Gewicht spielt beim "gemütlichen" Hochfahren eine sehr untergeordnete Rolle... bei meinem Enduro MTB ist es mir hochzus ziemlich egal ob es 15, 17 oder 18kg hat (es sind übrigens etwas über 17

)... bei einem EBike ist es dann natürlich vollkommen egal.
Aber in der Abfahrt macht es eben doch einen großen Unterschied... ein zu leichtes Rad (trifft auf kein E Bike zu

) kann bei höheren Geschwindigkeiten im Gerümpel sehr nervös werden, ein sehr schweres Rad (mein vorheriges EBike hatte 26,x kg) wird sehr schwerfällig, lässt sich nur noch schwer aktiv fahren (Bunnyhops ohne "Starthilfe" durch Wurzel, Stein, kleine Rampe sind sehr kräftezehrend) und Anbremsen in sehr steilem Gelände wird auch schwieriger, da das Gewicht einfach schiebt.
Mein aktuelles E-Enduro mit knapp unter 23 kg fährt sich um Welten angenehmer, lebhafter und agiler als der Bleihaufen davor.
Also obwohl ich bei MTBs starker Verfechter davon bin, dass Gewicht eine sehr untergeordnete Rolle spielt (bei Enduro Rädern, natürlich sieht das in den niedrigeren Kategorien anders aus), finde ich, dass es beim E-Enduro eine durchaus große Rolle in den Abfahrtsqualitäten fährt, dass das Rad nicht zu schwer wird... ansonsten kann das Fahrverhalten bzw. der Spaßfaktor leiden.
Die mindestens 25kg (die 24,8kg in S sind ja immernoch ohne Pedale... und halt in S

), bzw. vor allem die fahrfertigen 26kg+ bei den günstigen Modellen werden schon ein reines Prügelrad sein.
Vor allem verwunderlich, da sie ja das Decoy auch als Bosch Rad haben und das bei 23,x kg beginnt
Ja, Carbonrahmen... aber über ein Kilo nur durch Rahmenmaterial (im Direktvergleich der beiden Antriebsmodelle) klingt nach Schnellschuss auf den "Avinox-Hype" und weniger nach ausgeklügeltem/optimiertem Design.
Äpfel mit Birnen? Mit dem 600er Akku ists schon deutlich weniger Reichweite... und auch das können andere, bzw. selbst YT besser, wenn man sich deren Bosch-Decoy anschaut.