Nahrungsergänzungsmittel - Was haltet ihr davon?

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Gelöschtes Mitglied 9012

Guest
Wir sind doch hier in einem "E" MTB Forum.. da kann es doch nur eine Ergänzung geben.:)
 

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MBiker

Neues Mitglied
Hallo in die Runde,

mich würde generell mal interessieren, wie ihr es beim E-biken mit Nahrungsmittelergänzungen handhabt?
Nutzt ihr Nährstoffe, um Defizite auszugleichen oder eure Leistung bzw. die Regeneration zu verbessern.

Und wenn ja, welche Produkte / Arten sind eure Favoriten?

Grüße Alex
Für uns Normalos gilt: Nahrungsergänzungsmittel benötigst Du nur, wenn Du Dich nicht ausgewogen ernährst. Ansonsten ist das nur rausgeworfenes Geld. Wenn Du es genau wissen möchtest, führt kein Weg an einem Vitamin- und Nährstoffscreening bei einem Spezialisten vorbei.

Am ehesten müsstest Du Vitamin D3 supplementieren. Von diesem produziert der Körper vor allem im Winter zuwenig.

Wenn Du wirklich harte Einheiten fährst (was auch mit dem E-Bike möglich ist), kannst Du zur Unterstützung der schnelleren Regeneration, möglichst direkt nach der Einheit, einen proteinreichen Shake nehmen. Die profane Schoko-Milch tut es aber auch. Ansonsten ein wertiges Bio-Molke-Protein-Produkt, gerne mit einem Geschmack z.B. Vanille oder Erdbeere.

Für Profi- und sehr ambitionierte Hobbysportler kann das Ganze etwas anders aussehen.
 

Achined

Bekanntes Mitglied
Da ich ziemlich geplagt werde mit Muskelkrämpfen, bis hin zur Muskelfaserrissen (letztes Jahr in der Wade laut Eco 4cm) nehme ich seit kurzem dieses Dextro Energen Dope (so einen Nachbau von DecathlonI) mit, haben wohl auch Magnesium und Kalzium und verhindern zuverlässig, dass ich in der Nacht nach dem Biken alle Naselang das Bein wieder geradeziehen muss.
Eine Tablette pro Stunde auf dem Rad.
Ansonsten nix.

Mein Schwiegersohn hat halb Bayer zu Hause, vor dem Radfahren, beim Radfahren, danach, eine schier endlose Auswahl an Pulvern mit allen möglichen magischen Kräften.
 
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Malfurion

Bekanntes Mitglied
Das Thema ist natürlich immer heikel. Zumal man ja wirklich selten mal ein großes Blutbild machen lässt, um den aktuellen Bedarf zu bestimmen.

Fakt ist, dass mehr Leute als man denkt (10% der Frauen und 1% der Männer) irgendeinen Fehler im Stoffwechselbereich haben und somit irgendetwas supplementieren müssten.
Richtig ist, dass wie hier schon angedeutet, dass wenn man gesund ist und sich halbwegs gut ernährt, man nichts zusätzlich einnehmen muss, um die empfohlene Mindestdosis aller Vitamine und Spurenelemente zu bekommen.
Allerdings - und das wird oft falsch kommuniziert - handelt es sich dabei wirklich um die Mindestdosis und nicht etwa, wie oft angenommen, um einen Mittelwert. Das heißt, solltest du weniger zu dir nehmen, oder durch Sport verbrauchen, bist du direkt bei einem Mangel.

Ich habe mich sehr stark mit dem Thema auseinandersetzen müssen, weil ich selbst eine Stoffwechselkrankheit habe und keine Lust auf starke Medikation habe. Denn mit der richtigen Supplementierung, brauche ich statt 4 Medikamenten nur noch eins.

MMn spricht nichts gegen eine Einnahme von Nahrungergänzungmitteln, sofern man sich gut informiert. Vitamine sind dabei sowieso harmlos, weil der Körper sie einfach ausscheidet, wenn er sie nicht benötigt. Mit Spurenelementen muss man besser aufpassen, weil sie schon zu einer Dysbalance führen können, weil sie sich gegenseitig bedingen. Zink reguliert beispielsweise Kalium und umgekehrt.

Ich habe letzte Woche noch eine Studie gelesen, die besagt, dass viele unter einem Zinikmangel leiden (insbesondere [Kraft-]Sportler). Das kommt auch nicht von ungefähr. Zink ist nicht gerade in vielen Lebensmitteln hoch dosiert vorhanden.

Lange Rede kurzer Sinn.
Vitamine einzunehmen ist unbedenklich, macht aber oft nur teures Pipi, weil die meisten ausreichend in Lebensmitteln vorhanden sind (sofern man sich nicht Vegan ernährt).
Bei Spurenelementen bitte den Bedarf feststellen und nicht einfach drauf los "konsumieren".
 

Malfurion

Bekanntes Mitglied
Es gibt bis auf aktiviertes B6 (was man in der Drogerie sowieso nicht kaufen kann), kein "gefährliches" Vitamin. Jede Überdosierung führt "nur" zu teurem Pipi. Aber wenn du es besser weißt, kannst du mich ja gern belehren.
 

MtB55

Bekanntes Mitglied
Es gibt bis auf aktiviertes B6 (was man in der Drogerie sowieso nicht kaufen kann), kein "gefährliches" Vitamin. Jede Überdosierung führt "nur" zu teurem Pipi. Aber wenn du es besser weißt, kannst du mich ja gern belehren.
Lese dich lieber nochmal in das Thema ein, Tipp dein Pipi gilt nur für wasserlösliche Vitamine und nicht für fettlösliche, dass nicht mal den Unterschied kennst, bestätigt meine Aussage nur.
 

HPL

Bekanntes Mitglied
Habe Vitamin D Tropfen, da ich im Winter - wie wahrscheinlich viele - immer einen Vitamin D Mangel habe.
Im Beipacktext - ja, so was lese ich immer - wird vor eine Überdosierung gewarnt, da diese zu Verkalkungen führen kann.
 

KalleAnka

Bekanntes Mitglied
Habe Vitamin D Tropfen, da ich im Winter - wie wahrscheinlich viele - immer einen Vitamin D Mangel habe.
Im Beipacktext - ja, so was lese ich immer - wird vor eine Überdosierung gewarnt, da diese zu Verkalkungen führen kann.
Nur ist "Vitamin" D im eigentlichen Sinne kein Vitamin, sondern ein Hormon! Und ich möchte zudem behaupten, dass es den meisten (eher allen) nicht nur in der Wintersaison daran mangelt. Die empfohlenen Werte dafür haben sich in den letzten Jahren stark nach oben verändert. Leider ist das weder bei allen Ärzten, noch bei allen Laboren angekommen.

Bleibt gesund,
KalleAnka
 
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bikergirl00

Mitglied
Also ich finde Nahrungsergänzungsmittel braucht man nicht. Wenn man sich vollwertig und "bunt" ernährt und regelmäßig an die frische Luft kommt, sollte man mit allen Nährstoffen versorgt werden. Ein etwaiger Vitaminmangel, der über Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen wird, sollte meiner Meinung nach ohnehin von einem Arzt diagnostiziert werden. Der sagt dir dann schon was du nehmen sollt.
 

Ulrich

Neues Mitglied
Na ja, man kann nicht unbedingt sagen, dass man Nahrungsergänzungsmittel nicht braucht. Es gibt Leute die an Mangelerscheinungen leiden und ein bestimmtes Vitamin nehmen müssen. Ich ernähre mich eigentlich sehr gesund und treibe zudem auch regelmäßig Sport. Mit Nahrungsergänzungsmitteln hatte ich keine Erfahrung, da ich einfach das Gefühl hatte, dass ich so eine zusätzliche Unterstützung nicht benötige. Bei mir kam es allerdings in den letzte drei, vier Jahren immer öfter zu Verdauungsproblemen, die ich nicht lösen konnte. Ich habe es auch mit einer Ernährungsumstellung versucht, aber nichts hat geholfen.
So bin ich letztendlich auch zu Nahrungsergänzungsmitteln gekommen. Seitdem ich angefangen habe solche Darmbakterien Kapseln zu nehmen, habe ich keine Beschwerden mehr. Ich fühle mich wohl und auch nicht mehr so aufgebläht wie vorher. Also ich kann daher sagen, dass meine Erfahrung konkret mit diesem Nahrungsergänzungsmittel ausgezeichnet ist. Hierbei handelt es sich um ein natürliches und sehr hochwertiges Produkt, welches jeder nehmen kann.
LG
 

Tirolbiker63

Bekanntes Mitglied
ich nehme wenig Ergänzungen

beim Sport etwas Magnesiumcitrat ins Wasser und generell noch Vitamin D über die Wintermonate (halte ich für sehr wichtig, hab da auch einige interessante Bücher zu Vit.D gelesen)

mit guter Ernährung bekommt der Körper normalerweise alles was er braucht (außer Vit.D in den Wintermonaten da zu wenig Sonne) allerdings mache ich nur normalen Hobbysport (Tennis, E-Biken, kleinere Bergtouren und Wanderungen usw.)

von der Ernährung her gefallen mir die Grundlagen der Dr. Feil Forschung (betreuen auch viele Sportler) und auch Flexi Carb von Nicolai Worm finde ich gut

in der Ernährung vermeide ich Zucker und zu viel industrielle Kohlehydrate
dafür mehr selbst angepflanzter Salat und Gemüse und viel regionale Produkte

allerdings bin ich nicht ganz konsequent wenn es einen leckeren Kuchen gibt 🙈

Lg Tirolbiker63
 

Brother

Bekanntes Mitglied
Auf längeren Touren und den kleinen Hunger zwischendurch :winkytongue:
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und ab und an als Ergänzung eine Messerspitze Salz auf einen Liter Wasser
 
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