Parade der Game Changer: Specialized, Orbea, Rotwild, Lapierre – Light-E-MTBs im Test

Parade der Game Changer: Specialized, Orbea, Rotwild, Lapierre – Light-E-MTBs im Test

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Lasst die Fanfaren erklingen, hier kommt die Parade der Game Changer! An Light-E-MTBs scheiden sich die Geister. Für die einen sind sie eine Offenbarung und genau das perfekte E-Bike, für die anderen ein Unsinn mit viel zu kleinem Akku und zu wenig Power. Für uns stellen sie die Zukunft der E-Mountainbikes dar und schlagen die Brücke zum normalen MTB. Wir haben dem Lapierre E-Zesty, Specialized Levo SL, Orbea Rise und Rotwild R.X375 – vier heiße Kandidaten also – zum Test eingeladen und für euch auf den Zahn gefühlt.

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Parade der Game Changer: Specialized, Orbea, Rotwild, Lapierre – Light-E-MTBs im Test
 

Malfurion

Bekanntes Mitglied
Tendenziell verstehe ich was du meinst. Ein Ebike ist ein Ebike.
Aber ich finde die Unterscheidung in dem Fall schon richtig, weil es ja, wie Du selbst angemerkt hast, nicht um Leichtbau geht, sondern darum das Optimale Verhältnis zwischen Leistung, Gewicht und Eigenleistung zu finden.

Wenn man sich also vor dem kauf fragt, was man gerne möchte, kann man durch die Kategorisierung schon den Bereich einschränken in dem man sucht. Das ist vielleicht gerade für Neulinge nicht verkehrt.

Will ich ein Rad, wo ich mit wenig Eigenleistung alles erreichen kann, was sich dafür Bergab aber fast fährt wie eine Crossmaschine oder will ich ein Rad was sich (fast) anfühlt wie ein normales Fahrrad mit Rückenwind, oder irgendetwas in der Mitte davon.
 

orange69

Bekanntes Mitglied
Leichtbau meine ich folgendermassen:

Zunächst muss so ein Light-EMTB designt, realisiert und vermarktet werden.
Das braucht Innovation aber auch Markenpower.
Neue Antriebssysteme, Rahmendesigns, Akku-REX-Konzepte etc.
Nur mit solchen "gewollten Kompromissen" wird ein Bike wirklich leicht.
Das gilt so zB fürs Levo SL.
Es gibt aber Ausnahmen, wo kleine Hersteller wie Transalpes oder Forestal einen "eigenen" Antrieb realisieren oder komplette Antriebssysteme wie zB. Fazua auch von kleineren Herstellern eingesetzt werden können.

Nimmt man nun so ein Bike X eines Herstellers X, wird durch die Auswahl nochmals leichterer Anbauteile (LRS, Fahrwerk ua) das Bike nochmals deutlich leichter und dadurch teurer (zB ein Alu-Levo SL vs. einem SWorks oder ein Alu-Rise gegenüber dem Topmodell).
 

Malfurion

Bekanntes Mitglied
Zunächst muss so ein Light-EMTB designt, realisiert und vermarktet werden.
Das braucht Innovation aber auch Markenpower.
Neue Antriebssysteme, Rahmendesigns, Akku-REX-Konzepte etc.
Nur mit solchen "gewollten Kompromissen" wird ein Bike wirklich leicht.
Das gilt so zB fürs Levo SL.
Es gibt aber Ausnahmen, wo kleine Hersteller wie Transalpes oder Forestal einen "eigenen" Antrieb realisieren oder komplette Antriebssysteme wie zB. Fazua auch von kleineren Herstellern eingesetzt werden können.

Entschuldige das negative Wort, aber das ist für mich Markengebrabbel.
Verglichen mit anderen Produkten ist die Innovationsleistung hier nicht besonders hoch.
Wenn der Mahle, um mal beim Beispiel Spezi zu bleiben, genauso viel, oder zumindest ähnlich viel leisten würde, wie der Brose, dann würde ich eine erhöhte Bepreisung verstehen.

Denn dann würde man das Produkt bei gleicher Leistung kleiner machen, ähnlich wie beispielsweise in den letzten Jahren/Jahrzehnten bei Speichermedien, Prozessoren und anderer Technik. Und diese vergleichbaren Produkte sind sogar günstiger geworden. Heutzutage ist doch ne Terrabyte Festplatte kaum größer als eine Kreditkarte und kostet weniger als 100 Euro.

Und bei Spezi ist das Levo SL ja auch nicht teurer als das Levo. Alles andere fände ich persönlich auch lächerlich.
Das macht Spezi ausnahmsweise mal sehr gut. Das die anderen meinen, sie müssten das als einzigartige Innovation verkaufen und horrende Preise dafür nehmen stößt mir übel auf.

Und ich hoffe, dass Spezi hier als Vorbild genommen wird. Diesen Satz habe ich gerade wirklich geschrieben x'D
 

orange69

Bekanntes Mitglied
Speci hätte natürlich auch den Brose Drive SMag nehmen können und diesen ein bisschen drosseln, so wie dies verschiedene andere Hersteller mit dem EP8 machen.
Haben sie aber nicht, warum wohl?

Weshalb entwickelt Transalpes mit Maxon einen Antrieb und Forestal oder BH mit Bafang?

Weil sie ein wirklich leichtes Bike wollen, optisch, auf der Waage und va. im Fahrgefühl.

Andere nehmen einfach den besagten EP8 und machen ihre "gewollten Kompromisse" oder bedienen sich bei Fazua.

Als nächstes kommen vielleicht kleine Motoren von Shimano oder Bosch, who knows?
Dem Kunden solls recht sein.
Vielleicht wird dann "Leichtbau" auch etwas erschwinglicher, wobei die Parts, welche ein Bike wirklich leicht machen, und trotzdem nicht krass unterdimensioniert sind, nach wie vor teuer sind und wohl auch zumindest bleiben.
 

Alles "Trek"

Bekanntes Mitglied
Ich bleibe mal dabei: eBaiks nach dem Gewicht in (Verkaufsfördernde) "Klassen" einzuteilen halte ich für falsch. Zudem für die Nicht-Light Räder der Begriff "Heavy" eBike gemieden wird wie der Teufel das ..🍻.

eBikes gehören in Klassen nach Motoren/Akkuleistung eingeteilt.

Klasse 1: Motor bis 30 nM, Akku bis 300 Watt
Klasse 2 Motor bis 60 nM, Akku bis 500 Watt
Klasse 3: Motor bis 85 nM, Akku bis 630 Watt
Klasse 4: haus alles rein was du willst.

Wobei die Motorenleistung Vorrang vor der Akkuleistung haben sollte.

Dann könnte ich nämlich die Gewichte von Rädern einer!! Klasse vergleichen und als Kunde meine Schlüsse daraus ziehen. Ich würde (neben einer mir angenehmen Farbe:)) bei identischen anderen Parametern, immer zum Leichtesten greifen.

Aber das will die Bike Industrie ja so nicht. Dann wären ja Räder auf einmal bzgl. Gewicht und Klasse für jeden Vergleichbar und es gäbe "Gute" und "Schlechte".
 
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