Ghost Hybride SLAMR X

Frankonia

Bekanntes Mitglied
Keine Sorge, ich weiß schon wovon ich schreibe. Das einzige was FrankyBoy wirklich beherrscht ist googlen. Er versteht zwar meist nicht, was er da ergoogelt hat, was ihn aber noch nie davon abgehalten hat alle Anderen als Deppen abzustempeln. Ein ganz armes Würstchen halt, aber das geht schon lange so.
Träum mal schön weiter über abgestimmte Federn ... Und nicht vergessen deinen SAG über die Federhärte einzustellen.
 
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vio

Bekanntes Mitglied
Das traurige ist, daß Du nicht mal Deine von Dir verlinkten Dinge liest, geschweige denn verstehst und dann trotzdem eine dicke Lippe riskierst. Aber was soll´s, nichts Anderes ist man von Dir gewohnt.
 

vio

Bekanntes Mitglied
So mein Lieber, da ich gerade ein wenig Zeit habe eine Zusammenfassung, die hoffentlich auch Du verstehst.
Ein "Stahl"federdämpfer besteht aus Dämpfer und Feder. Der Dämpfer besitzt einen bestimmten Hub, also Weg um den er sich verkürzt. Die Feder setzt dem Einfedern nun eine Gegenkraft entgegen. Diese Kraft wird durch die Drahtstärke der Feder und der Anzahl der Windungen bestimmt. Der Federhub muß natürlich mit dem Dämpferhub korrelieren. Ein 60 Kg Fahrer braucht , logischer Weise, eine weichere Feder als ein 120 Kg Fahrer. Das Gewicht setzt sich aus Fahrer + Bekleidung + "Gepäck" + dem gefederten Teil des bike´s zusammen. Natürlich besteht ein Unterschied zwischen einer linearen und einer progressiven Wicklung, aber das ändert nichts an der Tatsache, daß der SAG zunächst mal durch die Federhärte reguliert wird. Eine progressive Wicklung erzeugt lediglich eine gewisse Endprogression.
Natürlich hängen Dämpferlänge ( absolut ), Dämpferhub und interne Druck.- Zugstufendämpfung von der Konstruktion ( hinsichtlich Übersetzung, Eingelenker, abgestützter Eingelenker, Viergelenker, Horstlinklage ) des Hinterbaus ab. Deshalb macht es ja auch keinen bis in ganz engen Grenzen wenig Sinn einen Dämpfer zu verbauen, der in Länge und Hub nicht zum Hinterbau passt. Und ja es gibt Titanfedern und "Leicht"stahl federn um Gewicht zu sparen.
All das ist aber hier nicht das Thema. Ich hatte nur angemerkt, daß das Wippen durchaus von einer dem Fahrergewicht nicht angepassten Feder herrühren könnte.
 

Pasfella

Aktives Mitglied
Hierzu mal ne Nachfrage. Habe aktuell knapp 300km auf der Uhr u seit etlichen Kilometern auch ein mieses Knarzen am Rad. Klingt mM nach so ähnlich wie bei dem ersten Testbike was ich im März beim Händler gefahren bin (habe es da auf den Status der Händler Testhure geschoben u mir nichts bei gedacht, war auch ne andere Ausführung). Hatte bei dem Knarzen zunächst den Sattel im Verdacht, kann den aber ausschließen, da das Phänomen bei unterschiedlichsten Sätteln auftritt. Habe den Dämpfer nun eben ausgebaut u mir alles genauer angesehen. Die Dämpferbuchse lässt sich weder an der oberen, noch an der unteren Aufnahme im Gleitlager drehen. Keine Chance. Bin da mit nem Hammer erstmal nicht dran. Auffällig ist auch, dass die Schrauben (Hülsen?) die durch die Buchse gehen ihren ursprünglichen Lack schon los sind. Spricht ja dafür, dass irgendwas zu eng ist bzw. ordentlich Reibung entsteht!? Wo genau hast du denn den Lack runtergeschält? Außen von der Buchse? Außen von der Hülse (Schraube?)? Von beidem? Überlege, mir bei Huber was ordentliches zu bestellen. Hast du zufällig gemessen? Dann könnte man die Werte mal abgleichen:
Lagerdurchmesser: 12,7mm
Einbaubreite: 30mm
Innendurchmesser: 8mm

Habe auch den Eindruck, dass das Lager am oberen Dämpferauge mies eingepresst ist. Sitzt auf jeden Fall nicht mittig.

Könnte das Bike natürlich auch erstmal dem Händler vorführen, aber was soll der an miesen Lagern groß ändern!? Zumal das Bike dann tagelang weg ist😕

Was sagt eg @GHOST_official zu dem Problem? Scheint ja kein Einzelfall zu sein.
Alter Schwede, hier sitzt die Hülse wohl so fest im Kunststoffgleitlager, dass die Kombination Hülse/Bolzen die Aufgabe des Lagers übernommen hat. Die Fraßspuren sind deutlich zu erkennen. Damit wären die Bolzen bei mir Schrott.

Die Kunststoffgleitlager müssen ausgepresst werden, mit dem Hammer ist das schwierig, meist beschädigt man dabei die Kanten. Dann die Außenseite der Lager abtragen. Aufpassen: die Kunststoffgleitlager dürfen sich im eingebauten Zustand nicht im Auge bewegen. Die müssen da schon stramm reingehen, nur nicht mit roher Gewalt. Es darf sich nur die Hülse bewegen. Deshalb immer wieder prüfen.
Stimmt der Außendurchmesser des Gleitlagers und klemmt die Hülse, muß sinngemäß der Innendurchmesser des Kunststoffgleitlagers aufgerieben werden. 800er Nasschleifpapier zusammerollen und unter Wasserzufuhr das Lager innen im eingebauten Zustand bearbeiten.

20190606_084031.jpg


Lässt sich das Gleitlager nur mit Gewalt im Auge installieren, wird es zusammengedrückt und verändert dadurch auch seinen Innendurchmesser, dadurch kann die Hülse eingeklemmt werden und sich nicht mehr frei bewegen.

Huber baut auf Maß. Rufe ihn an.
Dass seine Lager schnell ausschlagen, halte ich für ein Gerücht. Ich fahre schon seit Jahren einen Satz Lager von ihm, der von Rad zu Rad mitwandert. Und der passt immer noch.
 

On07

Aktives Mitglied
Mal für Anfänger im Dämpferlagerbereich (bisher nur Hardtails gefahren):
Werden die Buchsen komplett trocken eingebaut?
Oder der Bolzen geschmiert?

Ich hab da bisher nur PU oder Kunstofflager im Auto verbastelt, da kommt eher Fett dazu.
 

Brekki

Neues Mitglied
Hallo, ich seh schon, hier ist geballte kompetenz und somit bin ich glaub richtig :)
Vorab, bitte meinen post nicht als bashing verstehen. Ich möchte meine erfahrung berichten und im optimalfall feedback erhalten, ob es ähnliche Erfahrungen gibt und wie ihr damit umgegangen seid.

Kauf eines Ghost hybrid slamr x 3.7 mitte april. Da ich es ‚mir zum Geburtstag‘ gekauft habe, erste fahrt am 25.05.
fettes grinsen und begeisterung. Zweite fahrt am 26.05. seltsames ketten springen ... bei km 10 .. kette gerissen. Ok, kann passieren. Bin ein optimistischer Mensch. Beim Händler des vertrauens angerufen. ‚Komm vorbei, wir tauschen die kette‘ . gesagt getan, 80 km mit Auto einfach und 3 std aufwand in summe. Kette getauscht. Keine s-eagle mehr. Keine geräusche mehr, läuft prima. Happy.

Heute, also nach 3 wochen fahren und gerade mal ca. 120 km. Mitten im bike urlaub im tiefsten tschechien auf banalem schotter waldweg, bei km 120, lautes knacksen im hinterrad, keine traktion mehr. Freilauf in beide richtungen. Semi optimal. Naben Mechanik bei km 120 komplett defekt.

Nettes telefonat mit händler und danach noch mit ghost direkt, aber ehrlich gesagt, meine stimmung heute, mein vertrauen geht in richtung absoluten Nullpunkt.

Montags Rad?
Pech gehabt?

Wie sind eure Erfahrungen?

Gesamt, generell von der Geometrie und Fahrverhalten fand ich es echt gut, aber Qualität und aktuelle Erfahrungswerte, unterirdisch.

Grüße
 

Sasse82

Mitglied
Nun ja, abgesehen von der Auswahl der (möglicherweise) billigen Komponenten kann Ghosts nichts für den Schaden am Freilauf, das liegt dann halt beim Zulieferer.
Anders sieht es bei der Kette aus, da kann es ggf. auch ein Montagefehler bei der Einstellung des Schaltwerks gewesen sein.

Grundsätzlich teile ich deine Meinung aber ein Stück weit. Das Bike hat eine sehr gute 0 km Qualität und auch die Fahreigenschaften insgesamt finde ich super. Aber auch ich finde, dass es bei Gebrauch irgendwie hier und da relativ schnell kleine Problemchen gibt, auch wenn bei mir zum Glück bisher nichts kaputt gegangen ist.

Ich spreche bei mir von festsitzender Dämpferbuchse, Knarzen und Klappern, möglicherweise Probleme / Spiel an der Hinterradnabe (anderes Modell als bei dir).
 

wurzelsau

Neues Mitglied
Ich habe jetzt mit dem X 4.7 1000km hinter mir und viel Geballere so wie 1 Woche Finale Ligure.
Das Rad war nicht ordentlich vom Händler aufgebaut: Schaltung, Umschlingung Kasette, Drehmomente. Keine Einstelllehre für die Umschlingung dabei. Nach Kauf musste ich feststellen, dass nach Einstellung der Kasettenumschlingung gemäss Vorgabe Sram, die Schaltung EX1 schwer und sehr geräuschvoll nur zu bedienen ist. Ich habe mir dann den optimalen Punkt gesucht und seitdem hat sie 1000 km einwandfrei funktioniert.
Die Cura 4 nach einer Woche gegen eine MT5 wegen Quietschen und Schleifen ersetzt.
Schäden:
Schalthebel gebrochen in Finale. Nicht auf Garantie ersetzt.
Platten am Hinterreifen in Finale.
Lyrik defekt. Auf Garantie ersetzt.
2 Schaltaugen. Etwas zu empfindlich für meinen Geschmack.
Das war's.
Mein Kumpel fährt ein Ebike Rocky Mountain Instinkt und hat in 1500km folgende Schäden:
2 Ketten, 2 Schaltwerke, , 1 Kettenblatt, Umlenkrolle, EMotor. Quietschen und Knarzen, dass der Händler beseitigt hat.
 
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