheinlich schon an der Grenze dessen was das Gesamtsystem überhaupt liefern kann.
Damit meine ich nicht den Motor, da geht möglicherweise sogar mehr.
Aber die Nebensächlichkeiten wie Akku und Verkabelung gibt's halt auch noch. Der Kabelquerschnitt lässt sich an einem Bestandsbike halt nicht mal eben ändern.

Ich finde das Upgrade tatsächlich grandios und denke mehr gibts erst mit Gen6.
 
Mich würde mal interessieren was die Kritiker von einem Leistungsupgrade erwartet haben. Daß Bosch tatsächlich kurzzeitig 120Nm bzw 600% zur Verfügung stellt finde ziemlich lässig und ist wahrscheinlich schon an der Grenze dessen was das Gesamtsystem überhaupt liefern kann.
Damit meine ich nicht den Motor, da geht möglicherweise sogar mehr.
Aber die Nebensächlichkeiten wie Akku und Verkabelung gibt's halt auch noch. Der Kabelquerschnitt lässt sich an einem Bestandsbike halt nicht mal eben ändern.

Ich finde das Upgrade tatsächlich grandios und denke mehr gibts erst mit Gen6.
Egal was gemacht wird, es wird doch immer Leute geben die nur am nörgeln sind. 🙄😅
 
Was hat denn das noch mit Fahrradfahren zu tun? 🤔
Anscheinend für die meisten hier sehr viel.

Hauptsache das Ding schiebt ordentlich den Forstweg hoch und nach 20 km ist der Akku leer und zuhause wird sich auch die Schulter geklopft, was für ein hammerharter Biker man doch ist.

Vielleicht irre ich mich aber auch.... man weiß es nicht.
 
Es gibt sehr gut verarbeitete CUBE Räder? #crazy
Die gibt es tatsächlich!
Mein One77 2025 hat bis dato 1200km fast ausschließlich Singletrails und Waldwege gesehen, kein Klappern, kein Knarzen, absolut nix, funktioniert beängstigend gut.
Hatte vorher ein Scott Genius und parallel ein Specialized Stumpjumper, die hatten bei vergleichbarem Einsatz deutlich mehr Problemchen...
 
Jeder Motor mit über 250W Dauer- u. 750W Spitzenleistung, sowie mit max. Drehmomenten über 85Nm konterkariert den eigentlichen Sinn des motorunterstützten Fahrradfahrens und sollte mit einem EU-Importverbot belegt werden.
Abgesehen von der Anziehungskraft für konditionsschwache Möchtegernathleten haben leistungsstarke Motoren auch Einfluss auf den Zustand der Waldwege.
Es ist daher zu befürchten, dass diese Entwicklung, die ohnedies reservierten Grundbesitzer, egal ob privat oder öffentlich, zu einer weiterhin ablehnenden Haltung, was die freie Nutzung angeht, bringen wird.
Mein Fazit: braucht kein Mensch, schadet mehr als er Nutzen bringt.

Sag mir, dass du ein Deutscher bist, ohne zu sagen, dass du ein Deutscher bist...
Genau so 😅

Immer dieses Verbotsdenken in die Richtung, die man selber nicht hat. Der Förster will alle Menschen aus dem Wald haben, der Wanderer will Fahrradverbote, der BioBiker will ebike reglementieren und der bisherige eBiker will Avinox verbieten. Das ist so typisch Neid gesteuert. Jeder sieht nur seine Bubble und gönnt anderen den Spaß nicht. Erst ist man gegen Atomkraft, Windräder und Solarparks werden aber auch nicht gerne in der Nachbarschaft gesehen. eScooter muss man zwanghaft auf 20 km/h begrenzen inkl. Versicherungspflicht. Alles neue und Innovative ist grundsätzlich schlecht und der
Untergang des Abendlandes steht kurz bevor.
Wieso freut man sich nicht einfach, dass Bosch nun aufgrund der Konkurrenz Situation endlich aus dem Dornröschenschlaf erwacht und mal endlich überfällige Upgrades nachlegt, insbesondere den 12A Lader. Ist schon ein erstaunlicher Zufall, dass Bosch gerade die Grenze im Verband verfechtet und gerne in Zement gemeißelt sieht, die sie gerade mit der aktuellen Modellpalette bieten. Das ist reinster Lobbyismus, um den Status Quo abzumelken, ohne weiter an Innovationen zu forschen und die Technik weiter zu entwickeln.
 
Anscheinend für die meisten hier sehr viel.

Hauptsache das Ding schiebt ordentlich den Forstweg hoch und nach 20 km ist der Akku leer und zuhause wird sich auch die Schulter geklopft, was für ein hammerharter Biker man doch ist.

Vielleicht irre ich mich aber auch.... man weiß es nicht.
Es geht hier um das Update. Du hast scheinbar nicht verstanden was dieses bewirkt.
Die meisten die den ebikes kritisch gegenüberstehen haben immer noch nicht begriffen daß das nichts anderes ist. Nur kommt man viel schneller höher und weiter.

Wenn ich nach der Feierabendrunde wieder daheim bin, bin ich patschnass. Und das wird bei den meisten hier ebenso sein.
Auch wenn das bike schön schiebt kann man durchaus selbst Energie reinstecken.
Mit dem Bio sind das dann 5-6kmh. Mit dem e eben 25.
 
Auch wenn das bike schön schiebt kann man durchaus selbst Energie reinstecken.
Mit dem Bio sind das dann 5-6kmh. Mit dem e eben 25.
Und dennoch erschließt es sich mir und anscheinend anderen hier nicht so richtig, warum man diese 25 Km/h im Uphill überhaupt und in immer kürzerer Zeit meint erreichen zu müssen.

Als ob der Unterschied zum motorlosen Rad nicht genauso da wäre, wenn der Motor eben nur 15 Km/h im Uphill ermöglicht oder die "Endgeschwindigkeit" nach 20 statt nach 10 Sekunden erreicht wird.

Bei immer weniger Pedaldruck, den es dafür braucht.

Das verändert das Fahrgefühl deutlich weg vom motorlosen Rad und nähert sich halt doch immer mehr dem "symbolischen Pedalieren" an. Dann ist der Schritt zum Gasgriff statt Pedale auch nicht mehr weit.
 
Jeder Motor mit über 250W Dauer- u. 750W Spitzenleistung, sowie mit max. Drehmomenten über 85Nm konterkariert den eigentlichen Sinn des motorunterstützten Fahrradfahrens und sollte mit einem EU-Importverbot belegt werden.
Abgesehen von der Anziehungskraft für konditionsschwache Möchtegernathleten haben leistungsstarke Motoren auch Einfluss auf den Zustand der Waldwege.
Es ist daher zu befürchten, dass diese Entwicklung, die ohnedies reservierten Grundbesitzer, egal ob privat oder öffentlich, zu einer weiterhin ablehnenden Haltung, was die freie Nutzung angeht, bringen wird.
Mein Fazit: braucht kein Mensch, schadet mehr als er Nutzen bringt.
Scheinbar gibt es hier im Forum nur Spitzenathleten :-)

Ich bin Ü60 und würde ohne E nicht mehr biken gehn.
Beim letzten Update mit den 100Nm hab ich lediglich den EMTB+ Mode diese Leistung hinterlegt, die anderen sind bei den 85Nm. Bei meiner Hausstrecke gibts zum Finale ein sehr steiles Stück wo es für mich nun mal leichter geht und genau für das ist es da. 25kmh schaff ich nicht mehr ;-)

Bin übrigens seit den späten 80iger mit diversen Bikes unterwegs und gebe es offen zu das man nicht jünger wird.
Das Update muss man ja nicht unbedingt machen.
 
Was hat denn das noch mit Fahrradfahren zu tun?
Fragen die BIO Biker schon seit jeher, auch als die Motoren noch keine 100NM oder 750W hatten!
mmer dieses Verbotsdenken in die Richtung, die man selber nicht hat. Der Förster will alle Menschen aus dem Wald haben, der Wanderer will Fahrradverbote, der BioBiker will ebike reglementieren und der bisherige eBiker will Avinox verbieten. Das ist so typisch Neid gesteuert. Jeder sieht nur seine Bubble und gönnt anderen den Spaß nicht.
Danke, hätte es nicht besser schreiben können.
 
Das ist so typisch Neid gesteuert. Jeder sieht nur seine Bubble und gönnt anderen den Spaß nicht.
Ach du bist so'n "ich geb gas, ich will Spaß" Typ und meinst die anderen wären nur neidisch?! Hmm, an dieser Stelle kann man bereits aufhören zu diskutieren. Werd ich auch nicht, habe nur eine Anmerkung dazu:

Nicht alles was einem persönlich Spaß macht, macht anderen auch Spaß, oder ist legal, oder ist ohne schädliche Auswirkungen auf andere und die Natur. Beispiele wirst du wohl selbst genug finden.

Die Auswirkungen auf "unser"* Hobby sind noch gar nicht abzusehen, oder eigentlich doch. Wenn immer mehr Leute auf Zweirädern die Wälder und alpinen Regionen beanspruchen, die ohne Hilfsmittel überhaupt nicht in der Lage dazu wären, dann hat das ein erhebliches Konfliktpotential. Nicht nur zwischen den verschiedenen Nutzergruppen, nein, natürlich auch für die Flora und Fauna, die weniger Zeit zum Erholen und / oder weniger Rückzugsmöglichkeiten hat. Das gilt übrigens auch, wenn jetzt auf einmal alle eBiker normale MTBs fahren würden; das passiert aber nicht, weil das ist ja anstrengend... Die Problematik für die Natur sieht man ja sehr schön an den Auswirkungen des (Massen-)Skitourismus.

Aber ist eigentlich auch egal, weil der Mensch will halt einfach nur Spaß, dass wird ja wohl noch erlaubt sein! ^Das ist typisch deutsch.

*MTB und eMTB sind mittlerweile zwei grundsätzlich verschiedene Arten Zweiräder zu bewegen. Die aktuelle Generation der eMTBs ist wohl näher am Motorrad als am MTB.
 
Anscheinend für die meisten hier sehr viel.

Hauptsache das Ding schiebt ordentlich den Forstweg hoch und nach 20 km ist der Akku leer und zuhause wird sich auch die Schulter geklopft, was für ein hammerharter Biker man doch ist.

Vielleicht irre ich mich aber auch.... man weiß es nicht.
Bin gerade von einer Trailrunde mit einem Freund zurück. Er fährt ein Amflow mit M1-Motor und hat in einem Jahr schon 7000 km gemacht. Heute: 55 km, 1800 Höhenmeter und am Schluss hatte er noch 10% Akku. Er wiegt 85 kg.

Da frage ich mich schon: Warum kommt der Satz: die ganze Zeit im Turbo-Modus fahren? Wir wollen doch möglichst viele Trails mitnehmen und nicht einfach den Akku leerballern. Klar, wenn’s drauf ankommt, ist es nice, den stärksten Motor für den Uphill zu haben. Aber mehr Leistung und mehr Gewicht brauchen halt auch mehr Akku – genau wie bei Autos.

Warum gibt’s 800-PS-Autos? Fährt die jemand ständig Vollgas? Gleiches bei Motorrädern mit über 200 PS – braucht eigentlich kein Mensch, erst recht nicht in der Schweiz 🥶

Und bevor jemand meint, wir seien nur gemütlich herumgerollt: Ich habe auch Videos von den Trails. Da ging’s nicht nur bergab oder auf Asphalt dahin 😉

 

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Und dennoch erschließt es sich mir und anscheinend anderen hier nicht so richtig, warum man diese 25 Km/h im Uphill überhaupt und in immer kürzerer Zeit meint erreichen zu müssen.

Als ob der Unterschied zum motorlosen Rad nicht genauso da wäre, wenn der Motor eben nur 15 Km/h im Uphill ermöglicht oder die "Endgeschwindigkeit" nach 20 statt nach 10 Sekunden erreicht wird.

Bei immer weniger Pedaldruck, den es dafür braucht.

Das verändert das Fahrgefühl deutlich weg vom motorlosen Rad und nähert sich halt doch immer mehr dem "symbolischen Pedalieren" an. Dann ist der Schritt zum Gasgriff statt Pedale auch nicht mehr weit.
Müssen muss man gar nix. Aber man kann. Oft genug muss man auch die Straße benutzen. Und da will ich schnellstmöglich wieder runter. Ich fahr so viel Eco wie es mir möglich ist. Wenn Du so fit bist daß Du ohne Trail/emtb Modus oder Turbo über 20% hochkommst: schön für Dich.

Und: Die volle Unterstützung gibt's nicht für fast umsonst. Bei Avinox vielleicht, weiß ich nicht, bei den anderen ist schon auch Beteiligung gefragt.

Sicher, aus 80Watt mal eben fast 500 machen ist schon heftig. Andererseits sehe ich es schon positiv, denn ohne ebike würde ich einfach nicht fahren sondern aufm Sofa sitzen.
 
Aktuelles Praxisbeispiel:

Heute morgen mit Kollege mit "schwachem" Motor 37Km und 750Hm gemacht (90% Automodus), danach gekocht, Käffchen und nochmal alleine los.
Die Tour morgens habe ich deutlich gespürt aber besser als Sofa ists im Wald immer also 95% Trailmodus und 5 % Turbo ca., so kann man auch als alter Sack noch 4 Stunden Biken gehen - und morgen nochmal, je nachdem was der Körper sagt wird der Modus gewählt.

Davon abgesehen macht es auch einfach Spass mal kurze Zeit mit 25 nen singletrail hochzuballern.
 
Bin gerade von einer Trailrunde mit einem Freund zurück. Er fährt ein Amflow mit M1-Motor und hat in einem Jahr schon 7000 km gemacht. Heute: 55 km, 1800 Höhenmeter und am Schluss hatte er noch 10% Akku. Er wiegt 85 kg.

Da frage ich mich schon: Warum kommt der Satz: die ganze Zeit im Turbo-Modus fahren? Wir wollen doch möglichst viele Trails mitnehmen und nicht einfach den Akku leerballern. Klar, wenn’s drauf ankommt, ist es nice, den stärksten Motor für den Uphill zu haben. Aber mehr Leistung und mehr Gewicht brauchen halt auch mehr Akku – genau wie bei Autos.

Warum gibt’s 800-PS-Autos? Fährt die jemand ständig Vollgas? Gleiches bei Motorrädern mit über 200 PS – braucht eigentlich kein Mensch, erst recht nicht in der Schweiz 🥶

Und bevor jemand meint, wir seien nur gemütlich herumgerollt: Ich habe auch Videos von den Trails. Da ging’s nicht nur bergab oder auf Asphalt dahin 😉


Was is das bitte für nen geiler Trail! War erst vor ein paar Wochen in Züri und das hät ich nicht gedacht. Muss ich im Juni, wenn es Richtung Frankreich geht, mal einen Zwischenstop einplanen <3
 
Was is das bitte für nen geiler Trail! War erst vor ein paar Wochen in Züri und das hät ich nicht gedacht. Muss ich im Juni, wenn es Richtung Frankreich geht, mal einen Zwischenstop einplanen <3
Der erste im Video ist Höcker Trail und offiziell, findest auf Trailforks. Der später im Wald ist Harakiri und der ist auch gleich bei Start von Höckler aber der ist nicht auf Karte zu finden. Kann dir aber gerne gpx Daten sicken. Oder einfach melden wenn da bist💪
 
Ach du bist so'n "ich geb gas, ich will Spaß" Typ und meinst die anderen wären nur neidisch?! Hmm, an dieser Stelle kann man bereits aufhören zu diskutieren. Werd ich auch nicht,
Nö, ich bin der, der respektvoll und in Achtung der geltenden Gesetze sein Hobby ausübt aber auch anderen ihre Freude an was auch immer gönne. Ich bin der, der sein langjähriges Hobby wegen manischer Überregulierung aufgegeben hat. 8 Jahre lang bin ich Quadrocopter, davon 5 Jahr FPV geflogen. Haftpflichtversichert, auf einem freien Feld neben der Stadt mit Erlaubnis des Landwirts. Es gab damals schon genügend Gesetze die den Flug von Drohnen reglementiert haben. Man hätte nur die Einhaltung dieser Gesetze überwachen müssen. Stattdessen wurde in der Presse eine Hexenjagd gegen jeglichen Fernpiloten geführt, dass das Hobby so überreguliert wurde, dass es einen jegliche Freude daran nimmt. Die Fraktion, ich mache eh was ich will und schere mich nicht um Gesetze, die fliegt heute noch wo sie will.

Was ich sagen will, die 25kmh Grenze ist bereits vorhanden. Der Wahn immer stärkere Motoren zu bauen und fahren zu wollen, reguliert sich eh von alleine. Der Verschleiß und die resultierende Reichweite erledigen das von alleine.

Die Auswirkungen auf "unser"* Hobby sind noch gar nicht abzusehen, oder eigentlich doch. Wenn immer mehr Leute auf Zweirädern die Wälder und alpinen Regionen beanspruchen, die ohne Hilfsmittel überhaupt nicht in der Lage dazu wären, dann hat das ein erhebliches Konfliktpotential. Nicht nur zwischen den verschiedenen Nutzergruppen, nein, natürlich auch für die Flora und Fauna, die weniger Zeit zum Erholen und / oder weniger Rückzugsmöglichkeiten hat. Das gilt übrigens auch, wenn jetzt auf einmal alle eBiker normale MTBs fahren würden; das passiert aber nicht, weil das ist ja anstrengend... Die Problematik für die Natur sieht man ja sehr schön an den Auswirkungen des (Massen-)Skitourismus.
Und das ist genau die Argumentation, die ich anprangere. Was du machst, ist für dich in Ordnung. Woher nimmst du dir das Recht zu sagen, du darfst das mit deinem Bio oder eMTB aber der etwas korpulentere, körperlich Eingeschränkte oder einfach nur ältere Biker darf das nicht, weil er es durch Technik ermöglicht bekommt. Du hast Angst um dein Hobby. Wenn du so besorgt um die Natur bist, wieso dann nicht gleich alle MTB in der Natur verbieten? Du verdichtest genauso auf einer Spur mit 6cm Breite den Waldboden.
Solange man auf Trails oder Waldwegen bleibt und sich so an geltende Gesetze hält, sehe ich das große Problem nicht. Die „Horden“ an eMoped Fahrern die in die Wälder strömen, sind mir noch nicht begegnet. Vor allem nicht auf Trails.

Avinox bringt frischen Wind in die Branche. Durch die neue Konkurrenz, gibt es wieder mehr Innovationen bei den bräsigen Platzhirschen. Ist doch genau das gleiche in der Automobil Sparte. Deutsche Autobauer waren Weltmarktführer und haben sich auf ihren Loorberen ausgeruht und die Kundschaft mit veralteter Technik abgemolken. Dabei habe sie in ihrer Arroganz erst die digitale Entwicklung und dann den Umschwung auf die eMotoren verschlafen. Ein Umdenken fand nur gezwungene Maßen durch die Konkurrenz aus USA und China statt.

Ich habe nun nach 5 Jahren Shimano EP8 nun seit zwei Wochen einen M2S am Bike. Die Mehrleistung war nicht der Grund. Sie ist nice to have aber wird im Alltag eh einreguliert. Ich habe beim EP8 nie mehr Leistung vermisst.
Ich wollte ein schlankes, leichtes und leises Fahrrad mit hauptsächlich mehr Reichweite. Hatte eigentlich den M1 bestellt aber das Megamo damit war schon ausverkauft. Ich habe dann blind MJ27 mit dem M2S bestellt und bin bisher sehr zufrieden damit. So ein leises und leichtes Bike ist einfach herrlich.
 
MTB und eMTB sind mittlerweile zwei grundsätzlich verschiedene Arten Zweiräder zu bewegen. Die aktuelle Generation der eMTBs ist wohl näher am Motorrad als am MTB.
So eine Aussage kann nur von jemandem kommen, der entweder noch nie MTB oder noch nie Motorrad (Motocross) gefahren ist...
Ein Enduro MTB wiegt 15-18 kg, ein eMTB der gleichen Kategorie 22-25kg... und hat dabei die identischen Komponenten (Reifen, Laufräder, Bremsen, Fahrwerk...)
Eine MX-Maschine wiegt irgendwo zwisxhen 80-130kg... achso und sie fährt weitaus mehr als 25 km/h. Das ist eine ganz andere Welt und ein ganz anderer Sport.

Bei meinem normalen Enduro habe ich nicht sonderlich aufs Gewicht geachtet, sondern in erster Linie auf Robustheit --> fährt sich sehr angenehm, wiegt etwas über 17kg.
Beim eBike wollte ich nicht mehr dass es unfassbar viel schwerer ist, also hier etwas gewichtsbewusster entschieden (Carbonrahmen, Carbonlaufräder...) --> fährt sich immernoch verdammt gut bei 22,6kg.

In der Abfahrt mach ich die Unterstützung grundsätzlich aus (somit kann ich nicht schummeln, wenn ich einen Kurvenausgang verpatzt habe), abseits vom Bunnyhop bei niedrigen Geschwindigkeiten fährt sich das extrem ähnlich zum normalen Enduro.

Keine Ahnung wer dich verärgert hast, dass du so verbittert bei dem Thema bist :D

Ums vorwegzunehmen: 77kg auf 1,78, ordentliche Kondition und trotzdem nutze ich gerne so viel Unterstützung wie meine Zeit bzw. Tourenlänge zulassen... denn leider gibt es in sinnvoller Nähe keine schöne Bikeparks mit Lift, also lass ich mir vom Motor helfen möglichst schnell hintereinander meine Runden abzuspulen, denn der Spaß beim MTB liegt für mich schon immer in der Abfahrt... war auch schon zu Bio-Zeiten so, bzw. ist da immernoch der Fall (nur wird das normale Enduro mittlerweile überwiegend für Bikepark-Urlaube und die Rennen genutzt... das heimische Training allermeistens mit dem Full Power eBike)
 
In der Schweiz wird hinter den Kulissen offenbar (mehrere Bikehändler haben es bestätigt) wohl diskutiert, was überhaupt noch in den Wald darf. > 100NM wird wohl bald verboten oder massiv eingeschränkt. Die eMTB Branche ruiniert gerade ihren Ruf und die Möglichkeiten. Die Zukunft des Überpower MTBs wird gekillt.
 
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