Sachs RS im Test: Neuer Motor – Made in Germany

Sachs RS im Test: Neuer Motor – Made in Germany

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Der Sachs RS-Motor wurde erstmals auf der Eurobike 2018 gezeigt. Am Gardasee hatten wir die Möglichkeit, den serienreifen Motor gemeinsam mit einigen Ingenieuren und Entwicklern von Sachs Probe zu fahren. Noch ist die Abstimmung der Software nicht final, aber schon jetzt darf man gespannt sein, was für ein kraftvolles Aggregat da auf den Markt kommt. Wir haben mit den Entwicklern gesprochen und haben alle Infos für euch.

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Sachs RS im Test: Neuer Motor – Made in Germany
 
G

Gelöschtes Mitglied 2965

Guest
Wir sind aber keine Umsteiger und fahren in unseren Tests natürlich auch nicht mit motorlosen Kumpels über die Trails.
Ich denke das "motorlos" fahren wird überbewertet, und auf solche Ideen kommen auch nur Leute welche im Flachland wohnen. Ich sehe das E-MTB auch einfach als Spaßgerät und nicht um den größtmöglichen Trainingseffekt zu erzielen. Das Training bekomme ich über die wesentlich größere Strecke welche ich normalerweise mit dem E-MTB zurücklege.
Die Unterstützungsstufe wähle ich nach meiner beabsichtigten Tourlänge und verfügbarer Akkukapazität. Wenn ich nur eine kurze Feierabendrunde drehe macht es mir auch sehr viel Spaß im eMTB-Modus auch mal mit 25 km/h bergauf zu bolzen.
 

Das-Licht

Bekanntes Mitglied
Wir sind aber keine Umsteiger und fahren in unseren Tests natürlich auch nicht mit motorlosen Kumpels über die Trails. Jemand mit einem Rennrad fährt ja seinen Test auch nicht mit seinem Kumpel, der auf dem MTB sitzt (nur mal als Beispiel).



Dieses Problem ist bis dato bei keinem unserer Testbikes aufgetreten, ich danke dir aber für den Hinweis. Wir werden dies mal im Auge behalten und ggf. an passender Stelle darüber berichten.


...Du weißt, dass der Vergleich Rennrad versus MTB arg hinkt. Beide Geräte sind für komplett unterschiedliche Anforderungen gedacht, quasi wie ein Geländewagen (nicht SUV!) und ein Sportwagen. Wenn Ihr Eure Tests fahrt, dann fahrt Ihr sie - wie Du schreibst - für mich nachvollziehbar, nicht in Gruppen mit motorlosen MTBlern. Ich fahre allerdings äußerst selten "Tests". Ich fahre alleine oder in Gruppen - gemischt aus nonE-MTB und E-MTB. Auch wenn der Ein- oder Andere hier, großes Unverständnis dafür hat, wieso man überhaupt auf die Idee kommt, auf einem E-MTB ohne Antrieb zu fahren, so ist das doch - in meinem Erfahrungskreis - weiter verbreitet als es der Mutmaßung nach, aufgrund der Äußerungen der Teilnehmer hier im Forum, scheint. Es verhält sich, nach meinem Dafürhalten, diametral zu den E-Bike Hassern. Im Nachbarforum ist jene Gruppe überproportional im Verhältnis zur Begegnung im realen Leben vertreten.

Wenn ich (!) nun einen E-Bike Test lese, ist für mich (!) durchaus das Fahrverhalten ohne Antrieb interessant; aus den von mir bereits genannten Gründen, wie bsp. Training oder Fahrten in Gruppen. Hinzu käme auch noch Akkuressourcen sparen auf langen Strecken, oder Ausfall des el. Antriebssystems, und sicherlich lassen sich noch weitere Gründe finden, warum es interessant oder gar kaufentscheidend ist, das Fahrverhalten mit abgeschaltetem Antrieb zu testen. Die Diskussionen über den erhöhten Tretwiederstand der Bosch-Motoren wird an Euch hoffentlich nicht so vorüber gegangen sein, wie die Klagen über diverse Motorschäden an Bosch und Brose?

Warum sollte an Euren Testbikes ein Lagerschaden durch Feuchtigkeitseintrag statt finden? Es dauert Monate, manchmal Jahre in Staub und Schmutz, Regen und Eis, bis es zum Schaden kommt. Und natürlich ist nicht jedes Rad betroffen - nicht gleich schnell betroffen. Ihr testet Neuware. Neuware, die Ihr nicht anonym - wie Stiftung Warentest - als "Endverbraucher" im Laden kauft, sondern Produkte, die Euch von den Herstellern zur Verfügung gestellt werden. Da schaut nochmal der Entwicklungsingenieur drüber, bevor Ihr das in die Hände bekommt, damit nichts anbrennt. Das ist ja auch ok. Ihr testet ein Produkt, so wie es sein soll. Was Ihr (bisher) nicht testen könnt, ist, wie sich dann das Produkt mit zunehmender Nutzung entwickelt. Nun würde ich das Ganze nicht als Problem sehen, wenn man hier bei den Motoren die Möglichkeit der Instandsetzung hätte. Meinetwegen auch instandgesetzte Austauschmotoren (und Austauschakkus) exklusiv über den Hersteller. Doch leider wandern hier Produkte in den Schrott, die den Endkunden knapp 1.000€ kosten.

Wenn eine 1.500€ sündteure FOX Gabel defekt ist, kann ich sie zum Hersteller senden, zwecks Instandsetzung. Wenn die Tauchrohreinheit zederllert ist, kommt das zwar schnell auf 600€ Schaden, doch ich bekomme ein Produkt in einem -quasi neu - Zustand zurück. Dito bei Felgen. Und für Bremsen, Schaltung, etc. gibt es etliche Kleinteile im Eurobereich zu kaufen. Selbst Rahmen kann man nachkaufen und ersetzen. Manche Hersteller bieten da sogar ein vergünstigtes Crash Replacement (bsp. Rotwild) an. Auch Teile für den Rahmen, wie Lager und Buchsen, sind einzeln erhältlich. Nur wenn der Motor an einem E-Bike kaputt geht, kann dies zum Totalschaden führen. Nämlich dann, wenn es das Modell nicht mehr gibt, und ein Nachfolgemotor nicht passt oder wegen der Maschinenrichtlinie nicht verbaut werden kann, oder weil der neue Motor nicht mehr mit dem alten Akku und der alten Steuerung arbeiten kann, und folglich auch diese Teile ersetzt werden müssten. Ich sehe im Bereich der E-Bike Elektrik eine große "Baustelle" .
 

Das-Licht

Bekanntes Mitglied
Wenn du viele Umsteiger kennst die ohne Antrieb fahren wollen dann sollten sie noch mal ihren Kauf überdenken... und wenn du mit Bios unterwegs bist und den Antrieb auch nicht braucht fährst du eindeutig das falsche Gerät. x'D

Und warum sollen die Jungs hier Explizit in Detail auf die Probleme der Motorhersteller eingehen, da gibt es ja auch noch genügend andere Baustellen bei den Komponenten..Vario Sattelstützen, Felgen ,Naben, Akkus…usw. die zum Teil noch viel Schrottiger sind. Die Plattform hier ist ja nicht Stiftung Warentest oder Öko Test.:angel:

Warum sollten sie ihren Kauf überdenken? Kannst Du mir Gründe nennen?
Ja, würde ich mit nonE-Biker fahren, ohne irgendwann den Antrieb nutzen zu müssen/wollen/können, wäre das E-Bike zwar nicht "falsch" jedoch "oversized". Dem ist aber nicht so. Deshalb weiß ich nicht, warum Du diese Aussage in Spiel bringst. Ich schrieb, dass ich bergab - ob nun alleine oder in der Gruppe - keinen Motor brauche; auch nicht bei "Rollercoaster"- ähnlichen Trails. Trotzdem nutze ich ihn da ab und an. Ich schrieb weiterhin, dass ich in der Ebene in der Gruppe mit nonE-Bikern keine Motorunterstützung brauche. Oft würde sie auch nicht nützen, weil es dann schneller als 25 Km/h voran geht. Ich schrieb NICHT! dass ich mit nonE-Bikern bergauf oder auf Uphilltrails ohne Antrieb fahre. Dafür benötige ich das E-Bike. Und deshalb ist es für mich das richtige Gerät. Und diese Aussage gilt auch für einige andere Umsteiger.

Warum die Jungs hier auf die Probleme der Motorenhersteller eingehen könnten ("Sollen" kann und will ich nicht verlangen; ich mache aufmerksam und schlage vor) ? Weil die E-Bike Elektrik, insbesondere Motor und Akku im Falle eines Schadens, schnell nahe am wirtschaftlichem Totalschaden liegen. Vergleichbar damit, dass ein Hersteller, im Handel nicht erhältliche Lenkkopflager verbauen würde, und man im Falle eines Lenkkopflagerschadens den Rahmen wegschmeißen muss.

Die Plattform hier, ist das, was die Redaktion und die Forenten daraus machen. Deiner Äußerung nach, liegt Dir die Intention fern, verlässliche und sachliche Infos aus dieser Plattform zu ziehen, so wie man es bei Stiftung Warentest oder Öko Test kann, bei mir hingegen ist es - unter Anderem - die Intention, hier derartige Informationen zu finden, oder auch anzubringen. So unterschiedlich, wie wir Beide Unsere E-Bikes nutzen, so unterschiedlich ist eben auch Unser Vorsatz, sich in dieses Forum einzubringen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 2965

Guest
Nur wenn der Motor an einem E-Bike kaputt geht, kann dies zum Totalschaden führen. Nämlich dann, wenn es das Modell nicht mehr gibt, und ein Nachfolgemotor nicht passt oder wegen der Maschinenrichtlinie nicht verbaut werden kann, oder weil der neue Motor nicht mehr mit dem alten Akku und der alten Steuerung arbeiten kann, und folglich auch diese Teile ersetzt werden müssten. Ich sehe im Bereich der E-Bike Elektrik eine große "Baustelle" .
Du hast natürlich vollkommen Recht, das Thema kam schon öfters in den dritten Programmen bei Marktcheck hoch, leider herrscht im Ebike-Bereich momentan Goldgräberstimmung, die Motorhersteller versuchen durch ihre geschaffenen Monopole auf Kosten der Verbraucher maximale Gewinne zu erzielen.
Da aber alle das machen, kann man momentan nur zwischen Teufel und Belzebub wählen....

Aber hier wären dann die Print- und Onlinemedien gefragt statt nur Lobeshymnen zu verbreiten mal den Herstellern auf den Zahn zu fühlen warum z.B. wegen einem Schaden an einem leicht austauschbaren Lager für 5 Euro der ganze Motor für viele hunder Euro ersetzt werden muss.
 

kawa3005

Bekanntes Mitglied
Keiner Repariert unter normalen Umständen eine E-Bike Motor .. die kosten den Hersteller deutlich unter 70 Euro :rolleyes:
leider herrscht im Ebike-Bereich momentan Goldgräberstimmung, die Motorhersteller versuchen durch ihre geschaffenen Monopole auf Kosten der Verbraucher maximale Gewinne zu erzielen.
Da aber alle das machen, kann man momentan nur zwischen Teufel und Belzebub wählen....
Genau so ist es .. :astonished::astonished: Alle Verdienen sich dumm und dämlich...am meisten die Hersteller...und die Händler müssen auch nicht unbedingt jammern :cool:
 
G

Gelöschtes Mitglied 2965

Guest
Keiner Repariert unter normalen Umständen eine E-Bike Motor .. die kosten den Hersteller deutlich unter 70 Euro :rolleyes:
Das ist richtig, trotzdem gibt es z.B. bei Bosch die Motoren nur im Tausch, nicht dass sie die aufbereiten würden, nein nur um zu verhindern dass ggf. gebrauchte Ersatzteile auf den Markt kommen.
 

ReinerSt0ff77

Bekanntes Mitglied
Aus England gibts jetzt für die gängigen Modelle wie Bosch und Yamaha Ersatzlager.Und Bosch bietet auch den rechten Deckel mit Lager einzeln an.
30k Km ist schon ne Ansage :winkytongue:
 

Haibiker1968

Bekanntes Mitglied
Mit 110 NM wohl echte Alternative gegenüber TQ.... vermutlich arbeitet Sachsmotor effizienter als der von TQ. Beide Motoren gehören wohl in eine gemeinsame Kategorie (Name muss noch erfunden werden) der leistungsstarken Motoren.
 

DJTornado

Bekanntes Mitglied
Mit 110 NM wohl echte Alternative gegenüber TQ.... vermutlich arbeitet Sachsmotor effizienter als der von TQ. Beide Motoren gehören wohl in eine gemeinsame Kategorie (Name muss noch erfunden werden) der leistungsstarken Motoren.
Vom Motor her ja, aber der TQ wird in eine ganz andere Art von Bikes eingebaut, die eher eMopped sind. Hoffentlich kommt der Sachs in „normale“ Bikes
 

Radix

Bekanntes Mitglied
Die Reparaturanfälligkeit und die Reparaturfähigkeit der Motoren sollte von Verbrauchern und Medien mehr zum Thema gemacht werden.

Worüber man aber auch mal kritisch nachdenken sollte, warum machen wir Verbraucher die immer kürzer werdenden Produktzyklen mit, oder fördern sie sogar?
Warum honorieren wir keine ausgereiften Produkte die lange am Markt sind und die eine langjährige Ersatzteilversorgung gewährleisten?
 

ReinerSt0ff77

Bekanntes Mitglied
Es findet ja schon Aufklärung statt bei denen die sich informieren.Aber stimmt schon die Medien sind da wirklich eher unkritisch,man beisst halt nicht die Hand die einem Füttert.

Was die Industrie angeht,so funktioniert die Wirtschaft halt,der Rubel muss Rollen,wo kämen wir da hin wenn alles für die Ewigkeit halten würde wie früher die Güter.Bestes Beispiel die Smartphones,Obsoleszenz in seiner Reinform,und man kommt nicht wirklich drumherum.

Geniesst es einfach dürfen wir mit den Ebikes rumflitzen,ohne Industrielle Revolution müssten wir das Ross nehmen oder Schusters Rappen nehmen.

Ride On

Ps:Das unterdimensioniert Bosch Lager des Tretlagers,hat mich anfangs auch genervt,dafür habe ich jetzt einen neuen Motor bekommen,da ging die Kalkulation nach hinten los .
 
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