Specialized Kenevo SL – Premiere und Test: 18 Kilo leichtes Super-Enduro

Specialized Kenevo SL – Premiere und Test: 18 Kilo leichtes Super-Enduro

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Premiere: Specialized Kenevo SL – die Neuheit im Test! Satter Federweg und die Waffen eines Super-Enduros – mit dem neuen Kenevo SL erweitert Specialized seine Palette an Light-E-MTBs um ein langhubiges Super-Enduro. Ausgestattet mit dem Motor-System SL 1.1, wie man es bereits aus dem Levo SL kennt, punktet das Kenevo SL mit einem Gewicht von knapp über 18 Kilo, S-Sizing, einstellbarer Geometrie und richtig viel Federweg. Wir konnten das Specialized Kenevo SL bereits ausgiebig testen. Hier gibt's die Neuvorstellung und alle Infos zum neuen Kenevo SL von Specialized.

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Specialized Kenevo SL – Premiere und Test: 18 Kilo leichtes Super-Enduro
 
Dann habe ich Dummerchen mir ja das falsche Bike gekauft und hätte mal besser auf die Experten hier gehört.
😂

Bin heute bei Nieselregen die 37.Tour seit Februar mit dem Levo SL hier im Berner Oberland gefahren und habe Bike und Fahrer eine ordentliche Fangopackung verpasst. 46km und 900Hm mit einem 18.9er Schnitt.
Steile und matschige Passagen mit dem 30er Kettenblatt hochgekurbelt und der Mahle quittiert jedes mehr an Watt mit Jubelschreien wie die besten Hardrock-Sänger und legt immer noch was drauf. Einfach geil.
Das motiviert extrem und generiert ordentlich Wadenschmalz.
Freue mich extrem auf wärmere, trockenere und schneefreie Bedingungen und auf exzessive alpine Touren mit einem oder beiden Range Extendern. An Steilpassagen und langen, knackigen Anstiegen herrscht hier wahrlich kein Mangel.
Kann mir dafür eigentlich kein perfekteres Bike vorstellen. Reichweite und -höhe satt und jeder Lupfer über einen Weidezaun, Schiebe-oder gar Tragepassagen sowie jeder gefahrene Meter uphill oder downhill macht mit so einem leichten Bike Laune.
Für mich der perfekte BioMTB-Ersatz.
Rotwild braucht hierfür obligat einen Zweitakku und Orbea einen oder besser 2 Range Extender.
Ob sie für alpine Touren besser geeignet sind als das SL würde ich mit einem dicken Fragezeichen versehen.
Für mich persönlich sicher nicht, ich mag das Auspowern mit dem Mahle und hasse Geklappere am Bike.
Die Mehrleistung will ich nicht und wenn einmal doch, nehm ich einfach mein Bosch-Scott.

Inzwischen mein Motto mit dem SL (frei nach dem Fisherman`s-Slogan): Ist dir das Bike nicht stark genug, bist du zu schwach.😉
Kannst auch anderes als die ganze Zeit Werbung machen?
 

525Rainer

Bekanntes Mitglied
Glaub ich dir, kann ich definitiv nicht, aber ich kann dafür einen Wurzeltrail oder verblockten Trail bergauf fahren wo dir mit deinem MTB vermutlich sehr schnell die Luft ausgeht.
Power is nothing without control.
Klar, ich kenn die videos wo im turbomodus treppen raufgefahren wird. Mit der rutschfesten hose und dem sattel mit noppen. Stefan schlies uphill flowtipps.
Wurzeltrails kenn ich auch. Aber nochmal, wann kommt das vor, wann gibts schon lange komplexe passagen die du mit voller motorleistung mit kurzen kurbeln übertretest. Normalerweise sind trails so rar gesäht das man seinen uphill doch sparsam mit der forststrasse hinter sich bringt und sich den trail für die abfahrt aufspart.
Bei stufen oder spitzkehren musst dann eh rumschieben oder tragen.
Ich glaub einzig und allein es geht nicht um steilstücke oder komplexe passagen. Es geht darum weil das sl grundsätzlich zu lahm ist. Das simuliert im grunde lasse ohne motor wenn er all in fährt und das ist den leuten zu langsam weil die normalen emtb einfach irre leistung haben.
 

Tabletop84

Bekanntes Mitglied
Normalerweise sind trails so rar gesäht das man seinen uphill doch sparsam mit der forststrasse hinter sich bringt und sich den trail für die abfahrt aufspart.
Bei stufen oder spitzkehren musst dann eh rumschieben oder tragen.
Ich glaub einzig und allein es geht nicht um steilstücke oder komplexe passagen. Es geht darum weil das sl grundsätzlich zu lahm ist. Das simuliert im grunde lasse ohne motor wenn er all in fährt und das ist den leuten zu langsam weil die normalen emtb einfach irre leistung haben.

Das kommt halt auch auf die persönlichen Vorlieben an aber ich finde zb. ein Embt verändert den Charakter einer Tour halt vor allem wenn man schön gemütlich hochfahren und dabei die Aussicht genießen kann, ohne sich in der Hitze schinden zu müssen. Also da wo die gut planierten und flachen Forstwege aufhören und man halt mit dem Biobike theoretisch auch fahren kann, es aber aufgrund der Länge und Wegbeschaffenheit unökomisch ist (Stichwort Totpunkt von Lasse). Also so Geschichten wie Piz Umbrail, Eisjöchl, Brazilian, Madritschjoch, Ju de Senes oder auch so ne steile Auffahrt im tiefen Schotter wie St Vigil nach Fojedöra.

Da ist man mit so nem SL auch mit Range Extender halt schon etwas untermotorisiert sofern man nicht eher fit ist, oder muss dann halt schieben. Was schade ist da so ein Rad da bergab dann wieder eine Menge Freude macht. Da wäre ein ausgewachsener Motor schon irgendwie cooler.
 

subdiver

Bekanntes Mitglied
Von den Light eMTB bin ich das eZesty, das Rise und das Levo SL gefahren.
Meine persönliche Rangliste für den Alpeneinsatz,
1. Rise
2. eZesty
3. Levo SL

Das Levo SL ist wohl das durchdachteste Light, aber mir persönlich
viel zu schwach für meine Alpentouren von 60-70km und 1.800-2.500HM.

Für die Feierabendrunde ist das Levo SL im Alpenvorland eine echte Alternative zum Bio-Bike, aber hierzu reicht mir noch das Bio-Spark.

Aber für meinen Einsatz in den Alpen bevorzuge ich Bosch- oder Bio-Power.

Aber hier geht es ja eigentlich um das Kenovo SL ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

525Rainer

Bekanntes Mitglied
Da ist man mit so nem SL auch mit Range Extender halt schon etwas untermotorisiert sofern man nicht eher fit ist, oder muss dann halt schieben. Was schade ist da so ein Rad da bergab dann wieder eine Menge Freude macht. Da wäre ein ausgewachsener Motor schon irgendwie cooler.

Immer im vergleich mit der extrem hohen leistung eines emtb. Was bergab aber dem ambitionierten fahrer nicht so die freude macht. Das ist halt kein reiseenduro.
 

Yourride

Aktives Mitglied
Bin mit dem Rotwild im Fahrprofil mit 63nm, also auf Basis des Orbea Rise (leider nur Eingelenker) sehr zufrieden. Das Rise selber war auch gut und etwas leichter, der nicht entnehmbare Akku wie auch bei Kenevo SL ist für mich ein Ausschluss. Preis / Leistung gab es für mich wenig Alternativen.
Specialized sollte mal den nächsten Schritt machen und einen entnehmbaren Akku bringen in der SL Version. Vielleicht auch dem Motor mehr Leistung geben, wahrscheinlich wird er dann nur noch lauter…
 

Tabletop84

Bekanntes Mitglied
Immer im vergleich mit der extrem hohen leistung eines emtb. Was bergab aber dem ambitionierten fahrer nicht so die freude macht. Das ist halt kein reiseenduro.

Naja der e8000 ist der schwächste Power-Motor und Boost nutze ich wirklich selten. Aber kurz ist es halt nett wenn man die Power abrufen kann, von daher ist für mich ein Light-Emtb mit kompaktem aber leistungsfähigen Motor einfach deutlich durchdachter als dieser "weniger ist mehr"-Puristen-Esoterik-Quatsch, wo man dann noch für non-features draufzahlen soll.

Und Gewicht ist in der sub 23kg-Klasse eigentlich nur ein Problem wenn man öfter und anspruchsvoller Springen, oder steile Sachen fahren will.
 

lexle

Bekanntes Mitglied
Ich finde das Kenevo SL auch interessant und auch optisch richtig klasse. Aber große Innovationen sehe ich da nicht wirklich. OK, die einfache Anpassung des Lenkwinkels ist klasse, aber sonst? Die tiefe Position des Dämpfers ist natürlich für den Schwerpunkt klasse, dafür liegt der Dämpfer aber ordentlich im Dreck und Wasser.
Das mag unter der Sonne Kaliforniens nichts ausmachen, aber bei uns? Auch läßt sich nur eine relativ kurze Sattelstütze verbauen, da der Durchbruch im Rahmen beim Kenevo SL durch den Motor verglichen mit dem Enduro recht hoch liegt. Das kann das Bullit auch ;)

Wenn ich jetzt mal das SC Bullit mit dem Kenevo vergleiche, dann spricht nicht mehr allzu viel für das SL. Das Bullit wiegt ca 21,5 Kg mit dem 630 Akku. Nehme ich den 500Wh Akku, dann sind wir bei ca. 21kg für ein unkastriertes eMTB, mit allen Möglichkeiten. Wenn ich jetzt noch den Preisvorteil zum Gewichtstuning nutzen würde, sind auch knapp über 20kg möglich.

Trotzdem ein interessantes Rad.
Beim Bullit hat man halt einen pseudo EP8 Full Assist der aber schwach ist , klappert, keine Leistung im vergleich zu Bosch und co hat .

Ich weiß wovon ich spreche ich hatte es.. Geiles Bike aber EP 8 ist der mieseste Motor den ich je gefahren bin. mit ganz weitem Abstand.

Bei einem SL weiß man was man bekommt und ich liebe schon mein Levo SL trotz 0,1t zu stemmendes Eigengewicht.
 

525Rainer

Bekanntes Mitglied
Alle fahren im eco aber wenn ein rad kommt was sich darauf reduziert ist es nichts.
Es wird trotzdem gekauft werden weil es am wenigsten nach ebike aussieht und wahrscheinlich für ebiker gar keins ist. Dann ist es halt ein e-soterikbike
 

lexle

Bekanntes Mitglied
Die Expert version in S5 wiegt mit Sicherheit auch über 21kg... - lässt aber nur 110 kg zu. D.h. knapp 90 kg fuer Rider (bis zu 1,95 Körpergröße) und 'Gepäck'.... da werden einige (potentielle Käufer) erst einmal abspecken müssen.
Rider weight ist 109 Kilo wie beim Levo, liegt aber nicht am Rahmen sondern an der Rovallaufrädern. das S5 wird sicher keine 21 sicher knapp über 19
 

subdiver

Bekanntes Mitglied
weil es am wenigsten nach ebike aussieht und wahrscheinlich für ebiker gar keins ist.

Mein eZesty sieht auf den ersten Blick auch nicht nach eBike aus.

Trotzdem wird es als solches von den Bio-Bikern erkannt
und man wird in dieselbe Schublade gesteckt wie die 25kg Power-eBiker.

Dann kann ich auch gleich mein Bosch nehmen ;)
 

walkingsucks

Bekanntes Mitglied
bin jetzt seit ca 3 jahren an emtb interessiert und dachte mir damals: 25 kg, 5000 euro, ganz schön schwer und teuer - jetzt : Riemen reissen , Motoren klackern oder pfeifen und sind kastriert, 10000 Euro
Was ne Entwicklung, nur das Gewicht passt so langsam

wegduck
 

Lasse

Bekanntes Mitglied
Größer als das SL. Der Akku hat annähernd 375.
Vermutlich gibt es bei den Akkus auch deutliche Serienschwankungen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass Rotwild bereits mehrfach deutlich unter den Angaben liegt, Specialized deutlich drüber. Und beide variieren jedes Mal ein bisschen trotz identischem Ladegerät 🤔
Blau ist das Specialized Ergebnis, weiß das Rotwild nach Leerfahrt bis zur Abschaltung. Was kam bei euch raus?

Was ich gelernt habe: man muss sofort ablesen, wenn der Akku erstmalig voll angezeigt wird. Wartet man länger, zählt das Messgerät den Ruhestrom des Ladegerätes weiter (1,5Watt), was nach längerer Zeit das Ergebnis verfälschen kann.
 

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orange69

Bekanntes Mitglied
Das Orbea Rise hat im Mode 1 Boost mehr Reichweite/Reichhöhe als das Levo SL im Boost, das hab ich die letzten 2 Wochen erst getestet. Das Orbea Rise ist dabei auch noch deutlich schneller. Das Rise hatte sogar mehr Reichweite/Reichhöhe, nachdem ich schwerere und griffigere Reifen draufgeschnallt hab. (19,4kg vs. 19,2kg beim Levo SL Comp)
Wenn man das Orbea Rise im Trail Modus fährt (was sich in etwa anfühlt wie das Levo SL im Boost), ist die Reichweite signifikant höher. Das deckt sich auch mit den kürzlichen Praxistests, in denen das Orbea sogar knapp 400wh Akkukapazität erreicht hat.

Also bei aller Liebe für das SL..hier sollte man schon realistisch bleiben :)
Die Realität ist doch, dass man sein Bike so fährt, wie es sich für einen selbst am besten anfühlt.
Ein SL ständig im Turbomodus zu fahren ist doch genauso doof wie ein anderes Bike auf ein Niveau zu drosseln, dass man eigentlich gar nicht will.
Ein sportlicher SL-Fahrer wird meistens aufwärts im mittleren Modus mit einem mittleren Support unterwegs sein wollen (ich 45% bei 90% Maximalleistung, Lasse zB mit 25/100%).
Die erzielten Reichhöhen wurden hier schon x.fach gepostet.
Dabei ist das SL langsamer als ein Power-EMTB oder das Rise und der Fahrer muss mehr Eigenleistung bringen.
Wer das will, kann und Spass daran hat, kauft sich mE am besten ein SL.

Wer mehr Power uphill will oder braucht, und sei es nur für bestimmte Passagen, schaut sich anderweitig um.
Diese Mehr-Power kommt aber nicht irgendwo her und die grossen Motoren, gedrosselt oder nicht, sind nicht effizienter.

Am besten schaut jeder selbst, wie weit er in seiner Realität kommt.

Das SL-System polarisiert, weil es Grenzen aufzeigen kann.
Sei es uphill oder im Falle des Kenevo SL auch downhill.
 

orange69

Bekanntes Mitglied
Specialized sollte mal den nächsten Schritt machen und einen entnehmbaren Akku bringen in der SL Version. Vielleicht auch dem Motor mehr Leistung geben, wahrscheinlich wird er dann nur noch lauter…
Der Fixakku hat viele Vorteile und mehr Leistung wurde dem Mahle bewusst nicht gegeben, obwohl dies einige im Vorfeld für das Kenevo SL erwartet haben.
Den "nächsten Schritt" hat Speci schon lange gemacht als sie das SL-System genau so und nicht anders lanciert haben, einige haben es nur noch nicht gemerkt.

Dieses Video wurde auch schon mehrfach hier gezeigt und diskutiert.
Zu Vor-und Nachteilen von Fixakkus und Wechselakkus habe ich mich und andere auch schon ausführlichst ausgelassen.
 
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525Rainer

Bekanntes Mitglied
Das problem ist wohl das die leute den punch von den emtbs gewohnt sind und das ganze jetzt einfach in leichter, handlicher und schicker haben wollen.

Die einordnung von leistung fällt vielen schwer. Selbst den redakteuren. Sonst würden ja wohl kaum sätze fallen, schnitte unter 20km/h seien lahm.
Und der slogan zweimal du gilt halt nicht wenn man sich nur fahren lassen will.
 
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