Light-EMTBs

Solche Pauschalaussagen kenne ich normalerweise nur von Leuten, die noch nie auf einem E-Bike gesessen sind, geschwiege denn, damit unter Realbedingungen unterwegs waren (und damit meine ich nicht 200m Testrollen auf dem Gehsteig vor dem Bikeshop...)
Kannst mich gerne mal auf ein paar Touren begleiten und mir zeigen, wie man völlig entspannt oben ankommt...
Ich glaube nicht, dass du Spaß daran hättest mit mir eine leistungsorientierte Tour zu fahren.
Ich hatte es doch recht klar erklärt, wenn du den Unterschied zwischen 150w und 420w nicht kennst, verstehst du natürlich auch nicht folgende Aussage.

Wenn ich mit meinem Motor -max. 45Nm und 180% Unterstützung- eine Steigung fahre, leiste ich 150w und der Motor 270w.
Mit meinem Bike ohne Motor müsste ich in gleicher Zeitspanne 420w treten. Das ist der Unterschied zwischen schwitzen oder völlig entspannt oben ankommen, darin liegt der Sinn.
Wenn ich sportlich unterwegs bin -Bahn, Straße oder Gelände- benutze ich spezielle Bikes ohne Motor, ...so was zB.
F-Si01.jpg

und bin damit deutlich schneller als mit dem eBike.
 
Ich glaube nicht, dass du Spaß daran hättest mit mir eine leistungsorientierte Tour zu fahren.
Ich hatte es doch recht klar erklärt, wenn du den Unterschied zwischen 150w und 420w nicht kennst, verstehst du natürlich auch nicht folgende Aussage.


Wenn ich sportlich unterwegs bin -Bahn, Straße oder Gelände- benutze ich spezielle Bikes ohne Motor, ...so was zB.
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und bin damit deutlich schneller als mit dem eBike.
Das glaube ich auch...
Es ist immer wieder geradezu erschreckend wie manchmal einzelne Sätze oder gar Satzteile zitiert werden, obwohl der Zusammenhang gar nicht verstanden wurde...
 
Ich glaube nicht, dass du Spaß daran hättest mit mir eine leistungsorientierte Tour zu fahren.
Das lasse ich dahin gestellt, zumal "leistungsorientiert" immer im Auge des Betrachters bzw in dessen Waden liegt.
Ich hatte schon viel Spass beim Biken, egal ob mit Leuten, die "besser/schneller" oder "schlechter/langsamer" waren als ich selbst. Das ist auch mein / unser Ziel: Spass zu haben mit Freunden in der Natur und dabei vielleicht noch was zu lernen, die Skills zu verbessern, neues Terrain zu erschliessen.
Deine Aussage war doch: Wer ein Ebike benutzt, kommt ohne Schwitzen und entspannt oben an.
Sorry, aber diese Aussage ist einfach nur Pauschalgelaber, weil es nun mal ganz klar davon abhängt, wie man ein Bike benutzt und welche Ziele man sich selbst setzt.
Warum Du in diesem Thread ein Foto (d)eines superleichten Race-Hardtails anhängst, erschliesst sich mir leider nicht.
Natürlich bist Du damit in vielen Situationen schneller als mit einem auf 25km/h gedrosselten Rad, das dazu noch doppelt so viel wiegt. Aber was hat das bitte mit dem Thema hier zu tun? Genau - rein gar nichts.
 
Komm mal runter und werde locker, wir sind hier nicht auf dem Kasernenhof... es war nicht böse gemeint, höchstens etwas flapsig formuliert - Peace!🤝

Und jetzt zurück zum Thema:
"entspannt oben ankommen" (ob mit oder ohne Schwitzen) ist das, was individuell bewertet werden muss.
Ein super trainierter Hochleistungsbiker hat diesbezüglich wohl eine andere Sicht auf die Dinge als ein mittelmässig bis gut trainierter Hobbyfahrer, den Wattzahlen nicht sonderlich interessieren, der sich aber trotzdem fordert.
Es ist eben ein sehr individuelles Thema, wie man ein Ebike nutzt, welches Modell dafür die sinnvollste Lösung darstellt und mit welcher Leistungsklasse man glücklich wird.
 
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Hat man viele Steigungen und ist nicht topfit,

Steigungen bewirken die fitness am schnellsten mit dem wenigsten zeitaufwand. Also hat man viele steigungen und fährt die, kann man eigentlich nicht unfit sein.
Kein arbeitender mensch wird schnell ins übertraining rutschen, da seh ich keine gefahr.


Seit ich E-MTB fahre, belaste ich mich viel intensiver, weil's bergauf oftmals viel mehr Spass macht und man dabei seine Grenzen ganz anders ausreizt bzw Dinge probiert, die früher einfach physikalisch nicht machbar waren.

Das ist der punkt. Um steigungen so zu fahren das sie einem fit machen braucht man die Motivation dafür. Die muss man sich irgendwoher holen.
Das kann ein ebike oder das tracking mit strava sein. Oder oldschool der vergleich in der gruppe.
Jeder braucht oder will da was anderes. Das ganze ist dann auch abgestuft in effektivität. Nicht jeder will seine ausfahrten hocheffektiv gestalten.

Ohne motivation sich mal anzustrengen wird man nicht besser. Was auch ok ist. Naturerlebnis und genusstouren sind ja auch schön.
Was ich eigentlich schreiben wollte, ob man ein emtb, einlight emtb oder ein dc zuhause stehen hat, das entscheidet nicht über die fitness. Sondern der modus den man fährt und wieviel motivation man hat.
Man braucht kein xc bike um sich die fitness eines xc fahrers anzutrainieren.
 
Eigentlich reicht auch eine Rolle im Keller.
Ein Arbeitskollege ist Triathlet und macht im Winter mehrere tausend Kilometer damit.

Das mit der Motivation ist natürlich richtig und da tickt jeder anders und das auch nicht immer gleich.
Ich powere mich gerne aus, aber nicht mehr so wie vor 20 Jahren noch.
Heute geniesse ich den Punkt, wo ich mich anstrenge, aber nicht im roten Bereich drehe. so ca 70-90% HF max.
Entsprechend schnell regeneriere ich und fahre oft mehrere Tage hintereinander je mehrere Stunden.
Diese Intensität und Regelmässigkeit hat sich für mich bewährt. Ueberlastung, Schmerz, Verletzung oder Demotivation haben für mich praktisch keine Relevanz.

Das EMTB lässt mich, fast unabhängig von der Steigung, diesen Belastungsbereich eingrenzen.
Hierin sehe ich den Hauptvorteil gegenüber einem Bio-Bike.
Motivierend empfinde ich, wenn meine Mehrleistung fühlbar ist und nicht im Turbo-Schub verschwindet oder in unnötig hohen Fahrwiderständen verpufft.
Deshalb mag ich minimal-assist und vortriebsorientierte Bikes bis max. Trail/AM und freue mich jetzt aufs Downcountry.
 
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Das EMTB lässt mich, fast unabhängig von der Steigung, diesen Belastungsbereich eingrenzen.
Hierin sehe ich den Hauptvorteil gegenüber einem Bio-Bike.

Das passt gut zu klassischem training mit viel grundlage. Im grunde ersetzt das emtb das stundenlange ga1 gegurke mit dem rennrad in der ebene oder auch die rolle.
Ich fände das auch spannender und motivierender mit einem ebike wenn ich grundlage fahren würde.
Was ich allerdings nicht tue.
 
Kurz zu den Trainingsbereichen, ohne dies wirklich vertiefen zu wollen und nur weil Begriffe wie "Grundlage" oder "HF max" gefallen sind.


Trainingszonen-1.jpeg


oder auch:

https://www.radlabor.de/blog/trainingsbereiche-im-radsport-von-kb-bis-sb

Ueber dieses Thema gibt es unzählige Publikationen, die man für sein persönliches Training heran ziehen kann und der "Goldstandard" ist eine individuelle Leistungsdiagnostik und danach das Training mit Brustgurt, Trainingsplänen und kontinuierlicher Modifikation und Reevaluation,

Da ich es einfacher mag und meine Ziele auch nicht (mehr) rein leistungsorientiert und schon gar nicht wettkampforientiert sind, begnüge ich mich mit Pulsuhrmessung am Handgelenk, ab und an Anzeige der erbrachten Wattzahl am Bike und der subjektiven Einschätzung meiner Leistung.

Da ich auch neben dem Radfahren noch andere Ausdauersportarten wie Bergwandern, Trailrunning oder Ski-Langlauf betreibe und "Fitness" eher umfassend verstehe, also z.B. auch Beweglichkeit, Koordination, Körpergefühl (propriozeptiv), Körperspannung und Haltung und reine Körperkraft darunter subsummiere, also auch Krafttraing, Functionaltraining, Stretching mit Yoga-Komponenten etc. regelmässig mache.

Ds EMTB und E-Bike deckt für mich ein grosses Feld ab. Nicht nur relativ gezielt gesteuertes Training, sondern auch Naturerlebnis, Aktivität mit Partnerin und Freunden, Neues entdecken oder und das nicht zu wenig: sehr viele Alltagsroutinen und einen Grossteil meiner individuellen Mobilität ohne Auto.
 
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Ds EMTB und E-Bike deckt für mich ein grosses Feld ab. Nicht nur relativ gezielt gesteuertes Training, sondern auch Naturerlebnis, Aktivität mit Partnerin und Freunden, Neues entdecken oder und das nicht zu wenig: sehr viele Alltagsroutinen und einen Grossteil meiner individuellen Mobilität ohne Auto.
Genau so!
Poste das mal ins gelbe Forum und warte die Reaktionen der militanten Biofraktion ab. :biggrin:
 
Liegt sicher auch an der Diskrepanz ...was man hier liest und draußen sieht. 😁
Naja, man muss schon etwas differenzieren.
Draußen sieht man ja irgendwie alles.
Vom Wampenkönig auf dem überforderten Baumarktfully über den Polyesterbiker mit 10.000 Euro Bike an der Eisdiele und dem Normalo auf einem normalen Bike bis zum Sportler auf dem verkratzten, weil benutzten eMTB gibt's da draußen alles.
Im Prinzip gibt's das hier im Forum auch in einer ähnlichen Verteilung, aber es beteiligen sich zumeist nur diejenigen, die sich weitaus mehr mit dem eMTB als Hobby oder Sportgerät auseinandersetzen.
Die anderen lesen halt mit, oder schauen alle zwei Wochen mal rein, was die Spinner wieder geschrieben haben. ;)
Daher verzerrt sich der Eindruck schnell.

So ähnlich ist das auch im gelben Forum, nur eben mit dem Fokus auf Biobikes.
Im gelben Forum kommen noch die Hardliner dazu, die noch nicht verstanden haben, wo die Grenze zwischen Fahrrad und Motorrad liegt.
 
Auf die Gefahr mich hier unbeliebt zu machen, hier draußen in unseren Bergen und auch im Oberallgäu
ist die Mehrzahl der eMTBler übergewichtig oder älter oder beides.
Das bitte ohne Wertung.

Der typische ebiker ist zu erkennen an seiner Abneigung gegenüber Helmen und vorangingen Aufenthalt auf befestigten Wegen, am liebsten mit viel Federwegsreserven.

Das Rad ist oft mit nützlichen Accessoires ausgestattet wie einem
Ständer, und vielen Anbauteilen am
Lenker.

Gerne werden deren „Mountain“bikes ausgestattet mit Lenker Erhöhungen plus extremen Riser Bars in Kombination mit extrem kurzen Vorbauten.

Von weiten erkennt man diese oft auch an der Geschwindigkeit die eher an unfitte Bio Biker erinnert. Weil oft eine gewisse scheu da ist rund zu treten und Kadenz ist da auch sehr unbeliebt. Eigenanteil an Kraft ist verpönt und man ist darauf trainiert dieses auf das auflegen des Fußes auf das Pedal zu beschränken.
 
Der typische ebiker ist zu erkennen an seiner Abneigung gegenüber Helmen und vorangingen Aufenthalt auf befestigten Wegen, am liebsten mit viel Federwegsreserven.

Das Rad ist oft mit nützlichen Accessoires ausgestattet wie einem
Ständer, und vielen Anbauteilen am
Lenker.

Gerne werden deren „Mountain“bikes ausgestattet mit Lenker Erhöhungen plus extremen Riser Bars in Kombination mit extrem kurzen Vorbauten.

Von weiten erkennt man diese oft auch an der Geschwindigkeit die eher an unfitte Bio Biker erinnert. Weil oft eine gewisse scheu da ist rund zu treten und Kadenz ist da auch sehr unbeliebt. Eigenanteil an Kraft ist verpönt und man ist darauf trainiert dieses auf das auflegen des Fußes auf das Pedal zu beschränken.

Bin über jeden froh, der dieses Klischee im richtigen Leben auch befriedigt und sich nicht auf unbefestigtem Terrain bewegt. Da reichen mir schon die Wanderer :cool:
 
Obwohl ich meine Touren bewusst abseits der beliebten Spots hier mache, treffe ich auch noch auf genug andere Biker. Ein buntes Bild und alle Klischees werden bedient.
An Hotspots kommen dann noch übermotivierte und oft genug überforderte Terror...äh Touristen dazu.

Ueber die Jahre war ich auch in genug Trainingslagern, da wurden abends an der Bar 20cm lange Nägel in die Wand geschlagen und am nachfolgenden Tag dann auf Rennrad oder Bike die Uraufführung von °Der sterbende Schwan".

Sei es drum. Jeder kultiviert sein Ego.
Meinen Sweet Spot auf meinen Bikes habe ich, denke ich, gefunden. Wer schneller und härter möchte, bitte.
 
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