Software Update für TQ HPR50 E-Bike Motor: Ammersee mit neuen Funktionen

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Re: Software Update für TQ HPR50 E-Bike Motor: Ammersee mit neuen Funktionen
Also bei mir geht das. Ich nutze jedoch bewusst KEINEN Remote-Schalter sondern die "Erweiterte Funktionalität der Mitteltaste". Mit einem einfach Klick schaltet man damit die Unterstützungsstufen von 0 bis high und wieder rückwärts durch. Also immer 0-1-2-3-2-1-0-1-2-usw. Mit einem Doppelklick kann man die Display-Anzeige durchschalten entsprechend der zuvor aktivierten Infos.
Vielleicht hilft dir das ja weiter ...
Besten Dank. Ich fahre in der Tat ein Trek. Muss mal schauen, wie das dort ist. Jedenfalls verstehe ich dich so, dass du die Mitteltaste am Display für deine Aktion nutzt, richtig? Dann hilft es mir leider nicht weiter, da ich es sinnbefreit finde eine Hand vom Lenker zu nehmen.
Und über den Taster ist es meines Wissens nach nicht machbar.
Einen "Stealth-Mode" fände ich auch ganz nett aber letztlich nicht so wichtig. Die Dinge die man Konfigurieren kann, finde ich schon ganz nett. Soweit ich mich erinnere, ging/geht das weder bei Bosch/Shimano/Fazua ... Ok, zumindest den Stealth-Mode konnte Specialized.
So unterschiedlich sind die Leute. Ich habe mir den TQ in erster Linie wegen seiner "Unsichtbarkeir" ausgewählt. Einzig das Display würde ich gerne noch ändern können.
Denn nicht nur das konnte Specialized sehr gut. Glaub mir, da sind noch ganz andere dinge, die die Jungs da richtig gemacht haben. Bin vorher nen LSL gefahren.
Aber ich schaue mal, was man noch so ändern kann. Aber bin mir recht sicher, dass ich bereits alles versucht habe.
Wichtig ist jedenfall, dass der Motor zuverlässig läuft (tut er bei mir), dass er sich nicht nach Motor anfühlt (empfinde ich jedenfalls so) und nicht nach Motor aussieht und auf gar keinen Fall danach anhört.
Und das habe ich gefunden. Andere haben andere Ansprüche und haben mehr Motor-Auswahl. Ich nur die eine.




Sascha
 
Wie wollten eigentlich nur wissen ob das Problem mit dem Update gelöst ist sonst nichts wenn du das Problem nicht hast oder hattest kannst du auch nicht helfen ;)
Vielleicht hat dein TQ ja gar kein Problem und du nur eine falsche Vorstellung deiner Eigenleistung. Ohne separaten Wattmesser könntest du z. B. mal möglichst gleichmäßig 15 Minuten in der Ebene fahren und dann weitere 15 Minuten dieselbe Strecke zurück. Das ganze z. B. einmal mit 20 km/h im Schnitt und einmal mit 30 km/h. Wäre interessant (und VOR ALLEM VERGLEICHBAR), was dabei dann aufgezeichnet wird. Dazu noch dein Systemgewicht und wenn du's sehr genau nimmst, deine Reifen-Kombination.
Dann wird's sicher nicht lange dauern, bis du Vergleichswerte bekommst - sowohl von TQ-Fahrern als auch von Fahrern mit einem separaten Wattmesser. ;)

Besten Dank. Ich fahre in der Tat ein Trek. Muss mal schauen, wie das dort ist. Jedenfalls verstehe ich dich so, dass du die Mitteltaste am Display für deine Aktion nutzt, richtig?
Ja genau so nutze ich es.
Dann hilft es mir leider nicht weiter, da ich es sinnbefreit finde eine Hand vom Lenker zu nehmen.
War nur als Tipp gemeint, vielleicht hilft es dir ja trotzdem weiter. Du könntest du Taste ja evtl. dennoch nutzen, zumindest für die Stufe Null.
Für meinen Anwendungsfall habe ich auf den Remote-Taster verzichtet, weil ich nicht viel (bis überhaupt nicht) zwischen den Modi hin und her wechsle. Würde ich häufiger wechseln, würde ich zumindest am MTB auch nicht auf den Remote-Taster verzichten wollen. So aber ist mein Cockpit extrem clean und man sieht dank des TQ im Prinzip nichts vom eBike (außer das Display im Oberrohr).
Und über den Taster ist es meines Wissens nach nicht machbar.
Das weiß ich nicht aber von der Logik her würde wenig dagegen sprechen, wieso es dort nicht gehen sollte. Kommt also evtl. mit einem der nächsten Updates noch ...
So unterschiedlich sind die Leute. Ich habe mir den TQ in erster Linie wegen seiner "Unsichtbarkeir" ausgewählt. Einzig das Display würde ich gerne noch ändern können.
Darauf (das Display) bezog sich meine Aussage zum "Stealth-Mode". Ich glaube bei Specialized heißt der sogar so (für's Display).
Wichtig ist jedenfall, dass der Motor zuverlässig läuft (tut er bei mir), dass er sich nicht nach Motor anfühlt (empfinde ich jedenfalls so) und nicht nach Motor aussieht und auf gar keinen Fall danach anhört.
Und das habe ich gefunden. Andere haben andere Ansprüche und haben mehr Motor-Auswahl. Ich nur die eine.
Ja, wenn man wirklich dezente Optik und Akustik sucht in Bezug auf den eBike-Antrieb, führt an TQ aktuell kein Weg vorbei. Und ja, auch ich habe mittlerweile einen sehr großen Gefallen daran gefunden - mehr als ich es vorher für möglich gehalten hätte. Mich stört zwar ein größerer und "lauterer" Antrieb jetzt auch nicht so sehr aber wenn man sich mal an den TQ gewöhnt hat, werden die anderen gefühlt immer lauter mit der Zeit. :coldsweat:
 
Liebe Kollegen der MTB-Fraktion,

mit Interesse habe ich als Rennradfahrer diese Diskussion verfolgt und kann vielleicht ein paar Fakten beitragen.

Kurz zum Hintergrund: Ich fahre seit vielen vielen Jahren Rennrad, wurde aber von meinem Arzt aufgrund meines Alters (Ü60) gebeten, meine Herzfrequenz beim Radeln zu senken. Daher fahre ich neben meinem Bio-Rennrad mit Garmin-Rally-Pedalen als Leistungsmesser (für die ebenen Touren) seit Beginn des Jahres auch ein Trek Domane+ mit TQ HPR50 für die bergigen Touren. Das Ammersee-Firmware-Update ist noch nicht installiert.

Bei meinen ersten Fahrten mit dem Trek fiel auch mir auf, dass die angezeigten Leistungswerte deutlich geringer sind, als ich sie gewohnt war. Dann stieß ich auf Eure (und andere) Foren, wo dies diskutiert wurde. Und Eure Diskussion führte jetzt zu folgendem Test-Setup meinerseits:

Für meine Standard-Rennrad-Runde, die ich normalerweise mit dem Bio-Rennrad fahre, da sie fast völlig eben ist, habe ich das Trek mit den Garmin Rally-Pedalen als Leistungsmesser ausgestattet. Die Tour wurde auf meinem Garmin Edge für die Rally-Pedale aufgezeichnet und parallel koppelte ich meine alte Garmin Fenix Wanderuhr mit dem Trek / TQ HPR50-Sensoren. Zusätzlich aktivierte ich bei beiden Geräten die "5-km-Runden-Automatik", um Zwischenwerte zu bekommen, und eichte den Entfernungsmesser der Fenix bestmöglich auf den exakten Radumfang, um identische 5-km-Abschnitte auf beiden Geräten zu erzeugen.

Das Ergebnis ist recht eindeutig:

Messung des TQ HPR 50:
Distanz: 57,34 km
Ø Leistung: 105 W
Max. Leistung: 370 W
Maximale Ø Leistung (20 min): 122 W

Messung der Gramin Rally:
Distanz: 57,23 km
Ø Leistung: 123 W
Max. Leistung: 586 W
Maximale Ø Leistung (20 min): 147 W

Die Details der einzelnen 5-km-Abschnitt könnt ihr beiliegender Tabelle entnehmen. Die letzten beiden Spalten zeigen die prozentuale Abweichung der Leistungsmessungen zwischen TQ und Rally bzw. andersherum (also den Kehrwert).

Vielleicht liegen diese eklatanten Abweichungen auch in der wohl völlig anderen Methode der Leistungsmessung bei TQ - siehe hierzu https://velomotion.de/2023/05/tq-hpr50-test-pruefstand/ : "Aufgrund seiner kompakten Bauform fand in der Motoreinheit kein herkömmlicher Drehmomentsensor Platz, stattdessen setzt TQ auf eine Kombination anderer Sensoren und einen ausgeklügelten Algorithmus, der die Fahrerleistung „über Umwege“ ermittelt."

Ich hoffe, ich konnte der Diskussion ein paar Fakten hinzufügen. Sollte ich mal wieder Zeit finden, so werde das gleiche nochmal bei einer "Bergtour" machen.
 

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  • Vergleich Leistungsmessung.pdf
    66,1 KB · Aufrufe: 25
Eine knapp 15-prozentige Abweichung VOR dem "Ammersee"-Update klingt doch schon mal ganz brauchbar, zumal dein Test ziemlich plausibel scheint. 👍
Wäre jetzt tatsächlich noch interessant, welche Messungen sich im "Gelände" ergeben und idealerweise mit dem aktuellsten Software-Stand. Mein Empfinden jedenfalls ist, dass die Abweichungen in Summe im Bereich von 5 bis max. 15 % liegen.
Heutige Trail-Tour: 30 km / 817 hm / Ø 21,7 km/h / Ø 172 W / 215 W NP
 
Hi zusammen,

bin über meine inverse Suche hierauf gestoßen, mein HPR50 zeigt gefühlt zu hohe Leistungen an. Fahre viele Trainings auf dem Wahoo Kickr, einfach weil ich die Leistungen konstanter und genauer fahren kann. Sowohl Peak als auch Durchschnittsleistungen meiner mit Garmin aufgezeichneten ebike Tour übertreffen die Wahoo Leistungen um gut 25%. Nächster Schritt wäre mein ebike auf die Walze zu schnallen😅 , ftp 600W lässt grüßen 🤣
 
Da es auf meinen ersten Vergleich der Leistungsmessung positive Reaktionen gab, anbei zwei weitere Messungen.

Zuerst ein kleiner Sprint "die Straße runter": Ebene, Anstieg, Absatz, Anstieg, Abfahrt, Ebene:

Messung des TQ HPR 50:
Distanz: 3,75 km
Ø Leistung: 112 W
Max. Leistung: 331 W
Normalized Power: 147 W

Messung der Garmin Rally:
Distanz: 3,73 km
Ø Leistung: 138 W
Max. Leistung: 600 W
Normalized Power: 188 W

Es zeigt sich das, was ich immer wieder sehe: 20% niedrigere Werte beim TQ-Leistungsmesser und vor allem deutliche Abweichungen bei den Spitzen, wenn es im kräftigen Wiegeschritt den Berg rauf geht.

Als zweites die versprochene Bergtour (wenn auch nur "die kleine Tour" mit 600 hm)

Messung des TQ HPR 50:
Distanz: 30,03 km
Ø Leistung: 101 W
Max. Leistung: 320 W
Normalized Power: 134 W

Messung der Garmin Rally:
Distanz: 29,99 km
Ø Leistung: 127 W
Max. Leistung: 601 W
Normalized Power: 167 W

Und zusätzlich wieder die Details einzelner Abschnitt, diesmal aber mit manuellen Abschnitten um reine Steigungen, gemischtes Auf und Ab sowie Abfahrten trennen zu können - siehe beiliegende Tabelle mit grafischem Vergleich von Garmin.

Irgendwann lass ich dann mal das Update aufspielen und informier Euch, ob sich was geändert hat.
 

Anhänge

  • Vergleich Leistungsmessung 2.pdf
    97,9 KB · Aufrufe: 21
👍 Wow! Sehr cool gemacht. Die Abweichungen scheint sich also eher Richtung 20 % zu bewegen sobald es "hügelig" wird. Das würde sich dann mit deiner Beobachtung decken, dass beim TQ vor allem die Spitzenwerte fehlen. Man könnte also eine gewisse "Glättung" seitens TQ unterstellen (sieht man vor allem im grafischen Vergleich ganz gut) die ggfs. auch einen technischen Hintergrund hat und z. B. dafür sorgt, dass sich der Antrieb so schön "natürlich" anfühlt wie kein anderer aktuell.

Bin gespannt, ob du mit dem Ammersee-Update noch einen Unterschied feststellen kannst. 👍
 
Viel spannender wäre wie TQ auf diese Werte reagiert, anscheinend bist du nicht der Einzige. Wäre schön wenn sie dies hinbekommen würden.
 
Leistungsmessung errechnet mit Algorithmus hört sich nach strava berechnung an.
An pm pedalen führt also auch wenn ebikes leistungsmessung als feature bieten wahrscheinlich kein weg vorbei.
 
In der neuen eMTB wurde der TQ nur mit 38Nm ( angegeben 50Nm)
und maximaler Leistung von 284 Watt (angegeben 300 Watt) getestet.

Ist nun das Testverfahren oder sind die Angaben von TQ falsch?

Kann man die Akkukapazität vom TQ irgendwie selber auslesen?
 
Wer auch immer wie misst: ich habe schon immer gesagt, dass sich Mahle 1.1 und TQ gleich anfühlen.
Ich glaube eher TQ beschönigt da so einiges.




Sascha
 
Dieser Test erzeugt bei mir maximale Verwirrung...

... vorallem dieses Bild,
TQ HPR 50.png


... vielmehr sollte es in der APP so aussehen,
Screenshot_20240406_181526_com.gpstuner.tqapp.jpg


... wenn die den so wie im oberen Bild getestet haben wundert mir garnichts.
 
Es heißt ja oft , dass der TQ bzgl. Verbrauch nicht besonders effizient wäre.

Meine Erfahrung auf 65km und 2.340 HM mit REX und 520 Wh Akku war,
dass nach dieser Strecke noch ca. 110 Wh Akku übrig waren.

Also bzgl. Verbrauch besser als mein Bosch CX 4.

Ok, das Scott Lumen ist leichter und hat leichtrrollendere Reifen, als das Genius eRide.

Leider wird die geleistete Wattangabe immer noch nach dem Software Update 30% zu niedrig angezeigt.
Da sollte TQ jetzt endlich mal nachbessern.
 
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