Light-EMTBs

Celestiale

Bekanntes Mitglied
Bei den angegebenen 120cm nach ASTM handelt es sich aber doch um die Höhe des Sprungs.
Ließt sich als gehst du von der Weite des Sprungs aus?
ja ich habs in der Tat so verstanden, sorry. Wie bemisst sich den die Höhe? Differenz zwischen Absprungpunkt und dem Punkt woman aufkommt?
Auch in diesem Fall ist die Felge meiner Meinung nach nicht ausreichend für ein Enduro, sondern eher perfekt für ein Trailbike geeignet.
Ich finde ein Enduro lohnt sich erst wenn man über 1,50-2m (je nach Körpergewicht) Drops oder Sprünge mit ~2,50m "Höhe" macht bzw. ne vergleichbare Belastung durch Wurzel- oder Steinfelder erzeugt. Davor ist ein Trailbike doch in allen Belangen besser. Ich war erst mit meinem Rise im Bikepark und finde, abgesehen von der WC-Downhill war es auf allen Strecken meinem Mega zumindest nicht unterlegen.
 

dopero

Bekanntes Mitglied
Wieso?
Ein unter 1500gr. XMC 1200 von dt Swiss ist bis 120kg in ASTM Klasse 4 eingestuft. Bedeutet u.a. Sprünge bis 120cm.
Aber genau hier sieht man das derzeitige Problem bei eMTB Laufradsätzen.
HCX 1200 (29", 30mm breit, 120kg, ASTM 4) = 1752g
XMC 1200 (29", 30mm breit, 120kg, ASTM 4) = 1529g
D.h. bei gleichem ASTM und Gewichtslimit 223g theoretischer eMTB Zuschlag. Und aus meiner Erfahrung heraus haben die DT Hybrid-Laufräder eigentlich alle deutliches Übergewicht, Ich würde deswegen 250g als Differenz ansetzen.
Das kommt halt vermutlich davon, dass diese Laufradsätze auf dauernden Boost Betrieb oder sogar mehr ausgelegt sind.
Imho für die hier thematisierten Light-eMTB aber eindeutig zu viel des guten.
 

styriabeef

Aktives Mitglied
Bei den meisten "e" LRS ist

- erstens die Nabe spezifisch: meist mit Stahl-Freilauf (was auch immer das genau ist), evtl. größere Lager und Flanschdurchmessser, und manchmal Zahnscheiben statt Sperrklinken mit niedrigerer Verzahnung und damit gösserer Eingriffwinkel),

- zweitens die Speichen dicker, (ok, wobei die DT Competition kein Schwergewicht ist),

- drittens die Felge massiver (das macht mMn. nur für ganz schwere Biker Sinn) und

- viertens mit Messing-Nippel (glaub die lockern Sicht nicht so leicht oder neigen weniger zum festfressen, eins von den beiden).

Alles mMn. für Power-e-mtb mehr oder weniger sinnvoll.
Obs beim Light-e-mtb notwendig is kann ich (noch) nicht sagen. Wobei der Klassiker DT Swiss X1700/1900 nicht wirklich teuer ist.

Frech ist hingegen die "e" spezifische Sram Schaltgruppe. 😂
 

dopero

Bekanntes Mitglied
Das ist mir alles bekannt. Aber wie schon geschrieben, mein erstes eMTB hatte noch keinen spezifischen LRS und es gab damit bei mir keinerlei Probleme.

Vielleicht u.a. weil:
Es wird immer im passenden Gang gefahren,
Trittfrequenz ist mit 80-90 RPM relativ hoch.
 

subdiver

Bekanntes Mitglied
Am Donnerstag war ich in unseren Bergen mit dem Genius unterwegs.
Dabei war es das Erstemal, dass ich mit dem Genius die Zäune mit den Wanderstiegen der Almweiden übersteigen musste.

Letztes Jahr beim Almbetrieb war das schon alleine mit dem eZesty
ein Kraftakt, aber mit dem schweren Genius ist das schon grenzwertig
und z.T. gefährlich.

Hierbei wünsche ich mir eine leichtes eMTB, aber wenn ich an die
über 20% anhaltende Steigung auf den letzten 400 HM denke,
dann doch lieber ein Power-eMTB 🤔

Außerdem würde bei solch einer Tour der Extender mit Zusatzakku
das Light-eMTB auch wieder schwer machen.
Obwohl ich die Akkukapazität vom 625er Bosch-Akku auf dieser Tour
auch wieder nicht ausschöpfte (2 Balken übrig).

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subdiver

Bekanntes Mitglied
Also entweder Beine mit dem minimal assist trainieren

Das mache ich seit über 40 Jahren, z. Zt. mit dem Spark ;)

An den Beinen liegt es nicht, aber ich habe keinen Bock mehr
mich in meinem Alter und einem Puls von über 180 stundenlang
die Berge mit über 20% Steigung hochzuhecheln.

Wie schon geschrieben, für mich ist das Levo SL keine Option
für meine Alpentouren.

Unabhängig davon taugt mir das Genius für meine Zwecke sehr gut.
Wenn ich das Genius über Weidezäune wuchten muss,
werde ich zukünftig den Akku vorher entfernen.


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subdiver

Bekanntes Mitglied

duck62

Mitglied
Servus,
ich les in diesem Thread schon eine Weile interessiert mit.
Das BH ILynx passt ja auch gut in die Gattung Light-EMTB, aber ich hab noch wenig Infos dazu gefunden.
Ich kann mal erste Erfahrungen berichten, nachdem ich mir letzte Woche ein BH ILynx 8.2 LT zugelegt hab. Basisdaten:
120 mm Trail-Fully, Carbon Rahmen, Shimano XT Ausstattung, BH Motor mit 65 Nm, 540 Wh Akku.
Ausführliche Infos gibt's bei BH .

Gewicht ist zentrales Thema hier, mein BH hat in Größe LA und Originalausstattung 19.2 kg (ohne Pedale). Leider sind die Original Laufräder ziemlich schwer mit ca 5.5 kg brutto. Das muss ich mit dem Händler noch nachverhandeln, probeweise verwende ich erstmal Newmen A30 Laufräder aus andrem MTB, damit reduziert sich das Gewicht auf ca 18 kg.

Der erste Fahreindruck ist toll, im flachen und bergab wesentlich spritziger und leichtfüsssiger als mein bisheriges Ebike (hatte davor Cube Stereo Hybrid 160). Bergauf ist die Motorleistung für mich ok, hat aber nicht ganz den Antritt wie das Cube mit Bosch Gen 4 Motor. Die Akku-Reichweite ist vergleichbar, nach 40 km Tour mit 700 hm und mittlerer Unterstützung noch etwa 50% Ladung.

BHIL_1.jpg
 

Joker007

Bekanntes Mitglied
Sehr schön, endlich mal ein Erfahrungsbericht des BH. Ist bisher noch sehr spärlich mit Berichten, weil BH halt relativ unbekannt im E-Bike-Bereich ist (gegenüber Cube, Spezi, Haibike, Canyon, Giant, Scott etc.) und das Ilynx noch sehr neu.

Welches Modell hast Du? Das 8.0? Welcher Händler hatte es schon?
Ansonsten würde mich (und bestimmt einige andere) noch mehr Infos zum Motor interessieren, da dieser von BH selbst entwickelt ist:
-Lautstärke
-Power im Gelände
-weitere Vergleiche zum CX
Aber natürlich auch andere Details und auch mehr Bilder. :)
 

Javali

Bekanntes Mitglied
Spannender Motorenvergleich.
Unfundiertes Gebrabbel von ahnungslosen Redakteuren.
z.B.
Manche Motoren haben mehr Power als so mancher Kleinwagen! Testchef Felix und CEO und E-MOUNTAINBIKE-Gründer Max-Philip genießen den Fahrtwind sichtlich.
Was macht der Testchef sonst so? Vielleicht sollte man mal Nachhilfestunden in Mechanik geben und den Zusammenhang zwischen Drehmoment, Drehzahl und Leistung nochmals durchkauen.

Habe ich z.B. 90 Nm und eine Drehzahl von 80 1/min, ergibt sich eine Leistung von 754 W, auch für einen Kleinwagen ein bischen wenig...
 

mk94

Neues Mitglied
Unfundiertes Gebrabbel von ahnungslosen Redakteuren.
z.B.

Was macht der Testchef sonst so? Vielleicht sollte man mal Nachhilfestunden in Mechanik geben und den Zusammenhang zwischen Drehmoment, Drehzahl und Leistung nochmals durchkauen.

Habe ich z.B. 90 Nm und eine Drehzahl von 80 1/min, ergibt sich eine Leistung von 754 W, auch für einen Kleinwagen ein bischen wenig...
Hi Javali,

bin mindestens genauso ahnungslos wie der Testchef und wäre für eine vernünftige Erklärung sehr dankbar. Du scheints dich auszukennen!? Vor allem wie sich die einzelnen Begriffe (Drehmoment, max Leistung bzw. Watt, Wattstunden, Volt, Ampere) in der Praxis auswirken. Klar, ein Akku mit mehr Wattstunden hat mehr Reichweite, aber bei Volt hört sich das Wissen bei mir dann schon wieder auf. Auch klar, mehr Drehmoment heißt mehr Kraft aber der Unterscheid in der Praxis zur Watt-Leistung ist mir ehrlich gesagt nicht klar. Vielleicht kannst Du es mir anhand des Shimano EP8 RS (Orbea Rise) und Bosch CX4 erklären.

Konkret wären meine Fragen:
- Wo ist der Unterschied bzw. wie wirken sich das Drehmoment im Vergleich zur max. Leistung (max Watt) in der Praxis aus?
- Weshalb ist beim Shimano EP8 RS nicht nur Drehmoment sondern auch max. Watt begrenzt?
- Wie wirken sich die Volt/Ampere in der Praxis aus?

Danke
 
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