Vorteile von Minimal-Assist-Motoren im E-Bike: „Bio ist tot – es lebe Light-Support!“

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Re: Vorteile von Minimal-Assist-Motoren im E-Bike: „Bio ist tot – es lebe Light-Support!“
Schau mal hier:
bike .
:troll:
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Hihi, das kenne ich gut. Neben Kraft gehört auch ein gehöriges Mass an Koordination dazu, weil der unverschämte Lift ja nicht mal eben anhält. Und was beim ersten Mal noch irgendwie hinhaut, wird nach der dritten Abfahrt nicht einfacher. Manchmal hilft einem noch 1-2x das Personal, aber die verlieren verständlicherweise auch irgendwann die Lust.
Bisher ließ es sich aber immer halbwegs würdevoll hinbekommen. ;-)
Warum benutzt man mit dem E Bike überhaupt den Lift, der Lift ist doch eingebaut ins Bike 🤷
 
@Redaktion: Gab es eigentlich irgendwelche Änderungen am Artikel seit Juni 25 oder warum habt ihr den nochmal auf die Frontseite gepusht? Neue Erkenntnisse sind mir jetzt nicht aufgefallen ...
 
Bio ist nicht tot!
LA ist auch nicht tot - sondern eher Zukunft im sportlichen EMTB segment.
Bei der momentanen Motoren-Entwicklung (Aufruesten) sollte doch jedem klar sein das FA auf spezifisch 'fuer mtb gebauten trails' sehr bald nichts mehr zu suchen haben, reguliert werden

Es sei denn die uebermotorisierten Hersteller und der nach mehr,groesser,schneller geifernde Markt wachen auf - leider deutet momentan noch nichts darauf hin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin jetzt offiziell "alt" - daher habe ich, nach über 45 Jahren auf unmotorisierten Bikes (zuletzt ein Trek Hardtail Oldtimer aus den frühen 90ern) zum ersten Mal ein Rad mit Motor gekauft. Ein Propain Sresh SL.

Dabei habe ich - nach fast einem Jahr des Abwägens und Probefahrens - auf das Konzept "Light Assist" gesetzt.
Gründe dafür sind immer individuell und vermutlich hat jedes Konzept auch seine Berechtigung und (mehr oder weniger) Abnehmer. Bei mir waren es:
- Das natürliche Fahrgefühl eines TQ HPR 60. Ich liebe diesen Motor und die Tatsache, dass er nicht zu hören, kaum zu sehen ist und die Kraftentfaltung sehr dezent ist. Ich "werden nicht gefahren", ich "fahre" und habe dabei "richtig gute Beine".
- Das modulare Akku-Konzept. Ein für mich ausschlaggebender Punkt weil ich spezielle Bedürfnisse an Reichweiten habe. Ich habe einen 360wh Akku für die Hometrails. Damit bleibt das Rad schön leicht. Der Akkuwechsel dauert ja nur 2 Minuten, daher habe ich noch einen 580wh Akku dazu gekauft, den ich für lange Tage nutzen kann. Für Touren in der schottischen Wildnis ohne Lademöglichkeit nehme ich dann einfach (in einem speziellen Rucksack) den zweiten Akku mit. Der Motor ist so effizient, das Rad so leicht, der Tretwiderstand ohne Motor kaum vorhanden, dass ich damit für alle Tour-Längen und Höhen gewappnet bin.
- Dass der Motor mich nicht zu "faul" werden lässt. Ich komme trotz Motor an steilen Anstiegen ins Schwitzen. Allerdings bin ich als Umsteiger vom motorlosen Rad auch keine große Unterstützung gewohnt. Ich nutze bisher nur die untersten beiden Motor-Stufen und schalte auf Asphalt in der Ebene aus.

Ich bin auch den Avinox gefahren. Ebenfalls ein guter Motor. Für mich als Umsteiger zum E-Bike passt mir der TQ aber besser. Das kann sich in höherem Alter ja noch ändern.
 
Ich bin jetzt offiziell "alt" - daher habe ich, nach über 45 Jahren auf unmotorisierten Bikes (zuletzt ein Trek Hardtail Oldtimer aus den frühen 90ern) zum ersten Mal ein Rad mit Motor gekauft. Ein Propain Sresh SL.

Dabei habe ich - nach fast einem Jahr des Abwägens und Probefahrens - auf das Konzept "Light Assist" gesetzt.
Gründe dafür sind immer individuell und vermutlich hat jedes Konzept auch seine Berechtigung und (mehr oder weniger) Abnehmer. Bei mir waren es:
- Das natürliche Fahrgefühl eines TQ HPR 60. Ich liebe diesen Motor und die Tatsache, dass er nicht zu hören, kaum zu sehen ist und die Kraftentfaltung sehr dezent ist. Ich "werden nicht gefahren", ich "fahre" und habe dabei "richtig gute Beine".
- Das modulare Akku-Konzept. Ein für mich ausschlaggebender Punkt weil ich spezielle Bedürfnisse an Reichweiten habe. Ich habe einen 360wh Akku für die Hometrails. Damit bleibt das Rad schön leicht. Der Akkuwechsel dauert ja nur 2 Minuten, daher habe ich noch einen 580wh Akku dazu gekauft, den ich für lange Tage nutzen kann. Für Touren in der schottischen Wildnis ohne Lademöglichkeit nehme ich dann einfach (in einem speziellen Rucksack) den zweiten Akku mit. Der Motor ist so effizient, das Rad so leicht, der Tretwiderstand ohne Motor kaum vorhanden, dass ich damit für alle Tour-Längen und Höhen gewappnet bin.
- Dass der Motor mich nicht zu "faul" werden lässt. Ich komme trotz Motor an steilen Anstiegen ins Schwitzen. Allerdings bin ich als Umsteiger vom motorlosen Rad auch keine große Unterstützung gewohnt. Ich nutze bisher nur die untersten beiden Motor-Stufen und schalte auf Asphalt in der Ebene aus.

Ich bin auch den Avinox gefahren. Ebenfalls ein guter Motor. Für mich als Umsteiger zum E-Bike passt mir der TQ aber besser. Das kann sich in höherem Alter ja noch ändern.
Danke für das Teilen. Bei mir war es ähnlich. Letztes Jahr aus denselben Gründen das Levo SL gekauft. Ich war bin damit auch sehr zufrieden. Letztlich bin ich alle Berge gut hochgekommen, nur eben langsamer als mit Full Power. Anstrengen konnte ich mich auch und meine Kondition schon aufbauen. Nun habe ich mir doch noch ein Unno Mith gegönnt. Ausschlaggebend war meine Faszination für das Bike und den Motor. Geparrt mit dem Wunsch, keinen Range Extender mehr nutzen zu wollen, und der Downhill Performance. Ob ich das Levo behalte, wird die Zukunft zeigen.
 
Ich habe mir letzen Sommer zuerst ein Levo SL und kurz danach Levo 4 gekauft. Zuvor hatte ich Bio Bikes von Giant und Giant Reign + Trance + Trance Elite als eBike. Die haben alle drei den gleiche Motor.
Zum Levo SL habe ich gegriffen, da ich bei den Giant Bikes zunehmend das „biken“ vermisst hatte. Selbst in den kleinsten Einstellungen war mir es manchmal zuviel Unterstützung.
Das Levo SL macht das besser - durch zB. Micro Adjust und eine feinere Einstellmöglichkeit der Leistung generell. Dazu dann noch der Gewichtsvorteil - das Teil fährt sich bei Bedarf ohne Unterstützung mit einem natürlichen Fahrgefühl. Dann wollte ich es wissen: MIt dem Levo 4 die Möglichkeit ein faktisch identisches Bike bzgl Ausstattung und Geometrie gekauft um zu ERFAHREN, wie Full Power gegen Light Assist in allen Aspekten performt.
Mittlerweile würde ich das Levo 4 behalten, wenn ich mich entscheiden müsste, da es mit dem RE eben die Option bietet, es als Light Assist zu nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin seit 3 Jahren auf einem Forestal Siryon unterwegs. 60Nm. 360Wh, damit sind für mich 1.000Hm in der Regel locker machbar. Habe mir damals als einer der Ersten dieses 'pedal assisted' Enduro gekauft. Ausschlaggebend war das geringe Gewicht von unter 19kg incl. Pedalen, 170mm Federweg und stabilen Reifen. Das integrierte smart dashboard im Oberrohr incl. Strava Anbindung und einigen coolen Features mehr war natürlich auch einer der Kaufgründe.
Ich kann deshalb, Jahre später, die Lobhudelei auf das Avinox Display, nicht nachvollziehen. Natürlich kann das jetzt paar Dinge mehr als Forestal Jahre vor Jahren integriert hat. Forestal hatte nicht nur das Pech, als Newcomer mitten in der Corona Krise ein neues Bike auf den Markt zu bringen. Das Siryon ist top, das Marketing war einfach unterirdisch. Das hat DJI dank voller Kasse und vielen Influenzern mit dem Avinox deutlich besser gemacht.
Aber zurück zum Siryon: Forestal hat dieses Enduro nie als übliches E-MTB vermarktet, sondern als 'pedal assisted' beworben. Man fährt das Bike idR als Biobike, wenn's zu anstrengend nach oben geht, kannst du den Motor zuschalten. Der Übergang ab 25km/h ist fließend. Bergab ist der von Bafang gebaute Eon-Drive flüsterleise, da klappert nichts. Ich kann mit dem Siryon meine schnellen Feierabendrunden im Bikepark fahren, ich kann damit auch meine Frau auf einer E-Biketour über 100km begleiten und komme immer noch mit 20% Restkapazität im Akku zurück.
Ich bin mir sicher, es gibt genug Biker unter uns, die in dieser Richtung unterwegs sind, Wert auf ein natürliches Fahrgefühl legen, ein paar Schweißtropfen bergauf auf dem Shirt in Kauf nehmen.
Deshalb wird light-assist, minimal support oder wie auch immer, eine Zukunft haben!
 
Ja wow, von den Eckdaten klingt das wirklich nach einem super Light E MTB. Wenn dann leider das Marketing und erzwungene gehype durch die Medien fehlt, geht sowas quasi spurlos an einem vorbei. Ich lese mich da mal ein.
 
"Bio ist tot - es lebe Light-Support" :frown:

..... was soll das denn bitte, ich kenne genug Biker, welche neben ihren E-MTBs nach wie vor unmotorisierte Bikes mit viel Freude bewegen. Andere Online-Magazine sind auch nicht differenzierter und rufen schon das Ende der Light-Support-Antriebe aus und sehen nur noch in Full-Power die Zukunft.

Damit kein Missverständnis auftritt, ich habe viel Spaß mit meinem Light-EMTB (Cube AMS Hybrid One44) !!

Nachdem in unserem nicht kleinen Haushalt die letzten Jahre ausschließlich E-Bikes (E-MTB und E-Gravel) angeschafft wurden, wird mein persönliches nächstes Projekt ein - oben totgesagtes - Bio-Bike. Da liegt noch ein 2022er Stumpjumper-Fully Rahmen herum, seinerzeit als Schnäppchen im Abverkauf erworben.
Über die Jahre angesammelte Leichtbauteile sind auch noch vorhanden, mit mechanischer Schaltung, einer FOX 34SL sowie superleichten Laufrädern sind unter 11kg fahrfertig anvisiert ....

Wie war das noch ..... Totgesagte leben länger !?!?
 
Bio ist bestimmt nicht tot. Und die Überschrift ist auch eher aus dem BILD-Regal genommen.
Aber nur, weil einzelne sich noch ein Push-Bike zusammenbauen, heißt das nicht, dass Bio überleben wird.
Der Gegenpol würde jetzt „ewige Gestrigen“ dazu sagen.
Es soll noch Leute geben, die 26“ auf dem Trail fahren. Und trotzdem ist 26“ tot.
Ich hoffe, dass ALLE!!! Sparten überleben. Ich möchte weder mein Push-Bike, noch mein LA abgeben/aufgeben wollen. Und wer weiß, vielleicht muss ich (körperlich bedingt) ja doch irgendwann zu einem FP greifen.




Sascha
 
Ich bereuhe es sehr, dass ich mein Bio verkauft habe und ich werde mir definitiv auch noch mal eins zulegen.

Das E-Bike habe ich mir nur aus Zeitmangel angeschafft, möchte es zugegebenermaßen aber auch nicht mehr missen.
Micht nervt aber tierisch die "Reichweitenangs". Das ist für mich auch der größte Vorteil vom Bio.
 
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