Hallo zusammen und "Hiiiiilfeeee!" ;)

OldNewbie

Mitglied
Nein, ich will keine Garantien! Keine Angst..
Ich dacht mir schon, dass es keine eilerlegende Wollmilchsau gibt. Wie heißt es so schön: Wenn es drei Eigenschaften zur Auswahl gibt, wird es zumeist nur die Möglichkeit geben, zwei davon auszuwählen... Irgendwas bleibt immer auf der Strecke.

Was ich aber möchte, und was bisher auch ganz gut funktioniert, ist dass ich von den Erfahrungen der Leute profitiere, die hier angemeldet sind.

Ich suche einen Näherungswert, der meine Erwartungen einigermaßen erfüllt, mit vertretbarem finanziellen Aufwand.

Dass das nicht leicht wird, ist mir klar. Ich hoffe aber meine Fragen und Ideen sind auf so viele Leute verteilt, dass sich keiner über mich ärgert und ich trotzdem weiter profitieren kann...
 

Radix

Bekanntes Mitglied
Einmal entgegen einigen Unkenrufen meine persönlichen "Erfahrungen".

Vor 2 Jahren habe ich genau gewusst was ich wollte, nach Vergleich vieler Test und Mitlesen in verschiedenen Foren.

Meine Fahrkenntnisse waren damals sehr beschränkt, aber das Interesse groß ein Enduro zu fahren.
Es wurde ein Enduro (knapp 6600€), was ich auch heute genau so wieder kaufen würde (heute ist es nur deutlich teurer).
Und das deswegen, weil das Bike eine neutrale Sitzposition hat, hohe Lenkwilligkeit und trotzdem gute Laufeigenschaften und eine unglaubliche Fahrreserve für die allerschwierigsten Trails.
Heute fahre ich locker alle S3 Trails, teilweise S4 Passagen. Und ich habe immer noch das Gefühl weit von den Grenzen des Bike entfernt zu sein.
Solch ein Bike kann man lange besitzen und eben genau das ist nachhaltig und ressourcenschonend.
Inzwischen über 5000km Trails damit gefahren.
Spaß macht es auch noch jeden Tag.

Mein Tipp: lieber länger überlegen und suchen, dann genau das Bike kaufen das man für ideal hält.
 

OldNewbie

Mitglied
@Radix: Danke, genau das ist auch mein Gedanke. Lieber "überdimensioniertes" Material, in das ich hineinwachse, als genau passendes, das nach kurzer Zeit schon nicht mehr passt. Erfahrungsgemäß ist es ja doch oft so, dass der größte Erfahrungszuwachs am Anfang kommt und später dann eher kleinere Fortschritte...

Ich habe vor, mich hier und anderswo weiter zu informieren, nicht nur im Netz, auch bei Freunden und Bekannten, in den Geschäften etc. Auch will ich, sofern es geht, Probefahrten machen um für mich die richtige Position und Geometrie herauszufinden.

Nun, wir werden sehen...
 

Aspire77

Bekanntes Mitglied
@Radix Wenn du in 2 Jahren 5000Km Trails gefahren bist dann hast du ein komplett anderes Anforderungsprofil als jemand der 80% Pendelt und hin und wieder mal einen Trail fahren will. Dementsprechend natürlich auch merklich mehr Wartungsaufwand und Materialermüdung. Sprich jährliches Gabel und Dämpferservice.

Das ein 160er oder mehr passen kann ist keine Frage. Ich hab auch bewusst ein 160er genommen, nur wusste ich halt schon vorher das ich 30Km zu den Bergen hab und ich da fahren will.

Hätte ich jetzt nur vorgehabt normale Touren auf Waldwegen, Schotterwegen, hin und wieder Flowlines im Bikepark oder s2, s3 Trails zu fahren hätte ich ein 140er als goldene Mitte genommen. Aber auch das wär dann wohl zu schade gewesen um einen 80.- Maxxis Minion innerhalb von 1000Km auf Asphalt zu verbraten. Spreche aus Erfahrung weil man ja mit den Crossern die Radtour mitfahren will....

Zum rumspringen in Bikeparks sind die Dinger sowieso nicht gebaut. Cube zB. sagt sporadisch 0,5m und nicht höher. Also Jumpline damit fahren wird nichts, aber dazu kauft man sich ja ohnehin kein E-Bike...

Ich kann dir nur sagen egal wie du dich dann entscheidest, der Limitierende Faktor bist zu 99% du. Sei es nun das fahrerische Können oder der Kopf. Und wenn du vorhast richtig Trails zu fahren vergiss die Unfallversicherung nicht, denn im Dreck sind wir alle noch gelandet ;)
 

OldNewbie

Mitglied
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Hätte ich jetzt nur vorgehabt normale Touren auf Waldwegen, Schotterwegen, hin und wieder Flowlines im Bikepark oder s2, s3 Trails zu fahren hätte ich ein 140er als goldene Mitte genommen. Aber auch das wär dann wohl zu schade gewesen um einen 80.- Maxxis Minion innerhalb von 1000Km auf Asphalt zu verbraten. Spreche aus Erfahrung weil man ja mit den Crossern die Radtour mitfahren will....
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Deinen Ausführungen sei Dank ist das mittlerweile wohl auch die präferierte Variante.
Ich werde mich wohl mehr auf die 140er (+-10mm) konzentrieren bei der Suche. 🤔
Hab ja Zeit...
Ich kann dir nur sagen egal wie du dich dann entscheidest, der Limitierende Faktor bist zu 99% du. Sei es nun das fahrerische Können oder der Kopf. Und wenn du vorhast richtig Trails zu fahren vergiss die Unfallversicherung nicht, denn im Dreck sind wir alle noch gelandet ;)
UV hab ich schon seit Jahren! :cool:

Und das mit dem "limitierenden Faktor" - Daran will ich ja arbeiten ;)
 

F-Si

Bekanntes Mitglied
Du kaufst etwas, was deinen Fähigkeiten entpricht. Dann wachsen deine Fähigkeiten und das Material hängt zurück. Das geht aber auch andersrum. Als Anfänger sollte man immer ein Hardtail wählen. Das bremst Dich eh aus und Du lernst, wie man richtig auf dem bike steht und lines liest. Aber nur meine Meinung
Ich weiß noch nicht mal, warum ein Hardtail hinter den Fähigkeiten eines Fahrers zurück hängen sollte. 😁
 
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