Hat jemand aus Fitnessgründen den Kauf eines E-MTB bereut? Brauche ein neues Fahrrad, fühle mich aber irgendwie zerrissen

Aus der Fitness Sicht habe ich den Kauf definitiv bereut. Wo ich vor drei Jahren noch eco gefahren bin auf Touren war es vor 1,5 Jahren meistens Tour
Und mittlerweile sehe ich das ich extrem viel im Turbo fahre. Klar es macht Spaß und ich schaffe auch mehr abfahren aber ich wurde in den 3 Jahren definitiv unfitter. Weshalb jetzt der Wechsel vom full Power emtb auf ein Light emtb ansteht.
Du wurdest in den letzten drei Jahren auch drei Jahre ältero_O
 

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Re: Hat jemand aus Fitnessgründen den Kauf eines E-MTB bereut? Brauche ein neues Fahrrad, fühle mich aber irgendwie zerrissen
Ich würde dein Problem in zwei Teile teilen und völlig getrennt voneinander behandeln.
….

Verschaff dir Grundlagenausdauer. Das ist die Basis, das Fundament eines jeden Radsportlers auf dem dann alles weitere aufgebaut wird und ohne der Radfahren immer eine Qual bleibt.
Eine gute Grundlagenausdauer - in der allgem. Trainingslehre kurz GA genannt - verschafft dir die Fähigkeit 3-4 Stunden mit mäßiger Anstrengung mit dem Rad zu fahren, ohne danach halbtot herunter zu fallen. Dort bist du noch nicht, dort wollen wir aber hin.

Deswegen würde ich zu allererst irgendein Radl (nix E-) aus deinem Fundus nehmen, wohl fühlen solltest du dich darauf jedenfalls. Damit fährst du jeden zweiten Tag 1 Stunde auf einer Strecke deiner Wahl wo du dich aber nur ganz wenig anstrengen musst. Keine starken Steigungen aber auch keine schwachen Steigungen die mehrere km lang sind. Such dir eine Strecke die du mit einer TF von ca. 80 mit nur ganz leichter Anstrengung durchkurbeln kannst. Wenn du deine Strecke gefunden hast, bleib dabei und ändere die Streckenführung nicht, denn du brauchst den Vergleich deines Trainingsfortschrittes für später.

Silbermans Vorschlag kann ich voll bestätigen, Grundlagen Ausdauer ist durch nichts zu ersetzen, nicht mal schnell 20 Minuten mit maximal Puls rumheizen und denken man hat viel gemacht, sondern mal 2 Monate jeden Tag eine Stunde mit 60-70% von Hf Max gleichmäßig fahren bringt was, habe ich jetzt im Januar und Februar gemacht und der Effekt für die Kondition ist enorm.

Es gibt ja auch den Spruch von einem Tour de France Teilnehmer wer schnell fahren will muss erst lernen langsam zu fahren, erst wenn sich der Körper angepasst hat darf man Gas geben, anders herum kontraproduktiv ….

Lg und Durchhalten bei Grundlagen bilden, ist wie Abnehmen, dauert und erst wenn man fast aufgeben will stellt sich Erfolg ein ….
 
Nö.
Nix langsam. Mache es wie mit einem Porsche Schayenne mit 250 km auf der Autobahn. Der verbrennt ordentlich Sprit aus dem Tank.
Also rauf aufs Rad und solange fast mit maximum Belastung ranglotzen wie es geht. Das verbrennt. Da reicht ne Stunde aus. Mehrmals die Woche. Darfst natürlich hinterher nicht essen wie ein Scheunendrescher. Immer schön im Kaloriendefizit bleiben. Nach einem Monat hast Gewicht verloren.
Bringt mehr als langweiliges, stundenlanges dahinrollen im körperlichen Spargang.
Und das Ganze natürlich ohne e bike.
.
 
Zuletzt bearbeitet:
frägt man einen ebiker wird der einem immer erzählen, dass das doch einen super traingseffekt hat WENN man nur eco fährt und entsprechend pusht.
In der Praxis wird das niemals an ein normales mtb hinsichtlich Training herankommen. Ich fahr primär normales mtb und wenns schnell gehen muss Emtb. Selbst wenn man pusht ist man seitens herzfrequenz fast immer unter der einer normalen mtb runde. Und dann kommt eben noch der Komfort/spaßfaktor hinzu, welcher einen eher einen Modus höher schalten lässt.
Rein aus Sicht Konditionsaufbau ergibt das denke ich nur bis zu jenem grad Sinn, der einem „normales“ Mountainbiken ermöglicht. Quasi von 0 bis halbfit.

Ein sehr fitter Kollege betont auch immer wieder , dass emountainbiken niemals den Effekt von mountainbiken ohne Motor bewirkt. Und das sagt er selbst bei einem Shuttle SL.

Jetzt werd ich wieder prügel kriegen aber jeder der das ebike eher als Ergänzung verwendet, kann das bestätigen.
Ist im Gegenzug ja auch nicht verwerflich nur ebike zu fahren und dadurch Bewegung zu haben.
 
Das ist doch auch alles eine Sache der Disziplin und des Willens.
Wenn beides nicht oder nur wenig vorhanden ist kann ich nicht ein eMTB für meine fehlende Fitness verantwortlich machen.
Früher mit dem BioMTB sind meine Touren etwas kürzer ausgefallen als heute mit dem eMTB und ich kann immerhin noch selbst entscheiden ob und wieviel ich für meine Fitness tun möchte. Der linke Daumen zur Regelung der Unterstützungsstufen ist immer noch ein „Befehlsempfänger“ von mir…
 
Ich habe mir aus Gründen mangelnder Bewegung ein E-Bike gekauft.
Da ich Asthmatiker bin, bin ich mit dem Bio nie weit gefahren, wenn überhaupt lediglich 4-5km ums Dorf herum, mehr hab ich nie gemacht, weil ich danach trotz Asthma-Spray schlicht fertig war.

Mit dem E-Bike fahre ich gänzlich andere Strecken weil die ganzen Anstiege einfach ihren Schrecken verlieren.

Habe Mitte Januar mein E-Bike gekauft und bin seid dem schon mehr gefahren, als das ganze Jahr 2023 mit dem Bio.
 
Um ehrlich zu sein - MIR sit der Trainingseffekt und die Meinung anderer sowas von egal!
Ich fahre mit nur ECO oder überhaupt ohne. Ich fahre mein E-Bike wie ein normales Fahrrad und nutze alle Gänge und die Tretunterstützung (deshalb heist es ja auch UNTERSTÜTZUN) nur dann wenns nimmer geht.
Wers anders mach, solls machen.... mir auch wurscht
 
Nein keine Theorie, sondern mehr als 40 Jahre gelebte Praxis am eigenen Leib und bei sehr vielen anderen Trainingspartnern und Teamkollegen auch.
Klar, du hast recht, Wenn es sich um eine sehr hügelige Gegend handelt kann die Streckenwahl schwieriger sein.
Es lässt sich dennoch immer etwas geeignetes finden und in Grenzen hält man seine TF ja mit der Schaltung sowieso.
Untrainierten empfehle ich das Bio-Bike weil ich schon zu oft erlebt habe, dass die zweite Streckenhälfte aus Gründen der Bequemlichkeit dann doch mit einer zu hohen Unterstützungsstufe absolviert wurde, was den Trainingsplan zunichte macht.
Ich setz mich nicht hin und arbeite einen 6-Wochen Plan aus wenn der Kollega dann erst macht was er will und der Ergo-Test nach 6 Wochen genauso ausschaut wie zu Beginn.
Mal ganz ehrlich, wenn jemand nicht die Zeit hat für ein vernünftiges Grundlagentraining, dann hilft leider auch der beste Trainingsplan nicht, selbst wenn es vom Gelände her passen würde. Grundlagentraining bedeutet halt einfach (stunden)lange Ausfahrten mit niedrigem Puls im GA1 Bereich und wenn der TE, wie er schreibt nie Zeit hat richtig zu trainieren, sorry, dann wirds halt nichts mit einer guten Kondition. Da hilft dann ein eMTB oder Light-eMTB, um mit den Kumpels wieder mithalten zu können. Alternativ kann man sich mit dem Bio-Bike weiterplagen. Gesund ist das sicher nicht, zuviel Zeit im roten Bereich zu verbringen.
 
Ich würde dein Problem in zwei Teile teilen und völlig getrennt voneinander behandeln.
Teil 1: Ich muss fitter werden und will an meiner Fitness arbeiten.
Teil 2: Ich will ein neues E-bike.

So wie du schreibst bist du gar nicht fit, nicht wenig, nicht mangelhaft, gar nicht.
Das ist keine Schande und nix wofür man sich genieren muss, zumal du ja vor hast das zu ändern.
Umso ehrlicher du zu dir selbst bist, umso kritischer du dich selbst betrachtest, umso mehr und schneller wirst du Erfolg haben bei dem was ich dir empfehle:

Verschaff dir Grundlagenausdauer. Das ist die Basis, das Fundament eines jeden Radsportlers auf dem dann alles weitere aufgebaut wird und ohne der Radfahren immer eine Qual bleibt.
Eine gute Grundlagenausdauer - in der allgem. Trainingslehre kurz GA genannt - verschafft dir die Fähigkeit 3-4 Stunden mit mäßiger Anstrengung mit dem Rad zu fahren, ohne danach halbtot herunter zu fallen. Dort bist du noch nicht, dort wollen wir aber hin.

Deswegen würde ich zu allererst irgendein Radl (nix E-) aus deinem Fundus nehmen, wohl fühlen solltest du dich darauf jedenfalls. Damit fährst du jeden zweiten Tag 1 Stunde auf einer Strecke deiner Wahl wo du dich aber nur ganz wenig anstrengen musst. Keine starken Steigungen aber auch keine schwachen Steigungen die mehrere km lang sind. Such dir eine Strecke die https://cinemahdv2.org du mit einer TF von ca. 80 mit nur ganz leichter Anstrengung durchkurbeln kannst. Wenn du deine Strecke gefunden hast, bleib dabei und ändere die Streckenführung nicht, denn du brauchst den Vergleich deines Trainingsfortschrittes für später.

Teil 2: Ich will ein neues E-Bike dürfen die Kollegen hier erledigen.

Silbermans Vorschlag kann ich voll bestätigen, Grundlagen Ausdauer ist durch nichts zu ersetzen, nicht mal schnell 20 Minuten mit maximal Puls rumheizen und denken man hat viel gemacht, sondern mal 2 Monate jeden Tag eine Stunde mit 60-70% von Hf Max gleichmäßig fahren bringt was, habe ich jetzt im Januar und Februar gemacht und der Effekt für die Kondition ist enorm.

Es gibt ja auch den Spruch von einem Tour de France Teilnehmer wer schnell fahren will muss erst lernen langsam zu fahren, erst wenn sich der Körper angepasst hat darf man Gas geben, anders herum kontraproduktiv ….

Lg und Durchhalten bei Grundlagen bilden, ist wie Abnehmen, dauert und erst wenn man fast aufgeben will stellt sich Erfolg ein ….
Vielen Dank
 
Wieso legen manche so einen gesteigerten Wert darauf zu betonen mit welch geringer Unterstützung sie doch die ganze Zeit fahren?
- Weil sie hier den Schutz der Anonymität haben.
- Weil sie alle anderen für dumm halten.
- Weil sie sich dadurch bestätigt fühlen.
Et cetera, et cetera, such dir einfach etwas aus.

Ich frag mich da auch immer wozu jemand behauptet sich ein e-bike gekauft zu haben um dann alles nur im eco-Modus zu fahren. Das ist gegen jede Logik, da man das durchaus billiger haben kann indem man sich aufs Bio-Bike schmeisst. Ich halte das für pure Angeberei und eine ziemlich platte Lüge.
 
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