Orbea Rallon RS im ersten Test: Mehr Mountainbike als E-Mountainbike?

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Re: Orbea Rallon RS im ersten Test: Mehr Mountainbike als E-Mountainbike?
Im Video bin ich auf das Nachlaufen des Motors kurz eingegangen. Wenn man seine Kraft rausnimmt, schiebt die Kurbelumdrehung vielleicht noch 45-60 Grad nach. Spürbar im Sitzen, bei stehender Fahrt war es für mich nur selten vorhanden. In meinen Augen ist es damit kein Problem, ich trete bergab aber bspw. nicht wenn man potenziell aufsetzen könnte und drehe die Kurbel auch mal locker mit ohne Kraftaufwand (Fixie Vergangenheit). Wer überall durch stampfen möchte, muss mit dem Nachlauf aufpassen. Ansonsten meiner Meinung nach nicht wirklich störend.
In dem Zusammenhang vielleicht noch interessant: als Flat Pedal Fahrer ist zu viel Rückschlag für mich die Pest, das würde nur zum Verlust von Pedalkontakt führen. Hatte ich am Rallon RS nicht ein einziges mal.
 
Das Konzept light emtb funktioniert nur, wenn man von hinten bis vorne auf das Gewicht achtet und ein wirklich leichtes Bike konfiguriert. Nur so kann man sich von den normalen emtb absetzen und kommt bezüglich Fahrverhalten in die Nähe der Biobikes. Um das zu erreichen, muss man Geld in die Finger nehmen. Ab einer gewissen Schwelle kosten 100 g Gewichtsersparnis bis gegen 1000 Euro.
Auch eine Diskussion, die schon 1000 mal geführt wurde. Es geht nicht ausschließlich um das Gewicht, sondern auch um andere Eigenschaften des Systems wie Geräuschkulisse, Unterstützung (möglichst "natürlich"?), Integration (damit auch Optik) und letztendlich auch darum, ob einem die Leistung eines Light assist emtbs reicht. Wenn ja, dann hat man idR schon eine gewisse Gewichtsersparnis durch das geringer Systemgewicht (Motor/Akku) - wie weit man das Thema dann noch treibt, bleibt jedem selbst überlassen.
 
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