E-MTB-Neuheiten 2020 – Forestal Siryon: Kommt hier der Levo-Killer?

HageBen

Bekanntes Mitglied
@hna
Na mit seinen 28 Zellen ist der Siryon Akku höchstwahrscheinlich nicht viel leichter als der aus dem Focus Jam2/Sam2 mit 30 Zellen. (2,2 kg)
Unterrohr Konstruktion scheint auch ähnlich.
Bleibt der leichtere Motor.
 

hna

Bekanntes Mitglied
Deswegen kann man das Focus mit geschickter Komponentenauswahl ja auch unter 20 kg bringen.
 

slash-sash

Bekanntes Mitglied
Das Focus ist/war wirklich der erste nennenswerte Versuch, dem ganzen Höher-Schneller-Weiter Wahn entgegenzuwirken und etwas leichtes auf die Beine zu stellen.
Das „Focus-Problem“ (Stichwort Porsche Cayenne mit kleinen Tank) hatten wir ja an anderer Stelle schon zur Genüge diskutiert.
Daher sehe ich das Focus auch nicht in der Light-eBike-Liga.
Aktuell fallen mir da das Nox, das Zesty, das Levo SL und jetzt das Forestal ein.
Der Markt ist da und wird weiter wachsen. Und genau das ist sehr erfreulich.
Wobei man ja sagen muss dass es in Wirklichkeit keine richtige Leichtbau-Bikes sind. Ein kleinerer Motor, ein deutlich kleinerer fest eingebauter Akku, und schon wird aus einem 22 kg Bike eben ein 18 kg Bike. Die weitere Gewichtsreduktion funktioniert dann nur noch über schwächere oder sehr preisintensive Komponenten.
Sehe ich ein wenig anders. Es ist immer die Position der Sichtweise.
Stelle ich mich auf das Treppchen eines Pushbikes, ist jedes „unterstützte“ Bike (zu) schwer. Schaue ich vom Gipfel der aktuellen eBikes runter, sind die light-eBikes eine Erlösung.
Natürlich bleibt immer ein Motor und somit immer ein Akku. Und genau hier holst du die meiste Gewichtsreduktion raus.
Die Anbauteile sind da nicht das gelbe vom Ei in der Gewichtsreduktion.
Wie würdest du denn antreiben, um Gewicht zu sparen?


Sascha
 

Papa U

Neues Mitglied
Wie beim MTB auch, was anderes hätte mich auch überrascht, ich würde (wenn ich es könnte) mit meinen 12 Kilo MTB auch keine 2 Meter Drops springen und mich dann wundern das es zerbröselt. Daher bin ich nach wie vor der Meinung, Leichtbau wäre bein den ETrailsMTB am sinnvollsten, aber die Welt braucht scheinbar nur noch Federmonster.
...ich glaube zudem, dass 10% aller gekauften Räder im "Hochpreissektor" mit "zu viel" Leistung in den Komponenten ausgestattet sind. Noch mehr schneller , höher , weiter? Wo führt das hin? Wieviele können von sich behaupten, ihr Bike an die Grenzen des machbaren auszureizen im Gelände? Muss es das teurere Equipment sein, oder reicht auch 'ne bezahlbare Maschine...?
10T€ und mehr für'n Fahrrad ist doch Unglaublich...und 7.5T€ ist für das Angebotene kein Schnäppchen. (aktuell: Random Render und einige Andere Modellhersteller lassen grüssen)
Und: zum Glück kann man ja (wenn Mann/Frau wissen was sie wollen) auf die Vorjahresmodelle "warten". Das sind dann faire Preise im SALE!
(zeigt einem auch was für Gewinnspannen vorhanden sind)

Und zur eigentlichen Themenfrage ist meine Meinung, dass das LEVO so schnell Keiner killt (ausser im Preis).
Wie gesagt, meine persönliche. Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:

Malfurion

Aktives Mitglied
.ich glaube zudem, dass 10% aller gekauften Räder im "Hochpreissektor" mit "zu viel" Leistung in den Komponenten ausgestattet sind.
Ja das sehe ich auch so. Ich habe mir auch noch nie das Topmodel einer Serie zugelegt. Ich könnte es definitiv auch nicht ausreizen. Gerade bei den Light E-Bikes gibt es dazu leider überhaupt keine Alternative in den "unteren Regalen". Wahrscheinlich weil die Zielgruppe eher aus der Kategorie "ich will das absolute Maximum" kommt. Auch die Anderen Hersteller der Light EMTBS haben kaum unterschiedliche Modelle und schon gar keins mit moderaten Anbauteilen. Specialized hat zwar eins mit moderaten Anbauteilen, da ist der Preis aber leider trotzdem nicht moderat ;) .

Ich hoffe deshalb, dass diese Sparte zusehends an Anerkennung gewinnt, damit mehr Bikes in diesem Segment gebaut werden und die Vielfalt steigt.
Ich bin gerne bereit 1-2 Kg mehr, weniger Federweg und auch weniger Performance in kauf zu nehmen, wenn das Bike dann dafür auch unter 5k bleibt.
 
Oben