E-MTB-Neuheiten 2020 – Canyon Spectral:ON im Test: Carbon und Integration – die 2. Evolutionsstufe ist gezündet!

E-MTB-Neuheiten 2020 – Canyon Spectral:ON im Test: Carbon und Integration – die 2. Evolutionsstufe ist gezündet!

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Canyon stellt ein vollkommen neu konstruiertes Spectral:ON vor. Ausgestattet mit hübschem Carbon-Rahmen, vollintegriertem Akku und Shimano Steps-Motor kommt das E-Trailbike 2020 auf den Markt. Treu bleibt man dem Mixed-Wheel-Konzept mit 29"-Vorderrad und 27.5"-Hinterrad. Neu ist dagegen die lineare Kennlinie am Hinterbau. Wir haben alle Informationen zum neuen Canyon Spectral:ON.

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E-MTB-Neuheiten 2020 – Canyon Spectral:ON im Test: Carbon und Integration – die 2. Evolutionsstufe ist gezündet!
 

DR_Z01

Bekanntes Mitglied
Wir haben immer wieder schnell so eine Extremdiskussion: Leichter und weiter!
Natürlich ist im Freizeitbereich ein Hype motivierend sich intensiver mit der Materie zu beschäftigen.
Ich erinere mich an meine Jugend (bin71) als die HiFi-Anlagen hochgejubelt wurden und sie wurden immer besser und besser was man an irgendwelchen dubiosen Anforderungen und Meßwerten festgemacht hat. Es war im Rückblick ein absoluter Blödsinn.
Deswegen ist es gut den Spaß am Biken (mit Freunden) an der körperlichen Fitness und der schönen Landschaft nicht zu vergessen.
Das Bike muss zu dem passen was man kann und will. Bei technischen Problemen sollt es nicht so ausuferm, dass man eine halbe Saison nicht fahren kann. Ich habe mich bewußt für Shimano entschieden und bin als Tourer trotz der "miesen" Reichweite ein glücklicher Biker.
Geliefert hat das Bike ein Händler im Nachbarort obwohl im Internet ein besserer Preis möglich gewesen wäre.
Zuerst sollte man die wichtigen Parameter beim Bikekauf festlegen und dann kann man über Grenzwerte beim Gewicht z.Bsp. nachdenken.
Ich fahre möglichst traillastige Touren bis zu 100km und 2.000hm meist mit dem MTB. Das neue eMTB soll mir einfach nur Spaß machen und wird sicher auch mal für eine Tour eingesetzt. Bin auf jeden Fall überrascht über die 50km/500hm mit 2 von 5 Balken beim Shimano. 15% Asphalt, 15% Forstweg, der Rest Trail - bevorzugt im Eco-Modus.
Wer gern den Berg rauf fliegt, der möge bitte weg "hören". Für den abendlichen Ausflug zum Downhill und dann dort ein paar mal rauf und runter bis der Akku leer ist reichte es bei mir allemal.
Habt Spaß und bleibt gesund :coldsweat:
 

DR_Z01

Bekanntes Mitglied
reichweiten-test-ergebnis.jpg

Beitrag zur Reichweitenmessung, der Test wurde mt Leistungsmesskurbel gefahren um die Messungen im Fahrbetrieb vergleichbar zu machen.
Shimano als effizientester Antrieb
 
Zuletzt bearbeitet:

DR_Z01

Bekanntes Mitglied
Ein großer Akku ist für die Bergaufheizer (immer Boost :cool:) in doppelter Hinsicht besser weil der höhere Motorstrom im großen Akku weniger Kapazitätsreduzierung auslöst als in einem kleinen Akku.
Je höher der Motorstrom umso mehr Energie wird im Akku in Wärme umgewandelt und dieser Verlust ist in dem großen Akku eben kleiner wenn ich mal von vergleichbarer Qualität der Zellen ausgehe.
 

DR_Z01

Bekanntes Mitglied
Ok,
also nutze ich nicht den Boost und strampel Eco oder Trail, auch Berg auf muss man sich über 504 er Akku keine sorgen machen....
Das schöne an dem Shimano-Konzept ist, dass du die Modi mit der E-Tube App direkt per Bluetooth anpassen kannst. Wenn du also eine besonders lange Tour vor hast, dann stellst du Eco auf Mittel oder sogar auf Min und vergrößerst damit deutlich die Reichweite. An stärkeren Anstiegen kannst du dann jederzeit auf Trail oder Boost wechseln.
Ich fahre Eco und Trail in Einstellung Medium. So ist auch die Tour 50km/500hm mt 2 Balken zustande gekommen.
 

Nitrox

Aktives Mitglied
Was hat es mit dem tiefen Tretlager auf sich?


r, muss man auf das Pedal-Timing achten. Trotz 165 mm kurzen Kurbeln sind sonst Aufsetzer an Wurzeln oder Steinen aufgrund des tiefen Tretlagers vorprogrammiert.


Haben nicht alle MTB mit 29er abgesenkte Tretlager? Oder senkt Canyon diese sehr stark ab? Oder liegt es an dem gemischten Laufradsatz?
 

DR_Z01

Bekanntes Mitglied
Man muss immer auf das Timing achten wenn man anspruchsvolle Trails befährt!
Unterschiede in der Tretlagerabsenkung sind gering ca. 20mm.
Ein tieferes Tretlager macht ein sattes Fahrgefühl, man sitzt mehr im Bike. Das Bike läuft handlich und trotzdem stabil.
Es ist also eine Frage der Philosophie wie man das haben möchte. Man kann es noch etwas durch die Einstellung der Federelemente beeinflussen. 33mm ist schon etwas tiefer als die meisten Bikes, die bei 15 - 25 mm liegen.
 

Nitrox

Aktives Mitglied
Aber hab ch denn dieses beim Biobike nicht auch? Ok ich hab noch 26 Durchmesser und das Tretlager ist nicht abgesenkt, aber auch längere Kurbeln wie 165
 

Tabletop84

Bekanntes Mitglied
Ich vergleiche alle möglichen E-Bikes und verfüge da über einen entsprechenden Erfahrungsschatz.
In den Akkufahrten von mir liegen die E-MTBs mit Shimano-Motor und 504-Wh-Akku im Schnitt bei ca. 35 km (33 - 38 km) – wäre es anders, würde ich es auch anders publizieren.

Hier einige Beispiele:

38 km
34 km
33 km
35 km

Ist nicht vor allem das Fahrergewicht entscheidend für die Reichweite? Wenn sich Leute beschweren kommt dann meist raus dass sie jenseits der 100 kg wiegen und überall mit Boost hochfahren wollen. Mit 70 kg fahrfertig ist das dann aber eine ganz andere Geschichte. Mir ist der Boost-Modus in so gut wie jeder Fahrsituation too much weil er zu stark schiebt und schlecht zu kontrollieren ist. Wenn man jetzt aber 40kg mehr auf die Waage bringt sieht das natürlich deutlich anders aus und schlägt sich natürlich auch in der Reichweite nieder. Mit Eco High fahre ich problemlos 1500hm und je nach Streckenprofil sind dann auch mal 2 Balken übrig.
 

DR_Z01

Bekanntes Mitglied
Er passt gut in den Rucksack , ist 35cm lang und 6x8 im Querschnitt, schön abgerundet.
Ich habe von Deuter die Transporttasche .
Damit liegt er stabil im Rucksack und der Rücken ist durch eine Platte noch etwas geschützt.
 
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