Specialized Kenevo SL – Premiere und Test: 18 Kilo leichtes Super-Enduro

Specialized Kenevo SL – Premiere und Test: 18 Kilo leichtes Super-Enduro

aHR0cHM6Ly93d3cuZW10Yi1uZXdzLmRlL25ld3Mvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzLzIwMjEvMDQvc3BlY2lhbGl6ZWQta2VuZXZvLXNsLXRpdGVsYmlsZC5qcGc.jpg
Premiere: Specialized Kenevo SL – die Neuheit im Test! Satter Federweg und die Waffen eines Super-Enduros – mit dem neuen Kenevo SL erweitert Specialized seine Palette an Light-E-MTBs um ein langhubiges Super-Enduro. Ausgestattet mit dem Motor-System SL 1.1, wie man es bereits aus dem Levo SL kennt, punktet das Kenevo SL mit einem Gewicht von knapp über 18 Kilo, S-Sizing, einstellbarer Geometrie und richtig viel Federweg. Wir konnten das Specialized Kenevo SL bereits ausgiebig testen. Hier gibt's die Neuvorstellung und alle Infos zum neuen Kenevo SL von Specialized.

Den vollständigen Artikel ansehen:
Specialized Kenevo SL – Premiere und Test: 18 Kilo leichtes Super-Enduro
 

KalleAnka

Bekanntes Mitglied
Bring beispiele. Wie hoch ist dieser technische uphillteil bei deinen touren.
Das ist doch Blödsinn. Es ist doch vollkommen klar, dass nicht die ganze Tour aus S1-S2 Anstiegen besteht. Genauso wenig wie nur aus S3 Abfahrten. Ein Rad muss zum eigenen Fahrprofil passen.

Ich fahre gerne technische Sachen im Rahmen meiner Möglichkeiten hoch und da merke ich schon einen erheblichen Unterschied zwischen meinem Brose und meinem EP8. Da brauche ich mit dem Mahle gar nicht ankommen. Dass Hans Rey sowas auch mit dem Bio-Bike schafft, nutzt mir persönlich wenig.
 

525Rainer

Bekanntes Mitglied
Das ist doch Blödsinn. Es ist doch vollkommen klar, dass nicht die ganze Tour aus S1-S2 Anstiegen besteht. Genauso wenig wie nur aus S3 Abfahrten. Ein Rad muss zum eigenen Fahrprofil passen.

Ich fahre gerne technische Sachen im Rahmen meiner Möglichkeiten hoch und da merke ich schon einen erheblichen Unterschied zwischen meinem Brose und meinem EP8. Da brauche ich mit dem Mahle gar nicht ankommen. Dass Hans Rey sowas auch mit dem Bio-Bike schafft, nutzt mir persönlich wenig.

Du zahlst für diese passagen einen hohen preis. Das ist geschmackssache.
 

KalleAnka

Bekanntes Mitglied
Du zahlst für diese passagen einen hohen preis. Das ist geschmackssache.
Ich zahle gar keinen Preis, weil mir persönlich das Mehrgewicht im Downhill oder sonst wo rein gar nichts ausmacht. Tragen mal außen vor. Im Gegenteil, ich mag die stabile Lage durch den tieferen Schwerpunkt. Mein Bio-Enduro mit 13.5kg bietet mit persönlich keinen Vorteil im Downhill. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst bewerten, was ja auch vollkommen legitim ist.
 

Tabletop84

Bekanntes Mitglied
Bring beispiele. Wie hoch ist dieser technische uphillteil bei deinen touren.

Ich kann eine 1m stufe hochfahren mit dem mtb.

es geht ja gerade nicht um kurze Spielereien, sondern halt so fieße alpine Geröllrampen oder Skipisten. Theoretisch kann man das auch fahren, aber halt mit dem entsprechenden Gesichtsausdruck. ^^

Grüßere Stufen fahr ich mit dem Ebike bergauf eher nicht, weil das mit dem Gewicht auch wenig Sinn macht sich da einen trialmäßig abzuhampeln. Beim Ebike steigt man halt wesentlich später ab und schiebt oder trägt, aber ab da ist das Biobike wieder klar im Vorteil.
 
Zuletzt bearbeitet:

solum

Aktives Mitglied
Mir persönlich erschliesst sich der Nutzen dieses Bikes einfach nicht. Selber fahre ich DH, Enduro, Rennrad und seit zwei Jahren auch EMTB (Enduro).
Kein Zweifel das Bike ist sehr hübsch, relativ leicht und fährt sich sobald es abwärts geht hervorragend. Nach ein paar Hundert Höhenmeter aufwärts ist aber fertig lustig, ausser ich fahre mit minimalster Unterstützung den Berg hoch und werde überspitzt gesagt dabei vom Biobiker überholt. Das Bike wurde aber zum Runterfahren konzipiert, bringt dich aber nicht weit nach oben. Wechselakku gibt es nicht wirklich, ausser den 160 Wh range extender. Mit dem Bike kann man einmal den Berg hoch und wieder runter und schon bald ist die Puste aus. Für eine Endurotour also unbrauchbar.
Tja das ist meine Sichtweise zum neuen Kenevo SL. Das Turbo Levo Gen 3 ist viel breiter anwendbar und bringt dich auch weit.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lasse

Bekanntes Mitglied
Was mir bei meinen Touren auffällt: egal, ob ich mit dickem Voll-, oder mit einem Light-E-MTB unterwegs bin. Der Anstieg fühlt sich deutlich leichter an, als mit einem leichten MTB, auch in kleinster Unterstützung. Ich habe da für mich die Hilfe des Motors im Totpunkt der Kurbelumdrehung identifiziert als Grund. Durch den Nachlauf trägt der Motor über diesen kritischen Moment und macht so das gesamte Prozedere effektiver und effizienter. In der Hauptdruckphase brauche ich die Unterstützung also gar nicht so sehr, sondern wenn das Pedal senkrecht nach oben/unten zeigt. Da verreckt man dann auch mit dem Biobike in sehr steilen Passagen, obwohl man theoretisch noch Kraft hat. Und genau hier fährt man dann mit dem Light-E-Bike weiter, weil der Motor den Schwachpunkt ausgleicht. Ich merke den Effekt enorm, wenn ich in der Ebene den Motor ausschalte. Trotz null Widerstand im System fühlt sich eine Umdrehung an der Kurbel ungleich schwerer an, wenn der Motor aus ist.
 

525Rainer

Bekanntes Mitglied
Was mir bei meinen Touren auffällt: egal, ob ich mit dickem Voll-, oder mit einem Light-E-MTB unterwegs bin. Der Anstieg fühlt sich deutlich leichter an, als mit einem leichten MTB, auch in kleinster Unterstützung. Ich habe da für mich die Hilfe des Motors im Totpunkt der Kurbelumdrehung identifiziert als Grund. Durch den Nachlauf trägt der Motor über diesen kritischen Moment und macht so das gesamte Prozedere effektiver und effizienter. In der Hauptdruckphase brauche ich die Unterstützung also gar nicht so sehr, sondern wenn das Pedal senkrecht nach oben/unten zeigt. Da verreckt man dann auch mit dem Biobike in sehr steilen Passagen, obwohl man theoretisch noch Kraft hat. Und genau hier fährt man dann mit dem Light-E-Bike weiter, weil der Motor den Schwachpunkt ausgleicht. Ich merke den Effekt enorm, wenn ich in der Ebene den Motor ausschalte. Trotz null Widerstand im System fühlt sich eine Umdrehung an der Kurbel ungleich schwerer an, wenn der Motor aus ist.

Montier mal ein absolut black ovali.
Ich war lange fan davon und viele knieproblempatienten profitieren davon. Es ist auch ohne motor genau das gefühl des nachlaufens.
Ich selber bin aus diversen gründen wieder weggekommen davon.
 

bluecat

Bekanntes Mitglied
Ich habe da für mich die Hilfe des Motors im Totpunkt der Kurbelumdrehung identifiziert als Grund. Durch den Nachlauf trägt der Motor über diesen kritischen Moment und macht so das gesamte Prozedere effektiver und effizienter.

Ausgezeichnete Beobachtung!

Es gehört zur Rafinesse der Motorsteurung, den Einfluss von oberem und unterem Totpunkt in Verhältniss zur Waagrechtposition zu Glätten. Das ist dann der von Dir festgestellte Nachlauf. Gäbe es keine Glättung, würde der Motor pulsieren. Das ergäbe - besonders bei geringer Kandez - ein mieses Fahrgefühl und einen sinnlosen Mehrverbrauch.
 

orange69

Bekanntes Mitglied
Dito! Für alpine Touren ist ein r375 oder rise schon besser geeignet.
Dann habe ich Dummerchen mir ja das falsche Bike gekauft und hätte mal besser auf die Experten hier gehört.
😂

Bin heute bei Nieselregen die 37.Tour seit Februar mit dem Levo SL hier im Berner Oberland gefahren und habe Bike und Fahrer eine ordentliche Fangopackung verpasst. 46km und 900Hm mit einem 18.9er Schnitt.
Steile und matschige Passagen mit dem 30er Kettenblatt hochgekurbelt und der Mahle quittiert jedes mehr an Watt mit Jubelschreien wie die besten Hardrock-Sänger und legt immer noch was drauf. Einfach geil.
Das motiviert extrem und generiert ordentlich Wadenschmalz.
Freue mich extrem auf wärmere, trockenere und schneefreie Bedingungen und auf exzessive alpine Touren mit einem oder beiden Range Extendern. An Steilpassagen und langen, knackigen Anstiegen herrscht hier wahrlich kein Mangel.
Kann mir dafür eigentlich kein perfekteres Bike vorstellen. Reichweite und -höhe satt und jeder Lupfer über einen Weidezaun, Schiebe-oder gar Tragepassagen sowie jeder gefahrene Meter uphill oder downhill macht mit so einem leichten Bike Laune.
Für mich der perfekte BioMTB-Ersatz.
Rotwild braucht hierfür obligat einen Zweitakku und Orbea einen oder besser 2 Range Extender.
Ob sie für alpine Touren besser geeignet sind als das SL würde ich mit einem dicken Fragezeichen versehen.
Für mich persönlich sicher nicht, ich mag das Auspowern mit dem Mahle und hasse Geklappere am Bike.
Die Mehrleistung will ich nicht und wenn einmal doch, nehm ich einfach mein Bosch-Scott.

Inzwischen mein Motto mit dem SL (frei nach dem Fisherman`s-Slogan): Ist dir das Bike nicht stark genug, bist du zu schwach.😉
 
Zuletzt bearbeitet:

Joker007

Bekanntes Mitglied
Rotwild braucht hierfür obligat einen Zweitakku und Orbea einen oder besser 2 Range Extender.
Das ist doch Quatsch, oder hast du es getestet? Orbea und erst recht das Rotwild stellen wesentlich mehr Power zur Verfügung. Wenn man beide Systeme auf die 35Nm/240W des Specialized herunterregeln würde, würde mich interessieren welches Rad/Akku als erstes schlapp macht.

Ob sie für alpine Touren besser geeignet sind als das SL würde ich mit einem dicken Fragezeichen versehen.
Für das Rotwild könnte man einen Ersatzakku mitnehmen (=750Wh),für das Orbea den Extender (=512Wh).
Wenn man dann noch die Power anpassen würde auf Speci Niveau, ist man mit Sicherheit nicht schlechter unterwegs.

Man hört aus jedem Post deine Begeisterung für das SL heraus, was auch absolut ok ist. Aber etwas mehr Objektivität kann manchmal nicht schaden. 😉
 

orange69

Bekanntes Mitglied
Von den SL Kritikern will keiner sein Rotwild oder Orbea oder Sonstwas auf das SL Niveau herunterregeln. Genau darum geht es doch. Man will mehr Power uphill.
Die Reichhöhe ist entsprechend.
Wenn ich SL -Power will, kaufe ich mir am besten ein SL.
Der Rest ist Theorie.
Es gibt Tests, wo Rotwild und Orbea auf SL heruntergekrempelt wurden. Wurde hier auch schon gepostet ua im Light- EMTB Thread. And the Winner is…….
 
Zuletzt bearbeitet:

Joker007

Bekanntes Mitglied
Würde ich auch nicht machen, um für steile Parts die Power im boost nutzen zu können. Selbst dann solltest du bedenken, daß Orbea (40Wh) und Rotwild (55Wh) mehr im Tank haben.

Das SL ist light light EMTB, die anderen beiden können mehr. Ob man das will oder braucht, muss jeder für sich entscheiden, aber so grundsätzliche Aussagen über das eine oder das andere Bike finde ich immer schwierig.
 

Celestiale

Bekanntes Mitglied
Von den SL Kritikern will keiner sein Rotwild oder Orbea oder Sonstwas auf das SL Niveau herunterregeln. Genau darum geht es doch. Man will mehr Power uphill.
Die Reichhöhe ist entsprechend.
Das Orbea Rise hat im Mode 1 Boost mehr Reichweite/Reichhöhe als das Levo SL im Boost, das hab ich die letzten 2 Wochen erst getestet. Das Orbea Rise ist dabei auch noch deutlich schneller. Das Rise hatte sogar mehr Reichweite/Reichhöhe, nachdem ich schwerere und griffigere Reifen draufgeschnallt hab. (19,4kg vs. 19,2kg beim Levo SL Comp)
Wenn man das Orbea Rise im Trail Modus fährt (was sich in etwa anfühlt wie das Levo SL im Boost), ist die Reichweite signifikant höher. Das deckt sich auch mit den kürzlichen Praxistests, in denen das Orbea sogar knapp 400wh Akkukapazität erreicht hat.

Also bei aller Liebe für das SL..hier sollte man schon realistisch bleiben :)
 
Oben