Neue E-Bike Versicherung gesucht

Babs

Neues Mitglied
Hallo allerseits,
mich würden Eure Erfahrungen mit E-Bike-Versicherungen interessieren. Ich hatte letztes Jahr nach dem Neukauf eines E-Bike eine Premium-Versicherung bei hepster abgeschlossen, bin aber nicht wirklich zufrieden. Ich wollte eine Versicherung, die im Prinzip alles abdeckt, auch Servicekosten. Sowas hatte ich unter "Premium" verstanden, blieb dann aber doch auf einem Teil der Kosten sitzen. Zum zweiten muß ich alles, was ich einreiche, als "Schaden" melden, das geht bei denen nicht anders, und das stört mich. Ein Verschleiß oder Service hat mit einem Schaden einfach nichts zu tun, aber man wird zu einem Drittanbieter weitergeleitet und da werden allerlei Auswahlfragen gestellt, die einen dann schon in eine gewisse Richtung drängen. Ein Geräuschproblem, was schon eine ganze Weile vorlag, hatte ich mit einem fiktiven Datum angegeben, als ich die Rechnung eingereicht habe, und dann hieß es, die Frist von 14 Tagen sei überschritten und darum zahlen sie nicht. Kundenservice geht anders. Was könnt ihr empfehlen? Vielen Dank und weiterhin einen schönen Sommer,
Barbara :-)
 
Barbara, mal ganz ehrlich:

Eine Fahrradversicherung ist nicht dafür da, dass man bei jedem kleinen Klappern oder abgefahrenen Bremsbelag die Werkstattrechnung einreicht. Ja, in vielen AGBs steht, dass auch Verschleißteile drin sind – aber das ist eher für unvorhergesehene Fälle gedacht, nicht um jedes Jahr für ein Vielfaches des Beitrags das halbe Rad auf Neuzustand zu bringen. Da wirst du schneller gekündigt als dir lieb ist.

Was genau hast du dir vorgestellt? 120 € im Jahr zahlen und dann jedes Jahr für 500–800 € neue Reifen, Bremsen, Kette, Kettenblatt usw. bekommen? So würde keine Versicherung lange existieren – und am Ende zahlen alle anderen Kunden die höheren Beiträge mit!

Versicherung heißt: absichern gegen Schäden, die man selbst nicht kalkulieren kann. Verschleiß, Service und regelmäßige Wartung gehören einfach zur normalen Fahrradnutzung und sind deine Verantwortung.

Kurz gesagt: Premium bedeutet nicht „Wartungsflatrate“. Wer das erwartet, wird bei jedem Anbieter enttäuscht.
 
Ich suche ebenfalls eine Versicherung. Allerdings für Diebstahl oder Unfall. Der Rechnungspreis liegt deutlichst unter der UVP. Versichert ein Dienstleister zur UVP?
 
Ich suche ebenfalls eine Versicherung. Allerdings für Diebstahl oder Unfall. Der Rechnungspreis liegt deutlichst unter der UVP. Versichert ein Dienstleister zur UVP?
Ich habe unsere Bikes bei der Hausratversicherung dazu gepackt. Ist die Debeka, denke aber Mitbewerber haben das auch im Programm.

Die jeweiligen Versicherungshöhen sind im Vertrag "fest gemacht". Ohne Angaben zu Fabrikat, Modell,...

Wir bekämen im Falle eines Falles jeweils den damaligen Listenpreis. Als Nachweis gelten die Rechnungen, in der UVP und Rabatt separat ausgewiesen sind.
 
Ich habe im Frühjahr einige Versicherungen und deren Leistungen verglichen. Abgeschlossen habe ich nun bei unserer Hausratversicherung, der HUK Coburg. Die HUK war auch gerade erst im Vergleichstest der Stiftung Warentest ( die sehe ich allerdings oft zwiespältig ) Preis-Leistungssieger. Verschleißteile kann man auch extra versichern, aber wohl nur für die ersten drei Jahre.

Mein Rad war jetzt kein Schnäppchen und die namhaften Fahrradversicherer rufen Prämien auf .... da ist mein SUV mit Vollkasko ohne SB günstiger. In der Grundversicherung sind Diebstahl und Raub dabei. Extra versichert habe ich ( wir wohnen in Berlin und hier sind Versicherungen eh sehr teuer ) Vandalismus, Unfall und Sturz sowie Elektronikschäden/Überspannung. Das war mir wichtig, weil ich nicht weiß, was die Pinion MGU für mich so bereithält. Verzichtet habe ich auf Verschleißteile. In Verbindung mit der Hausrat und den Bio-Rädern war das für uns das beste Angebot. Und man kann den zu versichernden Betrag bzw. Fahrradwert selbst bestimmen.

Wenn ich die gleiche Versicherung irgendwo auf dem Lande im Westen der Republik abschließen würde, müßte ich nur ca. 45 % meiner Prämie entrichten.

Ich weiß, ist ein wenig an der Fragestellung vorbei, aber in den Foren findet man einige Beispiele von Kunden, die gekündigt wurden, weil sie den Posten Verschleiß zu sehr ausreizten.

Den Tipp von @Fresh finde ich auch richtig gut.
 
Wertgarantie mach sowas z.B
Wie allerdings schon beschrieben, übertreibt man es, lässt alles machen (Antrieb, Bremsen, Reifen, Services) und reicht in schöner Regelmäßigkeit die Rechnungen ein, wird man zeitnahe gekündigt.
Ist ja irgendwo auch normal, dass ganze muss sich für die Versicherungen rechnen.

Kenne selbst 2 Leute die das so gemacht haben.
Die Sachen (auch Verschleiß) wurden tatsächlich immer brav von Wertgarantie übernommen.
Nach 1,5 Jahren wurden jedoch beide gekündigt.
Wie gesagt logisch wenn die Kosten für Wartung & Reparaturen den Preis der Versicherung um das 5-7 fache übersteigt.
 
Der Rechnungspreis liegt deutlichst unter der UVP. Versichert ein Dienstleister zur UVP?

Die Versicherungssumme ist der vereinbarte Betrag, bis zu dem wir Sie höchstens entschädigen. Sie sollte dem Neuwert (aktueller Neukaufpreis) Ihrer Fahrräder entsprechen. Das gilt auch für gebrauchte bzw. ältere Fahrräder. Denn wir entschädigen Sie bei einem Diebstahl oder Totalschaden grundsätzlich zum Neuwert.

Wir empfehlen Ihnen, zusätzlich auch den Neuwert folgender versicherter Sachen zu berücksichtigen, die zusammen mit dem Fahrrad zerstört, beschädigt oder gestohlen werden könnten:

  • Fahrradanhänger
  • Fest verbundene, verschraubte und mit Schnellspanner befestigte Teile, z. B. Sattel, Gepäckträger, Bordcomputer, Pedelec-Akku
  • Lose verbundenes Zubehör, z. B. Anstecklampe, Kindersitz, Fahrradtasche
  • Fahrradhelme
  • Folgendes Fahrradgepäck: Kleidung, Kochgeschirr, Luftmatratze, Luftpumpe, Hygieneartikel, Isomatte, Schlafsack, Zelt.

    Berechnungsbeispiel:
    E-Bike 2.500 €, Fahrradschloss 80 €, Beleuchtung 50 €, Schutzblech 50 €, Ständer 25 €
    = in Summe: 2.705 €
    Sie können mit uns eine Versicherungssumme von maximal 15.000 € vereinbaren.
(Quelle: HUK24)
 
Bei uns sind sie in der Hausratversicherung mit drin (pauschal bis 15k).

Es kostet im Prinzip nichts extra wenn diese Versicherung einen gewissen Rahmen hat. Das sollte man prüfen finde ich.

Versicherungen die Verschleiss, kleine Defekte, Service etc. abdecken sollen, habe ich schon öfter gehört. Das wäre im Prinzip Leasing, aber unpassender weise ist man Besitzer und nicht Mieter. Für Kleinkram eine teure Police bezahlen, wo die Abwicklung mehr Aufwand macht als wenn man es schnell selbst macht, halte ich für die falsche Strategie.

Vielleicht wirklich leasen aka Jobrad und nicht besitzen?
 
Ich habe im Frühjahr einige Versicherungen und deren Leistungen verglichen. Abgeschlossen habe ich nun bei unserer Hausratversicherung, der HUK Coburg. Die HUK war auch gerade erst im Vergleichstest der Stiftung Warentest ( die sehe ich allerdings oft zwiespältig ) Preis-Leistungssieger. Verschleißteile kann man auch extra versichern, aber wohl nur für die ersten drei Jahre.
Was zahlt man da extra? Ich zahle hier so ~150€ pro Jahr für eine Extraversicherung.
 
Barbara, mal ganz ehrlich:

Eine Fahrradversicherung ist nicht dafür da, dass man bei jedem kleinen Klappern oder abgefahrenen Bremsbelag die Werkstattrechnung einreicht. Ja, in vielen AGBs steht, dass auch Verschleißteile drin sind – aber das ist eher für unvorhergesehene Fälle gedacht, nicht um jedes Jahr für ein Vielfaches des Beitrags das halbe Rad auf Neuzustand zu bringen. Da wirst du schneller gekündigt als dir lieb ist.

Was genau hast du dir vorgestellt? 120 € im Jahr zahlen und dann jedes Jahr für 500–800 € neue Reifen, Bremsen, Kette, Kettenblatt usw. bekommen? So würde keine Versicherung lange existieren – und am Ende zahlen alle anderen Kunden die höheren Beiträge mit!

Versicherung heißt: absichern gegen Schäden, die man selbst nicht kalkulieren kann. Verschleiß, Service und regelmäßige Wartung gehören einfach zur normalen Fahrradnutzung und sind deine Verantwortung.

Kurz gesagt: Premium bedeutet nicht „Wartungsflatrate“. Wer das erwartet, wird bei jedem Anbieter enttäuscht.
irgendwie hab ich den eindruck, daß du meine frage nicht verstanden hast, aber egal. dennoch danke für deine antwort.
 
Fahrsicherung kann ich sehr empfehlen, decken alles ab, sind schnell und unkompliziert, Verschleiss ist auch abgedeckt.
Nur gute Erfahrungen gemacht seit fast 3 Jahren, durch die Verschleissübernahme hat mich die Versicherung bis jetzt noch keinen Cent gekostet.
 
Ich würde das gern mal aufdröseln, welche unterschiedlichen Dinge man versichern kann und was das kostet und ob sich das lohnt.

Am Beispiel von Adam Riese, 6400€ Rad inkl. Zubehör, XL-Tarif, Privatkauf:


Diebstahl - im Zweifel meist wohl über Hausrat auch möglich, aber ist die Basis der meisten Versicherungen 76€ / Jahr
Reparatur - hierunter können sowohl Sturzschäden als auch Verschleißschäden fallen. +54€ gilt 5 Jahre ab Neukauf
Pannenhilfe + 24€
Paar Extras wie "grobe Fahrlässigkeit ist ok" +6,xx € (Wäre dann wohl auch ein Diebstahl versichert, wenn man mal verpennt hat, das Fahrrad mit einem Schloss zu sichern?) "XXL - Tarif"

Twist bei Reparaturschäden: nach dem Einreichen eines Falls muss man mind. 3 Monate warten bis man den nächsten einreichen kann. Ist natürlich blöd, wenn man an einem Tag Kette und Bremsbeläge wechseln lässt und ein paar Tage später hat man einen heftigen Sturzschaden und ein nicht fahrfähiges Rad. Deswegen würde ich bei vorhersehbaren / etwas schiebbaren Dinge wie Kette, Bremsbeläge, Reifen schauen, dass ich die möglichst am Anfang der Offseason machen lasse.

Ich würde Verschleiß nicht öfter ausnutzen als nötig, trotzdem kann ich mir vorstellen, dass ich irgendwann gekündigt werde. Dann wechsle ich halt zur nächsten Versicherung. Bei 54€ im Jahr ist das aber für mich eigentlich ein No-Brainer, gerade weil auch Sturzschäden mitversichert sind?

Bei einer Pannenhilfe weiß ich nicht, ich habe kein Bikepacking vor, allein ein Ersatzrad fänd ich interessant, allerdings hab ich da bei Leasing schonmal eher schlechte Erfahrungen gemacht und für mein Allmountain - Fully ein Hardtail mit total schlechter Ausstattung bekommen (Reifen mit kaum Profil, schlechte Gabel mit wenig Federweg).

Ich glaube ich würde Reparatur dazu buchen und die Extras; Pannenhilfe würde ich weglassen. Das Thema Verschleiß ist natürlich so ne Sache, aber dass ein Crash mit versichert ist, fänd ich halt sehr beruhigend.

Die lokalen Radläden arbeiten mit Versicherungen zusammen, die deutlich teurer sind (linexo by Wertgarantie, Enra und Assona). Das ist dann natürlich unkomfortabler, weil ich die Rechnungen selbst einreichen muss anstatt dass der Laden das selbst mit der Versicherung abrechnet und ich nichts damit zu tun habe. Wäre mir die Ersparnis aber wert. Bei einem Wert von über 300€ muss vorher sogar ein Kostenvoranschlag eingereicht werden und die Versicherung muss es erst genehmigen.


Bei https://fahrsicherung.de/vergleichsrechner/ kann man noch "Downhill mitversichern" auswählen, weil wohl manche Bikepark-Nutzung und Ähnliches ausschließen? Das ist aber beim Adam Riese XL - Tarif nicht ausgeschlossen meine ich?

Edit: ist es doch, Trainings und Rennteilnahmen sind nicht mit drin:
Schäden...die bei der Teilnahme an Radrennen(auch Downhillrennen) einschließlich der Trainings hierzu entstehen

Bei Janitos z.B. gibt es keine Wartezeit, allerdings eine Obergrenze für Verschleißteile i.H. von 500€; beim Adam Riese XL / XXL - Tarif ist einfach der Gesamtpreis des versicherten Fahrrads maßgeblich wenn ich das richtig verstanden habe.

Wie seht ihr das?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück