E-Bike mit Brennstoffzelle: Sag der Steckdose Adieu!

systemgewicht

Aktives Mitglied
An der Optik gibt es noch Verbesserungspotential.

Ich habe aber noch einen ganz coolen Verbesserungsvorschlag!

Pragma Industries können noch einen optionalen Ballon am Oberrohr fixieren, der bei Bedarf mit dem Wasserstoff aufgeblasen wird und dann das Pedelec nach oben schweben lässt!
 

gutti-g

Aktives Mitglied
2kg Wasserstoff kosten knapp 20€ um dann 100km zu fahren?
Mit einer empfindlichen Brennstoffzelle?
In einem Bike?

Wohl eher ein Versuchsträger das Bike.
 

GG71

Bekanntes Mitglied
IMHO ist Wasserstoff (o.Ä. Flüssigkeit) der Schlüssel für Erfolg der Elektromobilität, nicht die Feststoff-Akkus.
2€ für 2kg und die Optik von Oben sind auch nicht das letzte Wort in der Sache.
 

Burschi

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Tse.....ich hab nen Fluxkompensator....Bananenschalen rein, und wenn ichs auf 80 schaff, dann hab ich so nen Ding wie Jens Maul....
Sorry, musste mal sein
 

gutti-g

Aktives Mitglied
2kg kosten fast 20€! Mit dem E-Bike braucht man vll nen 1000kwh Akku wo das Aufladen nicht mal 1€ kostet. (bzw. Umsonst ist durch PV am Dach)

OT:

Der erfolg bei PKW wird kommen mit flächendeckender Einführung der Hybridmodelle mit 50km-100km e-Reichweite (müssen die Hersteller bringen zwecks co2 etc)
Dann werden auch die restlichen Zweifler sehen das sie seltenst noch Tanken müssen und sie locker mehrere Fahrzeuge in der Familie mit reinen e-Fahrzeugen ersetzten können.
 

gutti-g

Aktives Mitglied
OT: Eine Batterie kann man auch weiterentwickeln. Wasserstoff aber nicht. Glaube nicht das der Preis vergleichbar fällt.
 

GG71

Bekanntes Mitglied
Batterie können die Ressourcen knapp werden, was die Preise (vgl. fossile Brennstoffe) ad absurdum führt.
Wenn man die Kosten einer umweltgerechte Abbau\Entsorgung umlegt (vgl. fossile Brennstoffe und Atomenergie) gar unbezahlbar macht.
Auf Wasserstoff (war nur ein Beispiel für flüssige Energie-Speicher) trifft beides nicht zu.
 

Das-Licht

Bekanntes Mitglied
Batterie können die Ressourcen knapp werden, was die Preise (vgl. fossile Brennstoffe) ad absurdum führt.
Wenn man die Kosten einer umweltgerechte Abbau\Entsorgung umlegt (vgl. fossile Brennstoffe und Atomenergie) gar unbezahlbar macht.
Auf Wasserstoff (war nur ein Beispiel für flüssige Energie-Speicher) trifft beides nicht zu.

Welche Ressourcen genau, würden denn knapp werden? Warum würden denn Li-Ion Akkus entsorgt werden müssen, wo man sie doch nahezu komplett recyceln könnte, dies aber mangels Masse an Li-Ionen Akkus noch nicht tut? Warum ist ein umweltgerechter Abbau von Abraumhalden der Kupfer, Zink, Mangan, Aluminium, etc. Industrie unbezahlbar, wo doch ebenjener Abraum viele seltene Erden enthält, die man früher nicht zu nutzen wusste? Warum soll man ein Fahrrad, oder KFZ mit stark diffundierendem, hochexplosivem, bei 700 Bar unter hohem Energieaufwand verflüssigtem Wasserstoff per Brennstoffzelle betreiben, wo die Brennstoffzelle ja auch nur eine - dann kleinere Batterie - mit Strom zur Fortbewegung - versorgt?

E-Auto: Akku-Strom-Motor-Vortieb. Brennstoffzellenauto: Wasserstoff - chemische Reaktion (in der Brennstoffzelle mit seltenen Erden, bsp. Platin) - Strom - Akku - Strom - Motor - Vortieb. Verlustenergie E- Auto, ca. 10%. Verlustenergie Brennstoffzellenauto aktuell ca. 70%, bei ausgereifter Technik später mal ca. 40-50%.

Wasserstoff wäre was Tolles, als stationärer Pufferspeicher regenerativer Energien, zum Betrieb von Eisenbahnen und Schiffen, ohne Brennstoffzelle, sondern als Direktverbrennung.

Fossile Brennstoffe sind endlich; sagt ja schon der Name. Die Alternative sind "regenerative" Brennstoffe, die bei einer Milliarde Menschen ken Prolem wären, bei acht Milliarden jedoch Vielen die Nahrung nehmen.
 

Das-Licht

Bekanntes Mitglied
...und wenn Wir schon off topic sind...

...warum wohl versuchen bestimmte "Gruppen" die Brennstoffzelle zu pushen?

E-Auto: Wenig Technik, kaum Wartungsaufwand, für einen Großteil der Bevölkerung teils kostenloses Laden zuhause via Solar, etc. möglich.
Brennstoffzellenauto: Viel komplexe Technik, wie beim Verbrenner, hinzu kommen Sicherheitseinrihtungen. All dies muss regelmäßig unter hohem Kostenaufwand gewartet und geprüft werden. Zuhause "tanken" ist nicht. Also benötigt man weiterhin ein Tankstellennetz. Und so weiter...

Mit der Brennstoffzelle "beibt Alles wie es ist". Nur für den Verbraucher wird es noch teurer und umständlicher.
 

Stefan Kulms

Neues Mitglied
Das Pragma ist keine absolute News, allerdings in einem eMTB Forum schon einen Aufreger wert.

Verglichen mit den ersten eBikes Ende der 90er sieht das Bike nicht so schlecht aus.

Hier in München suchen gerade einige Firmen im Automobilumfeld Spezialisten für Brennstoffzelle.
Wenn die Technologie erst mal etabliert ist und eine Infrastruktur entsteht kommen die Kosten auch runter. Die Asiatischen Brennstoffzellen Autos fahren mit 4 Liter um die 350KM weit. Da wird die Effizienz schon etwas verbessert sein.

Lasst uns mal 10 Jahre warten. Dann brauchen ein paar mehr von uns einen Zusatzantrieb und vielleicht ist H2 bis dahin eine unter mehreren Optionen. Hinsichtlich Gewicht kann die Brennstoffzelle theoretisch gegen die Batterie punkten.

Aber vielleicht kommt ja bist 2030 endlich der lange versprochene Feststoff Akku mit doppelter Energiedichte und 2 Min. Ladezeit.

Bis dahin bin ich um jeden Meter froh, den ich ohne Motor was für meine Kondition tun kann. Es bleibt spannend!
 

bluecat

Aktives Mitglied
Revolution dank ... französische Firma Pragma Industries
Las Vegas. CES. Detroit Motor Show. Wörthersee.

Damit ist schon alles über's Brennstoffzellen E-Bike gesagt.

Weil es mir grad nicht nach Vegas reicht, lese ich erstazweise im c't auf heise.de über die Revolution aus Frankreich. Die Idee des H2 - Velos ist, Werbung für das Startup zu machen - und damit kein retail-Kunde glaubt, es je kaufen zu können: Es soll als publibike incl. Ladestation resp. Tankstelle vermarktet werden. Da hilft das Diebstahlsichere Design sehr, wie die Erfahrung in Paris zeigt:



Dass das Startup die Werbung bitter nötig hat, ist am Artikel in der SZ superleicht zu erkennen - der ist nämlcih vom November 2015. Die Brennstoffzellen-Revolution läuft im Schnekentempo!
 

mudlark

Mitglied
Wenn sich schon die wenigsten Fahradhändler mit e-bike Technik auskennen und Warten bzw. Reparieren können und da jetzt noch eine Brennstoffzelle mit rein, kann das eigentlich nicht viel werden.
Und ob die Technik den Anforderungen im Gelände standhalten kann, steht auf einem anderen Blatt.
 

gutti-g

Aktives Mitglied
Ein Wasserstoff Fahrrad ist halt einfacher und billiger als Werbe und Versuchsträger zu bauen als ein Auto, Flugzeug,.... Zumal es Autos schon gibt und damit weniger Aufmerksamkeit erreicht wird.
 

stormcloud

Aktives Mitglied
Ist doch schön, wenn solche Experimente gemacht werden.
Der Markt wird es richten...
Aber ich glaube da auch nicht, dass solche Räder die Zukunft sind. Zu teuer, zu komplizierte Technik und zu Wartungsaufwendig.
 

Bikeische

Neues Mitglied
Wir haben gehört das es noch was ganz anderes geben soll.
Irgendeine Firma hat so ein Fahrrad so aufgebaut, das du 600km Reichweite generierst.
Angeblich must in so einen Behälter eine brennbare Füssigkeit gefüllt werden.
Dafür soll das vorhandene Tankstellennetz benutzt werden.
Und man soll diese dinger sogar auf über 100km/h bekommen





Das ganze soll sich MOFA nennen...............

Zusätzlich sollen in die lehr stehenden Räume der Geisterstadte irgendwelche Dinger aufgemacht werden wo du gegen Papier irgendwelche Dinge erhalten kannst.Das soll dann Geschäft heißen.
Dadurch wären weniger Packetboten auf den Strassen , die ja auch immer falsch bestellte sachen wieder abholen müssen --dann wären die Strassen echt wieder frei für den Individualverkehr.
Stellt euch das mal vor........man kann die Waren da sogar anpacken und muss nicht mehr alles umständlich über den PC bestellen

Was für ein UNDING
 
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